USA 2007 – Reisebericht

Die Nacht war kurz, als um 7 Uhr der Wecker klingelt. Da gestern Feiertag war, hatten wir uns mit dem Packen Zeit gelassen und trotzdem war es spät. Man will ja nichts vergessen und allerlei Technik muss ja auch vor Ort funktionieren. Als wir um 8 Uhr nach Stuttgart abfahren, können wir an dieser Situation dann endgültig nichts mehr ändern. Der Flieger geht um 11 Uhr nach Atlanta und wir sind lieber etwas zu früh da als nachher Stress zu haben.

Flyin Geysir Tour

Wir starten pünktlich und habe 10.15 Stunden Flug vor uns. Die Zeit geht insgesamt sehr schnell vorüber und wir landen pünktlich um 3.35 pm Ortszeit auf dem Hartsfield-Jackson Airport. Die Immigration läuft etwas zäh. Wir benötigen insgesamt 30 Minuten. In Atlanta werden entgegen anderer Aussagen nur die beiden Zeigefinger und nicht alle gescannt. Unser Weiterflug ist um 6.12 pm, also haben wir noch etwas Zeit. Zuerst müssen wir aber noch das Gepäck abholen und nach der Zollkontrolle wieder einchecken. Somit wird verhindert, dass ein Gepäck herrenlos auf seinen weiteren Weg geht. Wir nehmen den Zug und fahren vom Termin E zum Terminal A. Wir genehmigen uns noch einen Caffe Latte bei Starbucks bevor nochmals 4.30 Stunden Flug anstehen. Insgesamt sind die Flüge gut gelaufen. Das Boardpersonal ist nicht mehr das jüngste, aber wenigstens ist die Beinfreiheit auf beiden Strecken besser als letztes Jahr bei Condor. Auch die Versorgung während des Flugs klappt prima.

In San Francisco angekommen, trifft auch kurze Zeit später das Gepäck ein. Es gibt noch etwas Verwirrung, da an diesem Airport keine Shuttle-Buse zun den Mietwagenfirmen fahren, sondern der Air-Train. Das zu lokalisieren, war etwas schwierig. Hat dann aber nach kurzem Suchen doch geklappt. Nach kurzer Fahrt treffen wir am Car Rental Terminal ein und hoffen, dass wir einen 4WD bekommen. Leider ist es in unserem Fall nicht möglich, da wir den Mietwagen in einem anderen Staat abgeben und wir deshalb ein Fahrzeug zugewiesen bekommen. Es ist ein Saturn Vue, baugleich mit dem Pontiac Vibe, den wir zuvor noch nie gehört haben. Sehr gut ausgestattetes Fahrzeug, leider aber kein 4WD, aber denn sollten wir sowieso nicht benötigen. Das Fahrzeug hat 20000 km gelaufen, mit Lederausstattung, Wurzelholz und weiteren Extras. Rundum ein recht gutes Fahrzeug.

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Alles in allem lief auch hier die Abwicklung reibungslos. Wir hatten ja im Vorfeld alle Daten bereits online eingegeben. Noch kurz das GPS montiert und wir starten Richtung Buena Vista Motor Inn. Unserem ersten Motel, direkt an der Lombard Street, für die nächsten drei Nächte. Wir treffen um 9.30 pm ein, parken unser Fahrzeug und checken ein. Mehr ist heute nicht mehr möglich. Unsere innere Uhr sagt, dass es jetzt 7 Uhr morgens ist. Das reicht.

Gefahrene Strecke: 20 Meilen / 32 Kilometer

Ausgaben:

Essen:   0.- $
Trinken:    8.- $
Eintritt:    0.- $
Sonstiges:

Bewertung:

Hotel: Buena Vista Motor Inn, San Francisco

 

 

Tag 2

 

Wir sind ja schon darauf vorbereitet, an den ersten Tagen sehr früh wach zu sein. Heute mussten wir aber wach sein, denn der VFB spielt um die deutsche Meisterschaft und wir haben eine Möglichkeit gefunden, dass sogar in bewegten Bildern zu sehen. Also machten wir uns um 6 Uhr auf, und starteten den Laptop. Nach einigen Versuchen sahen wir tatsächlich auch ein Bild und es konnte los gehen.

Der VFB ist Deutscher Meister und ich durfte das sogar in den USA live erleben. Nun aber wieder zu unserem Reisebericht. Wir machten uns auf Richtung Cable Car Station, denn wir wollten in Richtung Market Street und uns eine 3-Tages Karte kaufen. Diese kostet pro Person aktuell 18.- $. Man bedenke, dass eine einfache Fahrt mit der Cable Car 5.- $ kostet. Unterwegs hielten wir an einigen Stellen an, den auf dieser Anhöhe gab es einige schöne Blicke auf die Golden Gate Bridge und Alcatraz.

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An der Haltestelle der Lombard Street auf Höhe der „Corckedest Street“ gibt es auch einige schöne Fotomotive und wir machten noch einige Bilder des Geschlängels der Lombard Street. Hier sind immer massig Touristen zu finden.

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Von hier aus gibt es auch für unseren Geschmack den schönsten Ausblick auf „The Rock“. Am besten wenn noch eine Cable Car entgegen kommt.

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Die Fahrt zur Market Street macht richtig Laune und die Cable Car entwickelt sich zu einem Top-Highlight unserer USA-Reisen. In der Market Street angekommen, erwerben wir die 3-Tages Pässe und schauen dem munteren Treiben an der Wendestation zu. Wir entscheiden erst später wieder mit der Cable Car zu fahren und laufen die Market Street mit Ihren riesigen Einkaufsläden entlang. In nördlicher Richtung befindet sich der Union Square. Ein beliebter Treffpunkt der Einheimischen und Ort für Veranstaltungen. Um diesen Platz tummeln sich einige Hotels, namhafte Bekleidungsläden und sämtliche Fotoshops der Stadt. Es gibt also genügend Gelegenheit hier einzukaufen.

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Wir steigen dort wieder in die Cable Car an und fahren komplett bis zur Endstation Beach Street, kurz vor dem Fishermans Wharf. Wir schlendern dort etwas umher, holen uns einen Kaffee im Starbucks gegenüber und nehmen wieder die Cable Car Richtung Cable Car Museum an der Washington Street. Das Museum ist sehr interessant und zeigt die Geschichte der Cable Cars von Ihrer Entstehung bis heute. Für technisch Interessierte, ist dies ein Muss. Chinatown liegt etwa einen Block daneben und wir beschliessen dort eine Kleinigkeit zu essen. Wir finden nach einigem Suchen eine Japaner, der in Chinatown Sushi anbietet. Die restlichen Highlights werden wir zu Fuß erkunden und machen uns auf den Weg Richtung Financial District, genauer gesagt Transamerica Pyramid. Dieses architektonische Meisterwerk ist weit über die Skyline hinaus zu erkennen und dies nicht nur wegen seiner Höhe.

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Der Weg Richtung Pier geht wieder bergauf, vorbei am italienische Viertel bis zum Washington Square. Durch Zufall entdecken wir auch das überall gelobte Knoblauch-Restaurant The Stinking Rose. Da werden wir wohl morgen Essen gehen. Am Square angekommen, machen wir es uns etwas im Rasen gemütlich bevor wir zur nächsten Cable Car Haltestelle weiterlaufen. Wir entscheiden, wieder Richtung Fishermans Wharf zu fahren und steigen wieder an der Endstation aus. Dieses Mal gehen wir aber Richtung Pier 39 und wir wollen die Seelöwen anschauen, die dort immer um die Plätze auf den Liegeinseln streiten.

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Wir haben etwas Durst bekommen und gehen in`s neu gebaute Hard Rock Cafe, direkt am Eingang des Pier 39. Hier ist aufgrund des Wochenendes die Hölle los und wir beschliessen gleich hier zu Essen. Je später der Abend desto voller werden die Restaurants. Im Übrigen ist die Stadt an diesem Wochenende für unseren Geschmack sehr voll. Das sieht man auch an der Hotelauslastung. Fast an jedem Motel/Hotel hängt ein Schild mit „No Vacancy“.

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Gefahrene Strecke: 0 Meilen / 0 Kilometer

Ausgaben:

Essen: Floating Sushi Boat 30.- $, Hard Rock Cafe 45.- $
Trinken: 8.- $
Eintritt: 0.- $
Sonstiges:

Bewertung:

Hotel  Buena Vista Motor Inn, San Francisco

 

 

 

 

Tag 3

 

Wir sind heute wieder etwas früher wach und entscheiden uns den Sonnenaufgang an der Golden Gate Bridge zu betrachten. Wir machen uns also um 6.15 Uhr auf den Weg. Leider gibt es im Hotel erst ab 7 Uhr Frühstück, so dass wir nur einen Kaffee auf dem Zimmer trinken. Wir machen und auf den Weg Richtung Golden Gate Bridge und haben die komplette Strecke für uns alleine. Wir wollen dieses Mal die Aussicht vom Marine Headlands State Park mit Blick auf die Brücke und die Skyline von San Francisco testen. Wir fahren deshalb nach der Brücke rechts ab, unter der Brücke durch und immer der Strasse nach bis diese endet.

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Der beste Blick ist aber bereits etwas weiter vorne, direkt am Fort Point. Dort ist man näher an der Brücke und hat somit eine bessere Perspektive. Nach 1,5 Stunden fahren wir wieder Richtung San Francisco und wir wollen einen weiteren Aussichtspunkt am Baker Beach suchen. Wir parken daher direkt am Visitor Center der Golden Gate Recreation Area und laufen abwärts Richtung Wasser. Nach etwas Suchen finden wir den Weg und kommen am Wasser an. Wir stellen fest, dass hier runter auch eine Strasse führt. Leider ist das für uns jetzt zu spät. Auch von hier ist es ein sehr schöner Blick auf die Brücke, aus für uns völlig anderer Perspektive.

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Wir müssen uns jetzt sputen, da wir für 9.30 Uhr eine Alcatraz-Tour gebucht haben. Diese Touren werden neuerdings von Alcatraz Cruises angeboten, die ihre Ablegestelle am Pier 33 haben. Wir wissen leider aktuell nicht, ob es dort Parkplätze gibt, also beeilen wir uns. Die kostenpflichtigen Parkplätze sind mit 20.- $ ( Flatrate ) extrem teuer und wir beschliessen in einer der Seitenstrassen unser Glück zu versuchen. Wir haben auch gleich Glück und finden einen kostenlosen Parkplatz. Wir treffen pünktlich um 9 Uhr zum Boarding ein. Die Fahrt dauert keine 20 Minuten, als wir direkt am Eingang zu Alcatraz von einem Ranger des National Park Service begrüsst werden.

Flyin Geysir Tour

Wir entscheiden uns direkt die Audiotour zu machen, die es mittlerweile auch auf deutsch gibt. Die weiteren Besichtigungen lassen sich im Anschluss einfacher machen, da dann der Ansturm auf die Tour sicher grösser wird. Die Audiotour führt zuerst durch den Zellentrakt, mit Hintergrundinfos zu Insassen und Fluchtversuchen. 
Geht dann weiter durch den Speisesaal, die Räume der Wachen und den Aussenbereich. Alles in allem eine sehr schöne Tour die mindestens eine Stunde beansprucht. Es besteht dann noch die Möglichkeit, den Aussenbereich näher zu erkunden bzw. eine Führung der Ranger zu nutzen. Gesamt sollte man 2 Stunden mindestens einplanen.

