USA 2009-2 – Reisebericht

Gestern Abend waren wir noch lecker im Thai-Besen essen und nun starten wir an den Stuttgarter Flughafen. Die Straßen sind um diese Uhrzeit natürlich frei und wir sind nur eine halbe Stunde unterwegs. Die Delta-Schalter befinden sich in Terminal 3, also nicht im Hauptterminal. Die Schlangen am Schalter sind heute morgen entsprechend lang, da dieser Flug ausgebucht ist und zusätzlich das Online Check-Inn nicht funktionierte. Warum dann aber jemand am Baggage Drop-Off Schalter auf Gäste wartet und nicht die wartenden Passagiere abfertigt, versteht hier niemand.

Leider bekommen wir beim Check-Inn keine Plätze an den Exit-Rows, da diese durch Delta gesperrt wurden. Wir haben aber noch die Möglichkeit am Check-Inn Gate danach zu fragen. An den Sicherheitskontrollen ist heute Morgen nichts los und wir wären in fünf Minuten fertig. Wenn da nicht das ewige Problem mit unserer Fotoausrüstung wäre. Dieses Mal findet der Mann am Röntgengerät etwas organisches darin, wir können uns nicht wirklich vorstellen was das ist, aber wir werden gebeten dem Gepäck einen Sprengstofftest zu unterziehen. Der freundliche Polizist bittet uns in einen der Räume nebenan.

Wir unterhalten uns über unser Reiseziel, der Polizist ist begeistert, da er erst gerade im Januar in Florida war und auch seit dem im USA-Fieber ist. Natürlich ist der Sprengstofftest negativ und wir gehen Richtung Abflug-Gate um nach den Exit-Sitzplätzen zu fragen. Leider wurden diese bereits an eine Familie vergeben und ein weiterer in Reihe 14 ist bereits vorreserviert. Somit geben wir uns keine grossen Chancen, noch einen der begehrten Plätze zu bekommen.

Nachdem es einige Stand-By Passagiere gibt, dauert das Boarding etwas länger. Auch den Versuch ein Upgrade in die Business Elite zu bekommen, wurde uns mit der Frage, ob wir das bezahlen wollen, abgelehnt. Na ja, ein Versuch war es wert.

Wir haben ja trotzdem eine schöne Zweierreihe weiter hinten, was sich aber später als nicht so optimal herausstellen wird. Wir starten um 10.50 Uhr also zehn Minuten vor den geplanten Abflugzeit. Die Flugzeit soll heute 9:24 Stunden betragen, was wir als sehr kurz einschätzen.

Wir haben heute das Einreiseformular I-94W schon beim Check-Inn erhalten und können daher gleich damit anfangen dieses auszufüllen. Was heißt da wir, das ist immer Frank`s Aufgabe, keiner weiß warum. Auch das Zollformular haben wir gleich bekommen und somit haben wir die Bürokratie gleich zu Beginn des Fluges erledigt und abgehakt.

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Nach dem üblichen Freigetränk mit kleinem Beiwerk, in diesem Fall gab es wieder Erdnüsse, bekommen wir nach ca. zwei Stunden unsere Hauptmahlzeit. Währenddessen läuft James Bond`s neuer Film Ein Quantum Trost. Zur Auswahl stehen heute Chicken oder Pasta, was nicht wirklich eine Überraschung war. Das Essen schmeckte aber durchaus gut und wir sind für`s Erste zufrieden.

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Birgit liest wie üblich ein Buch, dieses Mal mit satten 500 Seiten und Frank sitzt am iPod und schaut sich American Chopper an. Wer sich für diese TV-Serie aus den USA interessiert, dem können wir berichten, dass in Season 6 Paul Jr. von seinem Vater gefeuert wurde. Aber wir schweifen ab. Nach James Bond folgenzwei weitere Filme, deren Namen ich mir nicht gemerkt habe. Die waren es auch nicht wert. Kurz vor der Landung gibt es noch eine köstliche kleine Pizza, Made in Italy. Davon hätten wir gerne einen Nachschlag gehabt.

Wir landen eine Stunde vor der Zeit um 3.30pm Ortszeit in Atlanta, Hartsfield International Airport. Mit uns kommt noch eine Lufthansa-Maschine und eine Air-France Maschine an. Wir beeilen uns, dass wir bei der Immigration vorne sind und lassen uns von den vielen Wegen und Gängen nicht irritieren. Heute ist es nicht so voll und wir stehen schon nach 15 Minuten am Schalter. Der Immigration Officer hat heute nicht wirklich Lust zu Arbeiten und stellt uns nur einige wenige belanglose Fragen. Der übliche Scan der 4 Finger mit einem zusätzlichen Bild und wir sind immigriert.

