Bevor wir nach Nashville
weiterfahren wollen wir noch Jack Daniels in Lynchburg, Tenessee besuchen. Die
wohl bekannteste Whisky-Sorte auf der ganzen Welt. Die Strecke über Land zieht
sich gewaltig und wir zweifeln schon an unserem Orientierungssinn, bis wir die
ersten Werbetafeln an der Strasse sehen. Wir biegen in das kleine „Kaff“
Lynchburg ein und können nicht glauben, dass hier einer der größten
Whisky-Produzenten der Welt seinen Hauptsitz haben soll. Dort angekommen,
besuchen wir zuerst das Visitor-Center, wo einige Dinge zur Produktion und dem
Alterungsprozess erklärt werden. Auch eine Statue von Jack Daniels steht
inmitten des Raumes. Wir kaufen uns Tickets für eine geführte Tour und haben
Glück, dass heute nicht sehr viel Besucher hier sind. Wir sind in einer Gruppe
von 10 Personen. Unser „Guide“ ist ein für uns typischer Jack Daniels
Mitarbeiter. Wie Ihr auf dem Bild unten erkennen könnt. Sein Name ist Goose.
Hinter der Statue ist die Quelle der Destillery. Dazu aber später mehr.
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Die
Führung beginnt bei der Herstellung des „Charcoal“. Das ist die Holzkohle, die
nach einem bestimmten Prozess gewonnen wird. Das Holt wird in einem eigenen
Waldgebiet durch Jack Daniels bewirtschaftet. Durch diese „Charcoal“ fließt
später der hergestellte Sud tröpfchenweise in die Kupfertanks. Auch das dafür
verwendete Wasser wird aus der eigenen Quelle gewonnen. Die Führung geht weiter
in die Büroräume von Jack Daniels, die noch in Originalzustand sind. Wir kommen
nun in die Produktionsräume, wo der oben erwähnte Sud hergestellt wird. Die
einzelnen Schritte der Produktion werden sehr ausführlich erklärt. Zum Abschluß
wird uns noch der „Single Barrel Room“ gezeigt. Dort werden die Fässer für die
Händler abgefüllt und mit einer Nummerierung versehen. Der Single Barrel wird
ausschließlich in Fässern an die Händler verkauft, so kann garantiert werden,
dass der erworbene Whisky immer aus demselben Fass stammt. Wir können noch eine
der mittelgroßen Lagerhallen einsehen, wo die einzelnen Fässer nach einem
bestimmten System rotiert werden. Die untere Karte zeigt die komplette
Destillery, die innerhalb der Tour eingesehen werden kann.
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Zum Abschluss werden uns
noch die verschiedenen Jack Daniels Sorten erklärt und wir werden typische
amerikanisch in den Merchandise Shop geführt.
Ein wirklich lohnenswerter
Abstecher „auf das Land“. Tja, was soll man sagen. Hier lässt man sich eben
Zeit, auch für das Herstellen von Whisky. Die Werbung übertreibt nicht. Hier
geht es schon sehr gemütlich zu und die Angestellten sitzen auf der Veranda und
rauchen eine Zigarre ( in diesem Fall sind das wir )
Gefahrene Strecke ca. 380 Kilometer
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