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Zurück am Auto wollen wir heute alle Dinge erledigen, die wir zu Fuss bzw. Cable Car schlecht oder gar nicht erreichen. Zuerst fahren wir Richtung Levi´s Plaza. Hier befindet sich das Headquarter vomn Levi Strauss & Co, mit einem Visitor Center. Leider ist der Shop am Union Square. Wir fahren deshalb weiter dorthin, denn Levis gehört zu San Francisco wie die Golden Gate Bridge.

Die weitere Reise führt uns zum Alamo Square. Dort befindet sich das meistverkaufte Postkartenmotiv von San Francisco, die „Painted Ladies“. Unscheinbar und etwas schwierig zu finden, aber wenn man dann mal auf der grünen Wiese steht, geniesst man den Ausblick auf die Stadt.

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Von dort ist unser nächstes Ziel etwas links der Painted Ladies gut zu erkennen. Die St. Marys Cathedral, die in modernem Design 1971 eingeweiht wurde. Der Bau kommt ohne Säulen aus und hat jeweils ein Lichtband an der Seite. Auch der sonstige Bau ist sehr modern und eher untypisch für eine katholische Kirche, aber von innen und aussen sehr sehenswert. Zu diesem Zeitpunkt hält der Bischof eine Messe und wir hören eine Weile gespannt zu.

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Leider müssen wir jetzt wieder quer durch die Stadt, den der Coit Tower auf dem Telegraph Hill ist auch ein Highlight von San Francisco und diesen wollen wir jetzt besteigen. Die Schlange zum Parkplatz direkt auf dem Berg ist gewohnt lang und es dauert 15 Minuten bis wir überhaupt auf dem Parkplatz ankommen. Der Ausblick von hier oben ist wirklich toll, aber noch besser ist er vom Coit Tower aus. Also beschliessen wir die 4,50 $ pro Person zu investieren. Wenigstens geht da ein Aufzug nach oben.

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Wir wollen zum Sonnenuntergang wieder am Baker Beach sein, fahren daher zuerst nochmal an den Fisherman`s Wharf um einen Clam Chowder zu essen. Wir entscheiden uns für Baudoin, den Erfinder des Sauerteigs, der direkt am Wharf ganz neu und schick gebaut hat. Dort kann man auch den Bäckern, bei der täglichen Arbeit zuschauen. Pünktlich zum Sonnenuntergang sind wir an unserem Platz und wollen einige Bilder der Golden Gate Bridge machen. Wir sind nicht alleine und plaudern mit einigen Fotografen über die besten Einstellungen und Motive.

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Der Wind pfeift und es wird richtig kalt, also beschliessen wir uns noch etwas aufzuwärmen und gehen etwas trinken. Wir hatten gestern schon am Ghiradelli Square eine Cocktailbar gesehen, die wir jetzt aufsuchen werden.

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Gefahrene Strecke: 50 Meilen / 80 Kilometer

Ausgaben:

Essen: Hot Dog 7.- $, Baudoin 15.- $
Trinken: Starbucks 8.- $
Eintritt: Coit Tower 9.- $
Sonstiges:

Bewertung:

Hotel  Buena Vista Motor Inn, San Francisco

 

 

 

 

Tag 4

 

Nach einem richtig guten Kaffee ( auf dem Zimmer ) checken wir aus und fahren Richtung Süden. Warum denn Süden ? Wir wollten doch heute nach South Lake Tahoe. Wir hatten gestern die Werbung für „Mini of San Francisco“ gesehen und wollten dehalb dort mal vorbeischauen. Wir haben Glück, den gestern wurde für ein Lauf in der Innenstadt ein Hammer & Coop Mini verwendet, der jetzt hier steht. Dieses Fahrzeug ist Teil einer Kultserie über den neuen Mini und sehr selten zu Gesicht zu bekommen. Wer die Serie nicht kennt, sollte jetzt hier klicken. Für alle anderen, kommt hier jetzt das Bild:

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Wir fahren weiter und überqueren ein letztes Mal die Golden Gate Bridge und halten direkt dahinter am Vista Point an. Wir gehen Richtung Brücke und wollen dort noch einige schöne Blicke einfangen. Das Bauwerk ist schon sehr imposant und die Anstreicher haben wirklich das ganze Jahr etwas zu tun.

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Wir gehen bis zum ersten Pfeiler und geniessen die tolle Aussicht auf die Stadt und Alcatraz. Hier oben ist es sehr windig und kalt. Es ist also ratsam zumindest Langarm zu tragen, auch im Sommer. Der Vista Point selbst ist sehr voll und wir machen uns nach der Besichtigung der Brücke wieder vom Acker Richtung Norden.

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Wir wollen heute noch bis South Lake Tahoe kommen, den dort haben wir das Super 8 für unschlagbare 40.- $ gebucht. Auf dem Weg dorthin suchen wir noch zwei Factory Outlets auf. Das eine befindet sich direkt in Napa, im schönen Napa Valley. Auf dem Weg dorthin fahren wir zuerst durch das Sonoma Valley, was weniger bekannt ist aber genauso Weinanbau betreibt wie Napa Valley.

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In Napa Valley halten wir sonst nirgendwo an, da wir hier bereits eine Weinprobe in unserem letzten Kalifornien-Urlaub gemacht haben und es zwar schön war, wir aber die Preise als Nepp empfunden haben. Das Outlet hat sich gelohnt. Alle bekannten Marken sind dort vorhanden. Mit einigen Tüten im Schlepptau fahren wir weiter Richtung Wal-Mart. Wir müssen alles Notwendige für Unterwegs einkaufen, dazu gehören ein Styropor-Kühlbehälter, Tire-Fix, Getränke und einige Kleinigkeiten. Leider gibt es in diesem Wa-Mart keine Obsttheke oder keine richtige Lebensmittelauswahl. Das verschieben wir dann auf später. Die Temperaturen sind hier bereits so hoch, dass wir auf kurze Hosen und Flip Flops zum Einkaufen umsteigen. Hier ein Bild eines wirklich guten Gimmicks unseres Fahrzeugs. Eine Anzeige im Innenspiegel mit Fahrtrichtung und Temperatur:

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Auf der weiteren Strecke gibt es noch ein zweites Outlet, direkt an der I-80 vor Sacramento. Auch hier halten wir an und stellen fest, dass die Auswahl noch besser ist, als im voran gegangenen. Da haben wir uns gewaltig in der Zeit verschätzt und müssen deshalb jetzt noch eine Nachtschicht mit de restlichen Fahrstrecke einlegen.

Wir holen uns im Subway noch ein Sandwich und fahren erst um 20.30 Uhr wieder Richtung Lake Tahoe. Dort kommen wir am Super 8 erst gegen 23 Uhr an. Unser Tank ist mehr als leer und wir beschliessen noch zu tanken. Leider wird hier an allen Tankstellen, bei Bezahlung mit der Kreditkarte nach dem Zip-Code gefragt. Zuerst versuchen wir den richtigen aus Deutschland. Nachdem dieser aber nicht klappt, nehme ich den vom Kaufbeleg aus dem Outlet. Als dies auch nicht funktioniert, entscheiden wir das morgen früh mit dem Tankwart zu besprechen. Wir haben festgestellt, dass wir bis heute noch keine Minuten den Fernseher an geschalten haben. Das ist für USA einsamer Rekord. Good Night, dieser Tag war stressig.

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Gefahrene Strecke: 238 Meilen / 381 Kilometer

Ausgaben:

Essen: Subway 15.- $
Trinken: Wal-Mart 40.- $
Eintritt: 0.- $
Sonstiges:

Bewertung:

Hotel Super 8 South Lake Tahoe

 

 

 

 

Tag 5

 

Nachdem wir gestern Abend noch alle Einkäufe verarbeitet haben, geht es heute nach dem „kleinen“ Motelfrühstück weiter, mit dem Versuch zu tanken. Nachdem wir zum Tankwart gegangen sind, durften wir auch gleich tanken. Beim anschliessenden Bezahlen streikte die Karte aber wieder. Der Tankwart hat sich bemüht und irgendwo angerufen. Das hat aber nichts gebracht und wir haben bar bezahlt. Wir haben natürlich sofort bei unserer Bank angerufen und den Vorfall erklärt. Die Karte wurde aufgrund der falschen Authentifizierung durch die Postleitzahl vorsorglich für einen Tag gesperrt. Die Sicherheitsabfrage mit der Postleitzahl kann bei dieser Bank und das ist keine kleine Bank, niemand. Was soll`s, wir fahren weiter über Carson City und Reno Richtung Gerlach. Zuerst ein kleines Stück entlang des Lake Tahoe. Leider gibt es sehr wenig Möglichkeit den See zu sehen.

Unterwegs gibt es einen schönen Salzsee, gegenüber dem Pyramide Lake. In Gerlach angekommen, tanken wir erstmal unser Fahrzeug auf. Man weiss hier nie, wann es wieder Sprit gibt. Nachdem wir den Inhaber des Fly Reservoir nicht erreicht haben, fahren wir auf Verdacht Richtung Fly Geysir. Das Tor zum Grundstück steht offen und wir sehen einen Truck fahren. Der Truck hält direkt am Fly Geysir und wir entscheiden uns einfach reinzufahren. Der Truckfahrer holt dort Wasser für das nahgelegene Salz- bzw. Kalkwerk und wir fragen ihn, ob wir einige Fotos schiessen können. Als er die Frage bejat, legen wir los.

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Der Geysir ist ca. 1,5 Meter hoch und von der Strasse nur von Süden aus kommend an seiner Gischt zu erkennen. Die Farben sind faszinierend. Der Geysir speit ununterbrochen Wasser, dass in einem kleinen Becken davor aufgefangen wird.

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Im nach hinein betrachtet, war es etwas Glück hier jemand zu treffen, denn wir raten jedem davon ab, ohne Genehmigung das Grundstück zu betreten. Die Trucker fahren jeden Tag mehrfach und holen Wasser oder fahren vorbei zum Werk, so dass jedes Auto dort auffallen würde.

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Wir fahren wieder zurück nach Gerlach, den unsere weitere Route führt uns nach Osten. Unser Routenplaner schlägt uns die SR 49 vor. Wie es sich später herausstellt, ist es zwar eine schöne Strecke, vorbei an Salzseen und Wasserreservoirs, aber leider alles auf Sandpiste und bestenfalls mit max. 50 Meilen/Stunde zu befahren. Zusätzlich kommt noch ein kleines Gewitter auf und wir haben Bedenken, dass die Strasse schmierig wird. Hier befinden sich einigen unterirdische Wasservorräte, deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass hier Unmengen an Erdnüssen angebaut werden.

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Die weitere Fahrt ist weniger anstrengend und so sind wir zum ersten Mal recht früh an unserem Übernachtungsort. Wir müssen uns aber noch ein Zimmer suchen, denn hier haben wir ausnahmsweise keines vorgebucht.

