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Heute holen wir nach, was wir in 2004 aufgrund
starker Regenfälle verpasst haben. The Subway. Wir hatten uns sehr gut
auf diese Tagesetappe vorbereitet, da es keine ordentlichen Wegbeschreibungen
gibt und wir überall von Flußüberquerungen gelesen hatten. Neoprensocken und
Gammaschen sollten es dann schon sein. Da aber ein Koffer noch fehlte, mussten
wir uns die beiden wertvollen Ausrüstungsstücke teilen. Wir stehen früh auf, da
wir mit einem 9-Stunden Tag rechnen. Es wird zwar erst um 18 Uhr dunkel, aber
man sollte immer eine Reserve haben. Unser Fahrt führt uns von St. George in
östliche Richtung nach Virgin. In diesem kleinen Kaff geht die Kolob Terrace
Road nach links weg. Die Strasse schlängelt sich nach oben. Wegweiser zum
Trailhead gibt es nicht. Man muss also aufpassen um den Parkplatz nicht zu
verpassen. Es ist der zweite Trailhead der von der Strasse aus zu erkennen ist,
der Left Fork Trailhead.
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Das ist das erste und letzte Hinweisschild bis
zum Fluss. Es befindet sich direkt nach dem Verlassen des Parkplatz. Die weitere
Strecke ist mehr oder weniger gut durch Cairns ( Wegweiser aus Steinhaufen )
markiert. Der Trailhead schlängelt sich den Berg hinab, hier und da verliert man
die Spur. Da es aber immer nach unten gehen muss, ist es nicht schwierig den Weg
zu finden. Am Fluss angekommen ist der zweite und letzte Wegweiser zu finden, da
den Trailhead für den Weg zurück markiert.
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Vom Fluss aus gesehen geht es dann nach links,
immer am Fluss entlang weiter. Nachdem wir in einigen Reiseberichten gelesen
haben, dass einige wenige sogar ohne den Fluss zu wechseln zur Subway gekommen
sind, hoffen wir auf das Beste, sind aber für alles vorbereitet. Zu Beginn der
Strecke ist es noch einfach, da es einen klaren Weg gibt und man nicht auf
Felsen steigen muss. Mit zunehmender Dauer werden die Felsen immer mehr und wir
müssen hier und da die Seite wechseln. Das jemand diese Strecke ohne
Seitenwechsel geschafft hat scheint uns jetzt unmöglich zu sein. Nach zwei
Stunden wechseln und Felsen steigen, sehen wir die ersten Kaskaden. Dies ist das
erste Zeichen dafür, dass die Subway nicht mehr weit ist. Die Kaskaden lassen
sich auch zu dieser Jahreszeit gut belaufen, da dass Wasser nicht sehr hoch ist.
Es ist nur hier und da etwas rutschig.
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Es geht dann noch einige
Biegungen nach rechts. Verlaufen kann man sich jedenfalls nicht.
Aufpassen sollte man auf der letzten Kaskade, damit man nicht
diesen wunderschönen Wasserlauf verpasst, der in allen
Bildergalerien und Kalendern zu finden ist. Er wird auch The
Crack genannt. Hier verweilen
wir einige Zeit, da dieses Motiv dem Hobbyfotografen einiges
abverlangt und herausfordert.
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Einige Meter weiter kommen wir an eine
Rechtskurve und warten gespannt was sich dahinter verbirgt. Nach 3,5 Stunden
sehen wir endlich die Röhre zum ersten Mal aus der Entfernung. Davor liegt ein
abgestorbener Baum quer. Wir kämpfen uns voller Vorfreunde nach vorne und stehen
vor dem ersten kleinen Pool. Wir gehen weiter und kommen an eine Linkskurve.
Dort sind die zwei besten Pools zu sehen. Weiter oben ist das Wasser leider so
hoch, dass wir uns nicht an dem beschriebenen blauen Seil abseilen können. Aber
auch die bereits beschriebenen Pools entschädigen für die lange Wanderstrecke.
Zuerst wissen wir gar nicht, wie wir am besten fotografieren sollen, aber nach
einigen Einstellungen haben wir den Dreh heraus.
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Nach endlosen Fotos und Kameraeinstellungen
wollen wir wieder zurück. Die Beine sind schon schwer und der Rücken tut von den
schweren Rucksäcken weh. Wir wollen jedenfalls schnellstmöglich vorwärts kommen,
da wir ja jetzt schon geübt sind. Es ist aber anstrengender als wir gedacht und
die Pausen werden länger bzw. die Abstände zwischen den Pausen kürzer. Wir
treffen unterwegs noch zwei Wanderer die auf dem Weg zur Subway sind. Ob die es
noch vor dem Dunkeln zurück schaffen ? Wir erreichen nach 2 Stunden wieder den
Wegweiser zum Anstieg und sind guten Mutes das letzte Stück auch noch zu
schaffen. Es wird aber viel schwerer als wir uns das vorgestellt haben. Die
Beine brennen, die Luft wird dünn, aber nach 2:50 Stunden sind wir wieder am
Auto. Wir waren über die Zeit selbst überrascht. Jedenfalls ist diese Route
nichts für unsportliche Menschen. Sie verlangt alles vom Körper ab. Da es noch
nicht warm war, möchten wir uns diese Route nicht im Hochsommer vorstellen.
Gehört für uns zu den Must-Sees des Südwesten.
Bewertung:
Subway
Hätte auch 4 Sterne verdient. Zeitbedarf min. 8 Stunden
Best Western Coral Hills, Kanab

Gefahrene Strecke 107 Meilen
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