USA 2002 – Reisebericht

Der Hinflug erfolge über Paris-CDG ( Charles des Gaulles ) nach Washington mit Air France. Die Boing 767 ist nagelneu und mit Inseat-Entertainment ausgestattet, was für uns eine Premiere ist. Nach insgesamt 7.30 Stunden landen wir in Washington International Airport. Die Immigration läuft sehr langsam da nach dem 11.09.2001 die Sicherheitsmaßnahmen dramatisch erhöht wurden und gleichzeitig mehrere Transatlantik-Flugzeuge angekommen sind. Etwas genervt holen wir unseren Mietwagen bei Alamo ab. Da wir noch kein Motel gebucht haben wählen wir den direkten Weg durch Downtown und schauen uns schon etwas um.

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Wir entscheiden uns dann etwas außerhalb nach einem Motel zu suchen, da die Preise im Zentrum doch sehr hoch sind. Nach etwa einer halben Stunde finden wir ein nettes Days Inn etwas außerhalb des Zentrums und buchen für zwei Nächte. Wir checken ein und fahren dieselbe Strecke wieder in das Zentrum. Wir wollen heute noch das Washington Monument besichtigen. Da für die Besichtigung aber nur Karten für den Folgetag verkauft werden, müssen wir am nächsten Morgen um 9 Uhr nochmals am Kartenhäuschen direkt am Monument anstehen.

Wir entscheiden uns, dass Lincoln Memorial, das unweit des Monuments ist, zu besichtigen. Anschließend machen wir uns auf den Weg zum Capitol und ergattern noch Karten für eine Senatssitzung, die wir dann auch noch besuchen. Diese Sitzungen sind vor allem bei Schulen sehr interessant und deshalb ist  es auch sehr schwer an Karten zu kommen. Das Capitol ist leider aufgrund der erhöhten Sicherheitsmaßnahmen auch nur beschränkt geöffnet, so dass wir schneller als geplant wieder fertig sind. Am Abend gehen wir in das Hard Rock Cafe. Dort gibt es in allen Städten sehr gute amerikanische Küche und natürlich immer tolle Musik.

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Tag 2

 

An diesem Morgen müssen wir früh raus, das wir bereits um 9 Uhr am Kartenhäuschen am Monument sein müssen. Das haben wir gerade noch geschafft. Eine Stunde später und es hätte keine Karten für den heutigen Tag mehr gegeben. Wir besteigen also das Monument und genießen den tollen Rundumblick über Washington. Das Anstehen hat sich auf jeden Fall gelohnt. Da das Monument auch unweit des Weißen Hauses liegt wollen wir noch eine Besichtigung dort machen. Nachdem wir von einem freundlichen Sicherheitsbeamten informiert wurden, dass Besichtigungen im Weißen Haus nur mit Gruppen und Voranmeldungen möglich sind, entschließen wir uns, das Weiße Haus nur von außen anzusehen und laufen einmal komplett drum herum.

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Da wir wiederum überraschend etwas Zeit gewonnen hatten, entscheiden wir uns den Arlington Cementery zu besuchen. Dort ist unter anderem John F. Kennedy begraben. Der Friedhof ist über die Arlington Memorial Bridge mit Washington verbunden. Wir laufen in diesem schön angelegten Friedhof etwas umher und finden noch die Gelegenheit an einer Wachübergabe der am Grab des unbekannten Soldaten teilzunehmen. Diese findet zu jeder vollen Stunde statt und ist sehr gut besucht. Diese Wachübergabe ist nach einer alten Tradition beibehalten worden.

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Auf dem Rückweg nach Washington besuchen wir noch das Thomas Jefferson Memorial, dass wieder jenseits der Arlington Memorial Bridge liegt.  Diese Halle liegt im East Potomaac Park auf einer Halbinsel.

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Auf der anderen Seite der Arlington Memorial Bridge, ebenfalls auf einer Halbinsel, liegt das Theodore Roosevelt Memorial. Auch dieser kleine Ausflug ist sehr sehenswert.

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Tag 3

 

Auf der Hinfahrt in das Zentrum wollen wir uns das Pentagon anschauen, dass nach den Anschlägen vom 11.09.2001 noch nicht fertig gestellt sein soll. Wir fahren den Highway und sehen bereits von der Straße die Baukräne entlang des Gebäudes. Leider besteht keine Möglichkeit anzuhalten, da an jeden Parkbuchten oder Ausfahrten Polizei steht. Eine Besichtigung ist natürlich auch nicht möglich. An diesem Morgen haben wir uns noch das Vietnam Veterans Memorial und div. Museen ausgesucht. Da sich diese auch im Zentrum befinden, parken wir unser Auto auf dem gewohnten Parkplatz und laufen vom Washington Monument in Richtung Potomac River. Fast in Ufernähe befindet sich das Memorial für die Soldaten des Vietnamkrieges. Dieses Memorial ist sehr bekannt und auch wunderschön gestaltet.

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Nach einigen Fotoaufnahmen laufen wir wieder den Weg zurück Richtung Capitol. An dieser Strasse gibt es einige Museen, die wir unbedingt besuchen wollen. Vorbei am botanischen Garten erreichen wir das National Air & Space Museum. Dort werden alle Arten von Flugzeugen bis zu Raketen ausgestellt. Das Air & Space Museum ist mit 10 Millionen Besuchern beliebteste Museum der Welt. Daneben ist gleich die National Gallery of Art, mit Bildern sehr bekannter Maler und Künstler, sowie weitere interessante Museen. Ein  Besuch dieser Strasse ist auf jeden Fall lohnenswert.