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Gefahrene Strecke: 435 Meilen / 696 Kilometer

Ausgaben:

Essen: 0.- $
Trinken: Starbucks 6.- $
Eintritt: 0.- $
Sonstiges:
Tanken: 14,74 Gallons / 55.- $ ( 3,73 $ pro Gallon ) + 6,373 Gallons / 23,70 $ ( 3,71 $ pro Gallon )

Bewertung:

Hotel  Travelodge Elko

 

 

 

 

Tag 6

 

Das Frühstück im Travelodge ist mal wieder richtig „Continental“. Es gibt tatsächlich auch Obst. Wir machen uns auf den Weg zur nächsten Tankstelle, den der Tank ist wieder mal leer. Jetzt wird sich entscheiden, ob unsere Bank Recht hatte und die Karte heute wieder funktioniert. Wir werden nicht nach einem Zip-Code gefragt und können ohne Schwierigkeiten tanken. Es gibt Dinge, die versteht niemand. In Kalifornien wird dies abgeprüfdt und in Nevada bzw. Idaho nicht. Macht alles irgendwie keinen Sinn. Ist aber sehr ärgerlich für die, die Abends tanken müssen und es gibt keine Tankstelle mehr, die geöffnet hat.

Wir machen uns auf dem Weg nach Norden, genauer gesagt nach Castleford, ID. Dort in der Nähe, befindet sich der Balanced Rock. Auf dieser Strecke entdecken wir zufällig den Salmon Creek. Dort sind die Lachse zuhause und wie wir finden, ist das ein schönes Fleckchen Erde. Das sehen auch die Einheimischen so, denn die Bucht ist um diese Tageszeit schon sehr gut besucht. Die meisten angeln hier.

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Die weitere Strecke zum Balanced Rock ist sehr interessant. Hier befindet sich ein Farmer am anderen und die riesigen Felder mit allerlei Anbau und Viehzucht sind sehr schön anzusehen. Der Balanced Rock liegt in der Nähe des bereits genannten Orts Castleford. Genauer gesagt im Salmon Creek Canyon. Eine wunderschöne Strasse entlang einer Schlucht. Dann taucht er auf der rechten Seite auf. Wäre hier kein Schild und ein kleines Häuschen, würden sicher die meisten daran vorbeifahren.

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Wir besteigen den Berg und entdecken einen tollen Ausblick direkt hinter dem Felsen. Jeder der hierher kommt, sollte sich die Mühe machen, dahinter zu schauen. Als wir den Berg wieder absteigen, hält tatsächlich ein weiteres Auto und wir lachen noch, als der Fahrer aussteigt und von dem Felsen ein Bild macht. Auf diesem Bild sollten wir ganz winzig mit drauf sein, schmunzle ich. Als wir unten ankommen, werden wir direkt von dem Fotografen angesprochen. Zuerst das übliche Small-Talk, dann bietet er uns an, dass wir dieses Bild von ihn haben können und reicht uns seine Speicherkarte. So etwas passiert jemanden nur in Amerika, dass extra auf einen gwartet wird, nun um ein Bild zu „sharen“. Super Einstellung und Hut ab von der Frfeundlichkeit der Amerikaner.

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Wir fahren weiter auf der East 30. Diese Strasse hat ihren Namen wirklich verdient. Keine Meile ist langweilig. Überall interessante Dinge, die man nicht jeden Tag sieht. Riesige Kartoffelgfelder, saftige Wiesen im Grossformat. Milchkuhbetriebe in einer Dimension, die man sich in Deutschland nicht vorstellen kann. Wunderschöne Ranches, mit ebenso tollen alten Autos. Besser als die langweilige Interstate zu fahren und auch einiges kürzer.

Das schwarze Lava-Gestein kündigt den Beginn des Craters of the Moon NM an. Schon mehrere Meilen vor dem eigentlichen Eingang ist alles schwarz. Der Eintritt kostet mittlerweile 8.- $. Wir hatten im Grundmann noch etwas von 5.- $ gelesen. Das Wetter spielt uns einen Streich und wir besteigen den Inferno Cone im Hagelsturm. Wir beschliessen daher zuerst einmal den 7 Meilen langen Loop zu fahren, denn die Aussichten sind besser. In der Tat nach einer halben Stunde ist es wieder aufgeklart und wir können einige Trails laufen.

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Sehr interessant ist der Indian Tunnel aber auch die anderen Caves an diesem Trail. Es gibt eine sehr gute Karte der Caves am Trail, die alles genau erklärt. Ein sehr übersichtlicher Park, den es aber immer lohnt zu besuchen. Einen extra Umweg würden wir aber deswegen nicht machen wollen. Man sollte aber dann mindestens 1,5 -- 2 Stunden für diesen Park einplanen.

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Nach zwei Stunden fahren wir weiter Richtung Idaho Falls. Wir haben dort die Zeitumstellung nach Pacific Time. Es ist deshalb erst 7.30 pm als wir in Idaho Falls ankommen. Wir checken im vorgebuchten Super 8 ein und beschliessen direkt noch die Idaho Falls zu besichtigen. Diese sind nur zwei Blocks von unserem Hotel entfernt. Diese wurden 1982 für 55 Millionen Dollar erweitert und erzeugen heute ca. 50 % des Strombedarfs des Ortes. Der Ort selbst bietet alles, was man benötigt, auch einen Wal-Mart Supercenter und weitere kleinere Geschäfte sowie Restaurants.

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Durch Zufall entdecken wir beim Weiterfahren eine Brewery und beschliessen dort ein Bierchen zu trinken. Da dieses Restaurant schon um 10pm schliesst, werden wir sicher früh nach Hause kommen und morgen wieder fit sein.

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Gefahrene Strecke: 425 Meilen / 680 Kilometer

Ausgaben:

Essen: Brownstones Brewery 40.- $
Trinken: 0.- $
Eintritt: Craters of the Moon NM 8.- $
Sonstiges:
Tanken: 10,463 Gallons / 38,70 $ ( 3,699 $ pro Gallon ), Elko Nevada + 15,269 Gallons / 49,15 $ ( 3,219 $ pro Gallon ), Idaho Falls

Bewertung:

Hotel  Super 8 Idaho Falls

 

 

 

 

 

Tag 7

 

Die Wettervorhersage bedeutet nichts gutes. Für die nächsten Tage zieht ein Thunderstorm von West nach Ost. Heute ist es leider bewölkt und wir hoffen, dass wir nach Ankunft am Yellowstone NP, doch etwas besseres Wetter haben. Die Strecke von Idaho Falls nach West Yellowstone ist nur 190 Kilometer lang und wir treffen schon am Vormittag dort ein. Leider ist Check-In erst ab 3pm und das Hotel ist komplett ausgebucht. Nur gut, dass wir vorgebucht haben. Wir fahren deshalb gleich in den Park und wollen die ersten Highlights anschauen. Die 25 $ Eintritt sind hoffentlich gut angelegt. Wir haben uns vorgenommen bis Norris Junction zu fahren und alle Punkte bis dort noch heute anzuschauen. Leider oder zum Glück wurden wir aber recht früh aufgehalten.

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Wir fahren nach kurzem Aufenthalt weiter und besuchen zuerst den Firehole Canyon Drive, der direkt nach der Madison Junction recht abgeht. Dort gibt es die Firehole Falls zu sehen. Hier sehen wir zum ersten Mal eine Elchkuh mit Ihrem Nachwuchs, friedlich am Ufer grasen. 
Wir fahren weiter Richtung Norris Junction und schauen uns dort einige Highlights an. Interessant sind die Artists Paintpots. An der Norris Geyser Basin machen wir uns auf den Loop „Back Basin Trail“ der ca. 3 Kilometer lang ist. Zuerst vorbei am Steamboat Geyser

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… dann weiter auf dem Trail an vielen verschiedenen, farbenprächtigen und aktiven Geysiren, Springs und Vents. Für diesen Rundtrip sollte man 1,5 Stunden voranschlagen um nicht zu hetzen. Ebenso interessant ist der Porcelain Basin Trail, den wir aber nur im ersten Teil laufen.

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Die Farben und das Sprudeln der Geysire faszinieren uns und wir schauen uns die verschiedenen Typen genau an. Hier könnte man Stunden verbringen, aber wir haben noch viel vor. Hier noch einige Eindrücke aus dem Norris Geysir Basin:

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Insgesamt sind wir schon sehr erstaunt über das Tierleben hier im Park. Alle Tiere sind sehr friedlich und sind mehr oder weniger direkt an der Strasse zu finden. Die Bisons halten die meiste Zeit den Verkehr auf, aber gerade das macht diesen Park so schön. Auch Elche und deren Nachwuchs haben wir schon am ersten Tag bewundern können. Leider ist das Wetter nicht optimal und wir hoffen, dass es morgen wenigstens hier und da die Wolkendecke aufreisst. 
Auf dem Hinweg hatten wir schon das IMAX-Theater gesehen und uns kurz per Internet über die Zeiten informiert. Da wir heute Abend noch nichts vor hatten, gingen wir in den Film „Yellowstone“. Leider ist dieser nur 40 Minuten lang und für unseren Geschmack war dieser sehr interessant, aber die 9.- $ Eintritt schrecken sicher einige ab.

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Gefahrene Strecke: 175 Meilen / 280 Kilometer

Ausgaben:

Essen: Bullwinkle`s West Yellowstone 40.- $
Trinken: 0.- $
Eintritt: Yellowstone NP 25.- $, IMAX-Theater 18.- $
Sonstiges:

Bewertung:

Hotel  Best Western Cross Winds Motor Inn

 

 

 

 

Tag 8

 

Wir waren etwas enttäuscht, da für heute „20 % Chance of Thundersturms and Cloudy“ angesagt war. Als wir aber diesen Morgen aus dem Fenster schauen, sehen wir nur einen fast blauen Himmel. Also nichts wie in die Klamotten, noch kurz etwas zum Frühstück eingeworfen und ab in den Park. Da am Wochenende Memorial Day Weekend ist, haben wir kurzfristig das Programm umgeworfen und besichtigen heute die Gegend rund um Old Faithful. Dort wird sicher morgen und am Sonntag die Hölle los sein. Am Old Faithful Visitor Center erkundigen wir uns nach den Ausbruchzeiten. Dort sind alle Ausbruchzeiten der „bekannten“ Geysire angeschlagen.

Da wir noch über eine Stunde Zeit haben, erkunden wir den Trail rings um Old Faithful. Als wir um 10.30 Uhr wieder zurück kommen, ist der Zuschauerplatz entlang des Old Faithful schon recht voll. Wir finden aber noch einen guten Platz für unser Tripod und harren der Dinge, die da auf uns zukommen. Pünktlich wie die Uhr geht der Ausbruch los. Alles 92 Minuten gibt es diese ca. 55 Meter hohe Wasserfontäne zu bestaunen.

Flyin GeysirTour

Nach gut 5 Minuten ist der Spuk vorüber und der Platz leer sich innerhalb von Sekunden. Auch wir steigen in unser Auto, denn wir wollen die etwas weiter abgelegenen Geysir-Gebiete erkunden. Zuerst fahren wir zum Black Sand Basin. Dort gibt es verschiedene Pools, wobei der Emerald Pool und der Sunset Lake uns am besten gefällt.

Flyin Geysir Tour

Wir fahren weiter zum Biscuit Basin. Die Geysire liegen alle nur wenige 100 Meter voneinander entfernt, so dass innerhalb eines Vormittages die im Bereich des Old Faithful befindlichen Geysire besichtigt werden können. Für das Gebiet Old Faithful bis Madison Junction würden wir min. 6 Stunden empfehlen. Hier gefällt uns der Saphire Pool am besten. Durch den starken Wasserdampf, ist es immer eine Geduldsfrage Bilder zu machen. Wie wir feststellen, haben die meisten Besucher diese Geduld nicht.

