Willkommen auf der Homepage von Frank Gayer

|  

|  



| Email | 
 
| Home | 


Tag 8 - Gator County Tour USA 2007

Das wird einer der ruhigeren Tage dieses Urlaubs. Für heute haben wir nur eine Schnorcheltour geplant. Direkt nach dem Frühstück fahren wir zuerst nach Florida City, in das hiesige Prime Outlet. Hier gibt es doch die ein oder andere Marke die uns gefällt.

 

Während des Einkaufs gibt es einen richtig heftigen Regenschauer, der aber nach 20 Minuten wieder vorbei ist. Nach 1,5 Stunden sind wir fertig und fahren über Homestead Richtung Biscayne Nationalpark. Auf dieser Strecke liegt auch der Homestead Miami Circuit. Auf dieser Rennstrecke wird die NASCAR-Serie gefahren und in drei Wochen findet das nächste Rennen statt. Wir lassen es uns nicht nehemn, dort kurz anzuhalten.

 

Der Biscayne NP liegt direkt an der 328. Es wird nur einmal pro Tag um 1.30pm eine Schnorcheltour angeboten und wir hoffen, dass wir da mitkommen. Als wir am Parkplatz ankommen, sind wir etwas erstaunt. Es stehen nur wenige Fahrzeuge da. Dieser Nationalpark bietet leider nicht viel mehr als eine Glasboden Bootfahrt und eben die Schnorcheltour. Als wir uns am Schalter anmelden sind wir gerade mal 7 Personen. Kapazität hat das Boot für 39 Personen. Kann uns aber Recht sein, dann ist der Andrang am Riff nicht so gross.

 

 

Die Fahrt an`s Riff dauert eine knappe Stunde. Es liegt sehr weit draussen und auf dem Grossteil der Strecke darf nicht schnell gefahren werden. Dort angekommen wirft der Instructor John den Anker und weist uns in die Sicherheitsvorschriften ein. Der Wellengang ist heute leider sehr hoch und einige der Schnorchler haben Schwierigkeiten. Für die meisten ist es das erste Mal. Einige gehen mutig voran, andere wieder schwimmen nach einem kurzen Versuch wieder zurück an Board.

 

 

Der hohe Wellengang bereitet auch beim Atmen Schwierigkeiten, da natürlich der Schnorchel immer wieder unter Wasser kommt. Trotz AquaStop kommt dann Wasser oben rein und das ist dann natürlich verherrend. Wir sind aber mittlerweile routiniert genug, dies zu verhindern bzw. richtig zu reagieren.

 

 

Es macht beim zweiten Mal noch mehr Spass als beim ersten Mal. Man hat schon gewisse Erfahrung, wie man sich verhalten muss und auf was man achten muss. Leider ist die eine Stunde Zeit mehr als wenig und zusätzlich muss ich noch bei Halbzeit zurück und das Akku tauschen. Das Laden mit 110 Volt ist doch nicht das gleiche wie daheim mit 220 Volt. Das ist zwar ärgerlich, da aber die Strecke vom Riff zum Boot vom Wind unterstützt wird, geht es ziemlich schnell wieder retour. Nur das Hinausschwimmen dauert dann wieder etwas länger.

 

 

Wir haben Fische in alle Farben gesehen, angefangen von leuchtend blau, über knallrot, einige gestreifte, auch Quallen. Die sehen zwar schön aus, sollte man aber nur aus der Entfernung anschauen. Die Fische sind heute direkt unter dem Wasser geschwommen, so dass wir höchstens ein Meter entfernt waren. Aufgrund des starken Seegangs wurden natürlich auch viele Meeresteile aufgewirbelt und das Wasser war nicht klar genug, um die Farben besser rüberkommen zu lassen. Wir haben auch gelernt, dass bei allen Farben, die weiter als ein Meter von der Kamera entfernt sind, nur noch blau zu erkennen ist. Dazu müssten wir uns eine Profikamera mit Beleuchtung anschaffen, die aber sehr viel Geld kostet.

 

Nachdem alle wieder an Board sind, geht es wieder zurück. Unterwegs sehen wir noch einige Delphine, die unser Boot für ein Stück begleiten. Leider war ein Foto nicht möglich.

 

Im Nachhinein betrachtet war die erste Schnorcheltour trotzdem besser, da das Wasser fast keine Wellen hatte und das Riff deutlich mehr Farben hervorbrachte als im Biscayne NP. Die Tour dauert jeweils 3 Stunden, aber im John Pennekamp SP ist aufgrund der kürzen Fahrstrecke die Schnorchelzeit eine halbe Stunde länger und günstiger ist die Tour auch noch.

 

Zurück an Land, packen wir unser Zeug zusammen, ziehen uns trockene Sache an und starten wieder die Rückfahrt nach Florida City. Bevor wir uns vorgebuchte Travelodge einchecken, kaufen wir bei Wal-Mart noch Getränke und Co. nach. Durch die Hitze lässt der Vorrat schneller nach als gedacht. Wir navigieren in Richtung unserem Hotel, aber leider führt uns Street Atlas 2008 etwas in die Irre. Das dort eingetragene Travelodge gibt es nicht oder gab es noch gar nicht an dieser Stelle. Nachdem auch die Kartenrecherche nichts brachte, loggen wir uns kurz in ein WLAN-Netz ein und schauen auf der Hotelseite nach der Anreisebeschreibung. Und siehe da, dieses Gebiet, wo das Hotel steht, ist in unseren Karten noch gar nicht erschlossen. Aber gefunden haben wir es schlussendlich doch.

 

Wir entscheiden heute Abend direkt daneben bei Dennys Essen zu gehen. Heute Abend kommt um 8pm das erste Finalspiel im Baseball und das wollen wir unbedingt sehen. Das Travelodge ist sehr schön angelegt, mit Stühlen vor den Zimmern. Wir setzen uns nach draussen und schauen das Spiel von dort aus an. Wann kann man schon mal Ende Oktober um 9pm noch draussen sitzen. Wie es der Zufall will, werden wir noch von einem Forumsmitglied angeschrieben, ob wir auch Karten für das Footballspiel am Sonntag in Tampa haben und verabreden uns lose zu einem Treffen.

 

 

Gefahrene Strecke: 45 Meilen

Hotel: Travelodge, Florida City

Essen: Dennys, Florida City

 
(C) by Frank Gayer - Update am 17.02.2008