USA 2012 – Reisebericht

Wie es eigentlich schon gute Sitte geworden ist, beginnen wir unseren Reisebericht nicht mit Tag 1 sondern mit Tag 0 als dem Tag vor dem Abflug. Dieses Mal ist es etwas ganz besonderes denn wir müssen bereits beim Packen unsere gewohnte Routibe verlassen, denn wir haben ja unseren kleinen Paul dieses Mal zum ersten Mal dabei !  Da muss an so einiges gedacht werden, damit es dem Bub in unserer zweiten Heimat gut geht. Deshalb benötigt das Kofferpacken dieses Mal etwas mehr Zeit.

Frank fährt am Nachmittag noch nach Vaihingen um die Bahntickets zu lösen die wir bei der Lufthansa mittels Rail & Fly dazugebucht haben. Das so etwas in der heutigen Zeit nicht irgendwie online möglich ist, sondern man muss auf die alt herkömmliche Weise am Automaten die Tickets ziehen. Da wir sehr früh in Frankfurt sein müssen und ab Vaihingen leider keine gute Verbindung um diese Uhrzeit möglkch ist, entschieden wir uns ab Haupfbahnhof Stuttgart zu fahren. Aufgrund des umfangreichen Gepäcks ist das mehrfache Umsteigen nicht so optimal.

Hingegen hat der Online Check-In heute morgen prima geklappt. Über die Lufthansa Homepage konnten wir für alle drei bzw. zwei unsere Bordkarten ziehen. Warum drei ?  Paul hat noch keine eigene Bordkarte da er ja nicht als vollwertige Person gezählt wird und keinen eigenen Sitzplatz hat. Sogar ein Versenden eines QR-Codes auf das Handy ist heute möglich. Somit benötigt man nicht mal mehr das sogannte E-Ticket was vor einigen Jahren noch eine Revolution war und die üblichen Reisebürotickets abgelöst hatte. So sieht dann eine QR-Code Bordkarte aus:

Auch der Reisekinderwagen muss noch eingepackt werden. Das gestaltet sich schwieriger als gedacht da die Tasche wirklich ganz genau an den Reisekinderwagen angepasst wurde. Wir haben ja extra diese kleine Ausführung gekauft wo man auch die Babyschale befestigen kann. Mal schauen wie das dann in Miami ankommt. Die Babyschale packen wir in zwei Müllbeutel denn diese kommt ja nach der Abgabe an der Flugzeugtür auch in den Gepäckraum und die Behandlung ist nicht immer so optimal.

 

 Zwischendurch gab es noch unsere Abschiedsmahlzeit. Wie es nicht anders sein kann, hatte Frank bei Burger King eingekauft, damit wir auf den Urlaub gut vorbereitet sind. Wir werden sicher die nächsten beiden Wochen keinen Burger King oder McDonalds von innen sehen, obwohl die meisten denken dass man sich in den USA nur von Hamburger ernähren kann.

 

Die Fahrt mit dem ICE über Mannheim war recht angenehm, da fast der komplette Zug leer war und wir nicht wie so oft stehen mussten. Am Fernbahnhof angekommen, gingen wir zum Baggage Drop Off eine Etage höher.

Nachdem wir bereits online eingecheckt hatten waren wir direkt am Baggage Drop Off Schalter dran. Als wir unsere beiden Gepäckstücke aufgegeben haben, wurden wir darauf hingewiesen dass diese von den Maßen her zu gross sind und wir es als Sperrgepäck aufgeben müssen. Nachdem wir diese Koffer schon einige Male dabei hatten und noch nie darauf hingewiesen wurden, waren wir umso mehr überrascht.

Das Problem war nur, dass der Sperrgepäckschalter im Terminal 1B ist und wer den Frankfurter Flughafen kennt, weiß wie lange der Weg ist. Alles Erklären und reklamieren half nichts, der junge Mann am Schalter hatte extra gefragt und die Koffer wären zu gross für die Wann die auf die Transportsysteme kommen.

Also schlappten wir mit Sack und Pack in das nächste Terminal. Leider war der Sperrgepäckschalter nicht belegt und wir standen am Schalter an dem Tiere eingecheckt werden. Hier geht es nur schleppend voran da alle Papiere geprüft werden müssen. Frank dauerte das alles zu lange und ging mit dem Gepäck an einen der normalen Check In Schalter. Aber auch hier wurde Frank an einen der Mitarbeiter verwiesen, der die Koffer abtransportiert. Dieser verweis Frank aber an den Mitarbeiter der am Sperrgepäckschalter steht und dort wurden wir das Gepäck dann los. Einfacher geht es nicht mehr, Lufthansa ?

Wir waren daher etwas knapp an der Zeit und das Boarding war bereits gestartet als wir die Sicherheitskontrolle passiert hatten. Aber einmal wickeln sollte vorher schon noch sein. Der Babyraum direkt am Gate C16 war in einem guten Zustand.

Am Gate angekommen wurden wir direkt an einen extra Eingang verwiesen und konnten direkt durchstarten. Der Kinderwagen wurde dann direkt am Boardinggate abgenommen und die Babyschale durften wir mit in`s Flugzeug nehmen. Das finden wir  jetzt wieder toll.

Von aussen konnte man gar nicht sehen dass wir mit einem A380 fliegen da das komplette Flugzeug durch das Gate und dessen Arme verdeckt wurde, Als wir im Inneren angekommen waren konnte man aber erkennen wie gross der Flieger sein muss, denn die Ausmaße sind riesig.

Die Plätze direkt in Reihe 61 sind nicht nur für das Kind optimal sondern auch für Frank mit seinen langen Gräten. Als wir uns eingerichtet haben, geht das grosse Plätzetauschen los. Die Plätze neben uns werden nochmals komplett neu vergeben. Wir wissen auch warum, denn wir beide sollten eigentlich nicht in derselben Reihe sitzen, denn es war nichts mehr frei. Der Mann am Check In hat uns wohl die Plätze einfach zusammen gegeben und dafür wurde jemand anders wieder umgebucht. Uns war es ja recht. Da der Flieger aber komplett ausgebucht und sogar überbucht war, bekamen unsere ehemaligen Sitznachbarn jetzt normale Plätze. Pech gehabt !

Gegen 10.20 Uhr, der eigentlich Startzeit rollten wir dann auf`s Vorfeld. Als wir dort etwas länger stehen, dachten viele dass vielleicht noch einige Starts vor uns liegen. Tatsächlich war aber einer der drei Hauptcomputer für die Navigation ausgefallen und der Pilot entschied einen Techniker kommen zu lassen. Wir bogen daher wieder von der Startposition auf`s Vorfeld ab. Dort wurde dann an der Technik gebastelt und nach etwas 30 Minuten sollte es dann weitergehen.

Der Riesenjumbo bewegte sich wieder in einer kleinen Runde zurück auf die Startbahn und um 11.40 Uhr hoben wir dann mit 80 Minuten Verspätung ab. Paul hatte das lange Warten satt und fing direkt vor dem Abflug an zu quengeln. Das Ehepaar neben uns hatte dafür vollstes Verständnis, aber einige in den anderen Reihen schauten schon etwas grimmig. Vielleicht lag es aber auch nur an der Verspätung.

Paul verschlief den Start komplett und wir gleiteten sanft in die Höhe. Der Innenraum des A380 wirkt sehr ruhig und die Geräuschdämmung ist sehr gut. Als wir dann die 3000 m erreicht hatten, wurde uns das Reisebett was wir für Paul bekommen, aufgebaut. Schauen wir mal ob der darin überhaupt schläft, toll ist es aber trotzdem ! Die Flugzeit wird vom Piloten mit 9:20 Stunden angegeben. Leider fliegt er nicht schneller aufgrund der Verspätung.

Die erste Zeit ist alles wie immer nur dass eben Paul etwas Unterhaltung benötigt. Unsere Sitznachbarn sind da aber sehr behilflich und machen das Unterhaltungsprogramm mit. Mit dem Essen ist es dann schwieriger da unser junger Mann genau an den Zeiten Aufmerksamkeit benötigt wenn wir was essen wollen. Aber auch das kann nicht das Problem sein.

Nach einige Windelwechselrunden und Schlafeinlagen sind wir fast am Ziel angekommen. Nach 9 Stunden ist die Küste in Sicht und auch Paul gewöhnt sich langsam an das Fliegen. Jedenfalls findet er Gefallen an den Flugbegleiterinnen und allen weiblichen Geschöpfen die so an unserer Reihe vorbeilaufen.

