USA 2008 – Reisebericht

Sightseeing New York, NY

Gestern Abend waren wir zur Einstimmung für den heutigen Urlaub noch in „Männerabend“, das Nachfolgestück von „Caveman“ im Theaterhaus Stuttgart. Heute morgen ging um 7 Uhr unser Wecker, denn um 8 Uhr sollten wir Richtung Flughafen starten. Alles verlief planmäßig und wir trafen ohne Stau um 8.30 Uhr am Flughafen ein. Leider hatte gestern das Web Check In nur für den Flug nach Düsseldorf geklappt und so hoffen wir dass wir jetzt unser Gepäck bis nach New York durchchecken können.

Am Schalter ist so früh vor Abflug noch nichts los und wir zeigen unsere Reservierung vor. Die Dame am Check Inn versichert uns, dass wir komplett durchchecken können, es aber nur etwas dauert, da alles manuell gemacht werden muss. Uns ist das egal, wir hatten ja sowieso massig Zeit eingeplant.

Nach schier endlosem „Reisepasseinscannen“ haben wir nun vier Boardkarten und sind unser Gepäck bis zur Ankunft am JFK los geworden. Wir haben uns vier Sitze in der Exit-Reihe gesichert. Auch für diesen kurzen Flug ist Beinfreiheit Gold wert.

Es ist nicht mehr viel Zeit bis zum Boarding und da wir eh im Duty Free nichts auf einem innerdeutschen Flug einkaufen können, gehen wir an`s Gate. Das Flugzeug trifft erst kurz vor Abflug ein. Wir landen etwas früher in Düsseldorf und haben jetzt noch ca. 2 Stunden bis zum Weiterflug Zeit. Wir schlendern noch durch das ein oder andere Geschäft, bis wir uns entscheiden durch die Sicherheitskontrolle zu gehen. Hier wird etwas strenger kontrolliert als in Stuttgart und Arndt muss sein „Einbeinstativ“ entweder wegschmeißen oder als Gepäck aufgeben. Er hatte nicht gedacht, dass dies im Handgepäck ein Problem darstellt. Es wurde schließlich als Sondergepäck mit aufgegeben, aber das Bodenpersonal sagte dazu, dass es aufgrund der Größe eventuell nicht ankommen wird. Wir werden sehen.

Das Boarding startet und fast das komplette Flugzeug stürmt Richtung Schalter. Als die Crew nur die Reihen 36-50 ausruft, ist das den meisten aber scheinbar egal und so wird das Boarding wie öfters schon gesehen, ein Chaos. In Stuttgart hatten wir vier zusammenhängende Plätze direkt vor der Trennwand gebucht. Wir dachten, dass dies mehr Beinfreiheit haben. Dies stellt sich jetzt aber als falsch heraus, da die eigentliche Exitreihe wohl nicht zur Verfügung stand. Da die Exitreihe aber frei blieb konnten wir uns diese nach kurzer Rücksprache mit der Flugbegleiterin sichern. So macht das Fliegen erst richtig Spaß und man kommt doch etwas entspannter an.

Die Boeing 767-300 hebt fast pünktlich ab und nach 7:19 Stunden sollen wir in New York landen. Der Flug verläuft ohne grosse Störungen. Der Service an Board der Air Berlin / LTU ist sehr gut. Das ist wohl die einzigste Airline bei der es neben den üblichen Tageszeitungen auch den Playboy und Auto Bild gibt. Ist sehr zu empfehlen. Wir landen überpünktlich in New York und die Schlange an der Immigration ist leider mehr als üblich lang. Es dauert eine Stunde bis wir am Schalter stehen. Einige Schalter sind schon für das 10-Finger System umgerüstet und das bringt einige Verwirrung. Zuerst müssen die 4 Hauptfinger aufgelegt werden, dann der jeweilige dazugehörige Daumen. Der Officer ist heute nicht sehr gesprächig und wir sind innerhalb weniger Minuten fertig.

Das Gepäck wartet bereits am Band auf uns und wir starten Richtung Zoll. Leider finden hier seit neustem Stichproben statt und Frank hat es erwischt. Das komplette Gepäck wird durchwühlt und durchsucht. Als wir dann Richtung Ausgang gehen, sehen wir die nächste Schlange am Taxistand. Da wir zu viert und mit 6 Gepäckstücken reisen, müssen wir zuerst auf einen Van warten, der aber auch innerhalb gefühlten 20 Minuten parat steht.

Die Fahrt zur Hauptverkehrszeit nach Manhattan gestaltet sich mehr als schwierig, da natürlich der Verkehr besonders stark ist. Da es mittlerweile aber eine Flatrate für Fahrten vom JFK-Airport nach Manhattan von 45 $ plus Mautgebühren plus Tip gibt, ist das uns ziemlich egal.

Egal ist es uns aber nicht, dass der Fahrer auf der kompletten Fahrt am Handy, äh Cellular hängt und mit einem Kauderwelsch aus afrikanisch und english telefoniert. Man weiss nie, wann er uns anspricht und wann das Telefon. Nach 45 Minuten sind wir dann am Hotel Sheraton, leider aber zuerst am falschen. Unser gebuchtes liegt aber schräg gegenüber und wir laufen die paar Meter.

Das Einchecken mit dem über Priceline gebuchten Zimmer klappt bestens, diese sind ganz OK. Vielleicht nicht der übliche Sheraton-Standard aber sicher sehr gut für den Preis und die zentrale Lage. Wir machen uns kurz frisch, denn schon um 7pm holt uns Philipp zu einem Bier oder was anderes am Hotel ab.

Wir gehen direkt neben unserem Hotel in ein französisches Restaurant mit Terrasse. Wir tauschen die ein oder andere Neuigkeit aus. Zum Abschluss gehen wir noch auf den Rooftop im Haus von Philipp im 26. Stock, mit tollem Blick auf die Upper East und West Side.

Storming the East Tour

Wir gehen heute zeitig in`s Bett, denn alle sind natürlich von der Zeitumstellung KO, bis auf eine. Gute Nacht.

Storming the East Tour

Gefahrene Strecke: 0 Meilen

Hotel: Sheraton, New York $ 113.- / € 81,75
Essen: Maison, 1700 Broadway $ 178.- ( für 5 Personen )
Sehenswürdigkeiten: noch keine

 

 

 

Tag 2

 

Sightseeing New York, NY

Wir hatten verabredet, dass wir uns um 8.30 Uhr zum Frühstück treffen. Überraschenderweise waren wir aber alle etwas früher wach und wir waren schon um 8.15 Uhr bei Kaffee und Omlett am nahegelegenen Kaffee. Ich hatte zuvor noch das TomTom getestet, ob dies in den USA überhaupt funktioniert. Aber das ist ja alles kein Problem. Wir starten gestärkt um 9 Uhr unsere heutige Runde.

Wir wollen die komplette Strecke bis Battery Park zu Fuss zurück legen. Das ist ein ehrgeiziges Ziel, denn das sind ab unserem Hotel 52 Blocks. Wir laufen zuerst die 7th Avenue entlang und bestaunen die zahlreichen Modegeschäfte und die sehr aufdringliche Leuchtreklame. Nicht umsonst wird diese Straße die Fashion Avenue genannt. Wir passieren das Planet Hollywood, das Hardrockcafe und biegen in Höhe der 30. Strasse Richtung Westen ab. Uns trennen nur 6 Blocks bis zum Wasser.

Storming the East Tour

Hier beginnt das sehr gemütliche und beschauliche Gebiet Chelsea, mit ihren Backsteinbauten und mit Bäumen gesäten Strassen. Hier gefällt es uns sehr gut und wir halten fast an jeder Kreuzung nach besonders schönen Häusern, tollen Restaurants oder Boutiquen Ausschau.

In einer toll angelegten Seitenstrasse entdecken wir ein kleines und gemütliches Cafe mit zwei Bänken vor der Türe und wir holen uns einen Kaffee. Wir setzen uns auf die Bänke und geniessen die Ruhe, die es in New York nur ein paar Blocks entfernt der Hauptstrassen gibt. Direkt gegenüber befindet sich ein kleines Polizeirevier. Ein Abschleppdienst liefert gerade einen verunfallten C300 an und wir schauen uns dieses Prozedere aus der Entfernung an. Erst viel später entdecken wir, dass dieses Fahrzeug wohl von der Polizei mit einigen Schüssen gestoppt werden musste, denn wir finden mehrere Einschusslöcher in Karosserie und Scheibe. Ein weiterer Wagen steht völlig zerbeult dahinter.

Storming the East Tour

Nach dieser kurzen Erholung laufen wir etwas quer zur Südspitze Richtung Greenwich Village, einem ebenfalls sehr schönen Stadtteil Manhattans. Wir wollen uns den Washington Square mit seinem Triumphbogen anschauen. Kurze Zeit später kommen wir dort an, nur leider ist der komplette Park eine Baustelle, da wohl die Teichanlage komplett erneuert wird. Der Triumphboden, der dem originellen in Paris nachempfunden wurde ist aber zu sehen. Das Haus, wo Teile des Films „I am Legend“ gedreht wurde, finden wir auch auf Anhieb. Einige Musiker spielen im freien Teil des Parks und Studenten der nahegelegenen UNY ( University of New York ) lernen oder spannen sich hier aus.

Storming the East Tour

Wir gehen weiter Richtung Süden, in den Stadtteil SoHo. Dieser Stadtteil ist die letzten Jahre auch stark im Kommen. Überall findet man kleine Boutiquen und Geschäfte. Alles ist hier sehr aufgeräumt und entspannt. Die Frauen gehen in die ein oder andere Boutique und finden sogar das ein oder andere Schnäppchen. Birgit und Frank stürmen denn Apple Store und sind von der Größe und dem tollen Gebäude fasziniert.

Im weiteren Verlauf der Church Street kommen wir direkt auf Ground Zero ( heute World Trade Center Site ) zu. Hier meint man, dass die letzten Jahre irgendwie nichts gemacht wurde. Es ist immer noch ein „Loch“ und man kann nicht wirklich einen Fortschritt seit unserem letzten Besuch 2002 erkennen. Leider gibt es heute keine Möglichkeit mehr von einer Plattform das ganze Treiben anzuschauen. Lediglich einge Stellen im Bauzaun sind einsehbar. Aber doch kommen hier wieder die Ereignisse von 2001 hoch.

Das letzte Stück bis Battery Park geht dann vollends schnell. Wir schauen uns die Skulptur an, die aus dem World Trade Center geborgen wurde und hier jetzt temporär einen Platz gefunden hat. Diese ist stark verbeult aber dennoch ein Wunder, dass es noch fast komplette erhalten ist.