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Da diese Reise nicht nur kulturelle sondern auch sportliche Höhepunkt hat, haben wir bereits aus Deutschland Karten für Basketballspiele besorgt. Es soll die letzte Saison von Michael Jordan bei den Washington Wizards werden und wir wollen unser Idol nicht verpassen. Nachdem wir schon einige Spiele in Chicago 1998 gesehen hatten, sollte dies der zweite Höhepunkt werden.

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Wir gehen rechtzeitig in das MCI-Center, was nicht unweit von Downtown ist um das komplette Unterhaltungsprogramm mitzuerleben. So haben wir auch noch die Möglichkeit einige Bilder von den unteren Reihen der Halle zu machen.

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Tag 4

 

Wir verlassen Washington in südlicher Richtung. Wir wollen noch Mount Vernon auf dem Weg nach Philadelphia besichtigen. Mount Vernon ist der Landsitz von George Washington, dem Gründer der Vereinigten Staaten. Das Anwesen liegt traumhaft am Potomac River, weit oben auf einem Hügel. Eine Besichtigung der Räumlichkeiten wird angeboten und wir schauen uns dies natürlich an.

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Wir fahren weiter nach Philadelphia, wo wir am frühen Nachmittag eintreffen. Wir suchen uns ein Motel, nahe des Zentrums und fahren in die Innenstadt, dort eine kleine Tour zu unternehmen. Philadelphia ist für unseren Geschmack nicht besonders attraktiv und wir haben hier auch nur einen Tag verplant. Am Abend gehen wir in eine gemütliche Sportsbar direkt im Zentrum.

Gefahrene Strecke: ca. 270 Kilometer

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Tag 5

 

Zu aller erst wollen wir uns den Independence National Historic Park ansehen. Dort wird die Liberty Bell ausgestellt. Diese erklang 1776 bei der ersten öffentlichen Verlesung der Unabhängigkeitserklärung.

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In diesem Park ist auch die Independence Hall beheimatet. Dort wurde die Unabhängigkeitserklärung verhandelt. Im weiteren Verlauf dieses Parks gibt es noch einige weitere Punkte, die sehenswert sind. Es lohnt sich also dort einen Tag zu verbringen. Fazit: Trotzdem muss man Philadelphia nicht gesehen haben.

 

 

 

Tag 6

 

Wir fahren weiter nach New York. Da wir schon einige Male nach New York gefahren sind. Wollen wir es dieses Mal über die Nordroute versuchen. Wir fahren über die George Washington Bridge, vorbei am New York Giants Stadium nach Manhattan. Dort haben wir in der 8th & 40 ein Hotel vorgebucht.

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Wir parken den Wagen im Parkhaus und dort wird er auch die nächsten Tage bleiben. New York ist mit dem Auto wirklich nicht zu empfehlen. Da es noch früh am Nachmittag ist, entscheiden wir uns zum Ground Zero zu fahren. Wir hatten die zwei Türme ja bei unserem letzten Urlaub noch gesehen. Als wir dort ankommen, können wir unseren Augen nicht glauben. Ein großes Loch im Boden mit einem Zaun drum herum. Da bleibt uns fast der Atem stehen. Wir gehen etwas umher, versuchen näher an die Baustelle heranzukommen. Das ist aber aussichtslos, da alles hermetisch abgeschirmt ist. Wir sehen eine kleine Aussichtsplattform, die extra für uns Touristen und sicherlich auch für Einheimische aufgebaut worden ist.

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Leider werden die Eintrittskarten dafür immer nur für den nächsten Tag verkauft. Die Verkaufsstelle ist auch nicht direkt am Ground Zero, sondern etwas entfernt und wir entscheiden uns, für morgen Karten zu holen. Seit 2003 werden keine Tickets mehr benötigt.

 

Gefahrene Strecke: ca. 200 Kilometer

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Tag 7

 

Gesagt, getan. Wir sind recht früh aufgestanden und mit der Metro wieder Richtung Ground Zero gefahren. Haben uns am Tickethäuschen angestellt und auch noch Karten bekommen. Wir sind von dort zur Aussichtsplattform gelaufen und haben uns erstmal das Umfeld angesehen. Hier wurde eine komplette Wand mit Andenken, Sprüchen, Kränze usw. gestaltet. Jeder konnte sich dort verewigen und an die Verstorbenen des Attentats erinnern. Des weiteren wurde eine riesige Gedenktafel mit all den Opfern direkt am Weg zur Aussichtsplattform aufgestellt. An der Aussichtsplattform angekommen, ist ein Blick in das große Loch, des ehemaligen World Trade Center Platzes möglich. Fleißige Bauarbeiter räumen auf, betonieren die ersten Wände und vieles andere. An den Wänden der umliegenden Hochhäuser sind immer noch Plakate mit Sprüchen und ähnlichem aufgehängt.

