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Tag 14 - USA 2006 Deep SouthWest

Wir besuchen heute zum zweiten Mal nach 2004 die Bisti Badlands, etwas außerhalb von Farmington an de I371. Die Zufahrt ab dem Highway ist eine unpaved Road und sehr gut befahrbar. Weitere Infos findest Du hier in unserer Rubrik "Very Important Places". Wir treffen vier weitere Fahrzeuge am Parkplatz an. Das Register wurde wohl in den letzten beiden Jahren nicht mehr erneuert, also tragen wir uns auch nicht ein. Da wir den Weg bereits kennen, machen wir uns gleich auf den Weg und finden unterwegs bereits die ersten tollen "Steinmännchen".

Bisti Badlands

Das Endziel sollten für jeden die beiden schwarzen Berge sein, die man bereits nach kurzer Zeit am Horizont erkennen kann. Hier ist die dichteste Ansammlung von "Hoodos". Aber auch wesentlich weiter dahinter und daneben finden sich sehr schöne Exemplare.

In diesen Badlands ist man weitgehend alleine. Man trifft hin und wieder weitere Interessierte an, die sich aber im weitläufigen Gebiet meist aus dem Weg gehen. Auch auf den Boden sollte man achten, da findet sich hin und wieder eines der genannten "Crack Eggs", hier aber ein etwas anderes aber eben so schönes Exemplar wie wir finden.

In diesem Gebiet könnte man sich tagelang aufhalten. Leider reicht meist die Zeit für solche großzügigen Planungen nicht. Auch noch auf dem Rückweg finden wir einzigartige Steinmännchen, die es zu fotografieren lohnt.

Nach 3 Stunden erreichen wir wieder den Parkplatz und diskutieren ob wir noch bis zum Chaco Canyon fahren, da heute noch ein Thunderstorm, aufziehen soll. Wir entscheiden uns dagegen und fahren Richtung De-Na-Zin Wilderness, ein weiteres Badlands Gebiet ganz in der Nähe der Bistis. Als wir uns den Weg auf der Karte ansehen, finden wir zwei Möglichkeiten. Die kürzere über eine unpaved Road und die länger meist über den Highway. Wir entscheiden uns für den kürzen Weg und das war ein Fehler.

Mutig, wie wir sind, wollten wir diesen Wash überqueren. leider hat uns eine ziemlich übliche Steigung am Ende des Wash daran gehindert und wir stecken fest. Zuerst versuchen wir mit Unterlegen der Antriebsreifen durch Steine und Holz wieder aus dem Sumpf zu kommen. Leider ohne Erfolg. Nach einer Stunde beschließen wir, zu versuchen, am Highway Hilfe zu holen. Einzigstes Problem ist, dass der Highway ca. 4 Meilen entfernt ist. Na ja, dann Laufen wir eben. Gleich das dritte Fahrzeug hält an, kann uns aber nicht helfen, da diese kein Werkzeug dabei haben. Sie fahren weiter und kehren nach zwei Minuten wieder zurück. Die Fahrerin sagt nur: "Let`s try it." und wir fahren Richtung Wash. Mit bloßen Händen graben wir die beiden Antriebsreifen aus, versuchen zu unterlegen und mit sämtlichen gefunden Gegenstände anzuheben. Nichts davon klappt aber richtig. Nach einer weiteren Stunden entscheiden wir, wieder an den Highway zu fahren und einen weiteren Helfer mit Seil zu finden. Zwei bleiben am Wagen und graben weiter als nach 20 Minuten ein freundlicher 4WD Fahrer uns helfen will. In diesem Moment fängt es an zu regnen und wir beeilen uns, das Fahrzeug anzuseilen. Erst im 10. Versuch klappt es und wir sind draußen. Auch der 4WD hatte Probleme mit der Bodenhaftung.

Wir rasen Richtung Highway da der weitere Weg dorthin schon sehr schmierig geworden ist und schaffen das doch noch. Wir halten direkt an der Auffahrt zum Highway an und bedanken uns bei den Helfern ( ob es so was in Deutschland auch gegeben hätte ? ). Ich hatte bemerkt, dass das Lenkrad etwas vibriert und habe nochmals vorsorglich nach dem Luftdruck geschaut. Nichts zu erkennen also fahren wir weiter. Wir können diese aber nur mit 40mph, da sonst das Lenkrad zu sehr vibriert. Wir können das aber erst morgen klären, da heute am Sonntag keine Werkstatt offen hat. Uns reicht es für heut und gehen in`s Motel erstmal Klamotten waschen, die total eingesaut sind und dann war es das für heute. Was für ein Tag.

Gefahrene Strecke:  70 Meilen / 112 Kilometer

Tanken:  12,1 Gallons / 2,539 $ Unleaded

Ausgaben:

Essen:  Burger King  13.- $

Trinken:  0.- $

Eintritt:  0.- $

Sonstiges:

 

Bewertung:

Hotel Super 8, Farmington 

 

 

 
(C) by Frank Gayer - Update am 16.02.2008