Das Riesenflugzeug setzt um 15 Uhr Ortszeit sanft in Miami auf. Durch die Daylight Savingtime Zeitumstellung haben wir heute noch eine Stunden verloren, sonst wäre es erst 14 Uhr. Wir sind direkt am hinteren Ausgang so dass wir schnell aus dem Flieger kommen. Wir hoffen dass wir einige hundert Mitreisende hinter uns lassen und die Immigration schnell hinter uns bringen. Leider ist unser Kinderwagen nicht direkt an der Flugzeugtüre abzuholen sondern wird uns am Ausgang des Fingers gebracht. Das dauert dann aber leider so lange dass wir unseren Vorsprung wieder aufgebraucht haben.

An der Immigration ist es brechend voll. Die vorbereiteten Reihen reichen nicht aus und wir rechnen mit dem schlimmsten. Nach wenigen Minuten bekommt Frank von hinten einen kleinen Stupser mit dem Hinweis „Please follow me“. Frank reagiert schnell und folgt dem Mann in Uniform direkt an den Einreiseschalter für US-Bürger. Das war ja mal ein guter Zug und wir sind gleich die ersten am Schalter.

Der  Immigrationsbeamte hat heute einen sehr guten Tag und wir unterhalten und über diese und das und er lässt uns nach doppelt so lange „Fragestunden“ wie üblich einreisen. Auch Paul wurde auf dem Reisepass gut erkannt.

In Miami gibt es seit etwa einem Jahr keine Shutlebuse mehr zum Mietwagenzentraum sondern es fährt der MIA Mover der auch in Miami Downtown seine Runden dreht. Dieser führerlose Zug verbindet Flughafen mit Rental Car Center auf eine bequeme Art. Direkt an der Ankunft geht es nach links und dann ewig langen Gängen entlang. Wir dachten wir müssen zum Rental Car Center laufen. Am Mover angekommen müssen wir noch kurz warten und dann geht es los.

Hier sind alle Mietwagenfirmen unter einem Dach und man muss nur noch seinen vermieter suchen und los geht es. Da wir bei Hertz Gold Member sind müssen wir nich an den Schaltern anstehen sondern können direkt zu unserem Auto durchstarten, mit einem kurzen Umweg am Schalter in der Garage um zu fragen wo das Auto steht.

Wir bekommen eine Toyota RAV4 mit ordentlich Kofferraum und Platz für 5. Warum für 5 ? Dazu später mehr.

Wir laden alles ein, schnallen die Babyschale an und los kann es gehen. Das Navigationsgerät ist auch installiert und zeigt 2:45 Stunden bis Cape Coral an ! Es wird aber für uns etwas länger dauern, da wir noch kurz einen Kaffe einwerfen gegen die Müdigkeit. Ein Starbucks ist gleich gefunden und der Kaffee to go eingepackt ! Noch kurz die Emails gecheckt und bei Papa John`s ein Pizza auf 22 Uhr bestellt und weiter geht es.

Frank wollte ncoh zur Calle Ocho etwas erledigen. Da aber Paul jetzt etwas quängelig wird besprechen wir kurz ob wir das machen oder nicht. Da es von hier nur 9 km sind fahren wir noch kurz vorbei

Als wir dort ankommen sind einige Strassen gesperrt und allgemein ist sehr viel los. Wir wundern uns schon und versuchen uns zu orientieren. An diesem Sonntag ist in der Calle Ocho die Latin Carival Party, angeblich die grösste Veranstaltung dieser Art in den USA.

Wir suchen uns trotzdem einen „illegalen“ Parkplatz und Frank läuft alleine los. Kämpft sich durch die Menge, wird aber leider nicht fündig. Alle Geschäfte haben heute geschlossen, die wissen warum. Tausende Menschen auf den Strassen, Fressbuden an jeder Ecke. Der helle Wahnsinn !

Wir starten also die langweilige Fahrt über die Interstate nach Cape Coral. Es ist halt der schnellste Weg an die Westküste. Normal würden wir über die schöne US 41 fahren !

Wir kommen gegen 21.30 Uhr am Haus an. Alles ist beleuchtet und die Musik läuft als Empfang. Wir parken das Auto gleich unüblicherweise in der Garage und laden aus. Paul hat geschlafen und hat jetzt wieder Hunger. Frank prüft die angekommenen Pakete die in der Garage stehen.

Um kurz nach 22 Uhr kommt die Pizza. Hunger haben wir natürlich jetzt auch noch. Kurz danach geht aber das Licht aus und alle sind müde !

 

Bild des Tages:

 

 

 

Tag 2

 

Paul hat erstaunlich lange ausgehalten. Erst gegen 5.30 Uhr hören wir die ersten Geräusche. Wir versuchen noch einige Zeit zu überbrücken so dass wir die ersten Sachen  vorbereiten können. Birgit kümmert sich um das Kind und Frank um die Pakete die angekommen sind und uns Gunther freundlicherweise gestern in`s Haus gebracht hat. #

Wir haben einiges für uns aber auch einiges für das Haus bestellt, was es jetzt gilt, zu verarbeiten. Leider haben wir noch keinen Kaffee im Haus so dass wir heute ausserhäusig Kaffee trinken müssen. Nachdem alle Kartons ausgeräumt und der Inhalt grösstenteils verarbeitet ist, machen wir uns startklar. Wir können direkt auf dem Weg noch einige Sachen einkaufen die auf unserer Liste stehen. Ein Handtuchhalter im Masterbathroom ist gebrochen. Wie schafft man das ?  Das Licht im Ankleidezimmer wird ausgetauscht und unsere neue Pflanzen bei Wal-Mart sind seit einigen Tagen abholbereit !

Zuerst aber muss es ein Kaffee sein. Nichts anders als bei Starbucks ist das Mode und wir kehren in unserem Stammcafe an der Pine Island Road ein. Die Dame am Schalter mahnt uns etwas langsamer zu bestellen, wir müssen uns noch an das Tempo hier in Florida gewöhnen. Der Laden ist erstaunlicherweise nicht ganz so kalt wie sonst und dann kann auch Paul gleich mal wieder eine Runde wegknacken. Wir lassen uns deshalb etwas mehr Zeit, wir sind ja jetzt angemahnt „Slow down“ zu machen.

Aber dann hält uns nichts mehr und wir machen unsere große Besorgungsrunde. Zuerst geht es zu „Bed Bath und Beyond“ um unseren Handtuchhalter zu erneuern. Wir schauen uns aber auch noch um, ob wir sonst noch etwas brauchen können und Ideen zu sammeln.  Danach waren wir im Baumarkt Lowe‘s und haben unteranderem eine neue Lampe für das Ankleidezimmer gekauft.

Anschließend ging es zum Großeinkauf in den Walmart. Unser Kleiner war immer noch in guter Stimmung, so dass wir neben den bereits in Deutschland online bestellten künstlichen Grünpflanzen auch noch unseren Kühlschrank auffüllen können.

Birgit ist ja kein Freund von Kunstblumen, aber bei diesen ist selbst sie positiv überrascht, wie schön und täuschend echt die Palmen, Farne und Orchideen gearbeitet sind.

Natürlich hat Paul auch etwas zum spielen bekommen.

Das Auto ist voll beladen und ab geht es nach Hause. Dort wartet schon Ted Welter auf uns. Wir möchten die Türen zum Pool mit Folie bekleben lassen- dann kann man zwar von  innen noch rausschauen, aber von außen nicht mehr rein. Denn Vorhänge oder Jalousien gefallen uns nicht wirklich! Ted macht uns ein Angebot -- und betont, dass das verwendete Material aus Deutschland kommt! Und wen wundert‘s? Ted ist deutscher Abstammung, heisst eigentlich mit Nachnamen Walter und dieser wurde in zweiter Generation auf Welter geändert, seine Großeltern sind nach Amerika ausgewandert!

Jetzt haben wir uns aber eine Pause verdient und gehen alle Drei zusammen in den Pool. Für Paul ist das Premiere und noch etwas unheimlich. Aber im warmen Pool, den wir extra ein paar Grad wärmer gemacht haben, und auf dem Arm seiner Mama fühlt er sich wohl und lacht sogar.

Damit Paul aber keinen Sonnenbrand bekommt, geht Birgit mit Paul nach ein paar Minuten wieder aus dem Wasser. Die Badehose mit Schwimmwindel runter und frische luftige Sachen an. Danach macht er es sich unter seinem neuen Spielbogen gemütlich und macht sogar noch ein Nachmittagsschläfchen.

Abends machen wir uns dann noch auf zum Outback Steakhouse. Auf die Blooming Onion  verzichten wir Paul zu Liebe. Aber ein Steak muss schon sein.  Nachdem Paul sich auch nochmal gestärkt hat, macht er sich in seinem Maxi Cosi gemütlich. Im Steakhouse hat man uns dafür extra ein Gestell an den Tisch gebracht, damit er direkt dabei sein kann.

Eine Amerikanerin mit ihrer ganzen Famile kommt noch mehrmals vorbei und ist ganz aus dem Häuschen wegen unserem Paul, weil der so herzig schläft!