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Nachdem wir den Schock überwunden hatten, haben wir uns vorgenommen, mit der Staten Island Ferry einen Roundtrip  zu fahren. Diese Fähre kommt an der Statue of Liberty vorbei. Die Freiheitsstatue wollten wir nicht besuchen, da wir dort schon in unserem letzten Urlaub 1996 waren. Hier der Link.

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Von der Fähre hat man auch einen sehr schönen Blick auf Staten Island. Hier kamen früher die Einwanderer per Schiff an und konnten den Antrag auf Einreise in die USA stellen.

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Nach ca. 1 Stunden kamen wir wieder am südlichsten Zipfel Manhattans an und wir entschieden uns mit der Metro Richtung Chrysler-/Empire State Building zu fahren. Wir schossen einige Fotos und wir wollten unbedingt noch zur Rush Hour am Times Square sein. Das haben wir dann auch gut geschafft und wir waren gespannt auf die Blechlawine, die sich  jeden Tag gegen 4am durch die Innenstadt zwängt. Aus vier Fahrspuren werden hier gut und gerne sieben Fahrspuren gemacht.

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Wir wollten noch ein Stück in Richtung Central Park gehen, haben aber vor einem Nobel-Einkaufsladen angehalten, das sich hier eine kleine Menschenmenge gebildet hat. Menschentraube bedeutet in New York in den meisten Fällen, dass sich ein Prominenter in einem Nobelladen aufhält. Einige Personen riefen den Namen Whoopie Goldberg als mögliche Prominente. Wir waren darüber etwas überrascht, da es ein Herrenausstatter war. Wir harrten der Dinge und wurden nach ca. 30 Minuten dann auch belohnt. Es war ….

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Tag 8

 

Heute wollen wir es etwas ruhiger angehen lassen und laufen von unserem Hotel in nördliche Richtung. Es sind nur einige Blocks bis zum Central Park, die grüne Lunge Manhattans und eine Ruheplatz für die gestressten Bewohner dieser Großstadt. Wir laufen ziellos umher, da es im Park keine „Must See“ Orte gibt. Vorbei an schönen Grünflächen, viele Leute treiben hier Sport, angefangen vom Joggen, Fahrradfahren bis zum Baseballspiel. Dieser Park ist so idyllisch, es ist schwer vorstellbar, das nur ein paar Blocks weiter eine Blechlawine den Times Square sich hinunterquält.

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Wir verlassen den Park über 4th Avenue und wollen das Walldorf Astoria Hotel mal von außen sehen. Das Hotel ist das älteste und wohl auch bekannteste Hotel in New York und für „normale“ Menschen wie uns nicht bezahlbar. Wir kommen vorbei an wunderschönen Boutiquen und Einkaufspassagen wie Bloomingdales und viele anderen. Das nächste Ziel ist der Trump-Tower. Wir waren schon mal hier und da war alles sehr weihnachtlich geschmückt. Hat uns sehr gut gefallen. Wir gehen weiter in Richtung Empire State Building. Nachdem der World Trade Center nicht mehr da ist, ist das nun der höchste Wolkenkratzer New Yorks. Wir fahren natürlich nach oben. Der Aufzug alleine ist schon den Eintritt wert. Wir rasen mit einer sagenhaften Geschwindigkeit in Richtung Aussichtsplattform. Die Aussicht von hier oben ist atemberaubend. Man kann meilenweit in alle Richtungen sehen. Sehr empfehlenswert.

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In unmittelbarer Nähe befindet sich die St. Patricks Cathedral, die zwischen den Hochhäusern sehr unwirklich aussieht. Direkt dahinter befindet sich das Seagram Building mit der schwarzen Fassade.

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Wir gehen weiter in Richtung Union Station, denn wir wollen uns heute Abend was ganz besonderes gönnen. Michael Jordan, der berühmteste Basketballspieler und unser großes Vorbild, hat in der Union Station ein Steak-Restaurant eröffnet und wir wollen natürlich dort einmal zu Abend essen. Natürlich sind wir auch wegen dem Bahnhof hierher gelaufen, denn dieser ist wirklich ganz toll restauriert und einen Besuch wert. Wir stellen fest, dass dieses Restaurant sehr nobel ist, fühlen uns aber mit unseren „Straßenklamotten“ keineswegs deplaziert. Das Essen ist sehr gut aber die Preise sind unverschämt teuer. Wir belassen es bei diesem einem Besuch. Das war uns das Geld einfach wert.

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Tag 9

 

Nach einem ausgedehnten Frühstück im Starbucks Cafe geht es wieder zurück  nach Washington. Wir haben für den Abend noch weitere Basketballkarten gekauft und wollen natürlich die letzte Saison von Michael Jordan ausnutzen. Wir sind rechtzeitig am MCI-Center und wollen versuchen noch die Spieler beim Eintreffen in der Halle zu beobachten, was uns leider nur teilweise gelingt, da die meisten in Ihren Fahrzeugen mit abgedunkelten Scheiben sehr schwer zu erkennen sind.

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Nachdem die Wizards auch dieses Spiel verloren haben, gehen wir noch etwas trinken und dann zurück zum Motel. Wie meistens verschlägt es uns in das Hard Rock Cafe, denn dort gibt es die besten Drinks und die beste Musik.