Storming the East Tour

Die Staten Island Ferry hat ein neues Gebäude bekommen, mit modernen Subway-Anschluss. Wir haben Glück, denn genau zur Rush Hour gehen alle 15 Minuten Fähren entlang der Freiheitsstatue ( Statue of Liberty ). Diese Fahrt ist immer noch kostenlos, wobei wohl die Anzahl der Touristen immer stärker zunimmt. Die Fahrt gibt einen tollen Blick auf Downtown, die Brücken an der Eastside und weiterführend auf das Empire State Building.

Storming the East Tour

Wir docken kurz darauf in Staten Island an und müssen die Fähre dann verlassen. Nach einem kurzen Weg, dürfen wir die Fähre auch schon wieder betreten. Das ist wohl eine Sicherheitsvorschrift, die wir nicht wirklich verstehen. Die Fahrt zurück ist dann in 20 Minuten vorbei und wir hatten einen tolle Stunde mit prima Motiven.

Storming the East Tour

Im Ferry Building angekommen, nehmen wir direkt die Subway Richtung Norden. Das Ticketlösen ist ein Fall für sich, aber wir bekommen das dann hin. Wir haben sogar noch etwas gespart, da einen 4er Ticket anstatt 8 $ nur 7 $ kostet. Wir steigen an der 50th Street aus, das ist nur Blocks neben unserem Hotel. Dort gehen wir hin, um schnell das Stativ zu holen.

Denn der Tag ist noch nicht zu Ende. Wir wollen auf das Rockefeller Center. Alle 4 waren bisher nur auf dem Empire State Building, aber das Rockefeller Center liegt für die Aussicht in beiden Richtungen deutlich besser. Die zwei Blocks bis dorthin schaffen wir gerade noch. Die Füße sind doch schon etwas platt. Es ist fast nichts los und wir kommen ohne grosse Schlange und mit einem 2 $ Discount für 18 $ auf Top of the Rocks. Die Aussicht ist grandios und man hat viele Motive zu fotografieren. Wir verweilen hier bis lange nach Sonnenuntergang und vergessen, dass wir heute Abend ja noch Abendessen gehen wollten.

Storming the East Tour

Auf der Strecke zum Hotel zurück sehen wir ein Brauerei-Restaurant, dass wir gerne heute Abend aufsuchen wollen. Wir geben kurz Philipp Bescheid und starten nach Ablegen der Ausrüstung wieder retour in`s Restaurant. Wir trinken gemütlich noch einige Pale Ale und Wheat und gehen dann kaputt in`s Bett. Mann, das war ein langer aber toller Tag.

Storming the East Tour

Gefahrene Strecke: 0 Meilen

Hotel: Sheraton, New York $ 113.- / € 81,75
Essen: 810 Deli Inc. -- $ 18,86 / The Lobster Place -- $ 15,95 / Heartland Brewery ( hat Arndt bezahlt )

Sehenswürdigkeiten: 5th Avenue, Chelsea, Greenwich Village, SoHo, Ground Zero, Empire State Building, Rockefeller Center 
Wetter: 22° 

 

 

 

 

Tag 3

 

Sightseeing New York, NY

Der zweite Tag in New York ist so wie der erste. Wie langweilig ?! Nein, damit ist das Wetter gemeint. Auch heute haben wir wieder an die 20° und keine Wolke am Himmel. Wir starten nach dem Frühstück wieder recht früh in Richtung Süden. Dieses Mal aber nicht zu Fuss, sondern mit der Subway. Unser Ziel ist Brooklyn, genauer gesagt die Brooklyn Bridge. Wir steigen an der High Street aus. Die Beschreibungen im Netz erzählen von einem schwierigen Finden das Aufgangs zur Brücke. Wir wissen leider nicht wie alt diese Berichte sind, aber heute haben wir direkt am Subway-Aufgang einen Hinweis an der Stadtkarte mit dem Weg zum Aufgang gefunden.

Dieser Aufgang liegt direkt hinter dem kleinen Park und direkt unterhalb der Strasse die an der Subway vorbeiführt. Wir steigen also hinauf und befinden uns direkt am Laufweg / Fahrweg der Brooklyn Bridge. Die Sonne sticht schon so stark, dass wir unsere erste „Kleidungsschicht“ ablegen. Der Weg über die Brücke ist sehr beeindruckend.

Storming the East Tour

Die Sicht auf Downtown optimal und im weiteren Verlauf sieht man immer mehr Details. Nach ca. 1 Stunde Laufweg sind wir auf der anderen Seite angekommen.

Storming the East Tour

Hier noch einen wunderbaren Rundumblick über die Brooklyn Bridge von Nord nach Süd entlang von Manhattan in einem Video.

Wir gehen weiter in Richtung Pier 17, genauer gesagt South Seeport. Diese kleine Pier ist sehr schön angelegt und es befinden sich zahlreiche Geschäfte und Restaurants dort. Auch zwei „Schifferklassiker“ liegen dort an. Nach einem kurzen Rundgang gehen wir die South Street entlang, in Richtung Wall Street. Wir wollen wieder die Subway in Richtung Central Park nehmen. Diese finden wir auch auf Anhieb und hier erkennt man den Unterschied, dass es eben sie Wall Street Subway ist. Der Zugang ist viel freundlicher und sauber. Mit dem Ticketkauf klappt es auch immer besser und wir starten Richtung Norden, genauer bis zur 72. Strasse.

Storming the East Tour

Dort angekommen, müssen wir uns erst kurz orientieren. Dies hat wohl ein älterer Rentner erkannt und fragt wo wir hin wollen. Als wir Central Park erwähnen,erfahren wir einiges über das Wohnappartment von John Lennon und über den Park. Wir machen uns also auf den Weg und sehen uns das erwähnte Haus, wo davor John Lennon erschossen wurde gleich mit an. Wir gehen Richtung Central Park und sehen zuerst Strawberry Fields. Auch hier hat Yoko Ono „die Finger im Spiel“. Das Mosaik Imagine ist im Park sehr beliebt und zum Fotografieren muss man sich bald anstellen. Wir gehen weiter quer durch den Park, vorbei an vielen Fussball- oder Football-spielenden Menschen zum Südausgang.

Storming the East Tour

Wir schlendern noch etwas über die Fifth Avenue, bevor wir uns entschließen noch kurz shoppen zu gehen. Dazu tun wir aber unsere Fotoausrüstung nach Hause, denn es macht keinen Spaß das alles in den Läden mit zu schleppen.

Um 5pm treffen wir uns mit Philipp wieder am Hotel und fahren mit der Subway Richtung Yankees Stadium. Philipp hatte uns Karten für das Spiel der New York Yankees gegen die Cleveland Indians besorgt. Das Yankee Stadium wird nach dieser Saison nach über 80 Jahren abgerissen und die letzte Saison ist nochmals sehr gut besucht. Das neue Stadion wird gerade direkt daneben fertig gestellt und man kann schon die Aussenfassade erkennen. Wir sind rechtzeitig vor Spielbeginn dort und gönnen uns noch einige zum Sport typischen Speisen und Getränke. Das wären Bier, Hot Dog, Chicken mit Pommes. Mit Beginn der Nationalhymne werden wieder alle Zuschauer gebeten aufzustehen und alle Kopfbedeckungen abzulegen. Es ist auch für Nichtamerikaner immer wieder ein tolles Gefühlt, das mit zu erleben.

Storming the East Tour

Das Spiel ist schon zu Beginn sehr spannend, da die Yankees mit 1:0 vorlegen. Bis zum 8. Inning ist es spannend, bis die Cleveland Indians durch einen genialen Spielzug 3 Punkte einfahren. Erst im 9. Inning wird das Spiel zugunsten der Indians mit 5:3 entschieden

Storming the East Tour

Es hat trotzdem sehr viel Spaß gemacht und mit dem deutschen Sport ist dies einfach nicht zu vergleichen. Die Fahrt mit der Subway zurück ist zwar etwas chaotisch aber besser als die ganze Strecke laufen. Das war es für heute, wir fallen auch am zweiten Tag todmüde in`s Bett.

Storming the East Tour

Gefahrene Strecke: 0 Meilen

Hotel: Sheraton, New York $ 113.- / € 81,75
Essen: Europa Cafe -- $ 12,96 / Yankees Stadium ( hat Philipp bezahlt )
Sehenswürdigkeiten: Brookyln Bridge, Pier 17, Central Park, Fifth Avenue, Yankee Stadium 
Wetter: 22° 

 

 

 

Tag 4

 

Von New York, NY nach West Haven, CT

Für heute Morgen haben wir noch etwas Shopping eingeplant. New York ist ja nicht nur bekannt für Sightseeing sondern auch für die Massen an Boutiquen und Flagshipstores. Denise will sich nicht in den Trouble stürzen sondern geht lieber in das Metropolian Museum of Art. Hier finden sich die wichtigsten Bilder aller bekannten Maler. Birgit, Arndt und Frank laufen nach dem Frühstück Richtung Lexington Avenue. Dort befindet sich Bloomingdales und weitere bekannte Boutiquen und Modelabels. Wir werden hier und da fündig und machen uns nach dem kurzen Abstecher auf dem Weg zu Alamo. Wir wollen gegen 1pm Richtung Norden abfahren.

Alamo befindet sich in der 50th Street, nur wenige Blocks von unserem Hotel entfernt. Es ist eines der bekannten Stadtbüros, mit wenig Auswahl an Fahrzeugen. Der Alamo-Mitarbeiter versucht uns nicht mal eine extra Versicherung aufzuschwatzen und wir sind nach 20 Minuten bereits fertig. Das Auto wird uns zugeteilt und wir sind gespannt, was wir für eines bekommen.

Wir erhalten einen fast neuen Chrysler Town & Country in dunkelblau und mit allem Schnick Schnack. Das Fahrzeug hat erst 5900 Meilen gelaufen. Wir starten Richtung Hotel um den Rest der Reisetruppe abzuholen. Für die paar Meilen benötigen wir länger als wenn wir gelaufen wären. Wir verlassen aber trotzdem pünktlich um 1pm das Hotel. Nach ca. 30 Minuten haben wir die Stadtgrenze von New York erreicht. Die weitere Fahrt bis New Haven ist nicht sehr spektakulär. Nachdem wir recht früh am Super 8 eintreffen, entscheiden wir uns noch das Chelsea Premium Outlet in Clinton, CT zu besuchen. Dort sind alle bekannten marken vertreten und die Zeit nutzen wir jetzt.

