Willkommen auf der Homepage von Frank Gayer

|  

|  



| Email | 
 
| Home | 


Tag 8 - USA 2004

Am nächsten Morgen nehmen wir das Continental Breakfast im Motel mit und machen uns auf den Weg zum Paria Canyon. Wir kennen die Abzweigung an der scharfen Linkskurve, da wir am Vortag dort schon vorbeigefahren sind. Biegen in die House Rock Valley Road, was eine Dirt Road ist, ein. Die Strecke ist relativ gut befahrbar. Außer an einer Stelle, wo ein kleiner Creek überquert werden muss. Nach ca. 45 Minuten erreichen wir den Parkplatz des Wire Pass Trailhead. Überraschenderweise sind wir nicht alleine am Parkplatz und wir machen uns berechtigte Hoffnung zusammen laufen zu können. Zwei Fahrzeuge kommen über die südliche Dirt Road angefahren, die anscheinend auch mit einem normalen PKW gut zu befahren ist. Einer der Fahrer "outet" sich als regelmäßiger Wave-Besucher und somit mache ich mir keine Gedanken mehr über den Weg.

Hinweisschild Wirepass Trailhead

Wir gehen zusammen den Wash entlang bis es rechts auf die Anhöhe zur Registrierung geht.

1. Anstieg zur Wave

Der weitere Weg ist klar durch Fußspuren erkennbar und kann nicht verfehlt werden. Wir übersteigen einen kleineren Hügel und kommen in ein weiteres Tal, dass etwas größer ist.

2. Anstieg zur Wave

Wir halten uns rechts entlang des Kamms, da dies von der Rangerin auch so empfohlen wurde.  In der Ferne sehen wir bereits diesen schwarzen Längsspalt, der uns als Ziel vermittelt wurde.

Orientierungspunkte

Wir erreichen diesen nach einer Gesamtwanderstrecke von 1,5 Stunden. Wir stehen direkt vor der Wave und kommen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Was für eine Farbenpracht und welch Anblick. Da der untere Teil mit Wasser gefüllt ist, entscheiden wir uns von oben in die Wave einzusteigen. Gehen also um den Berg und kommen von der oberen Seite. Dieser Anblick ist noch viel schöner als von unten. Wir setzen uns erstmal hin und genießen den Ausblick. Nach einer kurzen Pause begehen wir die komplette Wave und "schießen" einige Fotos. Da wir nur 7 Besucher/innen sind, ist es relativ einfach Bilder ohne Personen zu machen. Wir erkunden die Umgebung und entschließen uns jetzt noch zur Second Wave aufzubrechen. Nach einer kurzen Orientierung mit dem GPS haben wir die grobe Richtung und laufen los. Nach ca. 20 Minuten Laufzeit erreichen wir auch die Second Wave, die auf den ersten Blick nicht zu erkennen ist, aber mit einem guten Gespür auch für Anfänger zu finden ist.

Weg zur Second Wave

Wir machen hier auch einige Fotos und gehen wieder zurück zur Hauptattraktion. Nach einer weiteren Pause entschließen wir uns den Rückweg anzutreten. Da wir jetzt alleine sind, müssen wir uns natürlich an den wenigen Punkten orientieren. Zu Beginn ist dies kein Problem, wir biegen aber etwas zu früh über den Kamm ab und stehen vor einem etwas steilen Abstieg an einem kleineren Berg. Wir entschließen uns, diesen Abstieg zu machen. Unten angekommen, orientieren wir uns wieder und finden auf die "normale" Route zurück und sind nach 80 Minuten wieder am Auto. Hier ist der Link zu unserem "The Wave" Special mit Bildern. Auf der Rückfahrt nach Page halten wir bei den Toadstool Hoodos an, die nicht unweit der Paria Contact Station auf der linken Seite der I89 zu finden sind. Nach der Registrierung am Zaun gehen wir den Trail, entlang des Wash. Zu Beginn des Weges erahnt niemand, was einen hinter der nächsten Kurve erwartet. Wir können nicht glauben, dass wir solch tolle Felsformationen zu Gesicht bekommen. Nach ca. 20 Minuten sehen wir in Ferne die ersten Hoodos und freuen uns schon. Als wir das Ziel erreicht haben, laufen wir die Gegend ab und finden verschiedenartige Felsformationen und Farben vor. Linker Hand sind noch Badlands, die in den unterschiedlichsten Farben leuchten und die meistens übersehen werden. Dieser Weg hat sich für uns echt gelohnt und hat nicht einmal Eintritt gekostet. Zu diesem Zeitpunkt waren wir die Einzigsten dort. Wir fahren zurück nach Page, gehen noch im hiesigen Wal-Mart einkaufen. Für den Abend haben wir noch kein Restaurant gefunden, also gehen wir mal zu Denny`s. Was übrigens zu empfehlen ist.

Übersichtskarte Tagesstrecke

Gefahrene Strecke ca. 150 Kilometer

 
(C) by Frank Gayer - Update am 16.02.2008