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Wir besuchen heute zum zweiten Mal nach 2004 die Bisti
Badlands, etwas außerhalb von Farmington an de I371. Die Zufahrt ab dem Highway
ist eine unpaved Road und sehr gut befahrbar. Weitere Infos findest Du
hier in unserer
Rubrik "Very Important Places". Wir treffen vier weitere Fahrzeuge am Parkplatz
an. Das Register wurde wohl in den letzten beiden Jahren nicht mehr erneuert,
also tragen wir uns auch nicht ein. Da wir den Weg bereits kennen, machen wir
uns gleich auf den Weg und finden unterwegs bereits die ersten tollen
"Steinmännchen".
Das Endziel sollten für jeden die beiden schwarzen Berge
sein, die man bereits nach kurzer Zeit am Horizont erkennen kann. Hier ist die
dichteste Ansammlung von "Hoodos". Aber auch wesentlich weiter dahinter und
daneben finden sich sehr schöne Exemplare.
In diesen Badlands ist man weitgehend alleine. Man
trifft hin und wieder weitere Interessierte an, die sich aber im weitläufigen
Gebiet meist aus dem Weg gehen. Auch auf den Boden sollte man achten, da findet
sich hin und wieder eines der genannten "Crack Eggs", hier aber ein etwas
anderes aber eben so schönes Exemplar wie wir finden.
In diesem Gebiet könnte man sich tagelang aufhalten.
Leider reicht meist die Zeit für solche großzügigen Planungen nicht. Auch noch
auf dem Rückweg finden wir einzigartige Steinmännchen, die es zu fotografieren
lohnt.
Nach 3 Stunden erreichen wir wieder den Parkplatz und
diskutieren ob wir noch bis zum
Chaco
Canyon fahren, da heute noch ein Thunderstorm, aufziehen soll.
Wir entscheiden uns dagegen und fahren Richtung De-Na-Zin Wilderness, ein
weiteres Badlands Gebiet ganz in der Nähe der Bistis. Als wir uns den Weg auf
der Karte ansehen, finden wir zwei Möglichkeiten. Die kürzere über eine unpaved
Road und die länger meist über den Highway. Wir entscheiden uns für den kürzen
Weg und das war ein Fehler.
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Mutig, wie wir sind, wollten wir diesen Wash
überqueren. leider hat uns eine ziemlich übliche Steigung am Ende des Wash daran
gehindert und wir stecken fest. Zuerst versuchen wir mit Unterlegen der
Antriebsreifen durch Steine und Holz wieder aus dem Sumpf zu kommen. Leider ohne
Erfolg. Nach einer Stunde beschließen wir, zu versuchen, am Highway Hilfe zu
holen. Einzigstes Problem ist, dass der Highway ca. 4 Meilen entfernt ist. Na
ja, dann Laufen wir eben. Gleich das dritte Fahrzeug hält an, kann uns aber
nicht helfen, da diese kein Werkzeug dabei haben. Sie fahren weiter und kehren
nach zwei Minuten wieder zurück. Die Fahrerin sagt nur: "Let`s try it." und wir
fahren Richtung Wash. Mit bloßen Händen graben wir die beiden Antriebsreifen
aus, versuchen zu unterlegen und mit sämtlichen gefunden Gegenstände anzuheben.
Nichts davon klappt aber richtig. Nach einer weiteren Stunden entscheiden wir,
wieder an den Highway zu fahren und einen weiteren Helfer mit Seil zu finden.
Zwei bleiben am Wagen und graben weiter als nach 20 Minuten ein freundlicher 4WD
Fahrer uns helfen will. In diesem Moment fängt es an zu regnen und wir beeilen
uns, das Fahrzeug anzuseilen. Erst im 10. Versuch klappt es und wir sind
draußen. Auch der 4WD hatte Probleme mit der Bodenhaftung.
Wir rasen Richtung Highway da der weitere Weg dorthin
schon sehr schmierig geworden ist und schaffen das doch noch. Wir halten direkt
an der Auffahrt zum Highway an und bedanken uns bei den Helfern ( ob es so was
in Deutschland auch gegeben hätte ? ). Ich hatte bemerkt, dass das Lenkrad etwas
vibriert und habe nochmals vorsorglich nach dem Luftdruck geschaut. Nichts zu
erkennen also fahren wir weiter. Wir können diese aber nur mit 40mph, da sonst
das Lenkrad zu sehr vibriert. Wir können das aber erst morgen klären, da heute
am Sonntag keine Werkstatt offen hat. Uns reicht es für heut und gehen in`s
Motel erstmal Klamotten waschen, die total eingesaut sind und dann war es das
für heute. Was für ein Tag.
Gefahrene Strecke: 70 Meilen / 112 Kilometer
Tanken: 12,1 Gallons / 2,539 $ Unleaded
Ausgaben:
Essen: Burger King 13.- $
Trinken: 0.- $
Eintritt: 0.- $
Sonstiges:
Bewertung:
Hotel Super 8, Farmington

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