Sightseeing New York, NY
Gestern Abend waren wir zur Einstimmung für den heutigen Urlaub noch in "Männerabend", das Nachfolgestück von "Caveman" im Theaterhaus Stuttgart. Heute morgen ging um 7 Uhr unser Wecker, denn um 8 Uhr sollten wir Richtung Flughafen starten. Alles verlief planmäßig und wir trafen ohne Stau um 8.30 Uhr am Flughafen ein. Leider hatte gestern das Web Check In nur für den Flug nach Düsseldorf geklappt und so hoffen wir dass wir jetzt unser Gepäck bis nach New York durchchecken können.
Am Schalter ist so früh vor Abflug noch nichts los und wir zeigen unsere Reservierung vor. Die Dame am Check Inn versichert uns, dass wir komplett durchchecken können, es aber nur etwas dauert, da alles manuell gemacht werden muss. Uns ist das egal, wir hatten ja sowieso massig Zeit eingeplant.
Nach schier endlosem "Reisepasseinscannen" haben wir nun vier Boardkarten und sind unser Gepäck bis zur Ankunft am JFK los geworden. Wir haben uns vier Sitze in der Exit-Reihe gesichert. Auch für diesen kurzen Flug ist Beinfreiheit Gold wert.
Es ist nicht mehr viel Zeit bis zum Boarding und da wir eh im Duty Free nichts auf einem innerdeutschen Flug einkaufen können, gehen wir an`s Gate. Das Flugzeug trifft erst kurz vor Abflug ein. Wir landen etwas früher in Düsseldorf und haben jetzt noch ca. 2 Stunden bis zum Weiterflug Zeit. Wir schlendern noch durch das ein oder andere Geschäft, bis wir uns entscheiden durch die Sicherheitskontrolle zu gehen. Hier wird etwas strenger kontrolliert als in Stuttgart und Arndt muss sein "Einbeinstativ" entweder wegschmeißen oder als Gepäck aufgeben. Er hatte nicht gedacht, dass dies im Handgepäck ein Problem darstellt. Es wurde schließlich als Sondergepäck mit aufgegeben, aber das Bodenpersonal sagte dazu, dass es aufgrund der Größe eventuell nicht ankommen wird. Wir werden sehen.
Das Boarding startet und fast das komplette Flugzeug stürmt Richtung Schalter. Als die Crew nur die Reihen 36-50 ausruft, ist das den meisten aber scheinbar egal und so wird das Boarding wie öfters schon gesehen, ein Chaos. In Stuttgart hatten wir vier zusammenhängende Plätze direkt vor der Trennwand gebucht. Wir dachten, dass dies mehr Beinfreiheit haben. Dies stellt sich jetzt aber als falsch heraus, da die eigentliche Exitreihe wohl nicht zur Verfügung stand. Da die Exitreihe aber frei blieb konnten wir uns diese nach kurzer Rücksprache mit der Flugbegleiterin sichern. So macht das Fliegen erst richtig Spaß und man kommt doch etwas entspannter an.
Die Boeing 767-300 hebt fast pünktlich ab und nach 7:19 Stunden sollen wir in New York landen. Der Flug verläuft ohne grosse Störungen. Der Service an Board der Air Berlin / LTU ist sehr gut. Das ist wohl die einzigste Airline bei der es neben den üblichen Tageszeitungen auch den Playboy und Auto Bild gibt. Ist sehr zu empfehlen. Wir landen überpünktlich in New York und die Schlange an der Immigration ist leider mehr als üblich lang. Es dauert eine Stunde bis wir am Schalter stehen. Einige Schalter sind schon für das 10-Finger System umgerüstet und das bringt einige Verwirrung. Zuerst müssen die 4 Hauptfinger aufgelegt werden, dann der jeweilige dazugehörige Daumen. Der Officer ist heute nicht sehr gesprächig und wir sind innerhalb weniger Minuten fertig.
Das Gepäck wartet bereits am Band auf uns und wir starten Richtung Zoll. Leider finden hier seit neustem Stichproben statt und Frank hat es erwischt. Das komplette Gepäck wird durchwühlt und durchsucht. Als wir dann Richtung Ausgang gehen, sehen wir die nächste Schlange am Taxistand. Da wir zu viert und mit 6 Gepäckstücken reisen, müssen wir zuerst auf einen Van warten, der aber auch innerhalb gefühlten 20 Minuten parat steht.
Die Fahrt zur Hauptverkehrszeit nach Manhattan gestaltet sich mehr als schwierig, da natürlich der Verkehr besonders stark ist. Da es mittlerweile aber eine Flatrate für Fahrten vom JFK-Airport nach Manhattan von 45 $ plus Mautgebühren plus Tip gibt, ist das uns ziemlich egal.
Egal ist es uns aber nicht, dass der Fahrer auf der kompletten Fahrt am Handy, äh Cellular hängt und mit einem Kauderwelsch aus afrikanisch und english telefoniert. Man weiss nie, wann er uns anspricht und wann das Telefon. Nach 45 Minuten sind wir dann am Hotel Sheraton, leider aber zuerst am falschen. Unser gebuchtes liegt aber schräg gegenüber und wir laufen die paar Meter.
Das Einchecken mit dem über Priceline gebuchten Zimmer klappt bestens, diese sind ganz OK. Vielleicht nicht der übliche Sheraton-Standard aber sicher sehr gut für den Preis und die zentrale Lage. Wir machen uns kurz frisch, denn schon um 7pm holt uns Philipp zu einem Bier oder was anderes am Hotel ab.
Wir gehen direkt neben unserem Hotel in ein französisches Restaurant mit Terrasse. Wir tauschen die ein oder andere Neuigkeit aus. Zum Abschluss gehen wir noch auf den Rooftop im Haus von Philipp im 26. Stock, mit tollem Blick auf die Upper East und West Side.
Wir gehen heute zeitig in`s Bett, denn alle sind natürlich von der Zeitumstellung KO, bis auf eine. Gute Nacht.
Gefahrene Strecke: 0 Meilen
Hotel: Sheraton, New York $ 113.- / € 81,75
Essen: Maison, 1700 Broadway $ 178.- ( für 5 Personen )
Sehenswürdigkeiten:
noch keine
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