Völlig Zeiumstellungserchöpft legen sich die drei in die Kojen genau alle in die gleiche und schlafen ein !

Bild des Tages:

 

 

 

Tag 3

 

Paul hat die Nacht fast durch geschlafen und wir dann natürlich auch. Um 8 Uhr ist trotzdem die Nacht zu Ende denn wir wollen ja die Tage hier geniessen und nicht verschlafen. Frank macht sich an die morgendliche Arbeit und schaut was es in der Welt Neues gibt und plant den heutigen Tag, was wir alles erledigen wollen.

Da Morgen Mike Welter kommt um unsere Scheiben zu „privatisieren“ müssen wir heute die Jalousien entfernen die Türrahmen schleifen und streichen ! Das ist eine etwas fingerspitzige Arbeit da jede Türe 15 kleine Scheiben hat und alle müssen gestrichen werden ! 

Birgit gibt sich dabei grosse Mühe aber alles in allem dauert es viel länger als erwartet. Zusätzlich wollen wir uns von den goldenen Türgriffen trennen und haben deshalb vernickelte gekauft, die wir dann auch gleich tauschen wollen.

Am Nachmittag ist Pool angesagt so dass wir die Arbeiten zügig beenden. Die Türen sind gestrichen und können bis morgen trocknen. Die Türgriffe sind teilweise montiert also können wir uns es erstmal gemütlich machen. Es ist ja schließlich Urlaub.

Paul hat es sich im Schatten unter dem Spielbogen gemütlich gemacht und Birgit und Frank schauen nach der Sonne. Das Wetter ist traumhaft, nur kleine Wölkchen am Himmel die aber nicht weiter stören.

Am Nachmittag kommt noch Randy von Counterstrike vorbei. Wir wollen eventuell Kameras installieren die da Geschehen rund um das Haus überwachen. Wir schauen uns die Gegebenheiten an und kommen schließlich zum wesentlichen. Dem Angebot. Da es eine Summe ist die man sich erstmal über Sinnhaftigkeit überlegen muss, sagen wir Randy später wieder Bescheid. Er bietet uns auch gleich ein Alaramanlagensystem an, was er für kleines Geld installieren kann. Damit lässt sich sogar über eine iPhone App die Alarmanlagen aus- und einschalten und diese überwachen. Frank`s Augen fangen beim Erzählen an zu strahlen. Mal schauen ob wir das vielleicht im Herbst machen !

Am späten Nachmittag fährt Frank kurz zu Lowes, dem OBI unter den amerikanischen Baumärkten. Wir wollen für unsere neue Pflanzen Übertöpfe haben. Frank wird sogar gleich fündig und bringt vier Stück in einem tollen nachtblau. Made in Germany selbstverständlich.

Als es langsam dunkel wird sind wir dabei die letzten Türgriffe zu montieren. Leider schaffen wir es nicht mehr ganz fertig zu machen und entscheiden uns den Rest morgen früh zu machen, wenn der junge Mann die Folie an die Scheiben anbringt !

Am Abend holen wir uns von Hooters unsere heißgeliebten Chicken Wings mit Hot Sauce und Sellerie Sticks !

Bild des Tages:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tag 4

 

Jeden Tag arbeiten wir eine Kleinigkeit. Da am Morgen die Temperaturen nicht ganz so hoch sind, ist das auch angenehmer und am Pool können wir später noch liegen.

Die Lampe im Ankleidezimmer war schon lange ein Dorn im Auge. Hier waren Neonröhren verbaut die erst nach fünf Minuten sich eingeschaltet haben. Der Starter an der Lampe war defekt. Deshalb haben wir gestern eine neue Lampe gekauft und wollen die heute morgen montieren. Wir haben ja bereits letztes Jahr extra Dübel aus Deutschland mitgebracht, da hier alles Trockenbau ist, also hinter der eigentlichen Wand ist erstmal viel Luft. Dies hat sich für uns schon mehr als einmal gelohnt.

Gleichzeitig kommt auch Mike Welter und fängt an unsere Scheiben zu tönen. Da wir überall in Richtung Poolbereich Sprossenfenster haben, wird Mike den ganzen Tag damit beschäftigt sein das alles fertig zu bekommen. Zuerst werden die Fenster klinisch rein gereinigt und Reste der Farbe weggemacht. Die Folie wird zugeschnitten und mit einer Art Spülmittel aufgetragen und angepasst. Mike hat die ganze Zeit seinen Walkman an und singt zu der Musik. Hört sich etwa an wie Robin Gibb. Einfach nur schrecklich.

In der Zwischenzeit geht Frank zur Post, hier USPS. Unsere Hausversicherung wurde zum 01.03.2012 gekündigt, da wir die Rechnung nicht bezahlt haben. Die Rechnung wurde angeblich zweimal per Post geschickt. Wir haben diese aber nie erhalten. Unser Makler hat uns auch nicht darüber informiert, dass ohne die Zahlung die Versicherung gekündigt wird. Eine Neuaufnahme der gleichen Versicherung gestaltet sich als sehr schwierig da die  Versicherung aktuell keine Häuser mehr in dieser Gegend aufnimmt. Unser Makler setzt sich aber für uns ein und wir müssen heute noch den Scheck losschicken.

Da die Post am Del Prado Boulevard ist bietet es sich an, dass Frank gleich zum Kaffee bei Starbucks vorbeischaut. Einen Caramel Frappuccino für Birgit und einen Cappuccino für Frank ist heute angesagt.

Wir machen es uns zum Kaffee am Pool gemütlich, während Mike immer noch schuftet und die Folie anbringt. Uns hat es so gu gefallen, dass wir entschieden auch die Eingangstüre und unseren Privatraum zu machen.

Nachdem Mike weg ist, tauschen wir noch weiter Türgriffe aus, denn ohne Türgriff können wir das Haus nicht verschließen und müssen hier bleiben. Der erste Griff gestaltete sich etwas schwierig da das System uns nicht so bekannt war aber dann läuft es wie geschmiert.

Zwischenzeitlich vergnügen wir uns noch im Pool bis wir uns für den Abend fertig machen. Heute wollen wir den „In-Japaner“  Sakura hier in Cape Coral testen. Das letzte Mal als Birgit noch schwanger konnte sie ja keine rohe Sachen essen deshalb fiel es aus und wir holen das jetzt nach.

Von aussen sieht das Restaurant nicht gerade einladend aus. Wer sich nicht davonv abhalten lässt rein zu gehen, wird aber nicht enttäuscht. Wir wollen unbedingt auf einen Cooking Table warten, dort wird das Essen am Tisch frisch von einem der Köche vorbereitet. Man sitzt in einer U-Form rings um die grosse Kochfläche. Die Preise scheinen auf den ersten Blick recht hoch aber es ist immer eine Suppe und ein Salat dabei.

Wir wählen als Vorspeise noch Sushi, nur um diese mal zu testen. Sushi-Menü würde es auch geben das macht aber an so einem Cooking Table keinen Sinn. Der Koch, natürlich ein Japaner, kommt mit seinem Wagen an und bereitet alles vor. Zuerst macht er eine „Akrobatik-Einlage“ mit seinem Kochwerkzeug bevor er Reis und Gemüse auflegt. Der Koch ist sehr redselig, es macht aber Spass zuzuschauen wie er alles frisch zubereitet.

 Am Ende gehen wir pappsatt und mit einem guten Gefühl nach Hause dieses Restaurant empfehlen zu können. Wir kommen wieder.

 

 

Tag 5

 

Immer wieder ist es dasselbe. Man kommt sich vor wie im Film „Und täglich grüsst das Murmeltier“. Man schaut raus und jeden Tag ist keine Wolke am Himmel, wie wenn die Zeit stehen geblieben wäre. Frank steht wie immer um 8 Uhr auf, der Rest der Familie folgt dann später. Wir haben uns ja gestern noch entschieden, dass wir die Haustüre und auch unseren Privatraum mit Folie privatisieren lassen wollen. Frank ruft daher gleich wieder bei Larry an und er will sich melden wann er vorbeikommt.

Nach einem ausgiebigen Frühstück machen wir e uns erstmal am Pool gemütlich. Hier und da werden noch einige Dinge organisiert und hin und wieder müssen wir nach Paul schauen der unter seinem Spielbogen im Schatten liegt.

Gegen 11 Uhr meldet sich Larry dass er gleich vorbeikommt. Das finden wir gut, denn dann können wir hinterher noch etwas wegfahren uns Sachen anschauen bzw. erledigen. Larry ist gleich wieder fertig mit ausmessen und gibt uns das Angebot was wir nicht ausschlagen können, also beauftragen wir ihn für morgen früh 8.30 Uhr für die beiden Fenster.

Wir packen unsere Siebensachen und Fahren Richtung Fort Myers. Wir hatten von zu Hause bei unserem Lieblingsmöbelladen ein Regal bestellt was wir jetzt abholen wollen.