Nach dem Shoppen wollen wir noch in`s Outback Steakhouse, was in der Nähe des Hotels ist. Da es aber schon sehr spät ist, hoffen wir das es noch etwas zu Essen gibt. Wir haben Glück, der Laden ist noch recht gut besucht und die Kellner machen keine Anstalten zu schließen. Alle 4 suchen sich Steaks aus und alle 4 sind mit der Wahl und der Qualität sehr zufrieden.

Storming the East Tour

Auch heute ist es wieder später geworden und wir fallen alle ( fast alle ) total müde in`s Bett. Morgen geht ein weiterer toller Tag los und wir freuen uns schon darauf.

Storming the East Tour

Gefahrene Strecke: 141 Meilen

Hotel: Super 8, West Haven $ 55,43 
Essen: Deli Inc. -- $ 31,20 / Outback Steakhouse -- $ 54.- 
Sehenswürdigkeiten: 5th Avenue, Lexington Avenue 
Wetter: 15° C 
Tanken: Shell, Clinton, CT / $ 71,68 / 3,999 $ pro Gallone

 

 

 

Tag 5

 

Von New Haven, CT nach North Dartmouth, MA 

Nachdem die Wettervorhersage für heute Regen ansagt, hat und es tatsächlich heute Morgen Bindfäden geregnet, entscheiden wir nach dem mageren Frühstück die Route etwas zu ändern. Es war geplant, das Marc Twain Haus zu besichtigen, das hatten wir aber im Vorfeld der Reise wieder aus dem Plan gestrichen und jetzt nach kurzem Überlegen wieder aufgenommen. Es liegt zwar nicht direkt auf der Strecke nach Osten, aber was sind 50 Meilen Umweg ?

Die Fahrt dauert gerade mal 45 Minuten und wir treffen schon um 10.15 Uhr dort ein. Die nächste Tour findet um 10.45 Uhr statt und kostet 13.- $ pro Person. Das Besichtigen des Hauses ist nicht ohne eine Tour möglich. Man bekommt fast alles des Hauses zu sehen. Die Führerin erklärt sehr vieles über das Leben von Marc Twain und das er jahrelang in Europa und da unter anderem auch in Deutschland gelebt hat. Die bekanntesten Werke wurden im Billardzimmer in diesem Haus geschrieben. Das Haus ist zur damaligen Zeit schon sehr modern mit Gaslicht und fließendem Wasser eingerichtet.

Storming the East Tour

Die Führung dauert ca. 45 Minuten und da wir nur 7 Personen sind, ist noch ausführlich Zeit für Fragen und Erklärungen. Anschießen besuchen wir noch das Haus der Schriftstellerin Stowe, die direkt daneben gewohnt hat. Sie hat unter anderem das Buch „Onkel Toms Hütte“ geschrieben. Natürlich ist auch ein Besuch im Shop Pflicht, da Denise das ein oder andere Buch für Ihren weitere Berufslaufbahn benötigen kann.

Wir starten wieder Richtung Küste. Wir entscheiden uns aber nicht die Interstate zu nehmen sondern die Scenic Route US 156. Dieser Umweg hat sich mehr als gelohnt, denn die Häuser sind hier besonders schön gepflegt und die Natur ist hier noch so belassen, wie man sich das vorstellt.

Die Sonne hat schon hier und da etwas heraus geschaut. Wir wollen noch kurz im Tanger Outlet vorbeischauen, denn dort hat es alle einer der wenigen Outlets einen Hollister-Shop. Das Shoppen dauert dann auch nicht ganz so lange und nach einer kurzen Stärkung mit einer Slice Pizza fahren wir weiter. Auch hier wählen wir nicht die Interstate nach Osten, sondern die US 1 bzw. 1A, die direkt an der Küste entlang führt. Wir machen noch einen kurzen Stopp in Mystic Seaport, schauen uns die dortige Kirche, die Brücke und den Hafen an. Ein gutes, handgemachtes Eis finden wir auch noch. Nicht gerade günstig, aber die Erklärung, warum das so ist, bekommt der Gast in einem Brief gleich dazu gereicht.

Storming the East Tour

Die weitere Strecke entlang der US 1A ist sehr schön, oft direkt an der Küste entlang. Leider sind wir mit der Leuchtturm-Suche heute noch nicht so erfolgreich, aber der Umweg hat sich trotzdem gelohnt. Zwei Leuchttürme hatten wir auf der Liste, einen haben wir leider nur gefunden. Da es aber noch sehr viele auf der Strecke gibt, sind wir optimistisch den ein oder anderen noch zu finden.

Storming the East Tour

Die Küstenstrasse US 1A ist sehr schön und hier gibt es kein erwähnenswerten oder herauszuhebenden Punkte, die man unbedingt ansehen muss. Wir fahren einfach entlang und halten hier und da an. Hier findet man sehr viel Häuser von reichen Bürgern und tollen Gebäuden aus der Jahrhundertwende. Es ist schon deutlich zu erkennen, dass hier die ersten Einwanderer an Land gegangen sind.

Storming the East Tour

Nachdem es jetzt auch schon wieder später geworden ist, entscheiden wir uns vor dem Einchecken noch etwas zu Essen. Hier leistet uns das TomTom gute Dienste, denn auch Restaurants findet man hiermit auf Anhieb. Heute sind wir zum ersten Mal etwas früher im Hotel, das ist aber nicht so schlimm, denn Morgen geht es wieder früh weiter.

Storming the East Tour

Gefahrene Strecke: 260 Meilen

Hotel: Best Western Dartmouth Inn $ kostenlos ( Gold Crown Member Punkte )
Essen: Fiesta, Somerset -- $ 38.-
Sehenswürdigkeiten: Marc Twain House, Mystic Seaport, Scenic Route 1A 
Wetter: 20° C 

 

 

 

Tag 6

 

Von North Dartmouth, MA nach Brockton, MA

Wir hatten gestern eigentlich noch Marthas Vineyard eingeplant, aber aufgrund des Wetters haben wir ja unsere Tour etwas umgeworfen. Heute, nachdem sehr guten Frühstück im Best Western, haben wir nochmals unsere Reiseroute angeschaut und entschieden Marthas Vineyard nachzuholen. Nachdem wir aber auf der Homepage des Fährenanbieters festgestellt haben, dass alle Fährplätze ausgebucht sind und wir nur noch auf Standby mitfahren können, entscheiden wir schweren Herzens, dass wir Marthas Vineyard auslassen. Denise ist von allen am meisten enttäuscht, da dies Ihr Wunsch war und wir es extra in die Route eingeplant haben.

Auf geht’s, aber auch das Wetter bremst etwas unseren Optimismus was draussen anzuschauen. Wir wollen aber trotzdem Cape Cod besichtigen und starten die Maschine. Die kurze Strecke bis Hyannis haben wir schnell hinter uns gebracht. Hier fahren einige Fähren auf die nahegelegenen Inseln, wie z.B. auch Marthas Vineyard. Hier finden wir auch das erste Lighthouse, was wir aber nicht besichtigen, da es an einem abgelegenen Platz liegt. Der Ort selbst ist sehr schön anzuschauen, mit vielen tolle Häusern und Straßen. Direkt am Strand befindet sich auch das John F. Kennedy Memorial, sowie ein Korean War Memorial. Die Kennedys haben hier in Hyannis noch ein Ferienhaus und deshalb wurde an den ehemaligen Präsidenten hier gedacht.

Leider lässt das Wetter ein Besichtigung der Innenstadt nur bedingt zu. Wir gehen trotzdem eine Runde durch die Hauptstrasse. In einem unserer Reiseführer entdecken wir eine Möglichkeit etwas in`s Trockene zu kommen. Die Cape Cod Chips Factory bietet eine Besichtigung der Produktion an. Wir starten also dorthin, da wir nur einige Meilen entfernt davon sind. Die Chips-Fabrik ist sehr klein und diese Besichtigung ist nicht wie gewöhnlich durch eine Tour, sondern durch einen langen Gang mit vielen Fenstern und dazugehörigen Tafeln, die sehr liebevoll gestaltet sind und die einzelnen Schritte der Chipsherstellung erklären. Durch die Fenster lässt sich dann der einzelne Schritt nochmals anschauen. Sehr schön gemacht und sehr anschaulich erklärt. Am Ende dieser Tour findet sich, wie in den USA üblich, ein Merchandise-Shop. Hier kann jeder Besucher zwei kleine Probetütchen Chips mitnehmen oder gleich vor Ort versuchen, um dann welche zu kaufen. Wir testen diverse Sorten und sind so davon begeistert, dass wir einige Tüten mitnehmen.

Storming the East Tour

Die weitere Strecke über den Highway 6 ist sehr schön, da die Insel nur wenige Meilen breit ist. Immer wieder bietet sich ein Abbiegen an, um die Küste näher zu besichtigen. In Chatham besichtigen wir unseren ersten Leuchtturm aus der Nähe. Weitere Lighthouses ( Leuchttürme ) sind auf der Strecke nach Norden zu finden.

Storming the East Tour

In Provincetown angekommen fahren wir zuerst eine Runde durch die Stadt. Hier ist es sehr touristisch angelegt. Im Sommer kommen hier bis zu 80.000 Touristen pro Tag unter. Jedes zweite Haus in der Innenstadt ist ein Hotel. Wir trotzdem dem Sch… Wetter und gehen auf das Pilgrim Monument, was 77 Meter hoch ist und man ein Rundumsicht bis Boston haben soll. Betonung liegt hier auf „haben soll“. Heute haben sich die 7 $ Eintritt nicht wirklich gelohnt.

Storming the East Tour

Die Strände rings um Provincetown laden zum Sonnenbaden ein. Zusätzlich gibt es hier noch Motorboote und Jet-Ski zu mieten. Ein idealer Ort als für warme Sommertage. Da die Temperaturen heute meilenweit davon entfernt sind, fahren wir wieder Richtung Süden.

Storming the East Tour

In Hyannis wollen wir noch etwas Shoppen, denn die Boutiquen sind ja zum Glück alle unter Dach. Hier findet sich in der Mall die ein oder andere Marke, die uns zusagt. Der Vorschlag von Arndt, dass wir zum Abendessen in ein Olive Garden gehen, wird einstimmig angenommen und wir biegen direkt neben der Mall auf den Parkplatz ein. Diese Restaurantkette bietet italienische Küche auf sehr gutem Niveau. Am besten hat uns der Garden Salat ( als refill ) gefallen. Auch die Pizzen und die Pastas schmecken sehr gut und der Preis ist günstig dafür.