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Es geht weiter auf der Fahrt Richtung Midway Geysir Basin. Für unseren Geschmack, der beste Abschnitt dieser Strecke. Die farbenprächtigsten Geysire streiten hier um die Wette. Vor allem der Grand Prismatic Spring hat es uns angetan und wir fotografieren wie die Wilden. Die Zeit vergeht wie im Flug und die Akkus unserer Kameras sind leider sehr schnell schlapp.

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Also laden wir immer zwei Akkus im Auto und zwei sind im Einsatz. Das System mit denn 110 bzw. 12 Volt, tut den Akkus nicht gut, denn sie halten viel kürzer als in Deutschland. Es geht weiter Richtung Norden zum Lower Geysir Basin bzw. Fountain Paint Pot. Auch diese Muds haben eine enorme Anziehungskraft für allerlei Fotografen und so sind wir hier auch zu finden.

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So, nachdem wir jetzt alle Geysire Richtung Norden gesehen haben, fahren wir wieder zurück Richtung Old Faithful. Es gibt dort noch am nördlichen Trail weitere schöne Geysire, die wir am Morgen leider nicht ganz geschafft haben. Wir laufen also den gut ausgebauten Weg vom Old Faithful beginnend in nördliche Richtung und kommen zuerst an den Castle Geyser, der eben anfängt auszubrechen. Hier muss man sehr lange auf einen Ausbruch warten und wir haben Glück. Ein Ausbruch findet alle 10-12 Stunden statt und dauert ca. 60 Minuten.

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Dann geht es weiter am Grand Geyser, sowie am Giant Geyser vorbei. Auf diesem Weg liegen mindestens noch zehn weitere Geysire, Pools, Springs, die alle aufzuzählen, würde die Seite sprengen. Der krönende Abschluss bildet der Morning Glory Pool, am nördlichen Ende dieses Trails. Dieser ist an Farbenpracht nicht zu überbieten. Leider gibt es immer wieder „Touristen“, die Gegenstände in die Öffnung werfen und der Pool läuft Gefahr zu sterben. Deshalb wird dieser jedes Jahr einmal gereinigt. Für uns völlig unverständlich.

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Wir laufen nach diesem Höhepunkt, den Weg wieder zurück nach Old Faithful. Wir wollen dem gleichnamigen Inn einen Besuch abstatten. Die Lobby ist grandios und erinnert uns etwas an Ruby`s Inn am Bryce Canyon nur in Großformat. Wir holen und einen Kaffee und nehmen in den tollen Schaukelstühlen in der Lobby Platz. Nicht dass wir den Ausbruch von Old Faithful um 5pm vergessen. Es sitzt sich hier so verdammt bequem. Wir gehen wieder die paar Meter rüber und suchen uns einen anderen Platz als heute morgen.

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Nach diesem zweiten Schauspiel entscheiden wir uns im Old Faithful Inn jetzt gleich Abend zu Essen. Heute Abend wird es sicher aufgrund der vielen Anreisen heute voll. Wir entscheiden uns für das Buffet, was nicht die schlechteste Wahl war. Es gibt Bison-Fleisch und weitere leckere Sachen. Kurz vor Sonnenuntergang fahren wir wieder zurück nach West Yellowstone und überfahren fast noch einen Graufuchs. Glück gehabt.

Flyin Geysir Tour

A long day comes to an end

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Gefahrene Strecke: 82 Meilen / 132 Kilometer

Ausgaben:

Essen: Old Faithful Inn 69.- $
Trinken: 0.- $
Eintritt: 0.- $
Sonstiges:
Tanken: 7,288 Gallons / 24,77 $ ( 3,399 $ pro Gallon ), West Yellowstone

Bewertung:

Hotel  Best Western Cross Winds Motor Inn

 

 

 

 

 

Tag 9

 

Der übliche Blick an jedem Morgen ? Aus dem Fenster, nach dem Wetter schauen. Heute hat es der Wettergott mit uns gut gemeint und es lacht die Sonne. Nur ein paar Wolken sind zu sehen. Wir machen uns fertig und starten nach einem kleinen Frühstück Richtung Nordeingang des Yellowstone. Genauer gesagt zur Mammoth Hot Springs. Am Parkeingang ist merklich mehr los als die Tage zuvor. Wir fahren wieder die Strecke Richtung Madison Junction, weiter zur Norris Junction und dann nach Norden. Auf etwa halber Strecke befinden sich die Roaring Mountains. Der ganze Berg dampft, da auch dort einige Geysire ihr Unwesen treiben. Ein kurzer aber schöner Aufenthalt direkt an der Strasse.

Flyin Geysir Tour

Bis nach Mammoth Hot Springs sind es ungefähr 1,5 Stunden ab West Yellowstone. Es gibt drei Möglichkeiten die Terassen zu besichtigen, wobei man von allen Parkplätzen das komplette Gebiet ansehen kann. Achtung, es gibt ordentliche Steigungen. Das ist bei grosser Hitze sicherlich anstrengend. Die sehenswertesten Stellen sind Cleopatra Terrace in den Lower Terrace.

Flyin Geysir Tour

… sowie Canary Spring

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… und Angel Terrace im Upper Terrace Drive. Der Ort selbst besteht aus einem Gift Store, ein Visitor Center, ein Hotel und nicht viel mehr. Wir halten aber trotzdem kurz an und machen eine Pause. Überall sind Tische aufgestellt und es lässt sich prima im Freien etwas Essen oder einfach nur kurz Pause machen.

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Wir können gar nicht alle Punkte aufzählen, die sehenswert sind. Hier sollte man wirklich alle Highlights der vor Ort erhältlichen Karte ablaufen, sonst verpasst man zum Beispiel auch dieses Highlight.

Flyin Geysir Tour

Die weitere Fahrt nach Tower Falls geht über den Gipfel der Berge über 2700 Meter Höhe. Hier liegt an verschiedenen Stellen noch Schnee. Diese Strecke ist meist sehr lange gesperrt. Die Tower Falls sind sehenswert, aber nicht eine extra Anreise wert, da man die Fälle nicht komplett sehen kann. Den Trail zum Yellowstone River laufen wir nicht.

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Die weitere Strecke ist sehr kurvenreich und aufgrund des Wochenendes sehr viel voller. Überall halten Fahrzeuge um Bisons, Deers oder andere Tiere zu fotografieren. Wir benötigen daher etwas länger als gewöhnlich bis zum Canyon Village bzw. bis Grand Canyon of the Yellowstone. Hier gibt es die Möglichkeit den North-Rim bzw. den South-Rim abzufahren und dort verschiedene View Points zu besichtigen. Wir entscheiden uns für beide Seiten uns sehen uns den Grand Canyon zuerst vom Inspiration Point aus an.

Hier eine Bildergalerie unserer besten Tierbilder

 

Wir fahren weiter zum Grand View Point, für uns einer der schönsten Ausblicke auf die gelben Felswände, von wo der Yellowstone auch seinen Namen her hat. Der Trail „Brink of Lower Falls“ direkt zur Kante der Lower Falls ist mit 600 Fuß Höhenunterschied anstrengend aber lohnenswert. Hier sollte man aber auf dem Rückweg etwas mehr Zeit einplanen, da sicherlich Pausen notwendig sind.

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Wir überqueren nun den Yellowstone River und fahren den South Rim entlang. Der Uncle Tom`s Trail führt mit ca. 300 Stufen auch in die Nähe der Lower Falls. Wir fahren aber weiter zu dem Artist Point. Hier kommen die schönen Gelbtöne des Felswände bzw. die Lower Falls besonders toll zur Geltung. Nun müsste jedem klar sein, woher der Yellowstone seine Namen hat.

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Auf der weiteren Fahrt Richtung Grant Village, am Lake Yellowstone, schauen wir nichts mehr an. Dies behalten wir uns für morgen vor. Heute ist es schon wieder recht spät geworden und wir müssen noch einchecken. Die Grant Village Zimmer sind in einem Apartment-Haus angelegt, die in mehrere Blocks unterteilt sind. Essen gibt es im nahgelegenen Grant Village Restaurant. Nicht gerade günstig, aber was kann man direkt im Park sonst erwarten ? Wir sind jedenfalls nicht überrascht.

Wir entscheiden nach dem Abendessen noch in`s Old Faithful Inn zu fahren. Dort hat uns die Atmosphäre in der Lobby sehr gut gefallen. Wir nehmen im 1. Stock auf den bequemen Lederseseln Platz und trinken noch ein Bier. Ein Klavierspieler und ein Geiger machen dazu Musik und die Gäste spielen Karten oder unterhalten sich am Kamin. Einfach ein toller Ausklang in dieser einsamen Gegend.

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Gefahrene Strecke: 110 Meilen / 176 Kilometer

Ausgaben:

Essen: Grant Village Restaurant 40.- $
Trinken: Old Faithful Inn 8.- $
Eintritt: 0.- $
Sonstiges:

Bewertung:

Hotel  Grant Village Yellowstone

 

 

 

 

Tag 10

 

Wir hatten die Nacht gut geschlafen und sind deshalb auch erst um 8.30 Uhr aufgewacht. Wir machen uns gemütlich auf zum Grant Village Restaurant und nehmen Das Frühstücks-Buffet. In aller Ruhe fahren wir gegen 10 Uhr los und besuchen zuerst West Thum Geysir. Auf dem Weg dorthin werden wir von einigen parkenden Autos am Strassenrand abgehalten, weiter zu fahren. Uns packt die Neugierde und halten deshalb auch. leider sind wir etwas zu spät, den die Schwarbärin mit Ihren zwei Jungen läuft gerade wieder in den Wald. Wir haben aber das Glück einige Bilder eines Profifotografen sehen zu können.

Wir fahren zügig weiter zum West Thumb Geysir. Leider sind hier die Trail-Guides aus und wir schauen uns eben ohne Karte um. Da dieses Geysir-Feld nur 2 Meilen von unserem Hotel entfernt liegt, lohnt sich ein Besuch.

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Sogar im Lake Yellowstone gibt es aktive Geysire. Als wenig später dann die Japaner kommen, ziehen wir weiter.

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Wir fahren wieder Richtung Norden und wollen die Fishing Bridge besuchen. Hier gibt es ausser dieser Brücke und einem weiteren General Store nicht viel zu sehen. Wir fahren daher zügig weiter nach Norden. Als wir an der Kreuzung recht abbiegen wollen, sehen wir links die uns bereits bekannten Fotografen mit den grossen Teleobjektiven stehen. Wir machen deshalb auch Halt und haben das Glück einen Braunbären beim Fressen zu beobachten und natürlich auch zu fotografieren. Die Polizei hat vorsorglich die Ambulanz gerufen. Wird aber in diesem Fall nicht benötigt. Die Zuschauerschar löst sich schnell auf, nachdem der Bär wieder in den Wald verschwindet.

Wir fahren auch weiter und wollen die Mud Vulcano Area besichtigen. Diese ist entgegen der farbenfrohen Geysire und Pool rings um Old Faithful in grau gehalten, da hier nur Erde und Schlamm nach oben befördert wird und daher diese Farbschattierungen aufgrund der Oxidation nicht vorhanden sind. Wir befinden diese Area trotzdem als sehr sehenswert und sollte jeder Parkbesucher einmal angesehen haben. Der bekannteste ist sicher der Mud Vulcano und Dragon`s Mouth.