Wir fahren eine knappe halbe Stunde und schauen uns natürlich noch hier und da um ob es was neues an Möbeln und Dekorationsartikel gibt. Das Regal haben wir dann gleich eingeladen und fahren weiter.

Unser nächstes Ziel ist Sun Harvest, ein kleiner Laden der seine Säfte aus selbst angebauten Früchten wir Orange, Grapefruit oder auch Zitrone selbst herstellt. Man kann dort die Säfte aber auch die Früchte in diversen Grössen kaufen. Jeder Saft kann auch probiert werden. Es ist nicht gerade günstig aber für uns jeden Cent wert und wir kaufen kräftig ein.

Wir entscheiden uns dann nicht zurück sondern nach Naples zu fahren. Der obligatorische Besuch im Coastland Center ist Pflicht und von hier ist es nur noch 35 Minuten zu fahren. Wir haben online einige Sachen bestellt die wir im A & F Store wieder zurück geben wollen und den dann erhaltenen Einkaufsgutschein wollen wir gleich wieder einlösen.

Wir entscheiden uns für den schnelleren Weg über die Interstate und parken im Parkhaus damit unser Einkauf nicht zu warm wird und gleich kaputt geht. Die Früchte sollten ja nicht gerade 50° abbekommen.

Das Coastland Center ist sehr schön zum shoppen und auch wenn man nicht in Naples wohnt oder sich länger dort aufhält lohnt sich der Besuch. Wir benötigen etwa zwei Stunden für die kleine Runde, gestärkt mit einem Kaffee geht es wieder retour nach Cape Coral. Als wir am Haus ankommen hängt ein Zettel von FedEx an der Türe. Heute wurde versucht dass von Frank bestellte neue AppleTV anzuliefern. Da niemand zuhause war können wir es nun am Office abholen oder der Fahrer kommt morgen wieder.

Wir machen zuerst mal eine kleine Poolrunde. Paul kommt auch wieder in den Genuss das Wasser sich anzugewöhnen. So langsam macht es ihm sichtlich mehr Spass.

Vor dem Abendessen fahren wir noch kurz zu FedEx und holen das Päckchen ab. Frank kann es nicht erwarten den neuen AppleTV zu testen. Den Gefallen können ihm die beiden nicht ausschlagen !  Da wir schon in Fort Myers sind gehen wir heute Abend zu Red Lobster. Es ist gerade Lobster Fescht mit tollen Gerichten rund um Lobster und Fisch.

Nach dem Abendessen lassen wir den Tag am Pool ausklingen.

Bild des Tages:

 

 

Tag 6

 

Heute heisst es schon wieder früh aufstehen, denn Mike Welter kommt um 8.30 Uhr um die beiden Türen zu folieren. Quatsch, um diese Uhrzeit ist Frank sowieso immer auf, kein Problem also. Mike kommt sogar vor der Zeit, für einen Amerikaner eher ungewöhnlich. Wir haben extra gesagt, dass er früh kommen soll, denn wir haben heute noch was vor und das soll was heissen.

Etwa zwei Stunden später ist der Spuk zu Ende und wir können endlich an den Pool. Mike gibt es uns noch einige gute Tipps zur Sicherheit und auch die Ameisenvernichtung, was hier in Florida natürlich oft ein Thema ist.

Wir entspannen uns noch am Pool. Auch Paul macht es sich gemütlich obwohl er nicht sehr gerne alleine ist und hier und da wieder quängelt. Wir kümmern uns dann um ihn, das geht dann aber von unserer Sonnenzeit ab, denn Babys sollten ja nicht so lange in der Sonne sein. Aber in`s Wasser gehen wir dann doch wieder und Paul scheint es immer besser zu gefallen.

Eigentlich wollten wir erst den Poolbereich verlassen, wenn es sich zuzieht. Für heute waren einige Wolken angesagt. Da es aber keine Wolken zu geben scheint, gehen wir trotzdem gegen 14 Uhr los. Wir wollen noch in`s Miromar Outlet uns einige Sachen gönnen. Die Fahrt dauert genau 45 Minuten bis wir in Estero ankommen. Wir parken direkt hinter dem Starbucks so dass wir zuerst einen Kaffee einwerfen. Ein bisschen Hunger verspüren wir auch.

Da wir aber falsch in die Einkaufsstrasse einbiegen, schauen wir uns zuerst einige Läden an um dann in einem der Läden unsere Maklerin Monika samt Tochter Sabrina zu treffen. Was für ein Zufall. Florida ist eben doch ein Dorf. oder sagt man das von Cape Coral ?

Sogar für Paul finden wir die ersten Schuhe bei Nike. Wir denken aber das es keinen Sinn macht Schuhe zu kaufen wenn das Kind noch nicht läuft, aber die waren günstig und geil sahen die auch aus.

Die Zeit vergeht wie im Flug. Wir waren schon sehr oft hier aber man benötigt trotzdem immer noch vier Stunden im durch zu kommen. Wir starten in die zweite Phase, denn auch die Coconut Point Mall ist immer einen Besuch wert. Dieses Mal in doppeltem Sinn, denn wir bringen bereits gekaufte Ware wieder zurück und tauschen den Warengutschein gleich wieder gegen neue Ware ein. Wir schaffen es nicht mal alle Läden zu besuchen, da um 21 Uhr alle Schotten dicht sind. Zuim Glück gibt es seit einem halben Jahr einen Olive Garden auf denm Gelände und wir gehen sehr spät aber sehr gut Abend essen. Es gibt „Tour de Italy“ das sind Lasagne, überbackenes Hähnchen und die Nudeln in Sahnesauce bei Frank, Birgit ist die Pizza Alfredo und zusammen den obligatorischen Garden Salat in der Refill-Version. Paul bekommt nur ne frische Windel.

Wir kommen heute sehr spät nach Hause. Paul schläft schon im Auto und es wird wie immer schwer ihn ohne aufzuwecken aus der Babyschale zu bekommen.

 

 

Tag 7

 

Viele werden jetzt denken, was für ein langweiliger Reisebericht. Aber dieser Reisebericht ist etwas anders als die anderen die Du von uns kennst. Heute ist wieder ein Pool-Vormittag, denn wir haben nichts besseres vor. Es macht aber durchaus auch Spass immer wieder das gleiche zu machen, denn wenn wir zurück kommen wird das lange nicht mehr so schön sein

Als es kurz etwas bewölkt wird hat Frank wieder eine Aufgabe aufgetan die seit Tagen „auf Eis liegt“. Ein Ventilator am Pool hat kein Licht mehr, also Birne kaputt. Frank versucht das Glas zu lösen, was eigentlich nur leicht aufgedreht wird,aber es geht nicht. OK, die Ventilatoren haben wahrscheinlich schon zwei Jahrzehnte auf dem Buckel aber wir haben die im letzten Jahr erst komplett zerlegt, geputzt und gerichtet. Frank schraubt kurzerhand den Kopf herunter und versucht das Ganze am Boden, denn über Kopf ist irgendwann mal der Arm blutleer. Aber auch das klappt nicht und wir müssen versuchen irgendwie die Blockade zu lösen. Dabei springt aber leider das Glas und der Trick mit dem Birnenwechseln ist verreckt !

Somit haben wir schon wieder eine Aufgabe dazu bekommen, auf die wir eigentlich gerne verzichtet hätten. Wir müssen ein Ersatzglas finden und wenn es dumm läuft zwei neue Ventilatoren kaufen, denn wir können ja nicht im Sichtbereich zwei Verschiedene installieren.

Also machen wir uns auf zum Home Depot und versuchen unser Glück. Hoffentlich sind nicht alle vom St. Patricks Day schon betrunken und können nicht helfen! Nachdem wir längere Zeit selbst unser Glück versucht haben, holen wir uns Hilfe. Der „junge“ Mann erklärt uns aber gleich, dass es sich bei diesem Modell um eines der älteren Generation handeln muss und es dafür heute keine Ersatzgläser mehr gibt. Wäre auch zu schön gewesen -- aber uns war es fast klar, dass es darauf hinausläuft. Also suchen wir ein schönes neues Modell aus und verlassen mit 190 $ leichter den Laden.

Wir haben Paul extra das zum heutigen St. Patrick‘s Day passende T-Shirt gekauft und natürlich angezogen. Und dann gehen wir natürlich auch in eine Lokalität wo es sicher einige andere gibt die auch grün angezogen sind ! Im Hooters in Cape Coral gibt es einen Aussenbereich an dem wir gerne Essen. Als wir dort ankommen ist die Bude brechend voll. Draussen und drinnen hat es nahezu keine Plätze mehr frei, aber wir ergattern noch einen kleinen Hochtisch draussen!