Gefahrene Strecke: ca. 370 Kilometer

 

 

 

Tag 10

 

Heute haben wir einen so genannten „Fahrtag“ vor uns. Es gilt die Strecke von ca. 750 Kilometern von Washington DC nach Knoxville, TN zu überwinden. Deshalb fahren wir auch relativ früh am Morgen los um nicht in Stress zu kommen. Die Fahrt ist schneller als wir gedacht haben und wir sind ohne großen Stress in 8 Stunden am Ziel in Knoxville. Auf dieser Fahrt kommen wir auch an Woodstock vorbei. Wir dachten, das legendäre Konzert 1969 hätte in England stattgefunden.

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Dort suchen wir uns ein Hotel und versuchen noch am Abend was zu Essen zu bekommen. Dies ist leider nicht sehr einfach, da dieser Ort wohl auf Touristen nicht vorbereitet ist, obwohl der Great Smoky Mountain NP direkt vor der „Haustüre“ liegt. Wir gehen zum Pizza Hut und verbringen den restlichen Abend auf unserem Zimmer mit Tortillas und Basketball.

Gefahrene Strecke: ca. 780 Kilometer

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Tag 11

 

Heute stehen die Great Smoky Mountains sowie anschließend Lost Sea in Sweet Water auf dem Programm. Wir fahren also über Gatlingburg in den Nord Entrance. Direkt vor Gatlingburg entlang der SR71 findet täglich ein Gebrauchtwagenmarkt für amerikanische Oldtimer statt. Hier findet man jede Marke und jeden Typ der letzten 40 Jahre in einem tadellosen Zustand. Sollte jemand Interesse z.B. an einem Chevelle SS Bj. 1969 haben, der findet diesen hier auf jeden. Wir fahren vorbei an Gatlingburg und passieren den Eingang des Parks.

Wir wollen in Richtung Cades Cove, da dies der absolute Höhepunkt dieses Parks ist. Cades Cove ist ein großes Tal, durch das eine 17 km lange Eisenbahnstrecke mit verschiedenen Haltepunkten fährt. An den diversen Haltepunktenn gibt es einiges zu sehen und wir steigen hier und da aus. Anschließend wollen wir weiter nach Sweetwater. Leider ist der blaue Dunst, für den der Park so bekannt ist, heute nicht sehr gut zu sehen. Es ist aber erkennbar, dass es hier in der letzten Zeit ein starkes Feuer gegeben haben muss.

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Angekommen in Sweetwater wollen wir „Lost Sea“ besichtigen. Dies sind eine der eindrucksvollsten Höhlen der Welt. Der unterirdische See ist mit 18200 m² der größte bekannte See der Welt. Es gibt auch einige Prachtexemplare von Stalagniten und Stalagtitten zu sehen.

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Die Höhlentour dauert ca. 1 Stunden, darin beinhaltet ist eine Bootsfahrt auf dem See. Hier ist der Versuch einer Aufnahme in der Höhle.

Gefahrene Strecke: ca. 330 Kilometer

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Tag 12

 

Bevor wir nach Nashville weiterfahren wollen wir noch Jack Daniels in Lynchburg, Tenessee besuchen. Die wohl bekannteste Whisky-Sorte auf der ganzen Welt. Die Strecke über Land zieht sich gewaltig und wir zweifeln schon an unserem Orientierungssinn, bis wir die ersten Werbetafeln an der Strasse sehen. Wir biegen in das kleine „Kaff“ Lynchburg ein und können nicht glauben, dass hier einer der größten Whisky-Produzenten der Welt seinen Hauptsitz haben soll. Dort angekommen, besuchen wir zuerst das Visitor-Center, wo einige Dinge zur Produktion und dem Alterungsprozess erklärt werden. Auch eine Statue von Jack Daniels steht inmitten des Raumes.

Wir kaufen uns Tickets für eine geführte Tour und haben Glück, dass heute nicht sehr viel Besucher hier sind. Wir sind in einer Gruppe von 10 Personen. Unser „Guide“ ist ein für uns typischer Jack Daniels Mitarbeiter. Wie Ihr auf dem Bild unten erkennen könnt. Sein Name ist Goose. Hinter der Statue ist die Quelle der Destillery. Dazu aber später mehr.

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Die Führung beginnt bei der Herstellung des „Charcoal“. Das ist die Holzkohle, die nach einem bestimmten Prozess gewonnen wird. Das Holz wird in einem eigenen Waldgebiet durch Jack Daniels bewirtschaftet. Durch diese „Charcoal“ fließt später der hergestellte Sud tröpfchenweise in die Kupfertanks. Auch das dafür verwendete Wasser wird aus der eigenen Quelle gewonnen.

Die Führung geht weiter in die Büroräume von Jack Daniels, die noch in Originalzustand sind. Wir kommen nun in die Produktionsräume, wo der oben erwähnte Sud hergestellt wird. Die einzelnen Schritte der Produktion werden sehr ausführlich erklärt. Zum Abschluß wird uns noch der „Single Barrel Room“ gezeigt. Dort werden die Fässer für die Händler abgefüllt und mit einer Nummerierung versehen. Der Single Barrel wird ausschließlich in Fässern an die Händler verkauft, so kann garantiert werden, dass der erworbene Whisky immer aus demselben Fass stammt.

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Wir können noch eine der mittelgroßen Lagerhallen einsehen, wo die einzelnen Fässer nach einem bestimmten System rotiert werden. Die untere Karte zeigt die komplette Destillery, die innerhalb der Tour eingesehen werden kann.