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Der Loop ist recht klein und innerhalb 1 Stunde gut zu bewältigen. Da wir nördlich dieses Punktes alles schon gesehen haben, fahren wir wieder Richtung Süden.

Wir wollen den Firehole Lake Drive noch fahren, der bis gestern noch gesperrt war. Dieser befindet sich nördlich Old Faithful, also ein gutes Stück wieder zurück. Da wir aber genug Zeit haben, beschliessen wir das noch zu machen. Nach gut 1,5 stündiger Fahrt, mit einigen „Wildtier-Stops“ sind wir dort und machen diesen kleinen aber feinen Loop. Es sind nur sehr wenige Geysire bzw. Pools zu sehen, diese sind dafür aber wenig besucht und fast frei zugänglich.

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Nach etwa 30 Minuten fahren wir wieder Richtung Süden und wollen nochmals den Midway Geysir Basin, mit dem sagenhaften Prismatic Spring Geysir anschauen. Der Wind hatte uns da gestern etwas die Bilder erschwert, deshalb versuchen wir es heute nochmals. Wie wir finden hat sich der Weg gelohnt

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Wir wollen zum Abschluss noch etwas im General Store einkaufen und fahren deshalb wieder Richtung Old Faithful Inn. Wir werden auch sofort fündig und wollen uns den daneben liegenden Yellowstone Grill anschauen um vielleicht Abend zu Essen. Da uns dies zusagt, bleiben wir gleich hier, da dieser bereits um 7pm schliesst.

Anschliessen gehen wir nochmals in`s Old Faithful Inn, schreiben Postkarten und sortieren unsere Bilder. Bei Einbruch der Dunkelheit fahren wir wieder nach Grant Village zurück. Auch hier sehen wir unterwegs noch allerlei Tiere am Strassenrand stehen und fahren deshalb vorsichtig.

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Gefahrene Strecke: 129 Meilen / 207 Kilometer

Ausgaben:

Essen: Old Faithful Grill 16.- $
Trinken: 0.- $
Eintritt: 0.- $
Sonstiges:
Tanken: 9,114 Gallons / 31,89 $ ( 3,499 $ pro Gallon ), Old Faithful Yellowstone

Bewertung:

Hotel  Grant Village Yellowstone

 

 

 

 

Tag 11

 

Heute müssen wir den Yellowstone leider verlassen. Wir machen uns früh auf den Weg, da wir gestern Abend noch etwas die Tour optimiert haben. Der Weg führt uns über den South Entrance zum Grand Teton NP. Kurz vor dem Ausgang werden wir wieder durch parkende Fahrzeuge aufmerksam gemacht. Ein Grizzly ist in nächster Nähe zu sehen und wir gehen auf Bilderjagd. Neues hierzu in unserer Tiergalerie. Die Fahrt durch den Grand Teton ist sehr schön. Wir fahren nicht die „Schnellstrasse“ sondern die Parkstrasse und halten hier und da an.

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Wir verlassen den Grand Teton in Richtung Jackson. Dort wollten wir ursprünglich übernachten. In Jackson machen wir eine kurze Pause und frühstücken in einem sehr gemütlichen Bistro. Der Ort selbst ist sehr ansprechend. Die Innenstadt säumen Galerien, Kunstgeschäfte und Händler aus der Umgebung. Sogar ausgestopfte Tiere aller Art lässt sich hier erwerben.

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Wir haben die Tourenkarte unten an unsere neue Route bereits abgepasst. Wir fahren die US89 in Richtung Bear Lake. Diese Strecke ist wirklich sehr schön und nur zu empfehlen. Vor allem später entlang des Bear Lake und durch den Long Canyon. Am Bear Lake gibt es leider nicht viel Möglichkeit an das Wasser zu kommen, da die meisten Hausbesitzer Ihren Zugang zum See versperrt haben.

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Nach dem Long Canyon ist die Strecke nicht mehr so interessant und wir versuchen möglich weit an Salt Lake City heran zu kommen. Schliesslich machen wir in Ogdon Stopp und beziehen das dortige Super 8. Hier ist leider nicht sehr viel geboten aber für eine Übernachtung ist das OK und der Preis passt auch. Wir haben noch Zeit um nach Antelope Island zu fahren. Diese Insel im Great Salt Lake ist sehr beliebt bei den Einwohnern, da es dort einen Sandstrand, Campingplätze und weitere Möglichkeiten zur Freizeitbeschäftigung gibt. Wir finden, dass diese Insel seine Reize hat und machen uns auf eine kleine Rundreise.

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Der Eintritt von 9.- $ ist zwar etwas happig aber die Eindrücke, die wir von dort bekommen haben, gleichen das wieder aus. Und Antilopen konnten wir auch beobachten. Bild befindet sich in der Tiere-Bildergalerie. Für das, das es hier ein reiner Fahrtag war, haben wir doch noch erstaunlich viel gesehen. Auch so etwas soll und muss es geben.

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Gefahrene Strecke: 375 Meilen / 600 Kilometer

Ausgaben:

Essen: Pizza-Hut 23.- $
Trinken: Wal-Mart 15.- $
Eintritt: Antelope Island 9.- $
Sonstiges:
Tanken: 12,749 Gallons / 42,44 $ ( 3,329 $ pro Gallon ), 66 Logan, UT

Bewertung:

Hotel  Super 8 Ogdon

 

 

 

 

Tag 12

 

Durch Zufall haben wir gestern Abend nach einem Hotel in Vernal, UT geschaut, da wir dort heute morgen den Fantasy Canyon besichtigen wollen. Als wir die üblichen Motelketten geprüft hatten, stellten wir fest, dass alle ausgebucht sind. Warum, wissen wir bis heute nicht. Nach weiteren Suchen, haben wir entschlossen die Tour etwas zu ändern. Auch in Green River und weiteren Orten in diesem Gebiet gab es keine Zimmer mehr. Also schauten wir unsere Kartensoftware an und entschieden den Fantasy Canyon auf jeden Fall zu machen, aber eben wieder ein Motelzimmer westlich Salt Lake City vor zu buchen. Wir haben dann auch ein Zimmer in Park City gefunden.

Das ist natürlich eine Mammuttour mit ca. 400 Meilen, aber wir starten voller Optimismus um 9 Uhr in Ogdon. Wir sind gegen 11.30 Uhr inj Vernal und auf einmal startet unser GPS für die Topo-Karten nicht mehr. Nach kurzer Reparaturpause starten wir Richtung Fantasy Canyon. Wir sind auf das schlimmste vorbereitet, denn die Berichte im Netz berichten von „schlechter Strasse“ bis über „keine Wegweiser“ nur schlechtes. Der erste Teil über die US 40 und US 45 verlaufen ruhig, da alles geteert ist. An der US 45 kommen uns schon die ersten Öllaster entgegen, denn in diesem Gebiet wird Öl und auch Gas ( über eine Pipeline ) gefördert. Gemäss der vorhandenen Karte und einer Beschreibung biegen wir an dem vorhandenen Schild an der Strasse nach links in eine Dirtroad ab.

Diese Dirtroad ist aber sehr gut, auch mit jedem PKW zu fahren. Bei Regen kann dies jederzeit anders aussehen. Hier ein Bild der Dirtroad.

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Auch hier kommen uns Laster entgegen und die Piste ist etwas schmaler, deshalb muss oft angehalten werden. Die Trucker sind aber sehr freundlich und fahren durchweg langsam, so dass hier nicht viel passieren kann. Die 5 Meilen Dirtroad bewältigen wir ohne besondere Vorkommnisse und sehen schon von weitem den Parkplatz.

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Dort halten wir dann auch an und machen uns für die Besichtigung bereit. Der Fantasy Canyon liegt nur einige Schritte rechter Hand des Parkplatzes, wieso man hierfür GPS-Daten benötigt ist uns ein Rätsel. Die Wege, die gelaufen werden dürfen, sind mit Steinen durch das BLM Vernal markiert worden. An diese sollte man sich auch halten, da das Gestein sehr anfällig und empfindlich ist. Wir wandern entlang, lassen unserer Phantasie freien Lauf und geben den verschiedenen Gesteinen Namen.

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Das BLM hat einige Wegmarker angebracht, die die einzelnen „Figuren“ beschreiben und deren Aufenthaltsort angeben. Es macht Spass diese zu suchen, denn es ist nicht immer einfach, die Phantasie umzusetzen. Hier ist das Camel als Beispiel zu sehen.

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In der Mitte des Canyon ist eine achteckige Bank zu finden. Von dieser konnte man bis letztes Jahr noch den Tea Pot, das wohl interessanteste Motiv des Fantasy Canyon bewundern. Leider gibt es diesen Tea Pot aus unerfindlichen Gründen nicht mehr. Aber auch die anderen Figuren sind sehr interessant und es macht sehr viel Spass, dieses Gebiet zu erobern. Auch die Badlands rings um den Fantasy Canyon sind sehr interessant.

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Was stellt diese Figur dar ?

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Und wenn man die Augen offenhält findet man in nächster Umgebung auch noch solche tolle Motive. Natürlich Jahreszeit abhängig und eher in der Zeit von März bis Mai.

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Nach ca. 2 Stunden machen wir uns wieder auf den Rückweg. Die Fahrt nach Park City verläuft ohne grosse Zwischenfälle und wir sind gegen 7 pm bereits am Motel. Daneben liegt das Tanger Outlet und wir entscheiden noch etwas einzukaufen. Die Geschäfte haben bis 9pm geöffnet. Hier in Park City ist nicht viel los, da es sich hier um ein Skigebiet handelt. Die meisten Restaurants und Geschäfte haben geschlossen.Als Zwischenhalt ist das Motel aber wärmstens zu empfehlen.

Kurze Bemerkung zur Anfahrt bzw. Abfahrt: Auf dem Hinweg finden sich bis zum Parkplatz des Fantasy Canyon eindeutige Schilder des BLM mit der Aufschrift „Fantasy Canyon“. Auch am Rückweg, gibt es ( mittlerweile ) an jeder Kreuzung Schilder mit den Hinweisen „Highway 45“ oder „Vernal“, so dass nach unserer Meinung ein GPS nicht benötigt wird. Etwas Orientierungssinn hilft natürlich. Hier ein Beispiel für ein Hinweisschild bei der Anfahrt.

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Hier findest Du die aktuelle Anfahrtsroute für die KartenSoftware „Street Atlas Topo“ zum Importieren. Solltest Du Fragen zum Importieren von Routen in Street Atlas haben, kannst Du mich gerne anmailen.

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Gefahrene Strecke: 459 Meilen / 734 Kilometer

Ausgaben:

Essen: Mc Donalds 11.- $
Trinken: 0.- $
Eintritt: 0.- $
Sonstiges:
Tanken: 10,735 Gallons / 35,20 $ ( 3,279 $ pro Gallon ), Maverick, Vernal, UT

Bewertung:

Hotel  Best Western Landmark Inn Park City

 

 

 

 

Tag 13

 

Nachdem wir gestern Abend bis spät in die Nacht noch die weitere Route geändert und Hotels gebucht bzw. storniert haben, sind wir heute morgen etwas später dran. Zum Glück gibt es in der Nähe einen Starbucks, denn für das Continental Breakfast im Hotel war es bereits zu spät. Wir wollen uns noch den Olympic Park der Winter Olympiade 2002 ansehen, der ganz in der Nähe ist. Zu unserem Erstaunen ist hier der Eintritt frei und wir können alles frei erkunden. Angefangen von den Skisprungschanzen, bis zur Bobbahn und vieles weitere. Ist für jeden, der in der Gegen ist sehr zu empfehlen.