Wir bestellen uns Austern und Fried Pickels als Vorspeise. Fried Pickels sind fritierte Essiggurkenscheiben. Das haben wir vor einiger Zeit mal empfohlen bekommen und fortan zu unseren Lieblingsspeisen aufgenommen. Danach noch 20 Chicken Wings in der Hot Sauce und Sellerie Sticks mit Blue Cheese Sauce. Und für Paul gab es aber vorher noch eine kleine „Milchspeise“. Das war es dann für heute.

Nein, eben nicht. Denn aufgrund der tollen Öffnungszeiten, die Amerikaner sagen dazu 24/7 als durchgehend rund um die Uhr geöffnet, gehen wir jetzt noch zu Wal-Mart einkaufen. Wir wollen morgen Abend grillen und kaufen deshalb noch etwas Fleisch und Salat ein. Die Fleischauswahl ist so riesig, dass das Aussuchen etwas länger dauert. Wir entscheiden uns für ein Rib-Eye Steak, zwei Stück ein gutes Kilo!  Wahnsinn, bei uns in Deutschland, hier in den USA völlig normal. Aber auch die Früchte- und Gemüseauslagen haben mittlerweile die Länge eines Fussballfeldes.

Wir sind gegen 22 Uhr wieder am Haus und lassen den Abend mit gekühlten Getränken und Chips ausklingen !

 

Tag 8

 

Ein Ziel hatten wir schon länger auf unserem Zettel und haben es nie geschafft. Pine Island, die kleine Halbinsel direkt vor Cape Coral gelegen. Diese subtropische Insel ist bekannt für die Zitrus- und Palmenplantagen die die Strasse säumen.

Bevor wir aber soweit kommen will Frank noch einen Tennisclub besuchen der auf dem Weg liegt. Das besondere an dieser Anlage ist, dass es eine der wenigen ist, die Sandplätze haben. Das ist in Florida nahezu einmalig. Hierbei handelt es sich aber um einen grünen Sand, der anders als bei uns hergestellt ist.

Frank unterhält sich eine Weile mit dem Trainer über das Vereinsleben, die Unterschiede zwischen Hardcourt und Asche und vieles mehr. Die Zeit vergeht wie im Flug und Paul wieder immer ungeduldiger da es schon sehr warm draussen ist  Wir fahren also weiter nach Pine Island !

Zuvor passiert man aber das Künstlerdorf Matlacha mit seinen bunten Häusern. Hier verkaufen hiesige Künstler ihre Kunstwerke wie Bilder, Glasarbeiten und weitere Kunst. In Pine Island angekommen geht es nur südlich oder nördlich, denn viel mehr Strassen gibt es auf dieser Halbinsel nicht. Wir entscheiden uns für südlich mit dem Ziel St. James City.

Hier ist das Bootfahren ein ganz grosses Thema, denn das Meer liegt direkt vor der Haustüre und jedes Haus hier hat einen Bootsanleger. Die Wohngegenden sind sehr gepflegt und ruhig. Hier lässt es sich sicher sehr gut entspannen.

Vom Südzipfel aus hat man einen Blick auf Sanibel Sanibel und natürlich auf den unendlichen Horizont in Blau.

Auf dem Rückweg halten wir in Matlacha an, weil uns die bunten Häusern mit ihren Künstlern doch interessieren. Zuerst essen wir aber ein selbst gemachtes Eis, dass direkt an der Strasse in einem kleinen Laden verkauft wird.

Wir schlendern die Strasse entlang, vorbei an den bunt bemalten Häusern dass alles sehr karibisch wirkt. Hier und da schauen wir uns die Kunstwerke an und werden dabei sogar für unser Haus fündig.

Wir sind erst gegen 15 Uhr wieder zurück an Haus und machen noch eine kleine Poolrunde. Das Wetter ist immer noch herrlich und es wäre eine Schande wenn wir diese Chance auslassen würden. Gegen 16 Uhr meldet sich Monika, unsere Maklerin, dass sie zusammen mit Jim, ihrem Mann vorbeikommen will. Jim hatten wir versprochen, dass er der erste Amerikaner sein wird, der Paul auf dem Arm halten darf. Heute wurde das Versprechen eingelöst.

Frank arbeitet noch etwas am Haus bevor wir am Abend unsere beiden gestern erworbenen Rib Eye Steaks auf den Grill werfen. Dazu gibt es noch einen gemischten Salat. Das Steak schmeckt genial, das werden wir auf jeden Fall nochmals wiederholen !

Bild des Tages:

 

 

 

Tag 9

 

Heute wird es ein ruhiger Tag wo es nicht so viel zu erzählen und vor allem keine Bilder geben wird. Am Morgen haben wir uns mit Debbie und Dale hier verarbredet da die beiden unser Haus für nächstes Jahr von Januar bis März gemietet haben und nun nochmals vorbeischauen wollen. Wir hatten eine Anzahlung per Scheck vereinbart, dieser wurde auch per Post gesendet kam aber nach zwei Wochen immer noch nicht an. Deshalb wollten die beiden es persönlich vor Ort klären !

Kurz danach haben wir weiteren Besuch eines Paares gehabt die auch gerade in Cape Coral sind und gerne für nächstes Jahr buchen wollen. Da bietet sich ein direkter Besuch natürlich an. Wir sassen lange im Poolbereich. Das grössere der beiden Kinder plantsche im Pool und wir unterhielten uns über dies und das. Einfach entspannend und sehr interessant wieder mal jemanden zu sprechen der die gleichen Interessen hat.

Nun waren wir aber zu spät dran um Monika unsere Maklerin zu besuchen, der wir eigentlich gesagt hatten, dass wir am späten Vormittag kommen. Wir haben immer noch sehr guten Kontakt und das wollen wir auch gerne so beibehalten. Im Büro setzen wir uns etwas zusammen, quatschen über dies und das und Paul tut sein bestes dass auch Monika von ihm begeistert ist. Nachdem wir uns verquatscht hatten, geht es wieder retour in`s Haus noch etwas Sonne tanken. Das Wetter ist ja auch heute wieder mal vom allerfeinsten. Auf dem Heimweg fahren wir noch kurz bei Home Depot vorbei die letzten Dinge besorgen die wir noch benötigen.

Nachdem wir noch einige sonnige Stunden am Pool verbracht haben, geht es direkt weiter mit dem Abendprogramm. Für heute haben wir uns das Applebees am Del Prado ausgesucht. Wir hatten mal wieder richtig Bock auf Burger und die  gibt es hier und zu sehr guten Preisen. Nach dem Abendessen bauen wir noch unser neues Regal für das Wohnzimmer zusammen und schupsdiewups ist es 24 Uhr und die beiden Herren des Hauses sind geschafft

 

 

 

Tag 10

 

Heute morgen machen wir mal einen Besuch. Wir hatten über einen Baubericht Jörn kennengelernt der im Südwesten Cape Corals eine wunderschöne Villa gebaut hat und diese erst vor kurzem fertig geworden ist. Die Lage fast direkt am Meer ist ideal und der Bau an sich trifft genau unseren Geschmack, nur der Preis nicht.

Wir werden dort herzlich empfangen und setzen uns an den Poolbereich und schnacken. Die beiden sind sehr offen und freundlich so dass es uns nicht schwer fällt über dies und das zu reden. Zwischendurch bekommen wir noch eine Führung durch das riesige Haus mit Observation Deck inkl. 4 Garagen. Einfach nur der Hammer und wenn wir ein Haus in Cape Coral mieten würden dann nur dieses. Preislich sicher High Level aber das ist jeden Cent wert.

Bei Interesse an mehr Infos und Bildern gibt es hier den Link

Vielen Dank an die beiden für die Zeit. Wir haben uns für den nächsten Besuch bereits wieder verabredet.

Paul ist etwas unentspannt nachdem er drei Stunden durchgehalten hat, deshalb fahren wir jetzt wieder retour und machen eine Poolrunde. Paul und natürlich auch uns gefält es heute hier im Wasser wieder mal sehr gut ! Dazu gibt es heute noch ein gutes Ben & Jerrys Eis !

Wir starten am späten Nachmittag zur Coconut Point Mall. Als wir gerade einpacken wollen kommt Susanne vorbei die unsere Gartenarbeit macht. Wir besprechen noch einige Dinge und verarbreden uns für morgen für die restliche Arbeiten. Am Freitag bekommen wir dann die neuen Lavarocks um das Haus und neue Abgrenzungssteine für das vordere Beet.

Wir machen uns dann verspätet auf den Weg. Wir hatten noch einige Läden vorgehabt anzuschauen. Die Fahrt dauert etwa eine Stunde da wir wieder bei Sun Harvest etwas Saft und Früchte kaufen wollen. Die Sache sind so gut, dass wir von allem was wir gekauft haben nichts mehr übrig haben.