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Zum Abschluss werden uns noch die verschiedenen Jack Daniels Sorten erklärt und wir werden typische amerikanisch in den Merchandise Shop geführt.

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Ein wirklich lohnenswerter Abstecher „auf das Land“. Tja, was soll man sagen. Hier lässt man sich eben Zeit, auch für das Herstellen von Whisky. Die Werbung übertreibt nicht. Hier geht es schon sehr gemütlich zu und die Angestellten sitzen auf der Veranda und rauchen eine Zigarre ( in diesem Fall sind das wir )

Gefahrene Strecke: ca. 380 Kilometer

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Tag 13

 

Wir starten den Morgen mit einem gemütlichen Frühstück im Denny`s und machen uns auf, das Zentrum von Nashville zu erkunden. Nachdem wir gelesen haben, dass das Rasthaus sehr schön sein soll, halten wir direkt davor an und schauen uns darin etwas um. Direkt dahinter ist das World War II Memorial, dass wir natürlich nicht versäumen wollen zu besuchen. Es ist nur ein kurzer Weg auf einem schönen Rasen dorthin. Dieses Memorial wurde sehr schön gestaltet und großzügig angelegt. In der Mitte steht eine sich im Wasser drehende Weltkugel. Wir gehen wieder zurück und laufen das kurze Stück in Richtung Downtown.

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Wir gehen weiter zum Pantheon Museum im Centennial Park. Dieses Gebäude wurde dem Original in Athen mitsamt der Statue in Originalgröße 1897 nachgebaut. In diesem Museum werden Bilder und Kunstwerke des 19. und 20. Jahrhunderts ausgestellt.

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Wir gehen wieder zurück in das Zentrum und wollen nochmals entlang der Beale Street uns umschauen. Da wir nicht unweit der Gibson Gitarrenfabrik sind, planen wir auch hier noch einen kurzen Abstecher. Leider ist die Besichtigung zurzeit nicht möglich und wir drehen wieder um.

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Für den Abend haben wir uns mal wieder Hooters vorgenommen und essen die besten Austern mit Sellerie und Bluecheese der gesamten USA.

 

 

 

Tag 14

 

Nachdem wir die Jack Daniels Destillery besucht hatten, wollten wir es nicht versäumen noch einen weiteren bekannten Anbieter von Whisky, diesmal aber Bourbon zu besuchen. Nämlich Jim Beam. Wir starten also in Nashville und fahren Richtung Norden. Auf dem Weg wollen wir noch Fort Knox besuchen. Dort ist der größte Goldschatz der Welt gelagert und dementsprechend gesichert. Als wir dort ankommen, werden zuerst unsere Personalien geprüft. Dies dauert schon gut und gerne 30 Minuten. Unser Auto wird komplett untersucht, da wir mit diesem auf das Gelände fahren müssen. Der Motorraum sowie der Unterboden wird ausgeleuchtet. Als uns dann der freundliche Sheriff bittet unser komplettes Gepäck aus dem Koffer zu räumen, lehnen wir dankend ab und verlassen das Gelände in Richtung Jim Beam.

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Dort angekommen, gehen wir zuerst in Visitor Center, wo uns ein kleiner Film zur Entstehung des Unternehmens sowie die Produktion vorgeführt wird. Eine Führung wird hier leider nicht angeboten.

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Da ist Jack Daniels empfehlenswerter und deutlich interessanter. Wir fahren als wieder zurück nach Nashville, TN.

Gefahrene Strecke: ca. 530 Kilometer

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Tag 15

 

Wir stehen früh auf, denn wir wollen um 10 Uhr in Memphis sein. Nachdem der Verkehr gut läuft, schaffen wir dies locker und haben uns heute den ganzen Tag für Graceland Zeit genommen. Seit einigen Jahren sind wir Fans von Elvis und haben schon viel über die Geschichte und natürlich auch über Graceland gelesen. Als wir am Eingang ankommen, ist noch nicht viel vom Haus zu erkennen. Dies befindet sich gegenüber der Strasse und ist mit einer großen Mauer gesichert. Die Zufahrt ist für den eigenen PKW gesperrt. Wir entscheiden uns für das „Platinum Ticket“. Hier ist noch die Besichtigung der beiden Flugzeuge und das Automobil-Museums inkludiert. Die „Graceland Mansion Tour“ Tickets beinhalten lediglich die Besichtung des Haupthauses. Wir lösen unsere Tickets und gehen zuerst in die nahe gelegenen Shops, da der nächste Shuttle erst in ca. einer halben Stunde abfahren wird. In den Shops ist alles mögliche zu erwerben. Von Kitsch bis zu Replikas von goldenen Schallplatten und natürlich sämtliche CD`s und DVD`s. Als wir in den Shuttle einsteigen, sind wir angespannt, was uns erwartet.

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Der Bus hält direkt vor dem Eingangsbereich und wir werden durch einen Guide in das Innere des Hauses geführt. Leider sind nicht alle Räume zugängig und wir erhalten zu jedem Raum eine Erklärung und eine kleine Geschichte aus dem Leben von Elvis und seiner Familie. Wir sehen den „Djungle Room“, den „Billiard Room“, das Schlafzimmer, das Esszimmer und noch weitere Räume mit Kostümen und goldenen Schallplatten. Das Haus ist sehr gut in Schuss und all die original Möbel wurden restauriert. Wir gehen weiter in den hinteren Teil des Hauses, mit der Pferdekoppel, des schönen großen Rasens und den weiteren Räumen für Bedienstete und natürlich auch für Gäste.

