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Am nächsten Morgen nehmen
wir das Continental Breakfast im Motel mit und machen uns auf den Weg zum Paria
Canyon. Wir kennen die Abzweigung an der scharfen Linkskurve, da wir am Vortag
dort schon vorbeigefahren sind. Biegen in die House Rock Valley Road, was
eine Dirt Road ist, ein. Die Strecke ist relativ gut befahrbar. Außer an einer
Stelle, wo ein kleiner Creek überquert werden muss. Nach ca. 45 Minuten
erreichen wir den Parkplatz des Wire Pass Trailhead. Überraschenderweise sind wir
nicht alleine am Parkplatz und wir machen uns berechtigte Hoffnung zusammen laufen
zu können. Zwei Fahrzeuge kommen über die südliche Dirt Road angefahren, die
anscheinend auch mit einem normalen PKW gut zu befahren ist. Einer der Fahrer
"outet" sich als regelmäßiger Wave-Besucher und somit mache ich mir keine Gedanken
mehr über den Weg.
Wir gehen zusammen den Wash entlang bis es rechts auf die
Anhöhe zur Registrierung geht.
Der weitere Weg ist klar durch Fußspuren
erkennbar und kann nicht verfehlt werden. Wir übersteigen einen kleineren Hügel
und kommen in ein weiteres Tal, dass etwas größer ist.
Wir halten uns rechts
entlang des Kamms, da dies von der Rangerin auch so empfohlen wurde. In
der Ferne sehen wir bereits diesen schwarzen Längsspalt, der uns als Ziel
vermittelt wurde.
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Wir erreichen diesen nach einer Gesamtwanderstrecke von 1,5
Stunden. Wir stehen direkt vor der Wave und kommen aus dem Staunen nicht mehr
heraus. Was für eine Farbenpracht und welch Anblick. Da der untere Teil mit
Wasser gefüllt ist, entscheiden wir uns von oben in die Wave einzusteigen. Gehen
also um den Berg und kommen von der oberen Seite. Dieser Anblick ist noch viel
schöner als von unten. Wir setzen uns erstmal hin und genießen den Ausblick.
Nach einer kurzen Pause begehen wir die komplette Wave und "schießen" einige
Fotos. Da wir nur 7 Besucher/innen sind, ist es relativ einfach Bilder ohne
Personen
zu machen. Wir erkunden die Umgebung und entschließen uns jetzt noch zur Second
Wave aufzubrechen. Nach einer kurzen Orientierung mit dem GPS haben wir die
grobe Richtung und laufen los. Nach ca. 20 Minuten Laufzeit erreichen wir auch
die Second Wave, die auf den ersten Blick nicht zu erkennen ist, aber mit einem
guten Gespür auch für Anfänger zu finden ist.
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Wir machen hier auch einige Fotos
und gehen wieder zurück zur Hauptattraktion. Nach einer weiteren Pause
entschließen wir uns den Rückweg anzutreten. Da wir jetzt alleine sind, müssen
wir uns natürlich an den wenigen Punkten orientieren. Zu Beginn ist dies kein
Problem, wir biegen aber etwas zu früh über den Kamm ab und stehen vor einem
etwas steilen Abstieg an einem kleineren Berg. Wir entschließen uns, diesen
Abstieg zu machen. Unten angekommen, orientieren wir uns wieder und finden auf
die "normale" Route zurück und sind nach 80 Minuten wieder am Auto. Hier ist der
Link zu
unserem "The Wave" Special mit Bildern. Auf der
Rückfahrt nach Page halten wir bei den Toadstool Hoodos an, die nicht unweit der
Paria Contact Station auf der linken Seite der I89 zu finden sind. Nach der
Registrierung am Zaun gehen wir den Trail, entlang des Wash. Zu Beginn des
Weges erahnt niemand, was einen hinter der nächsten Kurve erwartet. Wir können
nicht glauben, dass wir solch tolle Felsformationen zu Gesicht bekommen. Nach
ca. 20 Minuten sehen wir in Ferne die ersten Hoodos und freuen uns schon. Als
wir das Ziel erreicht haben, laufen wir die Gegend ab und finden
verschiedenartige Felsformationen und Farben vor. Linker Hand sind noch
Badlands, die in den unterschiedlichsten Farben leuchten und die meistens
übersehen werden. Dieser Weg hat sich für uns echt gelohnt und hat nicht einmal
Eintritt gekostet. Zu diesem Zeitpunkt waren wir die Einzigsten dort. Wir fahren
zurück nach Page, gehen noch im hiesigen Wal-Mart einkaufen. Für den Abend
haben wir noch kein Restaurant gefunden, also gehen wir mal zu Denny`s. Was
übrigens zu empfehlen ist.
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Gefahrene Strecke ca. 150 Kilometer
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