Auf dem Rückweg zum Hotel nach Brockton beschießen wir noch einen Absacker zu trinken. Das setzen wir nach dem Einchecken im Super 8 sofort um. Das UNO ist in unmittelbarer Nähe und wir begeben uns direkt an die Bar. Nach Aufnahme der Bestellung ( einige Bier ) werden die ID`s verlangt. Diese gibt die Barkeeperin an einen Supervisor weiter, der diese in einem Buch auf ihre Richtigkeit oder etwas anderes nachprüft. Nachdem er unsere deutschen Personalausweise in seinem ID-Buch nicht gefunden hat, wird uns der Ausschank von Alkohol verwehrt. Begründet wird dies, dass nur an Personen ausgeschenkt werden darf, deren ID in diesem Buch zu finden ist. Und deutsche Pässe sind dort wohl vergessen worden. Wir fahren deshalb einfach weiter und bekommen im Steakhouse nebenan ohne Kontrolle unsere Biere. Das muss nun auch niemand verstehen.

Wieder einmal ist es spät geworden und wir fallen wie jeden Tag müde in`s Bett. Gute Nacht.

Storming the East Tour

Gefahrene Strecke: 260 Meilen

Hotel: Super 8, Brockton $ 78.-
Essen: Olive Garden, Hyannis -- $ 40.-
Sehenswürdigkeiten: Cape Cod ( Hyannis, Chatham, Provincetown, Pilgrim Monument, Lighthouses ) 
Wetter: 12° C 
Tanken: Texaco, Orleans, MA / 65,51 $ / 3,729 $ pro Gallone

 

 

 

Tag 7

 

Von Brockton, MA nach Watertown, MA

Heute starten wir etwas später. Für Boston haben wir als Erstbesucht nur einen vollen Tag eingeplant, um mal das wesentliche anzuschauen. Das wesentliche für uns ist der Freedom Trail und natürlich die Einkaufsstrasse. Wir starten in Brockton und fahren die kurze Strecke bis Boston Downtown. Die Parkplatzsuche ist etwas abenteuerlich, da die hiesigen Parkplatzbetreiber die Preise nach Lust und Laune machen. Nachdem wir beim letzten Parkplatzbetreiber einen Tipp bekommen, dass wir in ein öffentliches Parkhaus gehen sollen, nehmen wir diesen Tipp gerne an. Dort ist der Tagessatz bei 18 $.

Wir trennen uns kurz nach dem Verlassen des Parkhauses. Denise und Arndt haben den Freedom Trail im letzten Urlaub schon gelaufen und gehen lieber Shoppen. Wir starten sofort nach dem Parkhaus am Boston Common bzw. am Public Garden. Der Boston Common ist der meist besuchte Park der Bürger von Boston und entsprechend voll. Dieser ist sehr schön angelegt und man findet dort eine Statue von George Washington sowie eine Memorial für die Erfindung des Ether.

Storming the East Tour

Im weiteren Verlauf der „roten Linie“ ist das Massachusetts State House, was der erste Regierungssitz in Boston nach dem Unabhängigkeitskrieg war. Gegenüber findet man das Shaw Memorial. Oberst Shaw war der erste Anführer einen schwarzen Regiments im Unabhängigkeitskrieg.

Storming the East Tour

Die rote Linie führt uns weiter zur Park Street Kirche, dem Old South Meeting House und dem Old Corner Bookstore. Danach folgt die King`s Chapel.

Kurze Erklärung: Die rote Linie weist die Touristen dem Freedom Trail entlang und ist entweder mit Farbe aufgemalt oder wie in diesem Beispiel am Boston Common aus Pflasterstein.

Storming the East Tour

Der Trail verläuft weiter vorbei an der Boston Massacre Site, dem Old State House, was leider gerade am Giebel renoviert wird und dann über den Quincy Market nach Norden. Für diesen Teil sollte man drei Stunden, mit einigen Besichtigungen einplanen. Wir haben nur einige Punkte des Trail hier erwähnt. Es gibt noch weitere Sights, die hier nicht erklärt worden sind.

Wer dann noch nicht genug hat, kann noch den „zweiten“ Teil, über dem Charles River in Angriff nehmen. Das Bunker Hill Monument ist hier noch sehr empfehlenswert, denn von dort oben hat man eine tolle Aussicht auf Boston. Da die Aussichtsplattform des Hancock Tower ja gesperrt wurde, ist diese die einzigste Möglichkeit eine Aussicht zu geniessen und das sogar kostenlos.

Storming the East Tour

Weiter geht es an den Charles River, dort findet man die USS Constitution mit anschließendem Museum. Dieser Umweg ist für unseren Geschmack sehr empfehlenswert und hat sich wirklich gelohnt.

Wir laufen wieder zurück Richtung Downtown, dort hatten wir beim vorbeilaufen am Quincy Market einen Obst- und Gemüsemarkt gesehen, denn wir uns unbedingt nochmals anschauen wollten. Das bunte Treiben dort finden wir sehr interessant und schlendern über den Markt. Wir erstehen Erdbeeren und einige Äpfel und essen diese am Quincy Market, solange wir dort auf Denise und Arndt warten.

Storming the East Tour

Wir beschließen noch den Quincy Market zu durchqueren, halten hier und da in einigen Geschäften an und gehen dann, obwohl unsere Füße bereits schmerzen nach Beacon Hill. In diesem Wohngebiet sind einige der schönsten Häuser von Boston zu sehen und hier gibt es zusätzlich noch tolle Geschäfte und Restaurants in der Chalets Street. Langsam aber sicher jammern dann aber alle für „Fußbeschwerden“ und wir beschließen, das Abendessen in Angriff zu nehmen.

Wir hatten auf unserer „Freedom Trail Tour“ einige Oyster- und Lobsterlokale in einer Seitenstrasse entdeckt und dort laufen wir jetzt auch wieder hin. Der Weg wird immer länger und länger, aber wir erreichen das Ziel. Das älteste Lokal der Stadt und der USA, das Oyster House ist leider schon sehr voll und wir müßten eine Stunde auf einen Tisch warten. Das wollen wir uns nicht antun und gehen in das daneben gelegene „The Green Dragon“, was einer Bar ähnelt. Hier bekommen wir aber auch leckere Austern und Lobster, wobei bei den Austern nicht alle davon versuchen wollen.

Storming the East Tour

Nach dem Bezwingen des Lobsters, gehen wir den langen Weg wieder zurück zum Auto und fahren in unser gebuchtes Hotel.

Storming the East Tour

Gefahrene Strecke: 31 Meilen

Hotel: Super 8, Watertown $ 64,20
Essen: The Green Dragon $ 64.-
Sehenswürdigkeiten: Boston ( Freedom Trail, Quincy Market, Beacon Hill ) 
Wetter: 18° C 

 

 

 

Tag 8

 

Von Boston, MA nach Seabrook, NH 

Gestern Abend haben wir noch über den heutigen Tag diskutiert. Die Wettervorhersage sagt Sonnenschein und wir wollen eine Whale-Watching Tour machen. Diese ist in Gloucester, etwas 40 Meilen von Boston entfernt. Die Touren starten um 9am um 1pm. Wir entscheiden uns nach langem hin und her für 9am. das bedeutet aber das wir um 6.30am aufstehen müssen, was uns allen nicht besonders gefällt. Aber was muss, das muss.

Wir starten also, nach einem kleinen Frühstück, um 7.30am und fahren Richtung Norden. Wir kommen sehr pünktlich bei Capt. Bil & Sons und wundern uns, dass ausser uns noch niemand auf dem Parkplatz steht. Diese Frage wird aber gleich durch den Kapitän selbst beantwortet. Das Schiff war heute für 10am geplant, was wir nicht wußten und auch nicht auf der Homepage stand und fährt aber heute aufgrund der starken Winde gar nicht. Die nächsten Tage sieht es ebenfalls schlecht aus. Wir bekommen eine Freiticket für eine der nächsten Touren und wir verabschieden uns erstmal.

Nun sind wir erstmal etwas überrascht und zugleich irritiert, was wir in dieser eingeplanten Zeit machen sollen. Unser Reiseführer leistet uns da gute Dienste, denn es gibt eine Tour, die dort vorgeschlagen wird, entlang der Küste bis Rockport und wieder runter bis Gloucester Diese nehmen wir jetzt in Angriff.

Die Route führt uns über den Hafen von Gloucester, entlang toller Ferienhäuser und Strandabschnitte. Wir machen einen Stopp am Eastern Point Light, dem Leuchtturm am südlichen Zipfel der Küste.

Storming the East Tour

Unterwegs erkundigen wir uns nochmals telefonisch, ob vielleicht für den Nachmittag eine Whale Watching Tour angesetzt ist, aber leider ach hier ohne Erfolg, also fahren wir weiter. Die weitere Fahrt verläuft über die Scenic Route 127 nach Rockport. Das Städtchen ist idyllisch und sehr sehr sehenswert, deshalb halten wir auch an und laufen die schönen Gässchen entlang. Viele tolle Häuser treffen hier auf Boutiquen, Schmuckläden und Souvenirshops. Hier befindet sich auch die älteste Fischerhütte der USA, gut an der roten Aussenfarbe zu erkennen.

Storming the East Tour

Nach einem etwas längeren Stopp fahren wir weiter, immer entlang der Küste und immer entlang der US 127. Wir biegen zum Wingaersheek Beach ab. Dort kann man bei Ebbe bis zum Annisquam Leighthouse laufen. Leider hatten wir etwas mehr Wasser als zum Laufen möglich war.

Das Restaurant Woodman`s ist bekannt für seine panierten Fischgerichte. Wir machen zur Mittagszeit dort Halt und wollen diese antesten. Da aber heute Muttertag und Sonntag ist, treffen wir auf eine besonders lange Schlange. Wir lassen uns aber nicht entmutigen und stellen uns an. Es dauert keine 30 Minuten bis wir an der Theke zum Bestellen stehen. Dies ist kein typisches Lokal mit „You will be Seated“, sondern hier bestellt man sein Essen, setzt sich an einen Tisch und die Bestellnummer wird aufgerufen und man holt das Essen an der Theke ab. Wir haben beide jeweils eine Combo-Platte bestellt, die hier die meisten pro Person essen. Für uns reicht diese aber für zwei Personen. Es war super lecker und wir können dieses Lokal jederzeit weiterempfehlen. Wir wissen allerdings nicht, ob die Schlange immer so lang ist.

