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Für uns war Florida immer “Nicht USA” und mit diesem Vorurteil haben wir aufgeräumt. Wir haben sehr schöne Plätze wie die Everglades, John Pennekamp State Park, Kennedy Space Center, um nur einige zu nennen, kennengelernt. In Florida ist eben die Ansammlung der Highlight nicht so intensiv, wie im Westen der USA. Das muss man akzeptieren und damit leben. Dafür gibt es viele andere schöne Seiten, die es eben im Westen nicht gibt. Das Schnocheln haben wir zum ersten Mal machen dürfen und es hat riesig Spasss gemacht. Dazu ist das Meer in Florida optimal geeignet und das ist sicher einer der Höhepunkte dieses Urlaubs gewesen.

Die Menschen dort sind sehr reklaxt, offen für alles und sehr gesprächsfreudig. Es ist immer wieder erstaunlich, mit welchen einfachen Mittel dort Geld verdient werden kann und mit welcher Freude die meisten an die Arbeit gehen.

Wir werden sicher nochmals nach Florida reisen, denn wir haben in den beiden Wochen nicht alles sehen können. Das Land ist sehr überschaubar aber auch aufgrund der vorhandenen Highlights für niemanden in den zwei Wochen komplett zu sehen. Eine Kombination aus Strandurlaub und Rundreise finden wir als das optimalste an. Das nächste Mal werden wir das so machen. 
Hier noch einige spezifische Anmerkungen im positiven wie negativen Sinn:

Positiv:

Aufgrund des starke Euros ist der Urlaub nochmals etwas günstiger als sonst. Wir haben zu Hause dieses Mal mehr Dollar als normal getauscht.

Zum ersten Mal haben wir keine Styropor-Kühlbox gekauft sondern uns für eine hochwertige aus “Plastik” entschieden. Dieser Mehrpreis hat sich mehrfach und wir werden zukünftig immer diese Art von Kühlbox nehmen:

Gator County Tour

Wir haben die kompletten zwei Wochen keine lange Hose oder Pullover benötigt. Die Durchschnittstemperatur lag bei 25° C.

Negativ:

Sämtliche Räume werden extrem gekühlt, sogar die Motelzimmer. Man bekommt regelrecht einen Hitzschlag, wenn man aus diesen Räumen wieder an die frische Luft kommt. Eine dezentere Kühlung hätte es auch getan. Die Motelzimmer hatten richtig Kondenswasser an den Spiegeln und sogar an der Decke und das muss wirklich nicht sein.

Die Eintrittspreise in Disneyworld bzw. Universal oder Sea World sind für unseren Geschmack viel zu hoch. Dazu muss man schon ein richtiger Enthusiast sein um dort fast 75 $ für ein Tagesticket plus Parkgebühren zu bezahlen. Wir haben es gemacht, können aber nicht verstehen wie sich das eine amerikanische Familie leisten kann.

Die Spritpreise haben im Vergleich zu unserem letzten Urlaub nochmaal kräftig anngezogen. Wir konnten selten eine Tankstelle unter 3 $ für die Gallone finden.

Unsere schönsten Bilder dieses Urlaubs findet Ihr in der Bildergalerie USA 2007-2.



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