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Zum Abschluss der Führung werden wir an das Grab von Elvis und seines Vaters geführt. Die meisten Fans hinterlassen Blumen und Andenken, so dass das Grab immer geschmückt ist ( † 16. August 1977 ). Es befindet sich direkt am Pool des Hauses. Wir gehen weiter zum Tonstudio bzw. Aufnahmestudio im Keller des Hauses. Hier waren schon sehr viel Größen der Musik wie Chuck Berry, Cherry Lee Lewis und weitere Gast um Schallplatten aufzunehmen. Nach einer sehr beeindruckenden Führung werden wir wieder zurück an den Ausgangspunkt gebracht. Wir haben noch ein weiteres Ticket für die Besichtigung der beiden Flugzeuge von Elvis gelöst und haben nun die Möglichkeit, diese beiden „Schmuckstücke“ aus der Nähe zu betrachten. Es besteht auch die Möglichkeit die Inneneinrichtung anzusehen. Hier ist noch der Link zur offiziellen Graceland-Homepage.

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Nach einem erlebnisreichen Tag gehen wir noch in das an den Shops angehängten Restaurant zum Hamburger-Essen. Am späten Nachmittag verlassen wir Graceland in Richtung Downtown. Dort wollen wir uns natürlich auch noch umsehen. Wir gehen die Beale Street entlang, die ja für ihren Blues und die vielen Live-Clubs bekannt ist. Dort finden wir einen BB King Club und weitere Statuen von Elvis und weiteren Größen der Musik. Wir entdecken eine riesige Menschenansammlung und sind natürlich neugierig geworden, warum hier so viel los ist. Direkt im Zentrum befindet sich auch der „Autozone Park“. Das ist die Heimat der Memphis Redbirds. Das ist das Collegeteam im Baseball und heute findet ein Heimspiel statt. Wir entscheiden uns noch Karten zu kaufen und genießen den Abend mit diesem tollen Spiel. Anschließend schlendern wir noch die Beale Street entlang und schauen in den ein oder anderen Club.

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Gefahrene Strecke: ca. 340 Kilometer

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Tag 16

 

Nachdem wir bei der Graceland Besichtigung auch etwas von den Sun Studios gehört hatten und dies auf unserer „Wenn wir Zeit haben“ Liste steht, haben wir uns entschieden dort heute morgen hin zufahren. Die Fahrt dauert keine 20 Minuten und wir können direkt hinter dem Gebäude parken. Länger dauert es, die Strasse zu überqueren, da dies eine viel befahrene Strasse ist und wir leider aus der „falschen“ Richtung kommen.

Das Studio ist verhältnismäßig klein und wir kommen vom Eingang direkt in den Shop mit angeschlossenem Restaurant. Da wir nirgendwo gelesen haben, ob eine Führung angeboten wird, fragen wir höflich an der Kasse. Und tatsächlich, in zwanzig Minuten beginnt die nächste Führung. Also holen wir uns Tickets und schauen uns im Shop so lange um. Dort werden viele Kostbarkeiten, wie z.B. Originalfotos von Elvis aber auc von anderen Künstlern angeboten.

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Die Führung geht in das original Aufnahme-Studio, wo Elvis seine erste Platte aufgenommen hat. Es wird erklärt, wie es zustande kam und wie der Ablauf der Aufnahmen war. Bilder zeigen noch die Szenen. Elvis mache dort Aufnahmen mit Jerry Lee Lewis, Johnny Cash und Carl Pearkins. Einige original Instrumente sind noch ausgestellt. Hier ist ein Link für weitere Informationen.

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Wir fahren heute noch weiter nach Baton Rouge. Das sind ca. 600 Kilometer, also müssen wir uns ranhalten. Dort angekommen, wollen wir uns noch das Rathaus ansehen, aber leider ist um 17 Uhr bereits alles geschlossen. Wir laufen daher noch etwas umher und finden hier und da sehr schöne Häuser im Kolonialstil.

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Gefahrene Strecke: ca. 615 Kilometer

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Tag 17

 

Wir wollen die Innenstadt von Baton Rouge besuchen, da dies direkt auf wem Weg nach New Orleans liegt. Das Rathaus ist das höchste Gebäude der Stadt und wir fahren mit dem Aufzug ganz nach oben. Wir gehen weiter zu einigen schönen Gebäude in der Umgebung. Wir stellen fest, dass es doch nicht so viel sehenswertes hier gibt und fahren gleich weiter nach New Orleans. Da wir etwas Zeit haben, halten wir unterwegs an einigen sehenswerten Punkten des Lake Pontchartrain an.

Wir kommen erst am frühen Nachmittag in New Orleans an. Wir erreichen das Zentrum über die I10 und wollen uns ein Hotel suchen. Wir entscheiden spontan, dass wir noch den Superdom aus der Nähe ansehen wollen. Das ist die Heimat der New Orleans Saints ( Football ) und war bereits sechsmal Austragungsort eines Super Bowls. Dies ist das größte überdachte Stadion der Welt und für uns einen Abstecher wert. Den besten Blick hat man übrigens vom gegenüberliegenden Parkdeck eines Kaufhauses.