Wir gehen noch zu Ross -- Dress for Less, Bed, Bath & Beyond und Pier 1 Imports und finden noch so einiges an Dekomaterial und weiteres. Gegen 20 Uhr machen wir uns auf den Weg zum Abendessen. Heute gehen wir zu Ted`s -- Montana Grill. Hier gibt es Bisonfleisch. Heute essen wir beide einen Bisonburger, der sehr lecker schmeckt. Heute Abend kommen Andreas und Dirk mit dem Flugzeug in Fort Myers an, die wir gegen 22 Uhr abholen müssen. Da Frank online ist können wir sehen, dass der Flug etwas früher dran ist und wir gehen daher etwas früher los.

Gegen 21.45 Uhr treffen wir am Flughafen ein und können leider im Ankunftsbereich nicht parken. Deshalb dreht Birgit eine Runde und Frank schaut nach ob die beiden schon gelandet sind. Nach einem kurzen Check findet Frank die beiden am Gepäckband warten auf die Koffer. Gegen 22.15 Uhr sind wir auf dem Weg zum Haus und kommen dort gegen 23 Uhr an. Nach kurzer Einweisung der beiden tratschen wir noch eine Runde, Andreas geht schon mal abliegen, da er müde war.

Gegen 1 Uhr machen wir das Licht aus !

 

Tag 11

 

Ab heute weht ein anderer Wind in der Villa Blue Horizon. Wir sind nun zwei Personen mehr und das gilt es zu organisieren. Nach dem morgendlichen Kaffee oder Tee, der Katzenwäsche oder mehr, besprechen wir den Tagesablauf. Jeder darf seine Wünsche die er hat einbringen und so sind wir am Ende klar was heute gemacht wird.

Zuerst muss der Vorrat aufgefüllt werden, da wir ja für die beiden nichts eingekauft hatten. Jeder hat ja spezielle Wünsche und die können wir ja nicht wissen. Deshalb fahren wir zu Wal-Mart. Zuvor müssen wir aber noch zu Sears Dirk hat einen Gutschein der nur noch heute gültig ist. Frank schaut schnell wo es den nächsten Sears gibt und nachdem alle vorbereitet sind geht es los.

Wir haben leider den falschen Sears angefahren, denn dieser hat nur elektronische Geräte als nehmen wir später den bei der Edison Mall. Im Wal-Mart kaufen wir Grundnahrungsmittel ein und Fleisch für heute Abend zum Grillen. Hier sind wir schnell fertig obwohl wir zu viert sind. Die Fahrt zur Edison Mall dauert ca. 15 Minuten und dort werden wir bei Sears auch gleich fündig. Anschließend gibt es bei Starbucks noch einen Kaffee.

Den weiteren Tag verbringen wir am Pool. Die beiden „Neuen“ müssen sich ja erstmal an die Sonne gewöhnen und am ersten Tag soll man sich ja erst aklimatisieren.

Gegen Abend richten wir die Sachen für`s Grillen her. Birgit macht einen gemischten Salat und Frank schaut nach dem Grill. Leider ist genau in diesem Augenblick die Gasflasche leer geworden und wir müssen nochmals kurz los zu Lowes eine neue kaufen. Die Fahrt dauert nur 20 Minuten also kann es losgehen !

Die Steaks werden einmalig, alle sind begeistert davon. Wir sitzen noch lange draussen und reden über dies und das !

Bild des Tages:

 

 

 

Tag 12

 

Nachdem Dirk beim letzten Besuch nicht zu Fuss nach Sanibel laufen durfte, tun wir ihm jetzt den Gefallen und nehmen das Auto. Nach dem Frühstück starten wir unsere Fahrt über das Historic District von Fort Myers und dem Edison & Ford Winter Estate nach Sanibel. Andreas kommt aus dem Fotografieren und Filmen nicht mehr heraus. Alle die schönen Häuser an der Strasse und die palmengesäumte Allee müssen abgelichtet werden. Kurz vor der Toll-Station biegen wir rechts ab. Hier gibt es einen Bootsanlegeplatz und eine Möglichkeit die Sanibel Causway zu fotografieren. Hier hat man auch einen schönen Blick auf Sanibel Island und wenn man Geduld hat sieht man Pelikane und Delphine.

Auf Sanibel Island angekommen gibt es an der ersten Abzweigung schon einen Stau. Aber nicht weil an dieser Stelle viel Verkehr ist sondern weil ein Polizist den Verkehr zu regeln versucht. Wir biegen links ab Richtung Lighthouse. Zuvor zeigen aber den beiden noch wo der Sanibel Thriller normalerweise abfährt. Dieses Schnellbott ist eine tolle Ausfahrt entlang der Küste von Sanibel und Captiva Island aber mit einem drei Monate alten Kind hat das noch keinen Sinn. Da wir auch schon zweimal damit gefahren sind, lassen wir das heute aus.

Am Parkplatz des Lighthouse ist es proppenvoll. Wir drehen einige Runden um den kleinen Parkplatz und geben es dann auf. Wir holen das später nach. Wir fahren weiter Richtung Norden. Es soll auf jeden Fall einmal Strand heute dabei sein. Die Fahrt gestaltet sich mehr als schwierig da zum einen der Verkehr sehr stark ist und es nur langsam voran geht und zum anderen Paul etwas ungeduldig wird und quängelt.

Wir machen daher einen kleinen Stop und wechseln erstmal die Windeln, was sich als wichtig heraus gestellt hat. Dann geht die Fahrt weiter nach Norden bis zum Bowmans Beach. Dieser naturbelassene Strand ist einer der schönsten auf Sanibel ( für unseren Geschmack ). Wir bekommen auch recht schnell einen Parkplatz, bezahlen für zwei Stunden und es kann losgehen. Wir haben Strandstühle, einen Sonnenschirm und vieles mehr dabei. Der Weg ist etwas länger als üblich und mit dem Gepäck etwas beschwerlich aber wir schaffen das schon.

Am Strand angekommen sind die ersten paar Meter sehr voll aber schon wenige Meter links oder rechts haben wir genügend Platz. Wir packen erstmal alles aus und legen Paul unter den Schirm. Auch Dirk sucht den Schatten da er sehr schnell rot wird. Andreas hingegen legt sich in die pralle Sonne was er später bereuen wird. Wir gehen eine Runde in`s Wasser. Zuerst traut sich niemand, da wir die Temperaturen vom Pool gewohnt sind, aber als Frank den Anfang macht legen die anderen nach. Sicher ist es hier etwas kälter aber erfrischend da es heute doch sehr warm geworden ist.

Wir gehen eine Runde in`s Wasser. Zuerst traut sich niemand, da wir die Temperaturen vom Pool gewohnt sind, aber als Frank den Anfang macht legen die anderen nach. Sicher ist es hier etwas kälter aber erfrischend da es heute doch sehr warm geworden ist. Es macht richtg da es sehr schöne Wellen hat und mit der wasserdichten Kamera lässt sich alles sehr gut festhalten.

Die Zeit ist schneller um als man denkt und wir packen unseren Kram und gehen wieder retour. Nachdem wir alles verstaut haben, geht es weiter nach Norden auf Captiva Island. Wir fahren vorbei an den Häusern die jenseits der Millionenmarke liegen bis wir am nördlichsten Ende angekommen sind. Ein Resort versperrt die weitere Fahrt für Nichtgäste. Wie durch ein Zufall befindet sich hier ein Starbucks. Kein Wunder dass Frank den Parkplatz zielsicher ansteuert und einen Halt einlegt. Wir holen uns einen Kaffee und sitzen etwas draussen.

Nach dieser kurzen Pause fahren wir langsam wieder nach Süden. Wieder vorbei an den schönsten Häusern in der Gegend. Andreas Kamera fängt an zu glühen bis wir diese schöne Strasse durchgefahren sind. Auf dem Weg zum Lighthouse machen wir erneut einen Halt am Dairy Queen, dort gibt es die tollen Shakes und Fruchtgetränke, die wir hier eigentlich immer holen. Andreas und Dirk schliessen sich unserem Einkauf an !

Am Parkplatz des Lighthouse angekommen ist es wie durch ein Wunder jetzt leerer. Wir bekommen sofort einen Parkplatz und haben das Glück dass uns der Parkplatznachbar sein Parkticket schenkt.  Wir starten Richtung Lighthouse. Das Blöde daran ist nur, dass es überall tiefer Sand ist und mit dem Kinderwagen kommt man hier schlecht durch.

Aber wir schaffen es bis an den Strand und dort ist es aufgrund der Flut sehr viel besser da der Sand härter ist und wir entscheiden uns doch am Strand entlang zu laufen anstatt denselben Weg wieder zurück.