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Wir fahren weiter Richtung Salt Lake City Downtown, denn wir wollen den Temple Square, mit all den schönen Gebäuden der Mormonen besichtigen. Die komplette Innenstatd ist in Mormonenhand, denn ca. 80 % der Bevölkerung ist Mormone. Der Salt Lake Tempel ist sicher einer der schönsten Kirchen, die wir bisher gesehen haben.

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Natürlich statten wir noch dem Energy Solutions Center ( früher Delta Center ) einen Besuch ab. Hier spielen die Utah Jazz gegen die San Antonis Spurs in den NBA Western Conference Finals. Leider gibt es keine Karten mehr, sonst wären wir extra einen Tag länger geblieben.

Die weitere Fahrt führt uns südwestlich von Salt Lake City zur Kennecott Kupfermine. Die weltweit grösste, noch aktive Kupfermine ( Open Pit Mine ). Die Mine ist zweimal so hoch als der Sears Tower in Chicago und hat oben einen Durchmesser von 2,5 Meilen. Der Ausblick ist grandios und gibt einen Einblick über die Arbeit.

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Es ist sehr beeindruckend, mit welchem Gerät hier Kupfer, Gold und Silber gewonnen wird. Die grossen Laster haben eine Nutzlast von jeweils 320 Tonnen. Für jeden Technik-Interessierten ist diese Kupfermine sehr zu empfehlen. Das Visitor Center informiert über alles notwendige zur Mine und der Gewinnung der Edelmetalle. Hier mal ein Grössenvergleich eines solchen Lasters mit einem „normalen“ Laster

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Es geht weiter Richtung Süden. Wir fahren auf der I-15 Richtung Las Vegas. Das nächste Ziel ist das Cedar Breaks NM, direkt vor Cedar City. Unsere letzte Station für heute. Dieser Park ähnelt sehr dem Bryce Canyon und die Bilder, die wir vorher online gesehen hatten, lockten uns hierher. Die Anfahrt ist nur im Sommerhalbjahr problemlos möglich, da dieses National Monument sehr hoch liegt und offiziell der Visitor Center ist Anfang Juni öffnet. Kein Wunder, Brian Head ist ja auch ein sehr bekanntes Skigebiet und das liegt auf 3000 Meter.

Der Park liegt etwas versteckt und es gibt nur 4 Viewpoints. Das sich aber jeder Viewpoint lohnt, kann man an den Bildern erkennen. Der Cedar Breaks macht dem Bryce Canyon gewaltig Konkurrenz.

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Der beste Blick in den kompletten Teil des Cedar Break ist vom Sunset Point am Visitor Point aus. Aber auch die anderen Punkte sind auf jeden Fall empfehlenswert. Am Visitor Center treffen wir niemanden an. Hier scheint der Andrang wohl nicht sehr gross zu sein.

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Gefahrene Strecke: 345 Meilen / 552 Kilometer

Ausgaben:

Essen: La Fiesta 30.- $
Trinken: 0.- $
Eintritt: Konnecot Coppermine 5.- $
Sonstiges:
Tanken: 13,658 Gallons / 43,69 $ ( 3,199 $ pro Gallon ),Chevron Herriman, UT

Bewertung:

Hotel  Super 8 Cedar City

 

 

 

 

Tag 14

 

Die Wettervorhersage für die nächsten Tage ist mehr als gut. Da wir heute eine kleinere Wanderung vorhaben, müssen wir unsere Kleidungswahl etwas umstellen. Wir wollen Dich an dem schönen Wetter hier in Utah teilhaben lassen.

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Wir machen uns auf den Weg zum Kolob Canyon, der direkt vor St. George liegt. Dieser eher unbekannte Teil des Zion Nationalpark steht schon länger auf unserer To-Do Liste. Wir bezahlen den Eintritt von 25.- $ der auch für den Zion NP gültig ist und fahren die Stichstrasse nach oben. Es gibt einen längeren Trail mit 14 Meilen zum Kolob Arch, der ist uns aber zu lang und ist nicht so sehenswert, dass wir hierfür einen kompletten Tag aufwenden wollen. Wir fahren daher die Viewpoints ab und sind von diesem kleinen Park begeistert.

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Endlich sehen wir wieder rote Steine und hier ist das Verhältnis zu grün sehr schön. Die Viewpoints lassen sich in einer Stunde komplett anschauen und wenn man den Trail am Ende der Strasse noch läuft, hat man einen tollen Überblick, sogar bis zum Grand Canyon North Rim. Insgesamt ein tolles Programm für 2-3 Stunden.

Wir fahren weiter Richtung St. George und verlassen die I-15 an der Ausfahrt 23. Unser nächstes Ziel ist das Red Cliffs NM. An der Ausfahrt sehen wir schon das erste Schild und fahren diesem nach. Nach kurzer Strecke unterfahren wir die I-15 und kurz darauf treffen wir auf die „Fee-Area“ des National Monument. Wir entrichten die 2 $ Eintritt und erkundigen uns auf der Karte nach den Möglichkeiten.

Wir wissen leider nicht, welchen Trail wir laufen müssen und grübeln etwas, welcher der angeschriebenen an dem Creek entlang führt. Wir entscheiden uns für den Self-Guided-Trail und sind zu Beginn der Strecke etwas unschlüssig. Als wir dann aber immer näher des Creeks kommen, sind wir beruhigt. Die Strecke ist sehr schön zu laufen und nach etwa einer halben Stunde kommt der erste Pool. Na ja, Pool ist es wohl nur im Winterhalbjahr.

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An der rechten Seite sind die vorbereiteten „Fußlöcher“ und das Seil zu erkennen, die das Überwinden des Pools erleichtern. Der Pool hat im Moment eine Tiefe von 20 cm. Wir machen dort kurz Halt und gehen dann weiter. Es sollen ja noch zwei weitere Pool folgen.

Auch der zweite Pool ist nicht wirklich mit Wasser gefüllt und wir könnten durchlaufen. Stattdessen gehen wir rechts den Felsen entlang und staunen nicht schlecht, als wir diese Felsen zu Gesicht bekommen. Warum muss man für die Coyote Buttes North um Permits kämpfen, wenn es diese hier fast kostenlos gibt ? Wir gehen einige hundert Meter nach oben und machen einige Erkundungen, so weit es eben möglich ist. Wir laufen einfach nur umher, bestaunen die Wellen, die der Wave sehr ähnlich sind und stellen fest, dass wir schon ganz schön weit oberhalb der Route sind. Wir starten daher wieder nach unten, gestatten uns aber noch einen letzten Blick.

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Wir gehen wieder auf die „original“ Route und durchqueren den zweiten Pool. Kurz darauf kommen wir zum dritten Pool und dieser hat es bei Wasser wirklich in sich. Die tiefste Stelle hat mit Wasser mindestens 2,50 Meter und die Seitenfelsen sind so steil, dass ein Überwinden eigentlich nicht möglich ist. Der einzigste Weg würde über den rechten Teil des Felsens weit über den Pools führen. Wir müssen dies nicht testen, da ja kein Wasser vorhanden ist. Aber auch ohne Wasser sind die 2,50 Meter sehr schwierig, da an dieser Stelle der Felsen sehr rutschig und glatt ist.

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Wir gehen nach diesem Versuch der „Besteigung“ den Weg wieder zurück. Die Stelle mit den „Fußtritten“ an der seitlichen Felswand ist retour für unseren Geschmack sehr viel schwieriger als anders herum.

Wir fahren quer durch St. George Richtung Snow Canyon. Auf diesem Weg lässt uns unsere Kartensoftware im Stich, denn es gibt dort massig neue Wohngebiete und durch Strasse die unsere Karte nicht kennt. Komisch nur, dass diese Strassen doch schon älter als ein Jahr sind und wir die neuste Software haben. Na gut, wir finden den Snow Canyon trotzdem und starten eine Rundfahrt der Scenic Points.

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Wir laufen zusätzlich noch einen kleinen Trail der uns an einen Slot-Canyon führt. Dieser ist natürlich nicht mit Antelope oder Bucksin Gulch vergleichbar aber nicht schlecht für den Aufwand.

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Da wir schon um 4pm mit unserem heutigen Programm fertig sind, legen wir uns noch an den Pool. Warm genug ist es ja. Wir gehen anschliessend noch kurz in die Factory Stores und anschliessen und unser Favoriten Steakhouse, das Outback Steakhouse.

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Gefahrene Strecke: 98 Meilen / 157 Kilometer

Ausgaben:

Essen: Outback Steakhouse 40.- $
Trinken: Starbucks 6.- $
Eintritt: Kolob Canyon/Zion NP 25.- $ / Red Cliffs NM 2.- $ / Snow Canyon SP 5.- $
Sonstiges:
Tanken: 14,357 Gallons / 47,36 $ ( 3,299 $ pro Gallon ),Sinclair St. George, UT

Bewertung:

Hotel  Best Western Travel Inn, St. George

 

 

 

 

Tag 15

 

Wir hatten uns ja im Vorfeld überlegt den Grand Canyon Skywalk zu besuchen. Die Preise haben uns aber abgeschreckt und der Plan ist gereift, den Toroweap Point anzugreifen. Die Berichte im Netz sind ja nicht sehr erfreulich, da es grösstenteils über eine Dirtroad gehen soll. Das alles ist ja nicht das Problem, aber 75 Meilen am Stück ist dann schon ganz schön heftig.

Egal, wir gehen es an und starten in St. George zuerst über die I-15. Nach wenigen Meilen verlassen wir die Interstate und biegen auf eine „Vorstufe“ einer Dirtroad ab. Kurz danach beginnt die CR 5, also eine Connecting Road. Diesen Namen hat diese Strasse mehr als verdient, den mehr als eine Verbindung hat hier keiner hergestellt. Geschwindigkeiten von 45 mph sind möglich, aber man muss ständig auf der Hut sein. Die Beschriftung ist soweit ganz gut, deshalb ist ein GPS nicht zwingend notwendig.

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Am Mount Trumbull geht es dann steil und kurvig nach oben und der Zustand wird deutlich schlechter. Mehr als 25 mph sind hier nicht drin, da die Fahrspuren etwas ausgewaschen und die Strasse etwas schmäler wird. Am Gipfel sehen wir dann einige Lodges. Hier wird doch niemand Urlaub machen wollen ? Dann geht es wieder bergab und anschliessend weiter auf der CR 115 bis zum Grand Canyon Tuweep Area Welcome-Schild.

Kurz danach taucht auf der linken Seite ein Haus auf. Hier wohnt der Ranger, der auf den View Point aufpasst. Was für ein einsamer Job. Die Strasse wird ab da katastrophal, mit starken Querrillen und Steinplatten. Für die 5 Meilen benötigen wir fast 30 Minuten. Als wird am Parkplatz ankommen, sind wir tatsächlich nicht alleine. Es hatten also noch weitere Fahrzeuge den Weg geschafft unter ihnen ein Tour-Guide mit Kunden aus Kanab.