Am Baggage Claim Carousell Nr. 6 nehmen wir unser Gepäck auf, um es kurze Zeit später wieder am Re-Check abzugeben. Dazwischen passieren wir noch den Zoll und geben die Zollerklärung ab. Auf unseren Boardkarten nach las Vegas ist Abfluggate A24 notiert aber an den aktuellen Anzeigen im Flughafen erscheint E1. Da wir uns sowieso im E-Terminal befinden sparen wir uns dieses Mal den Weg mit dem Zug.

Wir holen uns den ersten Starbucks-Cafe bzw. Tee und setzen uns in den Food-Court, der gerammelt voll ist. Wir haben noch über zwei Stunden Zeit bis zu unserem Abflug nach las Vegas. Besser etwas zu viel Zeit als hetzen, das haben wir schon oft gehabt und darauf können wir gerne verzichten. Leider ist das Internet hier nicht kostenlos und auch nach etlichen Versuchen gibt es kein freies Netz. Dann rufen wir eben kurz zu Hausen an, anstatt eine Email abzusenden. Schade.

Das Boarding läuft ohne Probleme ab und wir sind in der Zeit. Es ist auch eine Boeing 767-300 wie von Stuttgart nach Atlanta, aber diese ist mit „Personal TV“ also einem eigenen Bildschirm im Vordersitz ausgestattet. Das hätte sich Delta vielleicht auch für die Langstrecke einfallen lassen können. Hier gibt es Live TV-Sendungen, Spielfilme und Spiele zur Auswahl. Wirklich toll und kurzweilig.

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Wir starten leider nicht pünktlich um 5.40pm, da noch einige Passagiere kommen und die Maschine mit einer Person überbucht ist. Es wird also ein Freiwilliger gesucht, der für eine Nacht inkl. 100 $ Delta-Gutschein und einem freien Abendessen in Atlanta bleibt und morgen früh fliegt. Die Flugzeit beträgt 3.55 Stunden und wir machen es uns gemütlich. Kurz vor der Landung in Las Vegas überfliegen wir den Hoover Dam. Wir können sehr gut, den Fortschritt der neuen Brücke sehen, die später mal die Überfahrt auf dem Hoover Dam ersetzen soll. Über dieses ehrgeizige Projekt lässt sich vieles auf dieser Seite nachlesen. Das Bild ist leider nicht ganz scharf. Sorry, für die schlechte Qualität.

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Am McCarran International Airport angekommen, geht es zuerst mit dem Zug zum Main Terminal und dann an die Gepäckausgabe. das Gepäck benötigt ziemlich lang aber wenigstens kommt alles an. Seit einiger Zeit hat nicht mehr jede Mietwagenfirma einen Shuttle-Bus sondern es gibt einen gemeinsamen Bus, da alle Vermieter unter einem Dach sind. Der Bus steht bereits da und wir steigen sofort ein. Die Fahrt dauert keine 10 Minuten und wir sind am Alamo-Schalter. Kein einziger ausser uns will um diese Uhrzeit einen Mietwagen übernehmen und es geht daher sehr schnell. Die übliche Frage nach einem Upgrade bzw. nachdem Roadside Plan verneinen wir und sind innerhalb 10 Minuten auch schon fertig.

Das Parkhaus ist direkt hinter den Schaltern und so stehen wir nach wenigen Metern an den Fahrzeugen. Die Midsize SUV Reihe, die wir gebucht haben, ist völlig und so schauen wir uns in der SUV-Reihe mal um. Dort finden wir zuerst einen Ford Escape, der uns aber nicht zusagt. Als wir einen Toyota Highlander bereits in Beschlag genommen haben, fragt Frank kurz bei einer Mitarbeiterin ob es OK ist die nächsthöhere Klasse zu nehmen und sie bejat. Als wir gerade den Toyota beladen haben, kommt ein weinroter Chevrolet Trail ( Trampelpfad )Blazer LT daher gefahren. Das wäre natürlich das richtige Fahrzeug für uns, da wir das bereits kennen und damit gut zurecht kommen.

