Nach dem heutigen Wasser mit Farbstoff, äh ich meinte natürlich American Blend Coffee gehen wir zum Walmart uns einige Dinge für unsere Hallowen-Party anzuschauen. Es ist unwahrscheinlich wie viel Auswahl es hier gibt und was das alles kostet. Wir kaufen einiges ein und hoffen, dass dies nicht unser Maximalgewicht von 2x23 kg am Ende sprengt.
Wir suchen dann noch den nächstgelegenen Starbucks, dass wir zumindest einen Kaffee am Tag, der auch die besagte Bohne enthält , bekommen. Unsere Fahrt führt uns heute nach Farmington also in New Mexico. Zuerst geht die Route über den Highway 50, der später in den Highway 550 führt. Highway 550 ? Da war doch was. Richtig, wir sind diese Strecke bereits in 2006, leider aber nur bei kompletten Regen und am späten Abend gefahren. Das wollen wir jetzt heute nachholen.
Der Highway 550 wird auch ab einem gewissen Abschnitt Milion Dollar Highway genannt. Warum eigentlich ? Das ist leicht zu erklären. In der Goldrauschzeit wurden die Abfallsteine aus den Goldminen vermahlen und für die Strasse verwendet. Diese hatten dann noch Reste von Gold in sich und somit hat man die Strasse mit Goldanteil gemacht, deshalb Million Dollar Highway. Dieses Hauptstück führt ab Ouray über Silverton nach Durango.
Die Strecke bis Silverton ist wunderschön und schlängelt sich den Berg hinauf und dann auch wieder hinab. Der Red Mountain Creek ist eine gelborangefarbene "Brühe", der Steine und andere kleinere Sedimente in verschiedenen Farben mit sich führt und diese bergab nimmt. Dieser Anblick ist jedenfalls mehr als ungewöhnlich und sehenswert.
In Silverton fängt es leicht an zu regnen und die Wolken ziehen sich über den Bergen zu. Wir kommen gerade rechtzeitig zur Abfahrt der Durango & Silverton Narrow Gauge Railroad, die täglich zwischen Durango und Silverton fährt. Da uns diese Tour etwas zu touristisch ist haben wir uns 2006 für die Cumbres & Toltec Narrow Gauge Railroad Tour entschieden. Aber die Abfahrt des Zuges hier wollen wir uns nicht entgehen lassen.
Das Horn macht einen richtigen Lärm. Der Lokomotivführer warnt uns extra davor, dass wir die Ohren zuhalten sollen. Wir stehen nur 10 Meter davon entfernt. Für unseren lieben Kollegen Andreas Kopp haben wir extra ein kleines Video gedreht, dass wir aber niemanden vorenthalten wollen.
Wir fahren weiter Richtung Durango immer auf Highway 550. Direkt nach Silverton sind noch Gebäude der hiesigen Goldmine an der Straße zu sehen. Diese Mine wird jetzt in einem neuen Projekt des Staates aufgebaut und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Gold findet man hier sicher keines mehr. Oder doch ?
In Durango ist bereits Feierabendverkehr, deshalb staut sich es hier etwas. Dort waren wir bereits in 2006. Dies ist auch ein historischer Ort mit schönem Stadtkern. Hervorzuheben wäre das Strater Hotel, wo wir gerne mal gewohnt hätten und die Brewery um die Ecke des Hotels. Dieses Mal haben wir aber in Farmington ein Hotelzimmer vorgebucht.
Dort kommen wir auch kurze Zeit später an. Das Best Western ist ein Inn & Suites also eher ein Hotel denn ein Motel mit Indoor Pool, Jacuzzi und einigen Sälen. Wahnsinn, was hier für Hotels stehen und dieses ist auch wieder fast ausgebucht. Zum Glück haben wir über Priceline gebucht und für die nächsten beiden Nächte ein Schnäppchen gelandet.
Wir ziehen uns kurz um, denn Wandersachen sind angesagt. Wir wollen noch zum Sonnenuntergang zu den Bistis. Das ist eine sportliche Angelegenheit, denn die Fahrstrecke dorthin beträgt 45 Minuten und die Wanderung nochmals mindestens 30 Minuten. Also sputen wir uns, dass wir die Hoodos noch im schönen Abendlicht zu Gesicht bekommen. Wir waren in diesem Gebiet schon in 2006 und 2004, so dass wir die Wanderung zu den Highlights fast im Schlaf finden und auch schon den Überblick bekommen haben.
Am Parkplatz angekommen sind wir schon etwas überrascht, dort sieben weitere Fahrzeuge anzutreffen. Wir machen uns auf den Weg, dieses Mal etwas zügiger. Wir treffen aber noch rechtzeitig an den beiden "schwarzen Hügeln" ein um noch Fotos in gutem Licht zu schiessen.
In dieser Region gibt es drei Gebiete, die alle in Ihrer Art zusammen gehören,aber separat angefahren werden müssen. Das ist Bisti Wilderness North- und Southunit, De-Na-Zin Wilderness und Ash-Shi-Sle-Pah. Die beiden letztgenannten besuchen wir morgen das erste Mal. In der Bisti Wilderness Area wo wir gerade sind, hat jeder Steinpilz einen Namen, so dass man diese gut unterschieiden kann. Dies zum Beispiel ist der Bisti Arch:
Es gibt aber auch schöne Motive, die keinen Namen haben. Zumindest wissen wir den Namen nicht. Deshalb eben ein Bild das mehr sagt als tausend Worte:
Als es dann etwas dunkler wird, gehen wir wieder vor die beiden schwarzen Berge und widmen uns den Hüten dieses Gebiets. Wunderschöne Hoodos und Formationen, die jede Anfahrt lohnen. Wir knipsen bis die Sonne ganz weg ist und laufen dann gemütlich wieder retour. Auf dem Rückweg treffen wir dann auch auf den Rest der sieben Fahrzeuge die alle versuchen den möglichst kürzesten Weg zu finden.
Wir entscheiden auf dem Rückweg direkt etwas Essen zu gehen. So ganz ohne warme Mahlzeit am Tag ist das nichts. Da Farmington eine recht grosse Auswahl an Restaurants bietet, entscheiden wir uns heute für das Red Lobster. Es gibt Artischoken-Lobster Dip und danach Shrimp. See you tomorrow.
Unsere heutige USA-Frage lautet wie folgt: Warum werden alle Preise nicht inklusive Tax ( Steuer ) ausgewiesen sondern nur plus der Steuern ? Wäre für den Endverbraucher sicher übersichtlicher.
Wenn Du die Antwort hast, bitte eine Email an uns. Danke
Gefahrene Strecke: 315 Meilen / 507 Kilometer
Hotel: Best Western, Farmington, NM $ 74.- / € 46,85
Essen: Red Lobster, Farmington $ 56 / € 38,47
Sehenswürdigkeiten: Million Dollar Highway, Silverton, Durango & Silverton Railroad, Bisti Wilderness Area
Wetter:
30°C
, in Silverton 12° C
Tanken:
Shell, Farmington - $ 3,709 pro Gallone / 15.523 Gallonen / $ 57,57 - € 39,55
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