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Der Ausblick auf den Canyon ist atemberaubend. Hier sieht man das Verhältnis Mensch -- Natur. Man steht an freiem Felsen 1200 Meter über dem Colorado und hat keinen Zaun oder ähnliches dazwischen. Es ist unglaublich, welchen Weg sich der Colorado freigeschaffen hat und am South Rim ist nicht annährend etwas davon zu sehen, wenn man an den View Points steht.

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Wir versuchen im Liegen so nah wie möglich an den Abgrund zu kommen, aber so richtig trauen wir uns nicht. Der erfahrene Guide erzählt zwischenzeitlich etwas über die Gegend und informiert uns über Dinge aus Kanab und Umgebung. Dass er „The Wave“ ist daher nicht überraschend.

Flyin Geysir Tour

Wir essen zusammen etwas an einem sehr schönen und schattigen Sitzplatz und dürfen dabei seinen Werbeordner durchschauen. Da kommt uns doch sehr viel bekannt vor und als wir die Preise sehen, denken wir uns unseren Teil. Wir folgende der Gruppe noch zu den Lava-Falls, die man ganz leicht vom Parkplatz aus findet. Es hat sich gelohnt hierher zu kommen, auch wenn der Aufwand recht gross ist.

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Als wir wieder zur Rückfahrt aufbrechen, entscheiden wir den Weg über Colorado City zu nehmen. Nach der Topo-Karte sind das ca. 15 Meilen weniger Dirtroad und wir müssen auch keinen Berg überqueren. Dafür ist es etwas mehr Meilen insgesamt. Der Zustand des Autos ist dadurch aber nicht besser geworden. Wir denken, dass hier eine dringende Reinigung notwendig ist.

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Die Strecke ist bis zum Visitor Center wieder eine langsame Angelegenheit, aber ab dort lässt es sich angenehm fahren. Als wir dann nicht nach Mount Trumbull abbiegen, sondern gerade aus weiterfahren, stellt sich dies als eine sehr gute Entscheidung heraus. Die Piste hier ist wesentlich besser und stellenweise können wir sogar 50 mph fahren. Am Ende sind wir dann in 2,5 Stunden wieder in St. George. Ohne Panne und falsch fahren. Das hatten wir auch selten, aber dank GPS ist das heute fast nicht mehr falsch zu machen.

Wir legen uns noch etwas an den Pool, den der Staub auf der kompletten Strecke haben auch wir abbekommen. Das Auto ist noch schlimmer dran und wir wohl morgen gewaschen werden.

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Gefahrene Strecke: 210 Meilen / 336 Kilometer

Ausgaben:

Essen: Red Lobster 70.- $, Starbucks 4.- $
Trinken: 0.- $
Eintritt: 0.- $
Sonstiges:

Bewertung:

Hotel  Best Western Travel Inn, St. George

 

 

 

 

Tag 16

 

Nachdem wir gestern schon Übung mit Dirtroads gemacht haben, geht es heute weiter. Wir wollen Little Finnland, ein kleines aber feines Gebiet zwischen St. George und Las Vegas besuchen. Das Wetter hat sich in der Temperatur zu gestern wenig geändert, aber leider ist der Himmel dick bewölkt. Wir starten trotzdem und fahren dazu die I-15 Richtung Las Vegas und verlassen diese in Riverside. Nach dem Ort biegen wir an der im Moment im Bau befindlichen Brücke rechts auf den New Gold Butte Byway ab. Wo war denn gleich der Ort Riverside ? Wir haben keinen gesehen. Dieser asphaltierte Byway geht 20 Meilen tief ins Landesinnere und nachdem es zu Beginn grün war, wird langsam alles sandig und trocken.

Nach der Wegbeschreibung biegen wir rechts auf eine Dirtroad ab, die zu Beginn gut befahrbar ist. Als wir in den Mud Wash einbiegen, werde die Regenwolken am Himmel immer dunkler und wir machen uns schon grosse Sorgen. Die Sandpiste ist sehr tief und jede Lenkbewegung fordert hartes Arbeiten am Lenkrad. Wir versuchen nicht anzuhalten, den ein erneutes Anfahren könnte fatale Folgen haben. Als der Himmel immer dunkler wird, entscheiden wir uns umzudrehen. Es ist einfach zu gefährlich und mit einem 2WD fehlt die nötige Sicherheit.

Flyin Geysir Tour

Es ist sicher möglich, die komplette Strecke mit einem 2WD SUV zu fahren, ist aber nicht empfohlen, da der Mud Wash schon sehr tief sandig ist und etwas Reserve sollte jeder beim Fahren haben. Wir bewahren uns dieses Highlight für unseren nächsten Urlaub auf. Ist schon ein Grund, diese Gegend wieder zu besuchen.

Wir starten deshalb wieder den Weg zurück, was ohne Schwierigkeiten klappt und biegen wieder auf die I-15 Richtung Las Vegas ein. der nächste Stop ist im Valley of Fire SP. Wir entrichten die Parkgebühr von 6.- $, kurz nach dem Eingang mit einem Umschlag in einer kleinen Box und starten direkt ab dort zu einer kleinen Wanderung. Wir besuchen den Elephant Rock, der etwa in 8 Meter Höhe, links der Hauptstrasse zu sehen ist. Als wir unsere Fotos geschossen haben, kommen uns drei Amerikaner mit Stativen und riesen Ausstattung entgegen. Wir wollen dieses Erlebnis mit ansehen und bleiben noch kurz hier oben stehen.

Flyin Geysir Tour

Auch von oberhalb des Elephant Rock hat man einen tollen Ausblick auf die Umgebung und natürlich den Elefanten. Für uns ist es jetzt immer noch nicht ganz klar, warum man bei Tageslicht mit Stativen arbeiten muss und für jede Bild 10 Minuten Zeit aufwendet. Wir gehen wieder zurück und haben diese Fragen bis heute nicht beantwortet.

Wir fahren auf der Hauptstrasse weiter und biegen bei „The Cabins“ wieder ab. Wir stellen unser Fahrzeug am Parkplatz ab und laufen zum Erstaunen der weiteren Besucher nicht zu den Cabins, sondern verlassen den Parkplatz in nördlicher Richtung hinter die ersten Felsen. Der Weg soll uns zum Ephemeral Arch führen. Die Wanderung ist mit 20 Minuten veranschlagt. Aufgrund der grossen Hitze von gefühlten 120° F dauert es aber leider 35 Minuten, bis wir den Arch auf der rechten Seite an einem tiefen Sand-Wash entdecken. Der Weg geht zu Beginn über einige Felsen, bis man dann im Wash, im tiefen Sand den Grossteil der Strecke in nordwestliche Richtung weiterläuft.

Flyin Geysir Tour

Auch von oben ist der Arch sehr sehenswert und erst hier wird einem klar, dass es diesen Arch nicht mehr lange geben wird. An einer Stelle ist die Verbindung nur noch sehr dünn und wird entweder durch Wind oder eine Erosion brechen. Wir geniessen den Ausblick und gehen nach 30 Minuten wieder zurück.

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Na ja, wir versuchen jedenfalls zurück zu gehen. Es wird aber richtig schwül und drückend und wir müssen unterwegs einige Pausen einlegen. Der Rückweg dauert dann 60 Minuten. Wir können jedem Abraten, diesen Weg bei grosser Hitze zu gehen. In diesem Wash kommt man sich vor wie ein Hähnchen am Grill. Der Weg hat sich aber trotzdem gelohnt.

Wir beschliessen den heutigen Tag mit etwas Pool-Entspannung ausklingen zu lassen und fahren nochmals zum Sonnenuntergang in`s Valley of Fire. Gegen 7.15 pm starten wir wieder und sind pünktlich wieder im Park

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Am Abend ist in Overton nicht wirklich was los und so beschliessen wir unsere Koffer umzupacken. In Las Vegas ist das mit dem Auto im Parkhaus doch erheblich schwieriger und morgen geht es wegen der Hitze auch früh raus.

Flyin Geysir Tour

Gefahrene Strecke: 225 Meilen / 360 Meilen

Ausgaben:

Essen: 0.- $
Trinken: 0.- $
Eintritt: Valley of Fire SP 6.- $
Sonstiges:
Tanken: 9,704 Gallons / 31,82 $ ( 3,279 $ pro Gallon ),Maverik, St. George, UT

Bewertung:

Hotel  Best Western Overton

 

 

 

 

Tag 17

 

Nachdem es heute auch über 100° F geben soll, sind wir um 8am schon startklar und fahren Richtung Valley of Fire. Gestern Abend haben wir die Koffer noch gepackt bzw. umgepackt, so dass wir dies in Las Vegas nicht machen müssen. Da es in Las Vegas in den Hotels Valet Parking gibt, ist das Auto bis zur Abreise nicht mehr in der Nähe und wir haben dort ja bereits einen der beiden Koffer verstaut.

Am Parkeingang im Valley of Fire SP sind wir alleine und besuchen nochmals den Elephant Rock. Heute ist das Wetter besser und somit gelingt uns das Bild auch besser. Wer will, kann ja vergleichen:

Flyin Geysir Tour

Wir fahren weiter Richtung Visitor Center und fahren die Strasse am Visitor Center Richtung Norden. Jetzt besuchen wir den Rainbow Vista Trail, der gestern aufgrund der Hitze ausgefallen war. Es hat bereits wieder knapp 90° F, aber wir lassen uns davon nicht abhalten. Zuerst folgenden wir dem Trail Richtung Firecanyon Overlook, biegen dann aber links in die farbenprächtigen Felsen ab.

Das Umherlaufen macht einen riesen Spass, den hier findet man alle Farben, angefangen von lila bis weiss. Alle Farbschatierungen sind vorhanden und können auf einen Blick in`s Bild genommen werden.

Flyin Geysir Tour

Hier gibt es kein spezielles Ziel. Wir laufen einfach nach Gefühl und finden hier und da tolle Motive und Farbkombinationen. Eine Mischung aus Yellow Rock, Bryce Canyon und Coyote Buttes. Auch hier sind wir ganz alleine unterwegs.

Flyin GeysirTour

Nach einer guten Stunden brechen wir wieder Richtung Parkplatz auf. Wir haben noch eine weitere Wanderung vor. Dazu fahren wir bis an das Ende dieser Scenic Route und nehmen den White Domes Trail in Angriff. Der Trail beginnt oberhalb des Parkplatz mit einem kurzen Sandstück und führt dann hinunter in`s Tal auf Felsabsprüngen. Hier sehen wir besonders schöne Exemplare von Eidechsen, die aber leider immer sehr schnell verschwinden.

Im Tal ist noch ein Teil einer Filmkulisse erhalten geblieben. Eine Tafel informiert über die Filme, die hier in den 50er Jahren gedreht wurden. Wir laufen den Trail weiter und finden hier auch farbenprächtige Felsen und Steine, die seinesgleichen suchen. Es macht einen grossen Spass, auch bei dieser Hitze, hier zu laufen.

Flyin Geysir Tour

Nach kurzer Zeit erreichen wir einen kleinen Slotcanyon, den wir durchlaufen. Dieser ist natürlich nicht mit den bekannten Canyons wie Antelpe oder Bucksin Gulch vergleichbar, aber auch sehr schön und vor allem mit wenig Aufwand zu erreichen.

