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Heute wollen wir endlich die Stadtrundfahrt
machen, also laufen wir wieder mal zum Hauptbahnhof. Die Schlange an der Kasse
ist wieder etwas länger, aber wir sind guten Mutes heute Tickets für den Bus zu
bekommen. Als wir endlich Tickets haben, sind wir überrascht, dass noch sehr
viele Menschen an der Bushaltestelle, wo die Abfahrt des Buses ist, stehen. Wir
entscheiden, nach kurzem Durchrechnen, die erste Station selbst zu laufen, da
wir uns davon versprechen, dass sich die Menschenmassen verteilen. Da wir den
Weg mittlerweile recht gut kennen, laufen wir in Richtung Piazza della
Repubblica und weiter Richtung Palazzo del Quirinale, vorbei an der Fontane de
Trevi Richtung Pantheon. Das Pantheon ist trotz seiner Größe nur sehr schlecht
zu sehen und deshalb auch zu finden. Erst einen Häuserblock davor sehen wir das
riesige Gebäude.
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Dieser unter Kaiser Hadrian im 2. Jahrhundert
errichtete Tempel ist ein Meisterstück der antiken Architektur. Der Prachtbau
ist in einem ausgezeichneten Zustand. Das Pantheon wurde 668 in eine
Marienkirche umgeweiht. . Die Kuppelöffnung hat einen Durchmesser von 43 Metern
und inspirierte Michelangelo zum Bau der Kuppel auf dem Petersdom.
Wertung ***.
Direkt hinter dem Pantheon liegt der Piazza
Santa Maria sopra Minerva mit der gleichnamigen Kirche. Den Platz schmückt ein
Elefanten-Obelisk von Bernini. Auch die Kirche ist sehr sehenswert unter anderem
mit dem "Auferstandenen Christus" von Michelangelo.
Wertung **.
Das bronzene Lendentuch wieder im erst später aufgeschweißt.
Wir steigen wieder in den Bus und fahren
Richtung Süden, vorbei an Forum Romanum und Colosseum zum Circus
Massimo. Dort steigen wir wieder aus. Die einstige Wagenrennbahn mit den
Abmessungen 600 x 200 Meter fasste 300.000 Zuschauer und ist heute nur
noch mit viel Phantasie als solche erkennbar. Heute ist die Senke, auf
deren Areal der legendäre Raub der Sabinerinnen stattgefunden hat, als
Open-Air Fläche reaktiviert worden.
Wertung **.
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Die Kirche Santa Maria in Cosmedin beheimatet
den Bocca della Verita. Der Mund der Wahrheit ist eine mannshohe skurrile
Marmorfratze, die einen sauber geschabten Mund von den vielen Besuchern hat, die
sich dadurch versprechen, durch das Einlegen der Hand, die Wahrheit zu erfahren
. Etwas weiter südlich des Circus Massimo ist die Piramide de Cestio. Diese
Pyramide ist eine Grabstätte des Prätor und Volkstribun Caius Cestio der 11 c.
Chr. verstarb. Wertung *.
Wir steigen wieder in den Bus ein, der direkt vor dieser Kirche seine
Haltestellte hat und fahren Richtung Vatikan. Wir wollen jetzt endlich die
Kuppel besteigen und hoffen auf weniger Andrang, da es bereits später Nachmittag
ist. Es hatte sich bewahrheitet. Die Schlange zur Kuppel ist wesentlich kürzer
als noch gestern. Wir stellen uns also an und entscheiden, das erst Stück mit
dem Aufzug zu fahren, was 3.- € mehr kostet. Am Ausstieg werden wir mit einem
überwältigenden Blick in das Innere des Petersdom belohnt. Es führt ein Weg
direkt am Kuppelbeginn entlang.
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Weitere 320 Treppen führen entlang der Kuppel bis
fast an die Spitze und man hat hier einen sagenhaften Blick auf den Petersplatz
und natürlich über die ganze Stadt. Dieser Aufstieg lohnt sich, auch wenn die
Treppen sehr eng und steil sind. Der Eintritt kostet inkl. Aufzug 7.- €.
Öffnungszeiten sind täglich bis 18 Uhr. Im Winter kürzer.
Wertung ***.
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Wir steigen wieder ab und gehen langsam über
den Petersplatz nochmals in den Dom. Wir verweilen dort noch etwas und gehen
wieder zurück zu unserer Haltestelle. Wir wollen noch im Hard Rock Cafe Nachos
essen und der Bus hält in unmittelbarer Nähe. Zusätzlich können wir noch den
Fontane del Tritone und den Bienenbrunnen besichtigen, die direkt an der
Haltestelle Piazza Barberini zu sehen sind. Nach einem gemütlichen
Strawberry Daiquiri mit Nachos fahren wir wieder mit dem Bus zum Bahnhof Termini
zurück und legen das letzte Stück Richtung unserer Wohnung zu Fuss zurück. Heute
Abend gehen wir noch in eine kleine Pizzeria in der Strasse unserer Wohnung. Wer
Interesse an dieser Bustour hat, haben wir
hier eine Karte der Anlaufpunkte
zusammengestellt. Leider gibt es keine Internetseite dieses Anbieters. Der
Geheimtip Pizzeria war mehr als gut, leider ist vor dem Lokal eine Schlange und
wir warten geduldig auf einen Platz. Das war mit Abstand das beste Essen unseres
Urlaubs und mit 32.- € auch das billigste.
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