Als wir das Fahrzeug beladen haben und noch einige Minuten warten, sehen wir einen schneeweißen Jeep Commander heranrauscht. Nachdem der Alamo-Mitarbeiter das Fahrzeug eingeparkt hat, checkt Frank ob dieser OK ist und alles drin ist, was wir benötigen. Da wir schon immer mal einen Commander fahren wollen, räumen wir unser Gepäck eben nochmals um. Bei diesem Fahrzeug handelt es sich um einen Wagen der Fullsize-SUV Klasse, also zwei Klassen höher als wir eigentlich gebucht haben. Die Mitarbeiterin stimmt aber auch diesem Wunsch zu und wir verlassen das Rental Car Center.

Bei diesem Jeep Commander handelt es sich um einen Allrad-Modell mit permanentem Antrieb und keiner Untersetzung. Die Bodenfreiheit ist sehr gut und die Reifen schauen sehr geländetauglich. Der Commander hat eine 6-Zylinder Maschine mit 3,7 Liter Hubraum. Die Innenausstattung ist sehr spartanisch und eckig, wie man es vom Jeep gewohnt ist. Hier ein Bild einer späteren Aufnahme.

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Die Fahrt entlang des Las Vegas Boulevard läuft wir immer schleppend und so sind wir erst gegen 9pm in unserem Hotel. Das Einchecken geht schnell und wir bekommen ein Zimmer im 51. Stock. Leider kein Strip-View, da keines mehr frei ist, aber für morgen wird uns eines versprochen.

Das Zimmer oder sollen wir sagen, die Suite ist sehr groß und wunderschön eingerichtet. Bewertung dazu findest Du wie immer in unserem separaten Teil etwas später.

Gefahrene Strecke: 5 Meilen / 8 Kilometer

Hotel: Wynn, Las Vegas -- 104,45 $ / 74,14 €
Sehenswürdigkeiten: keine
Wetter: gefühlte 30°C
Essen: im Flugzeug

 

 

Tag 2

 

Der Blick aus dem Fenster des Hotels ist sogar nach hinten raus spitze. Also muss der Blick auf den Las Vegas Boulevard mehr als atemberaubend sein. Direkt vor unseren Füßen liegt der 18 Loch Golfplatz, so ein schönes Grün haben wir noch nirgendwo sehen können. Daneben hat man den besten Blick auf den Poolbereich und auf das Hilton. Die Fenster der Hotelzimmer im Wynn reichen vom Boden bis zur Decke und haben eine geschätzte Breite von sieben Metern. In der Nacht haben wir noch stundenlang raus geschaut und die startenden Flugzeuge beobachtet. Hier der Blick auf den Wasserfall, der das Loch 18 abschließt.

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Wie nicht anders zu erwarten war, sind wir heute morgen recht früh wach geworden. Gegen 7 Uhr machen wir uns auf den Weg runter in`s Hotel. Da wir im Wynn nur einmal kurz waren, wollen wir uns zuerst etwas umschauen. Bei Penske, dem Ferrari-Händler ist noch geschlossen. Der Eintritt für diesen „Autohändler“ kostet 10 $. Unglaublich, die sollen doch froh sein, dass jemand ein Auto kauft und nicht die potentiellen Kunden mit solchen Dingen verprellen. Da das Frühstücks-Buffet auch erst um 8 Uhr öffnet, gehen wir noch eine Runde nach draußen und schauen uns das neu erbaute Encore an, was auch Steve Wynn gehört und direkt neben dem Hotel Wynn liegt.

Der Encore-Tower ist mit 2034 Suiten und 192.3 Meter um zwei Stockwerke höher als das Wynn. Der Entertainer mit mehr als 200 Stimmen Danny Gans hat hier eine ganz neue Show bekommen.

Gegen 8 Uhr gehen wir direkt zum Frühstücks-Buffet im Wynn. Wir kennen nur das Dinner ( Abendessen ), dass wir vor zwei Jahren getestet haben und das war erstklassig. Die Preise im Wynn sind nicht gerade die günstigsten aber rechtfertigen die gute Qualität der Küche. Es gibt eine sehr grosse Auswahl an warmen und kalten Speisen aus allen Herren Ländern. Sogar Pizza und Roast Beef wird hier zum Frühstück angeboten. Wir sind gut gestärkt und starten unsere erste Walking-Tour durch Las Vegas.

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Die Suche nach dem Golfplatz gestaltet sich etwas schwierig. Nachdem wir den Golf-Shop gefunden haben, es aber anscheinend keinen Weg nach draussen gibt, schleichen wir durch das nebenan gelegene Restaurant Richtung Golfclub, bis uns eine nette Dame wieder zurückpfeifft. Kein Eintritt für Nichtgolfspieler. Na ja, lassen wir es halt und beim nächsten Mal spielen wir eben Golf.