Flyin GeysirTour

Der weitere Trail führt wieder Richtung Parkplatz und er endet etwas unterhalb der geparkten Fahrzeuge. Alles in allem, lohnenswerte 45 Minuten. Wieder waren wir hier alleine unterwegs. Vielleicht lag es an der grossen Hitze oder einfach daran, dass niemand laufen wollte. Wir wissen es nicht.

Wir fahren weiter Richtung Westausgang und halten noch kurz an den Beehives und und dem Arch Rock an. Alle in allem Stops, die auf der Strecke liegen aber nicht unbedingt sein müssen.

Wir starten durch auf die I-15 und fahren nach Las Vegas. Sobald man die Stadsilhouette aus der Entfernung sieht kribbelt der Puls. Was wird es neues geben ? Wer baut wo welches Gebäude ?

Zuerst fahren wir in`s Outlet, da dies eine am Nordteil von Las Vegas liegt. Wir finden überrachenderweise noch etwas und müssen dies nun gleich auf unsere Koffer aufteilen. Wir kaufen bei Samsonite noch eine Hand-Kofferwaage, nicht dass wir noch Übergewicht zahlen müssen. Wir packen unser Gepäck im neu gebauten Parkhaus des Outlet nochmals um, da zwei der vier das Gewicht überschritten haben.

Wir fahren nun in`s Planet Hollywood Resort, vormals Aladdin. Dort haben wir über eine Promotion ein Zimmer gebucht und bekommen eines im 26. Stock mit Stripview und Blick auf die Bellagio Fountains. Was für ein Glücksgriff.

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Wir machen uns frisch und starten durch. Wir laufen den Strip in nördliche Richtung und schauen was es Neues gibt. Das Venetian baut „The Palazzo“ zwischen dem bestenenden Venetian und dem Wynn und hat dann mit 7000 Suiten den grössten Hotelkomplex der Welt. Direkt neben dem Bellagio entsteht eben das „The Cosmopolitan“ mit 61 und 53 Etagen und 2400 Zimmer. Aber auch Wynn wird mit dem „Encore at Wynn“ ein neues um zwei Stockwerke höheres Gebäude als das bestehende bauen. Beendigung 2008.

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Wir entscheiden uns heute Abend das „Le Village Buffet“ im Hotel Paris aufzusuchen. Leider ist die Schlange sehr lang und wir müssen eine Stunde auf den Einlass warten. Das hat sich aber gelohnt und wir probieren das Buffet durch. Anschließend besuchen wir noch einige Attraktionen am Strip, wie z.B. „Sirens of TI“, „Bellagio Fountains“ und der Vulkanausbruch am Mirage.

Flyin Geysir Tour

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Gefahrene Strecke: 125 Meilen / 200 Kilometer

Ausgaben:

Essen: Hotel Paris -- Le Village Buffet 50.- $
Trinken: 0.- $
Eintritt: 0.- $
Sonstiges:

Bewertung:

Hotel  Planet Hollywood Las Vegas

 

 

 

 

Tag 18

 

Der letzte Tag unseres Urlaubs dient zur Erholung, was wir ja selbst nicht oft im Urlaub für uns in Anspruch nehmen. Am Morgen gehen wir erst spät zum Früstück in`s Spice Market Buffet im Planet Hollywood. Für uns immer noch eines der besten Buffets in Las Vegas. Da es gestern extrem heiss war und die Klimaanlagen der Hotels zwar innen alles auf 18° herunterkühlen aber die Wärme direkt auf die Strasse blassen, gehen wir heute früh gleich den Strip entlang. Es ist immer wieder faszinierend, was hier alles im Hintergrund an Bauarbeiten laufen, die von den meisten Touristen geschickt abgeschirmt werden. Das Venetian baut das Palazzo an, davon haben wir gestern schon geschrieben, jetzt hier aber mit Bild:

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Wir gehen weiter. Auch das Wynn hat den zweiten Bau fast fertig. Jedenfalls von aussen. Eröffnung ist für 2008 geplant. Das neue Hotel bekommt den Namen Encore. Hier auch mit Bild, für alle die diesen Bau noch nicht gesehen haben.

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Wir haben die Fashin Show Mall erreicht und kühlen uns dort mit einem Starbucks ab. Die Mall beinhaltet auf drei Etagen alle bekannten Marken, zu recht moderaten Preisen. Wir werden auch dort bei einem namhaften amerikanische Kleidungshersteller fündig. Wir laufen die komplette Strecke wieder zurück und lassen uns unser Auto bringen. Wie geschickt doch das Valet-Parking ist. Wir fahren Richtung Südende des Strip und wollen das zweite Outlet-Center in Las Vegas besuchen. Auch hier waren wir im letzten Jahr schon und finden uns sofort wieder zurecht. Nachdem wir in diesem Urlaub schon in zig Outlets waren, sind wir hier schnell fertig.

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Nachdem wir uns im Hotel, geduscht haben, gehen wir wieder zu Fuss Richtiung Wynn. Dieses Mal gehen wir aber in`s Hotel und besuchen das Buffet. Hier waren wir im letzten Jahr und es war super. Wir müssen leider eine Stunde auf der „Que-Up-Schlange“ auf Einlass warten. Der Andrang ist für einen Montag für unseren Geschmack sehr gross. Als wir endlich bezahlen dürfen und einen Platz zugeteilt bekommen, kann es dann losgehen.

Es ist erstaunlich, was auf die schon sehr grossen Teller alles an Langustenschwänze drauf passen. Hier sind wahre „Jonglier-Virtuosen“ unterwegs, die ihre Berge an den Platz bringen wollen. Das Buffet ist für unseren Geschmack eines der besten in Las Vegas, lediglich die langen Wartezeiten und der Preis von ca. 36.- $ pro Person schrecken etwas ab. Nachdem wir alles versucht haben und der Magen vollgeschlagen ist, laufen wir wieder zurück Richtung Hotel und bereiten noch alles für den Abflug morgen vor.

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Gefahrene Strecke: 20 Meilen / 32 Kilometer

Ausgaben:

Essen: Wynn Buffet 73.- $
Trinken: 0.- $
Eintritt: 0.- $
Sonstiges:

Bewertung:

Hotel Planet Hollywood Las Vegas

 

 

 

 

Tag 19

 

Nachdem wir gestern Abend den Wake-Up Call auf 5am eingestellt hatten, war die Nacht kurz. Wir haben noch das Gepäck gewogen und alles verteilt. Heute morgen geht dann alles schnell, Koffer geschnappt, Express-Checkout gemacht und nach 30 Minuten waren wir schon am Valet-Parking unser Auto abzuholen. Das ging um diese Uhrzeit dann auch zugügig und so sind wir dann 10 Minuten später am neuen Rental Car Center. Einfach zu finden, wenn man den Südstrip entlangfährt und direkt vor dem Outlet nach links abbiegt.

Auch die Rückgabe klappt innerhalb von Minuten und wir sitzen schon im Bus Richtung Mc Carran Airport. Direkt am Delta-Check Inn werden wir heraus gelassen und stellen uns an die nächste Schlange. Das Check-Inn dauert heute morgen sehr lange und wir benötigen eine Stunde bis wir am Schalter sind. Zwei der vier Gepäckstücke haben 52 Pfund ( 50 Pfund sind erlaubt ) und wir müssen umpacken oder „Strafgebühr“ bezahlen. Wir entscheiden uns für Umpacken und alles geht seinen Weg. Weiter geht es zur Sicherheitskontrolle und Ausweiskontrolle. Bis wir dann am eigentlichen Abfluggate sind, geht fast schon das Boarding los. Das war alles sehr eng obwohl wir über zwei Stunden vor Abflug am Flughafen waren.

Der Flug nach Atlanta verläuft ohne erwähnenswerte Ereignisse. Wir hatten ja schon vorab die Sitzplätze online reserviert und diese auch bekommen. Direkt vor der Wand in der Dreierreihe hat man unendlich viel Platz für die Füsse. In Atlanta angekommen geht es mit dem Zug zu Terminal E. Dort finden alle internationalen Abflüge bzw. Ankünfte statt.

Als wir über die Gänge schlendern, fällt uns ein Ehepaar auf, was wir von unserem Wohnort kennen. Zuerst denken wir an eine Verwechselung, aber als wir etwas später nochmals zusammen treffen, war unsere Vermutung doch richtig. Was für ein Zufall. Dieses Ehepaar war auf einer dreiwöchigen Reise durch Amerika und hat dort Orte ihrer Vorfahren besucht und versucht die Stationen der Auswanderung zu dokumentieren. Uns wird viel darüber berichtet und die Zeit vergeht wie im Flug.

Der Rückflug startet pünktlich und mit 8.45 Stunden ist es auch erträglich lang. Wir haben diesselben Plätze wie bereits ab Las Vegas, also ist es auch körperlich gut zu verkraften. Um 9 Uhr landen wir pünktlich in Stuttgart. Das Gepäck kommt zwar spät, aber es kommt. 
Somit ist in diesem Urlaub nichts schief gelaufen und wir können beruhigt nach Hause fahren. In den nächsten Tagen folgt noch das Fazit und die Bildergalerie. Viel Spass weiterhin beim Lesen.

 

 

 

Fazit & Kosten

 

Endich haben wir es geschafft den Yellowstone NP mit in eine Südwestreise einzubauen. Es war ein besonderes Erlebnis. Es war die erste Tour ohne Pannen. Das Gepäck kam hin und zurück an, das Auto hielt durch. Wir blieben nirgends stecken. Überall haben wir Motels gefunden, mal günstiger mal teurer. Hier unsere Highlights. Reihenfolge ist keine Wertung:

1) Yellowstone Nationalpark
2) San Francisco
3) Las Vegas -- immer neu, immer anders
4) Geysire ohne Ende und nie langweilig

Unsere Lebensmittelfavoriten:

1) Lay`s with Barbecue Flavor ( Chips )
2) Dasani Lemon Water ( Wasser )
3) Planters Dry Roasted Peanuts ( Erdnüsse)
4) Golden Oreo Sandwich Cookies ( Kekse )
5) Cola Zero

 

Hier noch einige „andere“ Highlights dieser Reise.

Flyin Geysir Tour

Fotografieren kann so schön sein. Die meiste Zeit sind wir aber dabei gestanden.

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Es gibt sicherlich sinnvolleres mit Elch- und Moosegeweihen umzugehen. Aber diese Version ist sicher einzigartig. Gesehen in Jackson, WY

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Es gibt Warnschilder, dass das Schiessen auf Schildern verboten ist. Nützen tut es wohl nicht viel.

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Wir wollten einmal ein sauberes Auto wieder abgeben, ohne es vorher reinigen zu müssen. Auch in diesem Urlaub hat es nur drei Tage gedauert und die ersten drei Tage sind wir eigentlich nicht gefahren. Na ja, wir versprechen Besserung.

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In Las Vegas gibt es Dinge, die gibt es eigentlich nicht. Hier die Shopping-Mal im Hotel Planet Hollywood. Betonung liegt auf „im“.

Flyin Geysir Tour

Versprochen. Das trifft auch beides zu

 

Kosten Motels gesamt: 1259.- $
Kosten Sprit gesamt: 423,72 $
Kosten Essen gesamt: 517.- $

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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