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Wir fahren weiter entlang der I10 bis wir nach ca. 6 Meilen ein Motel finden. Den Abend verbringen wir natürlich im French Quarter. Dieses Mal gehen wir überraschenderweise in das Hard Rock Cafe.

Gefahrene Strecke: ca. 130 Kilometer

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Tag 18

 

Wir haben uns etwas außerhalb einquartiert, so dass wir nicht die teuren Preise im Zentrum bezahlen müssen. Die Fahrt zum French Quarter dauert mit Parken ca. 20 Minuten und wir wollen uns zuerst mal dort umsehen. Die Strassen sind am Morgen wie leergefegt im Gegensatz zu abends. Wir sehen viele schöne alte Gebäude begrünt mit Pflanzen und tolle schmiedeeisernen Balkone zum draußen Sitzen.

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Das French Quarter ist bekannt für sein Nachtleben, deshalb wollen wir heute Abend nochmals hierher kommen. Auf dem Weg dorthin ist ein Tabakfirma. Wir wollen sehen, ob dort auch Zigarren hergestellt werden. Tatsächlich sitzen dort ca. 10 Personen, meistens Mexikaner, die Zigarren drehen.

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Wir laufen weiter, an der St. Louis Cathedral vorbei, in Richtung Mississippi. Durchqueren dabei den „French Market“. Dort werden frische Gemüse, Obst und Kleidung verkauft. Wir gehen weiter in Richtung Mississippi und wollen dort uns nach einer Bootstour umschauen. Leider ist an diesem Tag oder zu dieser Jahreszeit nicht sehr viel los und es findet keine Tour mehr statt. Wir gehen entlang des Mississippi in Richtung World Trade Center. Dahinter befindet sich das Harrah`s. Ein Ableger des bekannteren Vorbilds in  Las Vegas. Selbstverständlich auch mit Casino. Wir gehen hinein und schauen uns ein etwas um. Hier ist um diese Uhrzeit erstaunlich viel los. Ebenso wie in Las Vegas. Das Bild zeigt eine Statue im Eingangsbereich des Harrah`s vermutlich ist das BB King.

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Für den Abend haben wir uns ein tolles Restaurant, im French Quarter, direkt am Mississippi ausgesucht. Wir wollen unbedingt auf einem dieser wunderschönen Balkone essen und tatsächlich hat das auch noch geklappt. Wir bekommen einen Platz direkt mit River View. Zur Feier des Tages werden wir mutig und essen beide Alligator-Steak. Es hat uns beiden vorzüglich geschmeckt und wir können das jederzeit weiterempfehlen. Leider ist es nicht gerade günstig.

Nach dem guten Essen wollen wir uns noch etwas die Beine vertreten und tauchen in das Nachtleben von New Orleans ein. Das French Quarter rund um Bourbon Street ist „proppevoll“ mit Menschen und aus fast jedem Lokal dröhnt laute Musik. Wir nehmen noch einige Drinks zu uns und fahren dann etwas geschafft wieder zu unserem Hotel zurück.

 

 

 

Tag 19

 

Heute wollen wir die Umgebung der St. Louis Cathedral mit dem Jackson Square besichtigen. Der Jackson Square ist Mittelpunkt der Altstadt von New Orleans. Um den Park sind weitere schöne Gebäude aus dem 18. Jahrhundert zu sehen. An der Südseite de Parks befindet sich die sehr beliebte Jackson Brewery. Direkt daneben befindet sich das Cafe Kaldi`s. Dieses Kaffeehaus wurde nach dem alten Baustil erhalten und erinnert stark an ein Museum. Unbedingt besuchen und einen der vielen Kaffees probieren. Wir gehen weiter entlang der River Front und kommen zum Aquarium of the Americas. Hier werden Süß- und Salzwasser-Fische beherbergt und ist ein Publikumsmagnet im Süden des Landes. Wir fahren weiter mit der Street Car in den Garden District. Die grünen St. Charles Streetcars stammen größtenteils aus den Jahren 1923 und 1924. Die nostalgische Fahrt durch die Stadt kostet lediglich einen Dollar.

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Der Garden District ist der Nobelvorort von New Orleans. Mit sehr schönen Gebäuden und großzügigen Gärten, die meisten sind Mitte des 19. Jahrhunderts erbaut worden.

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Wir gehen noch in den St. Louis Cementary. Dort befindet sich eine Statue von „Satchmo“, Genau, „Satchmo“ ist der berühmteste Sohn der Stadt und heißt richtig Louis Armstrong. Wir nehmen mal wieder unser Auto und fahren entlang des Wasser zu den Plantation Countys. Hier gab es weiter über 1400 Plantagen mit stattlichen Herrensitzen von denen ca. 30 % heute überlebt haben. Die meisten dieser Herrensitze sind zwischen 1780 und 1850 entstanden. Meistens wurde hier Zuckerrohr angebaut. Die Umgebung ist wunderschön gesäumt von alten Baumbeständen und es lohnt sich die ein oder andere Plantage auch zu besichtigen. Einige haben eine Führung durch das Haus und die umliegenden Felder anzubieten. Aber auch eine Fahrt entlang dieser Strasse ist bereits lohnenswert.