Storming the East Tour

Wir fahren wieder etwas südlich nach Salem. Hier wurden über 200 Hexenprozesse abgehalten und die Stadt nutzt dieses geschichtliche Ereignis auch noch heute als Werbeträger. Leider wurden wir doch etwas enttäuscht und fahren nach einem Eis und nach einer Runde durch den Stadtkern wieder weiter.

Unser endgültiges Ziel heute ist Seabrook. Wir wollen aber nicht die Interstate 95 nehmen sondern wieder über die Scenic Route 1 bzw. 1A fahren. Leider ist diese durch eine Brückenrenovierung kurz vor Newburyport gesperrt und wir müssen einen größeren Umweg in Kauf nehmen. Wir nutzen aber das schöne Wetter noch und biegen in Salisbury in das hiesige Beach State Reservation ab. Die Sandstrände hier sind auch sehr schön und viele tolle Möglichkeiten für Übernachtungen.

Storming the East Tour

Da wir keine grossen Hunger haben, wenn wundert es auch nach diesem Mittagessen, gehen wir heute Abend noch kurz zu Applebees und trinken ein Bier und „verhaften“ dabei einige Chicken Wings.

Storming the East Tour

Gefahrene Strecke: 158 Meilen

Hotel: Best Western, Seabrook $ 57,35
Essen: Woodman`s, Essex -- $ 27.- / Applebees, Seabrook -- $ 33.-
Sehenswürdigkeiten: Gloucester, Rockport, Salem, Salisbury Beach
Wetter: 16° C 
Tanken: CITGO, Salem, MA / 55,06 $ / 3,639 $ pro Gallone

 

 

 

Tag 9

 

Von Seabrook, NH nach Freeport, ME

Entschuldigung, ich hatte mich noch gar nicht vorgestellt. Meine Name ist Chrysler Town & Country LX. Ich bin gerade mal 2 Monate alt und ca. 5900 Meilen gelaufen. Meine Aussenfarbe ist dunkelblau. Ich habe 7 Sitze wovon 3 umgeklappt sind, damit ich meinen Fahrern mehr Platz für die Koffer anbieten kann. Ich bin die nächsten beiden Wochen der Weggefährte von Denise, Birgit, Arndt und Frank. Wir werden sicher viel Spaß haben und die ein oder andere Meile zusammen fahren und das eine oder andere Kilogramm an Mehrgewicht aufnehmen.

Storming the East Tour

So, nun zum Tagesprogramm. Heute haben wir wieder einen Küstentag. Das bedeutet, viel Sightseeing an den Scenic Route’s entlang der Ostküste mit Leuchttürmen und tollen Strandabschnitten. Wir starten etwas später heute, da die Gesamtstrecke nicht ganz so lang ist. Diese führt uns entlang des Highway 1A bis Portmouth. Alle Häuser an dieser Küstenstrasse sind um diese Jahreszeit noch nicht bewohnt und die Gartenarchitekten bzw. Häuserbauer haben Hochkonjunktur, da alles bis Ende Mai fertig sein muss. Die Häuser sind entsprechend groß und für normale Menschen wohl nicht bezahlbar. Der Blick auf den Ozean ist atemberaubend und das Wasser ist heute sehr rau.

Storming the East Tour

Wir machen einen kurzen Stopp an den Kittery Outlets. Diese bestehen aus mehreren Gebäuden und sind direkt an der US 1. Auch hier sind alle Marken der USA und vieles mehr vertreten. Da wir schon einige Outlets hinter uns haben, geht der Einkauf dieses Mal recht schnell.

Das Cape Neddick Light finden wir auch nach langem Suchen. Hier sind leider alle Küstengrundstücke im Privatbesitz und wir haben keine Möglichkeit diesen Leuchtturm näher heran zu kommen. Wir finden trotzdem einige Punkte um schöne Bilder machen zu können.

Storming the East Tour

Wir fahren die US 1A weiter bis Kennebunkport. Hier sind die teuersten Häuser an dieser kompletten Küste zu finden. Alle Reichen und Prominenten haben hier ihre Sommerresidenz. Die US 1A führt uns bis nach Cape Elizabeth. Dem wohl bekanntesten Leuchtturm der Küste, da dies auch der älteste ist und heute noch sehr gut erhalten. Hier wurden sogar Picknickplätze für die Herscharen an Besucher angelegt.

Storming the East Tour

Auch die weitere Strecke bis zu unserem Hotel Freeport fahren wir über die US 1 bzw. 1A. In Freeport angekommen, fahren wir entlang der Main Street, wo es an die 150 Outlet Geschäfte gibt. Bei Abercrombie & Fitch können wir es uns nicht verkneifen anzuhalten. Auf der Suche nach dem Motel lenkt uns unser TomTom das erste Mal auf dieser Reise falsch bzw. zeigt die Adresse falsch an. denn das Super 8 liegt etwas 2 km vor dem von TomTom genannten Ziel. Egal, wir haben es gefunden, der Rest spielt keine Rolle.

Nach dem Einchecken lockt uns der Hunger direkt in die nahegelegene Buck`s Naked BBQ, was wir bereits auf der Herfahrt ausgemacht hatten. Die Portionen und der Geschmack sprechen für sich. Es war sehr gut und wir gönnen uns nach dem Essen noch ein Bier bzw. einen Cocktail für die Damen an der Bar.

Storming the East Tour

Gefahrene Strecke: 138 Meilen

Hotel: Super 8, Freeport $ 63,51
Essen: Buck`s Naked BBQ, Freeport -- $ 64
Sehenswürdigkeiten: Cape Elizabeth, Kennebunkport, US Highway 1a, Lighthouses 
Wetter: 14° C 

 

 

 

Tag 10

 

Von Freeport, ME nach Acadia NP, ME 

Nachdem das Wetter die nächsten beiden Tage richtig gut werden soll, haben wir entschieden direkt in den Acadia NP zu fahren und nicht davor in Bangor zu übernachten. Das Hotel in Bangor lässt sich noch stornieren oder anpassen, somit hängt es nur noch am Ledgelawn Inn in Bar Harbor, ob wir hier eine Nacht früher übernachten können. Wir setzen daher am Abend eine Email ab und schauen ob jemand reagiert.

Da bis heute Morgen keiner reagiert hat, rufen wir dort an und buchen das Zimmer telefonisch auf heute Nacht um, was problemlos möglich war. Das Super 8 in Bangor stornieren wir vorsorglich, da wir vielleicht im Park kein Internet haben und wir entscheiden wollen ob wir eine zweite Nacht im Ledgelawn Inn bleiben. Beim Frühstück finde ich noch ein kleines aber feines Highlight hier direkt in Freeport. Die Desert of Maine, eine wüstenähnliche Landschaft, mitten in Maine, die durch Monokultur Anfang des 19. Jahrhunderts entstanden ist. Es gibt halbstündliche Touren die 17,50 $ für zwei Personen kosten. Der Tourführer erklärt die Entstehung und weitere Erhaltung der Sanddünen und wie versucht wird die Natur neu wachsen zu lassen. Es windet stark und alle unsere Klamotten sind voll mit Sand, aber es macht total Spaß.

Storming the East Tour

Nach der Tour besteht noch die Möglichkeit die Wüste selbst zu erkunden. Hier finden wir tolle Glassteine in vielen verschiedenen Farben. Es besteht auch noch die Möglichkeit einen kurzen und einen langen Trail zu gehen. Das machen wir aber nicht, denn wir wollen noch weiter in den Acadia NP.

Die weitere Fahrt führt durch die Main Street von Freeport und wir können es uns nicht verkneifen den ein oder anderen Outlet aufzusuchen.Vielleicht finden wir hier etwas was es vorher nicht gab und bei 150 Stores ist ja immer was dabei. Die Outlet’s sind direkt an der Strasse gelegen und nicht wie üblich in einem Komplex. So macht es Sinn, direkt vor den Geschäften einen Parkplatz zu suchen, denn sonst wird der Laufweg zu lang.

Los aber jetzt, wir haben noch ein schönes Stück vor uns. Wieder entlang des tollen Scenic US Highway 1 und nicht auf der Interstate, kommen wir nach ca. einer Stunde in Boothbay Harbor an. Hier werden auch Whale-Watching Touren angeboten, aber erst ab Memorial Day. Vorher ist wohl nicht genügend Nachfrage. Wir machen trotzdem einen Stopp und laufen etwas am Hafen entlang.

Wir wollen die restliche Strecke entlang der Küste fahren. Zuvor wollen wir aber den Pemaquit Point besuchen. Dort steht der gleichnamige Leuchtturm. Hier kostet der Eintritt aber 2 $ pro Person. Wir parken deshalb direkt daneben auf den Cafe-Parkplatz und haben ebenfalls eine tolle Sicht auf den Turm. Hier sind auch tolle Felsen bis vor an das Wasser, wo wir herumklettern können.

Storming the East Tour

Die gleichnamige Loop Road führt ein kurzes Stück entlang der Küste bis wir wieder gen Norden und über die US 1 Richtung Acadia NP unterwegs sind. Das Wetter ist leicht bewölkt aber schon wieder schön warm, so dass wir uns auf den Acadia NP freuen dürfen.

Die weitere Strecke ist weniger spektakulär. Wir machen in Ellsworth nochmals Halt und kaufen ein. Die nowendigen Getränke und einige Lebensmittel müssen aufgefüllt werden. Kurz danach treffen wir im Park ein. Bis Bar Habor muss noch kein Eintritt bezahlt werden und wir holen uns erst morgen den „Annual Pass“, da wir ja im Herbst nochmals nach Denver fliegen werden. Unser Hotel finden wir nach kurzer Suche, da uns das TomTom hier etwas anders schickt.

Das Ledgelawn Inn ist ein altes Herrenhaus, gebaut 1908. Die Hausherrin ist nicht da, hat uns aber eine Nachricht hinterlassen. Sie erscheint kurze Zeit später und wir bekommen das Haus zu sehen. Es sind hier mindestens 30 Zimmer, in unterschiedlichen Größen und Formen. Alle sehr hübsch und liebevoll eingerichtet. Wir bekommen ein Upgrade auf das größte Zimmer im Haus, da es ausser uns keine weiteren Gäste gibt. Wir können sogar den Kamin nutzen, was wir am Abend auch tun.

Storming the East Tour

Wir entscheiden nach der Besichtigung eine weitere Nacht hier zu bleiben und planen den weiteren Ablauf des Abends. Die Hausherrin hatte uns einen Tipp gegeben, was wir heute Abend Essen können. Wir fahren daher zur Main Street und entscheiden uns für das Fish House Grill, direkt am Wasser. Nicht gerade das günstigste aber in Menge und Qualität sehr gut.