Wir gehen weiter Richtung Pool-Bereich des Wynn, der auf der Rückseite des Gebäudes liegt. Zuerst müssen wir aber die Kontrolle passieren. Hier kommt niemand ohne gültigen Zimmerschlüssel herein. Ein netter Hinweis an alle, die es ohne versuchen wollen. Ein wunderschön angelegter Pool, bestehend aus zwei Becken und eine Verbindungsbahn wo man gut und gerne 200 Meter geradeaus schwimmen kann. Viele tolle Cabannas ( Kleine Wohnungen direkt am Pool ), die man mieten aber wir uns nicht leisten können, sind hier auch zu finden.

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Anschliessend wollen wir noch zur Rezeption und unser gestern versprochenes Strip-View ( Blick ) Zimmer mit Kingsize-Betten anfordern. Die nette Dame notiert sich unsere Wünsche und verspricht, dass wir eine Nachricht erhalten, sobald das passende Zimmer frei ist. Da sind wir mal gespannt.

Wir gehen eine Runde nach draussen. Da die Geschäfte erst um 10 Uhr öffnen, entschliessen wir uns noch einige der Hotels anzuschauen und alles, was sich die letzten beiden Jahre verändert hat. Gegenüber des Wynn wurde der Trump Tower in 2008 eröffnet. Dieser beherbergt nur Appartments, die alle bereits verkauft sind. Deshalb plant Donald Trump bereits einen zweiten Tower. Zwischen Venetian und Palazzo wurde der St. Regis Tower angefangen. Aufgrund der Finanzkrise wurde dieser Bau aber gestoppt und es steht heute nur das Grundgerüst da. Sieht häßlich aus und ist hoffentlich bald fertig.

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Das Mirage hat den Volcano, also den Vulkanausbruch, in 2008 umgestaltet. Wir werden morgen Abend schauen, wie das nun aussieht. Wir gehen wieder zurück, denn die Shops haben jetzt geöffnet und wir wollen die Fashion Show Mall unsicher machen. Wir halten uns dort länger als geplant auf, aber bei Abercrombie & Fitch, Apple und Hollister finden wir halt immer etwas zu kaufen.

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Wir bringen unsere Einkäufe in`s Hotel und wollen gleich checken ob wir unser Wunschzimmer erhalten haben. Als wir im Zimmer ankommen, blinkt schon das Telefon mit einer Nachricht. Die Dame an der Registration hat gute Nachrichten und wir bekommen Zimmer 5533 also im 55. Stock, das sind nur fünf Stockwerke unter der obersten Etage. Wir packen also gleich unser „Gerümpel“ und ziehen um.

Der Blick von hier oben auf Teile des Las Vegas Strip ist toll und wir sind froh, dass wir das angefragt haben. Sonst ist das Zimmer genau gleich eingerichtet. Wir starten unsere zweite Shopping-Tour und gehen in die Forum-Shops die an das Caesars Palace angrenzen. Auch dort gibt es viele tolle Läden und wir halten uns auch hier länger als geplant auf.

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Hier noch ein Rundum-Video des Stripviews:

Für heute Abend haben wir Karten für David Copperfield im MGM Grand. Da wir aber vorher noch etwas essen gehen wollen, gehen wir wieder zurück in`s Hotel und ziehen uns um. Für heute Abend haben wir uns das Hard Rock Cafe ausgesucht, jeden Tag Buffet wollen wir auch nicht essen. Die Fahrt dorthin dauert nicht sehr lange, da wir nicht über den Las Vegas Boulevard fahren, sondern die Parallelstrasse. Frank entscheidet sich für die BBQ Ribs und Birgit wählt den SOD Burger. Beides schmeckt wie immer sehr gut und wir starten gestärkt und rechtzeitig zum MGM Grand Hotel.

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Wir wählen dieses Mal das Self Parking, da das Parkhaus nicht sehr weit von der Lobby entfernt ist und laufen die kurze Strecke zu Fuss. Leider haben wir im Hotel etwas die Orientierung verloren und laufen in die falsche Richtung.