Als wir schon den Strand Richtung Parkplatz verlassen wollen werden wir auf einige Menschen aufmerksam die immer wieder in`s Meer zeigen. Beim genauen Hinschauen erkennen wir einige Delphine ganz nah am Strand gemütlich schwimmen. Die Frage ist gestellt worden, welche Art Delphine das sind ? Tümmler oder ….. oder …..?

Wir fahren dann wieder heim nochmals am Historic District und Downtown Fort Myers durch. Gegen 18.30 Uhr sind wir zuhause. Unterwegs bekommen wir noch einen Anruf, dass Gunther, unser Hausverwalter heute noch kommt. Seine Frau und er wollen natürlich auch noch das Baby sehen. Nach einer kurzen Dusche klingelt es auch schon an der Türe.

Wir setzen uns gemütlich an den Tisch im Poolbereich und tratschen über dies und das ! Geschenke wurden uns für das Baby auch noch überreicht. Nachdem wir natürlich noch Abend essen wollen, gehen wir alle zusammen zu Bahama Breezem, einem unserer Favoritenlokale. Leider ist für 6 Personen aussen alles voll also sitzen wir nach innen. Wir essen leckere Sachen wir Shrimps, Paella und vieles mehr. Wir verquatschen uns komplett so dass wir um 22.45 Uhr mit den Worten „wir haben seit 22 Uhr geschlossen“ hinausbefördert werden. Auch auf dem Parkplatz finden wir kein Ende so dass wir erst spät zuhause sind !

Bild des Tages

 

 

 

 

Tag 13

 

Gestern hatte bereits Dirk eines der Räder getestet und wir hatten vereinbart, dass wir heute eine Runde drehen wollen. Andreas geht auch mit und somit sind wir zu dritt. Am Morgen wird bei uns die Lavarocks angeliefert die wir rund um das Haus verteilen lassen wollen. Der LKW-Fahrer ist bereits gegen 8.30 Uhr da und lädt die Steine auf dem Rasen mit einer Folie ab.

Wir starten daher ersten gegen 11.30 Uhr da wir alle vorher nicht fertig sind bzw. noch etwas zu organisieren hatten. In der Gruppe ist es immer schwierig alle startklar zu bekommen.

Frank hat das Kommando denn er kennt sich hier am besten aus. Zuerst fahren wir in unserem Wohngebiet entlang bevor wir südlich parallel zum Del Prado Blvd fahren. Hier kommt man durch Wohngegegenden und sieht viel mehr von der Stadt als auf der Hauptstrasse. Dirk muss bei der Bank of America noch Geld holen, diese liegt genau auf unserer Route. Wir fahren weiter Richtung Süden bis wir kurz vor dem Wal-Mart den Del Prado Blvd kreuzen um auf der gegenüberliegenden Seite in`s Wohngebiet einzubiegen.

Dort kommen wir an einigen Garagenverkäufen vorbei, die in der USA sehr beliebt sind um Ramsch loszuwerden. Wir fahren wieder Richtung Norden und zurück in`s Haus. Insgesamt waren wir 11,9 km unterwegs, was nicht schlecht für den Anfang ist.  Toll fanden wir dass es an vielen Anfahrten diese Warnschilder gibt, denn die meisten Autofahrer in den USA sehen oft die Fahrradfahrer nicht und mit dn Schildern wird das vielleicht etwas besser beachtet !

Zum Abschluss entspannen wir etwas am Pool. In der Zwischenzeit werden die Steine rund um das Haus verteilt und wir schauen dabei zu. Paul hat schon die ersten Spielsachen für das Wasser bekommen. Die haben uns so gut gefallen, dass die mit mussten.

Andreas hatte erwähnt, dass er gerne einkaufen will. Da heute unser letzter voller Tag ist, weisen wir Andreas nochmals darauf hin, dass es die letzte Chance mit uns ist. Will er nicht mit uns einkaufen gehen oder lässt er sich im Urlaub eher etwas zu sehr treiben ? Wir geben ihm eine kleine Aufgabe, die er für einen Besuch erledigen muss. Er muss uns fünf Marken nennen die er im Tanger Outlet besuchen will. Es wird eine Herausforderung wenigstens drei Namen zu finden, also belassen wir es dabei und starten gegen 17 Uhr unsere Maschine.

Zuvor müssen wir aber noch bei unserem Steuerberater vorbei um einige Unterlagen für die Steuererklärung zu unterschreiben. Das dauert nur 15 Minuten. Dirk kümmert sich um Paul und trägt diesen auf dem Parkplatz hin und her. Die Fahrt zum Outlet dauert nur noch 15 Minuten. Wir starten gleich bei Tommy Hilfiger, diese Marke hatte Andreas auf Anhieb genannt. Dirk läuft eine Extrarunde und Birgit macht sich nach einer kurzen Runde ebenfalls vom Acker. Frank berät Andreas bei Stilfragen bis er fündig wird.

Noch ein Besuch bei Nike und weiteren Markenläden und wir sind gegen 20 Uhr fertig. Für  heute Abend haben wir das Olive Garden ausgewählt. Alle waren gestern einer Meinung, nur leider wusste Andreas heute nichts mehr von der Entscheidung und fragte ständig wohin wir fahren. Wir kommen gegen 20.15 Uhr dort an und wählen unser Abendessen aus. Dirk und Frank essen Pizza Alfredo, Andreas ist Tour de Italy und Birgit isst Parmesan Steak und natürlich alle den Refill Garden Salat.

Anschließend fahren wir nach Hause, wir müssen ja noch Koffer packen und morgen geht es ja zurück.

Bild des Tages

 

 

 

Tag 14

 

Gestern Abend hatten wir das meiste schon gepackt, so dass es heute etwas lockerer zuging. Frank stand wieder um 8 Uhr auf,. der Rest lies sich etwas mehr Zeit. Nach dem Frühstrücken musste noch der Rest an Dingen verstaut werden die gestern Abend noch in Benutzung oder nass waren. Birgit hatte schon die erste Ladung Handtücher gewaschen, heute morgen kam der Rest dran.

Andreas und Dirk hatten ihre Koffer gepackt und so konnten diese schon mal verstaut werden. Unser Toyota erweist sich für vier Personen plus Kind als etwas klein. Wir bekommen gerade so unser Gepäck unter. Noch kurz einen Check in allen Räumen gemacht, die Bettwäsche abgezogen, der Privatraum verschlossen und es konnte nach einem letzten Smalltalk auch schon losgehen.

Dirk hatte für die nächsten 10 Tage das Knights Inn an der US 41 gebucht also sollte unsere Fahrt zu viert nur wenige Meilen sein. Wir lassen Dirk an seinem neuen Zuhause raus, verabschieden uns und die Fahrt geht weiter Richtung Ostküste. Wir haben uns bewusst gegen die Route über den Interstate entschieden und fahren heute direkt über die US 80 vorbei am Lake Okeechobee. Die Strecke ist etwa 30 Meilen kürzer aber 15 Minuten langsamer  und nicht so langweilig wie über die Autobahn. Die Fahrtdauer soll 3:10 Stunden betragen.

Die Fahrt durch einige kleine Städtchen ist sehr abwechslungsreich. Nach etwa 50 Meilen ist es dann aber aus mit Häusern,dann überwiegt auch hier das Grün links und rechts der Strasse. Nach einem kurzen Tankstopp geht die Fahrt weiter und wir erreichen etwa gegen 14 Uhr West Palm Beach. Aber was machen wir in West Palm Beach ? Andreas trifft sich hier mit einem Freund um eine weitere Woche in den USA zu bleiben. Den verabredete Treffpunkt, der Tri-Rail Bahnhof West Palm Beach, erreichenn wir kurze Zeit später. Tom, Andreas Freund, trifft etwa 10 Minuten später ein. Nach einem kurzen Smalltalk machen wir uns vom Acker.

Die weitere Fahrt nach Miami dauert eine Stunde. Nach einem letzten Kaffee bei Starbucks erreichen wir das Rental Car Center gegen 16 Uhr. Das Abgeben dauert gerade mal zwei Minuten und wir nehmen den Metro Mover zum Flughafenterminal. Von dort ist es ein elend langer Weg bis Lufthansa, die am Gate J zuhause sind. Dort kommen wir erst gegen 16.30 Uhr an und Boarding ist schon 16.50 Uhr. Das Einchecken gestaltet sich als etwas chaotisch, da die Schalter sehr voll sind. Es wird nicht mal bemerkt dass wir bei zwei Koffern jeweils ein Kilo zuviel Gewicht haben.

Noch kurz durch die Passkontrolle und de Security Check, dann sind wir schon am Abfluggate J16. Der Ganzkörperscanner blieb Frank erspart da Babys nicht da durch müssen und natürlich einer von uns beiden Paul im Arm hatte, da der Kinderwagen auch geröngt wurde. Kaum am Gate angekommen, geht auch schon das Boarding los.