Nach dem Essen holen wir uns noch ein Ben & Jerry`s Eis und ein Sixpack Molsen und nutzen unser tolles Wohnzimmer mit Kamin. Morgen geht es in den Acadia NP.

Storming the East Tour

Gefahrene Strecke: 207 Meilen

Hotel: Ledgelawn Inn, Bar Harbor $ 84,50 / € 69.-
Essen: Fish House Grill, Bar Harbor -- $ 68.-
Sehenswürdigkeiten: Scenic US1, Boothbay Harbor, Pemaquid Point, Pemaquid Loop Road
Wetter: 16° C 
Tanken: Mobil, Rockland, ME / 64,12 $ / 3,849 $ pro Gallone

 

 

 

Tag 11

 

Acadia NP, ME

Das Wetter ist heute traumhaft und wir starten unseren Tag mit einem tollen Frühstück. Die General Managerin des Hotels hat uns in ein anderes Hotel gebeten, dass auch von ihr verwaltet wird, da unser Hotel bis auf uns keine weiteren Gäste hat. Wir bekommen dort in einem tollen Ambiente Blueberry Pancakes, Fruchtsalat, Orangensaft und weitere tolle Sachen serviert. Dieses Hotel wird auch vermietet und ist aber gleichzeitig der Frühstücksraum in der Nebensaison. Das macht uns aber gar nichts aus, denn beide Hotels sind super toll eingerichtet und mit riesigen Zimmern.

Wir starten gestärkt unsere Rundreise an der Park Loop Road. Zuerst holen wir uns aber den America -- The Beauty Annual Pass für 80 $, denn im Herbst gehen wir ja ein zweites Mal in die USA. Wir starten die Loop Road zuerst in Richtung Cadillac Mountain. Schon auf dem Weg dorthin halten wir an verschiedenen View Points an. Der Weg auf den Cadillac Mountain lädt auch zu verschiedenen Stopps ein.

Oben angekommen haben wir einen tollen Rundumblick über die Bucht von Bar Harbor und weit darüber hinaus. Unterhalb des View Points beginnt der Loop Trail, denn wir nach kurzer Beratung laufen. Zu Beginn ist dieser sehr schön und gut zu Laufen. Im weiteren Verlauf wird dieser aber steil und felsig und wir drehen nach der Hälfte wieder um. Da gibt es sicher bessere Trails zu Laufen.

Storming the East Tour

Wir fahren wieder bergab und weiter Richtung Norden, da der weitere Teil der Strecke nach Süden nur One-Way ist und wir somit eine Strecke doppelt fahren müßten. Der Wild Gardens auf Acadia ist unser nächster Stopp. Hier sind sehr liebevoll alle vorhandenen Pflanzenarten in einem Loop eingepflanzt worden. Das Nature Center ist leider im Mai noch nicht geöffnet.

Der nächste Halt ist der Schooner Head Overlook, der aber nicht so spektakulär ist. Der nächste Stopp auf unserer Karte ist der Sand Beach. Wir rätseln ob es wirklich einen Strand gibt und lassen uns überraschen. Als wir vom Parkplatz Richtung Meer laufen sehen wir den tollen Strand schon und können es nicht glauben, dass es in einem Nationalpark solch einen tollen geben kann.

Das Wasser ist kristallklar aber nur gefühlte 5° kalt. Wir trauen uns trotzdem rein und laufen einige Meter.Aber das Wasser ist so kalt, dass wir gleich wieder aufgeben. Andere trauen sich mehr und springen sogar, nur mit der Badehose bekleidet in die Wellen. Unglaublich.

Storming the East Tour

Nach Reinigen sämtlicher Kleidungsteile fahren wir weiter nach Süden. Das Thunder Hole ist eine schmale Felsspalte, in der das Meer mit hoher Geschwindigkeit hineinrauscht und durch einen Unterdruck einen Art „Donner“ mit Gischt erzeugt. Leider oder vielleicht zum Glück, ist aufgrund des guten Wetters, die Strömung nicht so stark und der „Druck“ nicht so hoch.

Storming the East Tour

Wir machen ein kurzes Picknick in Fabbri und fahren weiter zum Otter Point. Dort halten wir aber nur kurz an. An der Westseite des Park Loop Road gibt es keine Highlights mehr. Abgesehen vom Cadillac Mountain, den wir aber schon zu Beginn angeschaut haben. Wir starten daher in den Westteil der Mount Desert Island, was nicht mehr zum Acadia NP gehört.

Dort befindet sich im Süden der Bass Harbor Head Leuchtturm. Dieser von der offiziellen Stelle nur aus unmittelbarer Nähe zu sehen. Wir finden aber eine weitere Möglichkeit, einen besseren Blick auf den Leuchtturm zu bekommen.

Storming the East Tour

Die weitere Strecke entlang der Westküste ist sehr schön und auch für einen Besuch im Park empfehlenswert. Wir erreichen Bar Harbor am späten Nachmittag und gehen noch in der Main Street ein Eis essen. Am Abend haben wir das Route 66 ausgesucht, was in einer Nebenstrasse der Main Street liegt. Das Restaurant ist mit tollen Memorabilias ausgestattet und das Gebäude wurde mit Teilen einer gekauften Kirche komplettiert. Die Hamburger sind dort sehr gut und recht günstig.

Storming the East Tour

Gefahrene Strecke: 83 Meilen

Hotel: Ledgelawn Inn, Bar Harbor $ 84,50 / € 69.-
Essen: Route 66, Bar Harbor -- 40 $
Sehenswürdigkeiten: Acadia Nationalpark, Mount Desert Island 
Wetter: 20° C 

 

 

 

Tag 12

 

Von Acadia NP nach North Conway, NH

Heute bekommen wir auch wieder das Frühstück im Chiltern Inn. Gestern hatte uns die General Managerin gefragt, ob wir auch Gemüseomletts mögen und heute bekommen wir diese frisch serviert. Dazu wieder einen tollen Fruchtsalat und davor Kartoffeln mit Lauch und Zwiebeln. Gestärkt starten wir unsere heutige Fahrt Richtung Fahrradverleih. Wir hatten einen Flyer gesehen und wollen heute eine kleine Fahrradtour unternehmen. Im Hotel können wir auch nach der Rückkehr noch auschecken.

Der Fahrradverleih sieht auf den ersten Blick gut aus. Recht neue Bikes und eine eigene Werkstatt. Leider stellt sich erst später heraus, dass die Technik der Bikes etwas zu Wünschen übrig lässt. Wir starten unsere Tour nach kurzem Check der Route und Aufsetzen der obligatorischen Helme direkt am Shop in Richtung Acadia. Wir wollen den Eagle Lake umqueren, was ca. 6 Meilen sind.

Zuerst müssen wir den Hauptstrassen entlang und überqueren die US 3, bis wir rechter Hand die Bike-Routen finden. Diese sogenannten Carriage-Routes sind für Fahrräder und im Winter auch für Skilangläufer vorbehalten. Die Strecke verläuft meist flach, mit einigen kleineren Anstiegen. Wir kommen mehr oder weniger ohne größere Anstrengungen vorwärts. Es ist doch immer wieder ein anderer Blick mit dem Fahrrad als von den Autostrecken. Leider ist der Lenker von Birgit und Denise nicht wirklich fest aber wir trotzen den widrigen Umständen und fahren unsere Runde zu Ende.

Storming the East Tour

Nach etwas mehr als 3 Stunden erreichen wir wieder den Bike Rental Shop und beschweren uns. Wie nicht anders erwartet bekommen wir eine Reduzierung der Mietgebühr.
Wir fahren kurz zurück in unser Hotel, packen unsere Sachen und fahren los Richtung North Conway.

Sorry, wir haben uns ja auch noch gar nicht vorgestellt. Hier ist das Team, dass Du bei dieser Reise dauernd begleitest und die über diese Reise mit Bildern und Texten berichten. Hier bei einer kleinen Pause auf der Radtour heute.

Storming the East Tour

von links: Arndt, Denise, Birgit, Frank

Dies ist ein Fahrt von ca. vier Stunden. Da Arndt und ich uns beim Fahren abwechseln, ist es nicht anstrengend diese Strecke noch nach einer Radtour zu machen. Im Allgemeinen ist es keinen Tag in diesem Urlaub anstrengend zu fahren, da wir uns da sehr gut abwechseln können.

Storming the East Tour

Wir kommen im North Conway Grand Hotel an. Die Fahrt verlief unspektakulär. Wir checken ein, machen uns kurz frisch und gehen noch Abendessen. Im Ort selbst ist noch nicht viel los, das Outlet macht bereits um 6pm zu.

Storming the East Tour

Gefahrene Strecke: 230 Meilen

Hotel: North Conway Grand Hotel $ 85,32
Essen: Decades, North Conway -- 71 $
Sehenswürdigkeiten: Acadia NP ( Fahrradtour am Eagle Lake ) 
Wetter: 20° C 
Tanken: Mobil, North Windham, ME / 65,62 $ / 3,769 $ pro Gallone

 

 

 

Tag 13

 

Von North Conway, NH to Barre, VT

Gestern Abend haben wir uns noch erkundigt, ob die Cog Railway heute fährt. Leider haben wir Pech, denn sie fährt noch am Wochenende und bis dahin können wir nicht warten. Da dies aber auf unserem Weg liegt, fahren wir trotzdem kurz vorbei. Wir starten heute nach Norden, in Richtung White Mountains. Das erste Teilstück führt uns über die US 16 Richtung Gorham. Diese Strecke führt quer durch die White Mountains. New Hampshire ist bekannt für seine Covered Bridges und wir haben unterwegs einige entdeckt.

Storming the East Tour

Leider verpassen wir die Abfahrt zur Mount Washington Auto Road und müssen daher einige Meilen wieder retour. Der überaus freundliche Herr am Entrance teilt uns mit, dass nur die ersten 4 Meilen der kompletten 8 Meilen befahrbar sind. Aufgrund des Schnees ist der zweite Teil gesperrt. Wir bezahlen auch nur 20 $, anstatt 20 $ pro Fahrzeug und je 7 $ für jeden Insassen.

Wir bekommen sogar eine CD auf deutsch, die uns die Geschichte und Erklärungen zur Entstehung der Strasse zum Mt. Washington erklärt. Die Strasse ist gut befahrbar und für unseren Geschmack weniger schmal und steil als uns das Schild am Entrance suggeriert. Wir halten hier und da an und bestaunen den tollen Ausblick auf die gegenüberliegenden Berge. Weiter oben werden wir von einem Mitarbeiter der hiesigen Firma abgehalten weiter zu fahren und machen Halt auf dem vorhandenen Parkplatz. Es führt ein kleiner Trampelpfad auf eine Freifläche, die einen weiteren guten Aussichtspunkt beschert.

