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An unserem letzten Tag haben wir noch einiges
an Programmpunkte reingepackt. Wir starten früh, denn wir wollen zur Markthalle
"Mercado da Ribeira". Dort wird frisches Obst und Gemüse, sowie der frisch
gefangene Fisch feil geboten. Es gefällt uns außerordentlich hier, da die
Auswahl riesengroß ist und auch seltene Fischsorten verkauft werden.
Nach einem zweiten Frühstück mit
frischen Erdbeeren, gehen wir weiter. Direkt hinter der Markthalle befindet sich
ein weiterer Aufzug. Der "Elevador da Bica". Dies ist der kleinste der vier
alten Aufzüge im Stadtkern. Dieser befindet sich gut versteckt in einer normalen
Hausfassade. Von außen nicht zu erkennen. Wir fahren mit dem Elevador hinauf,
denn dieses Erlebnis lassen wir uns nicht entgehen. Der Aufzug fährt
die schmale Straße hinauf. Links und Rechts des Waggons ist nur wenig Platz.
Fußgänger, die uns entgegen laufen, kommen aufgrund der Enge leicht in`s
Schwitzen.
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Oben angekommen gehen wir wieder
Richtung Baixa, bzw. wollen wir oberhalb des Elevador S. Justa noch zwei weitere
sehenswerte Gebäude besichtigen. Zum einen ist es die Kirche "Igreja do Carmo". Diese
Kirche wurde bei einem Erdbeben fast völlig zerstört. Nur die Pfeiler der
Portalbögen sind stehen geblieben. Hier finden im Sommer Open-Air Konzerte
statt. Die Kirche ist auch vom Rossio aus gut zu erkennen. Leider können wir
diese nicht besichtigen, da dort seit längerer Zeit gebaut wird. Aber auch ein
Blick von außen ist sehr interessant. Wir laufen zurück zur Metrostation "Baixa/Chiado".
Dort ist auch eine Haltestelle der Eisenbahn 28. Die Electrico ist über 100
Jahre in Betrieb und ächzt mit langsamen Tempo die teilweise steilen Berge
hinauf. Für den Betreiber lohnen sich die historischen Vehikel kaum. Die
einfache Fahrt kostet 1,10 €. Die traditionsbewussten Lisboetas kämpfen aber um
den Erhalt. Wir fahren nochmals in westliche Richtung und wollen die Kirche "Baslica de
Estrella" besuchen, die wir gestern nur geschlossen angetroffen haben. Nach
kurzer aber abenteuerlicher Fahrt kommen wir an.
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Dieses mal kommen wir auch
hinein, da wir etwas früher als gestern dran sind. Die erneute Reise hat sich
gelohnt, denn wir bekommen eine besonders schöne Kirche zu sehen. Sie wurde 1777
durch die damalige Königin aus Dankbarkeit für die Geburt eines Thronfolgers
gestiftet. Öffnungszeiten 9-12.30 und 15-18 Uhr.
Wir fahren weiter mit der
Electricio bis zur Endhaltestelle Friedhof "Cemiterio dos Prazeres". Dieser
Friedhof wurde 1833 angelegt und er ist eine Fahrt dorthin wert. Prächtige
Mausoleen und bescheidene Grabstätten liegen dicht beieinander. Öffnungszeiten
Sommer 9-18 Uhr, Winter 9-17 Uhr.
Wir fahren mit der Electrico
wieder zurück zum Zentrum und starten noch eine kleine Wanderung zum "Casa dos
Bicos", nähe des Praca de Comercio. Das Haus der Spitzen verdankt seinen Namen
der außergewöhnlichen Fassade aus spitzen Steinquadern.
Wir laufen nochmals zurück zum
Rossio und wundern uns warum es hier heute so voll und laut ist. Als wir den
Platz erreichen, wissen wir warum. Heute findet eine UEFA-Pokal Spiel zwischen
dem FC Middlesborough und Sporting Lissabon statt und die Engländer habe den
Rossio eingenommen. Zum Glück bleibt aber alles soweit friedlich. Heute Abend
wollen wir uns noch eine der bekannten Cervejerias anschauen. Das sind beliebte
Bierlokale, wo es auch eine Kleinigkeit zu Essen gibt ( Tapaas ). Wir haben uns
das Cervajeria da Trinidada näher der Metrostaton Baixa/Chiado ausgesucht.
Dieses Lokal ist eine ehemalige Klosterkirche, im Sommer sogar mit einem
schattigen Biergarten.
Anschließend gehen wir noch in
ein kleines, gemütliches Fischlokal in der Nähe der Cervejaria.
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