Wir werden sofort an den Schalter gerufen da Kinder zuerst einchecken müssen. Leider steigen wir über den falschen Arm ein und landen erstmal im Oberdeck. Hier würden wir gerne sitzen aber diese Plätze können wir uns nicht leisten. Wir spazieren durch den ganzen Flieger und unten wieder retour bis wir am Platz 60 A/B sitzen. Nachdem wir uns eingerichtet haben, geht es auch schon los mit dem Start. Der Platz neben uns wird ebenfalls noch voll. Man muss sagen, dass die Plätze am Fenster mit Kind nicht gerade geschickt sind da man immer jemanden bitten muss, wenn man aufstehen will und  mit Kind muss man durchaus mehr aufstehen als normal. Die Plätze in  der Mitte die wir am Hinflug gehabt haben, sind da besser da es immer zwei Plätze für ein Kind gibt und daher niemand neben einem zum Gang sitzen kann.

Die Flugzeit wird 8:40 Stunden betragen und wir starten fast pünktlich um 18.10 Uhr. Paul ist nur vor dem Start etwas unruhig. In der Startphase und kurz danach ist er durch Trinken abgelenkt. Mit zunehmender Flugdauer wird Paul müde und das bedeutet dass er etwas quängelt. Unsere Nachbarin hat selbst ein Kind also kann sie nachvollziehen was das bedeutet. Etwa nach drei Stunden schläft Paul im Cabinet ein und verschläft die nächsten 3,5 Stunden bis er aufwacht und Hunger hat. In der Zwischenzeit haben wir unsere warme Mahlzeit erhalten und auch eine Runde geschlafen.

Aufgrund der Umstellung heute auf Sommerzeit landen wir gegen 9 Uhr in Frankfurt. Wir bekommen die Babyschale noch an Bord retour. Leider fehlt da jettz eine Schulterpolster. Aussage der Crew war, dass dieses bereits beim Abgeben gefehlt hat. Was die alles nachprüfen ist schon erstaunlich. Wir sind uns sicher dass wir es noch hatten aber was soll`s. Den Kinderwagen bekommen wir beim Aussteigen. Hier ist die Schnalle für den Tragegurt abgerissen. War das auch schon vor der Abgabe so ? Wir können das aber gerne reklamieren ! Ärgerlich aber wohl normal.

An der Passkontrolle ist die Hölle los also werden wir umgeleitet. Ein langer Weg liegt vor uns bis wir an eine Passkontrolle kommen,die unwesentlich leerer ist. Tolle Sache. Wir sind aber trotzdem gleich durch und gehen auf den langen Weg bis zum Gepäckband. Wir müssen sogar zwei verschiedene Aufzüge benutzen, denn keiner fährt direkt von der Einreise zur Gepäckausgabe.irgendwie ist das alles nicht durchdacht und wenig kinderfreundlich aber was soll`s !

Dafür kommt das Gepäck gleich und wir können los. Mit etwas Glück erreichen wir noch den Zug um 9.54 Uhr. Wenn wir da nicht noch vorher erst unsere Fahrkarten am Automaten holen müssten. Bei Rail & Fly bekommt man keine Tickets vorab sondern nur einen Buchungscode mit dem man an jedem Automaten aber nur max. 72 Stunden vor Antritt die Fahrkarten ziehen kann. Sehr sinnig wenn man 72 Stunden vor Fahrtsantritt sich im Ausland befindet und man bei der Ankunft nicht wirklich viel Zeit hat. Geht es denn noch umständlicher ?

Wir verpassen also den Zug um 2 Minuten und müssen auf den nächsten warten der erst in einer Stunde kommt, da heute Sonntag ist. Wieso fahren eigentlich Sonntags ab Flughafen Frankfurt weniger Züge als werktags ? Gibt es an Wochenenden weniger Urlauber ? Als wir auf dem Weg sind muss der Zug vor Groß-Gerau Schrittgeschwindigkeit fahren, da eine suizidgefährdete Personen auf den Gleisen unterwegs ist. Dadurch haben wir 20 Minuten Verspätung und verpassen den Anschluss ab Stuttgart nach Vaihingen / Enz um 5 Minuten. Somit sind wir in Summe 1:45 Stunden später zuhause als wir gedacht hatten !

 

Dieser Urlaub verdient ein besonders Fazit. Zum einen war es der erste Urlaub mit Nachwuchs zum anderen hatten wir über drei Tage zwei zusätzliche Besucher, die unseren Urlaubsalltag etwas „aufgepeppt“ haben.

Reisen mit Baby

Im Vorfeld hatten uns viele gefragt bzw. gewarnt, doch nicht mit einem drei Monate alten Kind zu fliegen. Zum einen war der Flug bereits gebucht als wir vom Nachwuchs erfahren haben und ein Storno war nur mit vollem Betrag möglich, alles wäre das komplette Geld weg gewesen und zum anderen gibt es genügend positive Beispiele für Reisen mit Babys.

Die Vorbereitungen liefen etwas anders als sonst aber im grossen und ganzen hatten wir keine Schwierigkeiten alles zu organisieren. Es hat uns aber überrascht, dass wir für Paul einen Reisepass beantragen mussten. Auch der Weg zum Flughafen ist mit Kleinkind nicht gerade bequem, hat man ja zwei Koffer, zwei Handgepäckstücke und den Kinderwagen samt Babyschale dabei. Da wünschen wir uns doch etwas kinderfreundlichere Weg am Frankfurter Flughafen, vor allem die Aufzüge sind teilweise mehr als schlecht geplant.

Die Lufthansa hat sich sehr bemüht uns und vor allem Paul alles recht zu machen. Die Babyschale durften wir sogar mit in den Flieger nehmen und er passte sogar in das Gepäckfach oberhalb. Paul hatte aber keine grosse Lust in dem Reisebett, was Lufthansa zur Verfügung stellt, zu schlafen. Nur auf dem Rückflug hat er etwa 3-4 Stunden dort geschlafen.

Auch am Flughafen Miami ist es mit Kinderwagen schwierig überall hin zu kommen. Die Laufwege bis zum Rental Car Center mit dem neuen Metro Mover sind elend lange.

Paul hat sich sehr schnell an das tolle Klima gewöhnt. Er hatte die ganze Zeit über kurze Sachen an, da es auch für ihn angenehm warm war. Nur abends in den Restaurants haben wir zur Sicherheit lange Sachen bzw. eine Decke mitgenommen.

Der Pool war auf angenehme 31° C aufgeheizt so dass wir mit Paul fast jeden Tag im Wasser waren. Ihm hat es die meiste Zeit Spass gemacht auch wenn er ab und an etwas Wasser geschluckt hat.

Zusätzlich hat Paul deutlich mehr geschlafen als zuhause. Tagsüber hat er zuhause nur höchst selten geschlafen. In Florida hat er regelmäßig min. zwei Stunden am Stück geschafft. Nachts war Paul auch deutlich weniger aktiv als zuhause. Wir wissen leider nicht an was das lag ?!

 

 

Endfazit:

Fliegen mit Babys kann sehr unterschiedlich sein. Mit Paul ging es prima und wir werden das so oft machen wie es geht. Eine grosse Rundreise wird es aber die nächsten Jahre nicht geben, denn längere Fahrstrecken als 3 Stunden sind dann schon etwas stressig für Kind und Eltern. Urlaub in Florida in einem Ferienhaus ist dagegen optimal. Gelegentlich etwas besichtigen ist immer drin !

Reisen in einer Gruppe

Wir sind in 2008 bereits zu viert unterwegs gewesen, also wussten wir was „auf uns zukommt“ ! Wir hatten für drei Tage Dirk und Andreas zu Besuch. Dirk hatten wir letztes Jahr auf unserem Flug nach Fort Lauderdale kennengelernt und er hatte sich aufgrund seiner lockeren Art in unser Gehirn eingeprägt und es kam dazu dass er dieses Jahr zur gleichen Zeit in Florida ist. Diese Reise ist Dirks 50. USA-Flug und das ist sicher mehr als einmalig so oft in den USA gewesen zu sein. So verhält es sich, dass Dirk eigenständig ist, da er bisher bei fast die Hälfte der Reisen alleine unterwegs war. Es machte ihm aber sichtlich Spass auch mal in einer Gruppe zu reisen. Auch Paul hat Gefallen an Dirk gefunden und wir vertrauen ihm ab und an das Baby an !

Andreas ist Frank`s Kollege und auch USA-Fan, eigentlich aber Eisenbahnfan. Andreas war auch schon einige Male in den USA, das letzte Mal ist aber fast 10 Jahre her. Es scheint sich scheinbar seit dieser Zeit vieles geändert zu haben. Alles in allem kommen wir aber zusammen gut zurecht, das ist bei einer Rundreise mit verschiedenen Endpunkten etwas schwieriger

Endfazit:

Gerne für einige Tage wieder in einer Gruppe.