Auch auf der Bergabfahrt bekommen wir einen Erklärung auf der Cd geliefert. Hier laufen die Bremsen zur Hochform auf und es bietet sich an, die Untersetzung oder eben Gang 1 einzuschalten, so dass der Motor die Bremsen etwas unterstützt. Am Ende war es aber für unseren Chrysler kein Problem und wir fahren Richtung Norden weiter. Wir umfahren etwas den National Forest auf Highway 2 und 115, bevor wir auf die 302 einbiegen, die die White Mountains von Westen nach Osten durchquert. Auch diese Strecke ist sehr sehenswert und hier und da lässt sich ein Stopp nicht vermeiden.

Die Reklame für die Cog Railway ist kurz darauf am linken Fahrbahnrand zu sehen. Wir biegen die Strasse ab und fahren die sechs Meilen bis zur Station. Die Railway fährt ja leider erst morgen, wir sehen aber am Horizont Rauch hochsteigen, deshalb werden wir neugierig. Die Bahn kommt gerade vom Berg herunter und wir hoffen, sie doch noch zu Gesicht zu bekommen. Leider ist die Bahn wohl auf Instandsetzungstour und hält in grösserer Entfernung an um an den Gleisen etwas zu reparieren. Nach einer längeren Wartezeit fahren wir dann erfolglos weiter.

Storming the East Tour

In der selben Strasse befindet sich auch das Mount Washington Hotel, was durch ein geschichtliches Ereignis bekannt geworden ist und noch heute durch die weise Fassade und das rote Dach heraus sticht. Die beste Sicht darauf ist kurze Zeit später von der US 302.

Wieder in North Conway angekommen, kommt der letzte Teil der White Mountains Durchquerung. Wir fahren den Kancamagus Highway, der in Lincoln endet. Hier gibt es 12 Highlights, von den wir aber nicht alle besuchen. Zuerst kommen die Lower Falls, das in Wirklichkeit keine richtigen Falls sind, sondern eine schöne Stelle am Swift River. Weiter geht es mit den Sabbaday Falls. Der kurze Walk dorthin lohnt sich auf jeden Fall und hier sollte jeder einen Stopp machen.

Storming the East Tour

Im weiteren Verlauf gibt es noch einige Scenic Overlooks die wir aber aufgrund der knappen zeit weglassen. Leider oder vielleicht zum Glück sind wir etwas spät dran und unser letztes Ziel des heutigen Tages droht zu Scheitern. The Flume Gorge im Franconia State NP. Eine enge Granitschlucht die zu Fuss erkundet werden kann. Das Visitor Center hat im Winterhalbjahr leider nur bis 5pm geöffnet und wir sind sehr eng in der Zeit. Letztendlich schaffen wir es gerade noch, dort rechtzeitig anzukommen und sind im Nachhinein froh, dass wir so spät sind. Es ist ausser uns keiner mehr unterwegs.

Normal fährt hier ein Bus das erste Teilstück, dieser fährt aber nur bis eine halbe Stunde vor Schließung, also laufen wir dieses Stück eben auch noch mit. Der Trail führt zuerst durch eine schöne Covered Bridge und dann weiter im Wald auf einem breiten Trail.

Wir erreichen die Ausläufer der Flume schon recht früh. Die komplette Strecke wurde auf Holzwegen gestellt und es ist sehr komfortabel dort zu laufen. Die tollen Farben des Granits schimmern durch das Wasser noch schöner und unsere Kameras laufen heiss. Schön, dass es hier um diese Uhrzeit kein Gedränge gibt und wir ungestört knipsen können.

Storming the East Tour

Wir laufen die Schlucht entlang, immer wieder finden wir neue, tolle Motive und da wir alle vier fotografieren, dauert es entsprechend lang bis alle die Bilder gemacht haben. Am Ende der Schlucht befindet sich noch ein kleiner Wasserfall, bevor wir am Rim oben auf die Schlucht schauen können. Im weiteren Verlauf des Trails, der wieder durch den Wald führt, gibt es noch einen Pool und eine begehbare Covered Bridge zu sehen.

Nach etwas mehr als 2 Stunden sind wir wieder am Parkplatz und fahren Richtung unserer Unterkunft in Barre. Wir entscheiden auf dem weiteren Weg noch anzuhalten und etwas zu essen, sonst wird es am Ankunftsort doch etwas zu spät. Wir kehren bei Applebees ein und fahren gegen 8.30pm erst weiter. Ein langer aber sehr schöner Tag geht zu Ende.

Storming the East Tour

Gefahrene Strecke: 260 Meilen

Hotel: Days Inn Barre $ 93,69
Essen: Applebee`s, Littleton -- 41 $
Sehenswürdigkeiten: White Mountains, Mt. Washington, Kancamagus Highway, The Flume ( Franconia Notch SP ) 
Wetter: 20° C 

 

 

 

Tag 14

 

Von Barre, VE nach Lake George, NY

Die Sonne scheint und wir starten unsere heutige Tour. Zuerst gehen wir in Barre frühstücken, da wir im Days Inn nur Kaffee bekommen. Wir finden eine kleine Bäckerei im Zentrum und dort gibt es in der Tat feines Gebäck und sehr heissen Kaffee. Auf dem Parkplatz sehe ich dann noch mein Traumauto, was ich mir irgendwann leisten will. Einen Chevelle SS Baujahr 1969.

Storming the East Tour

Wir starten die Fahrt Richtung Interstate. Unser erster Stopp ist die Fabrik von Ben & Jerry`s, die eine Factory Tour anbietet. Ben & Jerry`s ist Amerikas lustigster und bekanntester Eiscremehersteller. In der Fabrik wird eine Tour durch die Produktion mit anschliessen Verkostung für 3 $ angeboten. Leider sieht man am Wochenende die Produktion nur an stehenden Maschinen, aber der Film, den wir gezeigt bekommen, zeigt den kompletten Herstellungsverlauf der Ice-Cream. Dies wird in sehr lustiger Art und kurzweilig gezeigt, so dass sich die Tour für uns auf jeden Fall gelohnt hat.

Storming the East Tour

Nachdem das Shelburne Museum leider erst am 18.05.2008, also Morgen, öffnet, haben wir uns entschieden noch Burlington zu besichtigen. Dieser kleine Studentenort liegt direkt am Lake Chaplain und hat einen historischen Ortskern. Da an diesem Wochenende die Graduation der Universität stattfinden, ist in der Fußgängerzone die Hölle los. Wir schlendern durch die Altstadt, über den Markt und wieder retour. Der Ort bietet auch einige tolle Einkaufsmöglichkeiten.

Storming the East Tour

Die Shelburne Farms liegen nur 7 Meilen südlich von Burlington und wir haben uns die letzte Tour um 3.30pm ausgesucht. Wir treffen rechtzeitig vorher dort ein und haben noch die Möglichkeit, den Shop anzuschauen. Diese Farm ist heute noch aktiv und wird von Mietgliedern finanziert. Dazu ist es noch ein Historical Landmark. Hier wird unter anderem Käse hergestellt und es befindet sich ein Hotel auf dem Grundstück, direkt am See gelegen.

Storming the East Tour

Erbaut wurde diese Farm 1886 und ist seit 1972 eine non-profitable Education, was soviel bedeutet, dass sich diese Farm selbst finanziert und keine Gewinne erzielt. Die Tour beginnt zuerst mit einem Film über die Geschichte, dann werden wir auf einem offenen agen durch die Anlage gefahren und an einigen Punkten wird ein Stopp gemacht und dazu etwas erklärt. Die Käserei bekommen wir zu sehen, die Räumlichkeiten für Schüler und das Hotel.

Nach der etwa 1,5 stündigen Tour starten wir unsere Fahrt Richtung Lake Gerge, NY, unser heutiges Etappenziel. Das sind noch ca. 2 Stunden Fahrt, so dass wir erst gegen 7.30pm am Hotel eintreffen werden. Der Verkehr ist zuerst viel und unser TomTom will uns über eine Fähre schicken. Das wollen wir aber nicht und fahren eine andere Strecke, später entlang des Lake George. Viele Hotels hier machen auch erst Mitte oder Ende Mai auf, so dass es in Lake George und speziell in unserem gebuchten Hotel sehr voll ist.

Wir gehen am Abend noch in eine Brewery und lassen den Tag ausklingen.

Storming the East Tour

Gefahrene Strecke: 155 Meilen

Hotel: Best Western Lake George $ 70,08 / € 42,44
Essen: Adirondack Brewery, Lake George -- 70 $
Sehenswürdigkeiten: Ben & Jerry`s Factory Tour, Burlington, Shelburne Farms 
Wetter: 20° C 
Tanken: Mobil, Barre, VT / 52,72 $ / 3,939 $ pro Gallone

 

 

 

Tag 15

 

Von Lake George, VE nach Newburgh, NY

Heute befahren bzw. durchqueren wir 4 Staaten. Das ist fast so wie mit den Four Corners im Westen der USA. Unser Start ist in New York, wir fahren hinüber nach Vermont um in Manchester anzuhalten. In diesem Ort befinden sich einige Designer-Outlets, die wir auf einem Flyer in einem der Motels gefunden hatten. Es gibt nur einige interessante Marken, da dies aber direkt auf dem Weg liegt, nutzen wir einen Stopp um uns kurz umzuschauen.

Als wir durch die Hauptstrasse laufen, fallen uns einige Plakate und Menschen auf, die etwas vorbereiten. Wenig später entdecken wir den Grund dafür. Heute findet um 1pm eine Parade zu Ehren einiger IRAK-Rückkehrer dieses Ortes statt. Dazu haben sich Veteranen des zweiten Weltkriegs, des Korea-Kriegs und auch aktive Militärs beteiligt. Zusätzlich beteiligen sich alle hiesigen Vereine, die Feuerwehr, die Musikvereine und weitere. Eine Parade dieser Größe, sieht man bei uns nicht mal zu einem Jubiläum einer Stadt oder Gemeinde und hier wurden „nur“ einige Rückkehrer geehrt.

Storming the East Tour

Die weitere Fahrt führt uns durch Massachusetts und dann weiter direkt nach Connecticut, bevor wir kurz vor unserem heutigen Stopp wieder in New York eintreffen. Dieser Tag hatte keine Sightseeing-Höhepunkte, da wir die Strecke vom Norden Vermonts bis nach New York „überbrücken“ müssen und es eben dann einen Fahrtag, wie den heutigen geben muss.