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Tag 20

 

Der heutige Tag ist unser zweiter „Fahrtag“ in diesem Urlaub. Wir haben uns entschieden, lieber einen Tag länger in New Orleans zu bleiben und dafür die Strecke bis Atlanta durch zu fahren. Auf dieser Strecke kommt nun wirklich nichts interessantes mehr. Ausser einige schöne Strände und natürlich Meer.

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Wer anderer Meinung ist, kann dies uns ruhig mitteilen. Es sind insgesamt ca. 750 Kilometer, die problemlos in 8 Stunden zu schaffen sind.

Gefahrene Strecke: ca. 755 Kilometer

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Tag 21

 

In Atlanta angekommen wollen wir uns das Museum „World of Coca Cola“ in Downtown. Da wir schon mal hier sind, versuchen wir noch eine Führung bei dem größten Nachrichtensender CNN zu bekommen. Das Coca Cola Museum ist sehr schön gestaltet und zeigt die komplette Geschichte von der Erfindung im Jahr 1886 bis heute in mehreren Räumen. Es sind original Gegenstände und Dokumente sowie Replikas ausgestellt. Zum Abschluss kann dann eine Kostprobe aller von Coca Cola hergestellten Sorten genommen werden. So viel man will.

Wir wollen noch die Peachtree Road entlang gelaufen. Das ist die Hauptstrasse in Downtown, mit schönen Boutiquen und Restaurants. Unter anderem auch das Hard Rock Cafe. Nur einen Block davon entfernt ist das Hotel Marriot Marquis. Dieses Hotel ist eines der höchsten und zugleich schönsten Gebäude Atlantas. Es hat zusätzlich noch eine Besonderheit. Einen gläsernen Außenaufzug, der einen tollen Blick auf die Umgebung und natürlich auch Downtown zulässt. Leider wird für die Fahrt mittlerweile Eintritt verlangt.

So, nun machen wir uns auf den Weg zu CNN, da die Führungen bald beginnen und wir noch keine Tickets haben. Wir kommen in die riesige Empfangshalle mit diversen Restaurants und die Kantine für die Angestellten. Wir bekommen ohne Probleme Tickets für die nächste Führung. Unser Guide führt uns durch die „heiligen Hallen“ der Nachrichten und wir bekommen sogar Einblick in Live-Sendungen ( natürlich hinter Glas ) und an die Produktion von Aufzeichnungen. Wir bekommen viele Information zu CNN und deren Mitarbeiter. Es hat sich für uns gelohnt diese 10 $ zu investieren.

Beim Verlassen des CNN-Gebäudes machen wir noch einen Schwenk nach rechts. Hier sind die beiden bekanntesten Sportstätten in Atlanta zuhause. Die Philips-Arena – Heimhalle der Atlanta Hawks ( Basketball ) und der Georgia-Dome – Heimhalle der Atlanta Falcons ( Football ). Leider finden aktuell keine Spiele statt und so gehen wir nochmals über den Centennial Olympic Park nach Downtown. Da wir überraschenderweise noch Zeit haben, entscheiden wir uns doch noch den Stone Mountain Park, ca. 16 Meilen östlich von Atlanta, zu besuchen.

Die Fahrt dorthin dauert nicht lang und wir finden auf Anhieb einen Parkplatz. Der Park ist sehr schön angelegt und es gibt die Möglichkeit mit einem Zug eine größere Fläche des restlichen Parks zu sehen. Der Zug fährt direkt unterhalb des Stone Mountain ab. In der Nähe gibt es auch einen kleinen Ort mit demselben Namen. Es gibt einen Fußweg zum Gipfel des Granitfelsens. Dieser ist aber sehr anspruchsvoll und ca. 2 Meilen lang. Wer es etwas bequemer haben will, kann auch die Seilbahn benutzen. Die Hauptattraktion des Stone Mountain Parks ist aber das Reiterrelief, was zwischen 1923 und 1970 aus dem Felsen herausgemeißelt wurde. Das Bild zeigt die drei Anführer der Konförderation. Ca. eine Stunde nach Einbruch der Dunkelheit findet täglich eine Laser-Show der ganzbesonderen Art statt. Diese ist sehr zu empfehlen, da sich das Thema ständig wechselt.

Gefahrene Strecke ca. 80 Kilometer

 

 

Tag 22

 

Heute ist der letzte Tag unseres diesmaligen Urlaubs in die USA. Wir müssen noch einige Dinge für zu Hause einkaufen und geben anschließend den Mietwagen am Flughafen ab. Der Rückflug geht dieses mal über Atlanta und dann nonstop nach Stuttgart. Fazit dieser Reise:   Die Südstaaten haben sich wirklich gelohnt.

 

 

Fazit

Traumhafte Landschaften und das ganze Jahr ein warmes Klima. Das einzige was zu bemängeln wäre, ist der weite Weg von Washington nach New Orleans und der weite Rückweg von New Orleans nach Atlanta. Da wir aber unbedingt nochmals Michal Jordan sehen wollten, ist es in diesem Fall für uns OK gewesen, ansonsten hätten wir die Ostküste weg gelassen.

Viel gesehen, viel gefahren, Einfach fantastisch dieses Land. Wir kommen wieder.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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