Trotzdem hatten wir viel Spaß und wir lassen unseren letzten Abend mit einem tollen Essen in einem unseren neu entdeckten Lieblingsrestaurant, dem Olive Garden, ausklingen.

Storming the East Tour

Gefahrene Strecke: 265 Meilen

Hotel: Super 8, Newburgh $ 72,98 / € 46,77
Essen: Olive Garden, Middletown -- 34 $
Sehenswürdigkeiten: US 7
Wetter: 14° C 
Tanken: Mobil, Fishkill, NY / 28,14 $ / 3,999 $ pro Gallone

 

 

 

Tag 16

 

Von Newburgh, NY nach Flughafen JFK, NY

Warum stehen wir im Urlaub um 6am auf ? Ich denke, die meisten verstehen diese Frage nicht. Einige werden sie aber verstehen. Wir sind in Orange County, nein nicht in Kalifornien, sondern das gleichnamige County Nähe New York und hier sind die Orange County Choppers zuhause. Diese Kultfirma, bekannt aus der Fernsehserie American Chopper hat im April das neue World Headquarter in Newburgh eröffnet. Hier werden hochwertige Chopper in Handarbeit für Firmenaufträge hergestellt. Zusätzlich gibt es auch noch Custom-Bikes, die sozusagen von der Stange gekauft werden können. Ein Fernsehteam begleitet die Arbeiten an den Choppern rund im die Uhr und die sehr unterhaltsame 45 Minuten Sendung endet nicht selten mit einem Streit zwischen sr. und jr. über die verschiedenen Arbeits- und Denkwesen beider.

Wir nehmen diese Reise zum Anlass und wollen Mal die Familie Teutul aus der Nähe betrachten. Um dies zu können stehen wir um 6am auf, so dass wir vor Arbeitsbeginn vor Ort sind. Rick Petko erscheint als erster und entlädt einen Chopper aus dem mitgebrachten Anhänger.

Storming the East Tour

Kurz vor 7am treffen alle Mitarbeiter, wie Christian, Paul jr., Paul sr., Jason, Ron, Mike und Steve zur Arbeit ein. Clevererweise wurde im neuen Headquarter ein Parkhaus installiert, indem alle mit quietschenden Reifen verschwinden. Die meisten grüßen uns sehr freundlich. Wir haben noch aus diversen Homepages die Adressen der Teutuls herausgefunden und wollen schauen, ob wir die Häuser von Paul sr., Paul jr. oder Mikey finden.

Bei der ersten Adresse, werden wir in der Tat fündig. Das ist das Haus von Paul Teutul sr., was total schön am Ende einer abglegenen Strasse gelegen ist. Bei den weiteren Adressen sind wir uns nicht sicher bzw. wir finden keinen Anhaltspunkt ob hier einer der Teutuls, dabei belassen wir es dann auch. Die Privatgründstücke wollen wir nicht ohne Genehmigung betreten.

Storming the East Tour

Wir besuchen auch noch die alte Werkstatt. Hier wurde bis vor kurzem noch voll gearbeitet. Erst Ende April sind die Orange County Choppers in das neue World Headquarter umgezogen. Auch in der alten Werkstatt wird noch an Motorrädern gebastelt, zusätzlich wird die freie Aussenfläche für die Lagerung diverser Auflieger benutzt. Nachdem der Store erst um 9am öffnet, fahren wir zurück in`s Hotel, was nur ca. 500 Meter entfernt liegt und checken aus. Zuvor packen wir aber zuerst noch unsere Koffer um und frühstücken.

Storming the East Tour

Wir statten auch noch Nub Grafix in Walden einen kurzen Besuch ab. Nub stellt die hochwertigen Mal- und Lackierarbeiten für Orange County Choppers her. Das sollte man bei der Grösse seines Geschäfts gar nicht glauben, denn das kann man leicht übersehen und richtig einladend sieht es da im Verkaufsraum auch nicht aus.

Storming the East Tour

Nachdem der Store erst um 9am öffnet, fahren wir zurück in`s Hotel, was nur ca. 500 Meter entfernt liegt und checken aus. Zuvor packen wir aber zuerst noch unsere Koffer um und frühstücken. Wir fahren nach dem Packen des Autos wieder zurück zu OCC und bestaunen den riesigen Store, der sehr geschmackvoll eingerichtet wurde.

Einige Themenbikes zieren die Glasfront. Hat man alle Folgen von American Chopper, so wie Frank, gesehen, weiss man über jedes Bike etwas zu berichten. Auch sehr viele Merchandise-Artikel, wie T-Shirts, Schuhe, Sweat-Shirts mit diversen Motiven gibt es zu kaufen. An der linken Seite befindet sich der Service-Eingang für Motorräder. Hier hat man bei geöffneter Rolltüre die beste Möglichkeit die „Teutuls“ einmal live und ohne Abdunklung zu erleben.

Storming the East Tour

Im hinteren rechten Teil des Stores wurde eine Glasfront installiert, von der man einen Einblick in die Werkstatt der Mitarbeiter hat. Hier werden hauptsächlich die Themenbikes gebaut, da diese Bikes auch die Hauptrolle in den Serien spielen. Hier lässt sich prima nachvollziehen, wie gearbeitet wird und wie auch das Filmteam, was die meiste Zeit bei dem Bau eines Themenbikes vor Ort ist, ständig alle Einzelheiten filmt.

Leider ist diese Glasfront so stark abgedunkelt ( die Gründe sind wohl klar ), das ein Fotografieren, auch mit einer hochwertigen Kamera fast unmöglich macht. Es ist aber trotzdem toll, mal die Personen, die man aus dem Fernsehen kennt, live anzuschauen und die Bilder bleiben einem in Erinnerung, das ist das wichtigste. Hier ein Beispielbild mit einer Canon EOS 5D mit einem 24-105 L-Objektiv:

Storming the East Tour

Zusätzlich habe ich noch ein kleines Video von der Werkstatt gedreht. Hier ist sicher einiges besser zu erkennen, als auf den Fotos, denn die bewegten Aufnahmen sind durch das schlechte Licht besser möglich. Viel Spass.

Frank kann sich gar nicht losreissen. Jetzt erscheint auch noch Beth, die junge Frau von Paul sr. um etwas einzukaufen. Standesgemäß mit dem roten Hummer 2 der Familie. Erstaunlichweise bezahlt Sie die Einkäufe und unterhält sich sehr lange mit dem Verkäufer. Wieder draussen unterhält sie sich mit einer Besucherin, die zwei Hunde mitbringt sehr angeregt und fährt dann wieder weiter.

Storming the East Tour

Die komplette Bildergalerie aller Aufnahmen rund um Orange County Chopper findest Du hier.

Nachdem aber Denise und Arndt das nicht so sehr interessant finden, fahren wir nach Kauf eines T-Shirts Richtung JFK. Unser Flug geht um 5.45pm. Wir wollen aber nicht hetzen und sind deshalb lieber etwas früher am Flughafen. Das Auto geben wir am Rental Car Center ab und packen unsere sieben Sachen und fahren mit dem AirTrain zu Terminal 4. Der Check Inn hat noch nicht geöffnet, es gibt aber bereits eine kleine Schlange.

Nur wenige Augenblicke später öffnet der Schalter und wir checken ein. Dieses Mal haben wir die Koffer perfekt gepackt und gewogen, somit gibt es keine Schwierigkeiten. Wir schlendern noch etwas im Duty Free Bereich herum, bevor wir uns an die elend lange Schlange am Sicherheitscheck anstellen müssen. Hier geht es zu, wie im Taubenschlag. Alle Flüssigkeiten entsorgen oder in eine Tüte packen, Personalausweis und Boadkarte vorzeigen, Schuhe ausziehen, Gürtel ablegen, Laptop separat legen, alle Ggegenstände aus der Hose und durch. Dieses Mal werden wir nicht weiter kontrolliert und das Aniehen dauert länger als die Kontrolle.

Die Maschine steht zum Glück schon am Gate und wir harren der Dinge bis zum Boarding. Alle sind etwas kaputt, da das frühe Aufstehen nicht unbedingt förderlich für die Fitness war. Das Boarden läuft pünktlich ab. Da die Maschine nicht voll gebucht ist, sichern wir uns wieder die Reihe am Exit. Der Service ist wieder sehr gut, es gibt eine Vielzahl von Zeitschriften und das Essen ist auch OK. Nach 6.50 Stunden treffen wir in Düsseldorf ein. Alle Gepäckstücke kommen zum Glück an und den Zoll passieren wir auch ohne größere Probleme. Ich wurde angehalten und ausgefragt, aber es wurde nicht kontrolliert.

Unser Weiterflug nach Düsseldorf geht erst in 3 Stunden und das Umbuchen würde 40 € pro Person kosten, also lassen wir das. Wir machen es uns am Flughafen gemütlich und fliegen dann pünktlich nach Stuttgart.

Das war`s wieder mal. Die Zeit ging rasend schnell rum. Das Fazit dieser Reise folgt noch.

Storming the East Tour

Gefahrene Strecke: 130 Meilen

Sehenswürdigkeiten: Orange County Choppers 
Wetter: 18° C , 
Tanken: Mobil, Newburgh, NY / 40,67 $ / 3,939 $ pro Gallone

 

 

 

Fazit

 

Wie immer am Ende einer Reise, ziehen wir ein Fazit. Dieses Mal war alles anders. Wir waren zum ersten Mal zu viert unterwegs und das Ziel war etwas anders als die letzten Jahre. Trotzdem war es insgesamt sehr schön. Wir hatten nur einen Regentag. Die restlichen Tage waren meist schön bzw. richtig für Sightseeing. Hier unsere Anmerkungen zur Reise:

1) Neuengland ist eine Reise wert. Das nächste mal aber in der „Fall Foliage“ Zeit, da dort die Landschaft noch schöner herauskommt 
2) Vermont ist ein Traumstaat. Klein, beschaulich aber wunderschön 
3) Zu viert fahren ist durchaus möglich, aber verlangt eine andere Planung. Wir haben das sehr gut hinbekommen 
4) Durch den sehr guten Eurokurs nimmt die Zahl der europäischen Touristen stark zu. Das fällt auf, positiv und negativ. 
5) New York ist auch nach dem 3. Besuch immer wieder toll. Dieses Mal haben wir ganz neue Seiten entdeckt.

Schussfazit: Neuengland sieht uns ganz sicher in einem der nächsten Oktober wieder. Bis dann also.

 

Behind the Scenes eines Urlaubs

Storming the East Tour

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Kosten

 

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