Wir kommen aber rechtzeitig an Ticket-Schalter an und bekommen unsere Karten. Reihe 1A, hmm, da sind wir ja mal gespannt. Als wir nach kurzem Warten dann in`s Hollywood Theater eingelassen werden, sehen wir, welchen „tollen“ Platz wir bekommen haben. Direkt vor der Bühne haben wir einen Vierertisch, an dem höchstens zwei vernünftig sitzen können. Dazu muss man ständig nach oben schauen, da die Bühne natürlich höher ist. 
Wir werden von einer Mitarbeiterin angewiesen beim letzten Trick aufzustellen und lautstark zu applaudieren, so dass David noch eine Zugabe gibt. So was hatten wir zum letzten Mal bei einer Talkshow in Köln gesehen, als auch immer auf Befehl applaudiert werden musste.

Die Show an sich ist sehr gut, die Tricks sind erstklassig und man kann zu keiner Zeit irgendwie erkennen, wo etwas verschwindet oder herkommt, aber schon nach einer Stunde ist der Spuk vorbei und die Zugabe gab es trotz aufstehen und klatschen nicht. Für knapp 100 $ für unseren Geschmack ein sehr teures Vergnügen.

Wir fahren zurück in`s Hotel, da es schon wieder spät ist und wir den Jetlag noch nicht richtig überwunden haben. Über den Las Vegas Strip geht es aber sehr schleppend und wir sind erst nach 24 Uhr im Bett. Unseren Plan für morgen haben wir auch schon geschmiedet, den verraten wir aber jetzt noch nicht.

Gefahrene Strecke: 12 Meilen / 19 Kilometer

Hotel: Wynn, Las Vegas -- 104,45 $ / 74,14 €
Sehenswürdigkeiten: Fashion Show Mall, Forum Shops at Caesars Palace, Las Vegas Strip
Wetter: 93° F / 31° C
Essen: Hard Rock Cafe 55 $ 

Links zu wichtigen Homepages:

Fashion Show Mall
Forum Shops at Caesars Palace
Hotel Encore

 

 

Tag 3

 

Zweiter Tag in Las Vegas und das gleiche Problem. Der Jetlag. Heute sind wir aber erst um 7.30 Uhr wach. Das lag aber nur daran, dass wir gestern Abend später in`s Bett gegangen sind. Heute wollen wir das Frühstück im Mirage versuchen. Dort hatten wir 2006 das Dinner-Buffet ( Abendessen mit Buffet Auswahl ) getestet und es war ganz gut. Das Buffet ist im 70er Jahre Stil gehalten, was einerseits aktuell wieder sehr in ist, aber andererseits darauf hinweist, dass seit 30 Jahren nicht viel an der Ausstattung gemacht wurde.

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Das Frühstücks-Buffet ist gut, kann aber mit dem Wynn in keinem Belange mithalten. Dafür ist es aber 4 $ pro Person günstiger. In unserer Frühstücksskala liegt es aber auch hinter dem Paris und ebenfalls hinter dem Planet Hollywood. Wir starten unseren heutigen Tag mit dem Abholen des Autos. Wir hatten das Valet-Parking genutzt und bekommen unser Fahrzeug nach Abgabe des Parktickets gebracht. Den Tip über 1 $ haben wir hier gerne ausgegeben.

Wir fahren zuerst Richtung Las Vegas Outlet, im Süden des Las Vegas Boulevard. Wir wollen etwas für unsere Kamera kaufen und dort ist ein gut sortiertes Fotogeschäft. Zuerst machen wir aber einen kurzen Stop am wohl berühmtesten Schild in Las Vegas. Hier wurde zwischenzeitlich ein Parkplatz gebaut, so dass man nicht immer an der Wendespur illegal parken muss. Das lockt natürlich noch mehr Touristen an und entsprechend voll ist es hier auch.

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Leider werden wir im Outlet nicht fündig und fahren wieder retour nach Norden. genauer gesagt nördlich von Las Vegas Downtown. Wir haben um 12 Uhr eine Tour durch das Neon Museum gebucht. Das Neon Museum wurde gegründet, um die alten abgebauten Neon- bzw. Lichtreklamen der Strip-Hotels aufzubewahren und diese zu restaurieren. Diese Organisation finanziert sich ausschließlich durch Spenden und die Tourgelder. Unser heutiger Tour-Guide Mitch erzählt uns zu Beginn sehr viel über die Geschichte von Las Vegas. Über die Entstehung der ersten Lichtreklamen und die Firmen, die diese Reklamen heute noch in dritter Generation herstellen.

Wir haben zu Beginn der Tour eine Verpflichtungserklärung unterschreiben müssen, dass wir keine Bilder dieser Tour in grosser Auflösung veröffentlichen, da diese nicht weiter verbreitet werden dürfen, deshalb hier auch nur kleine Bilder, dafür aber in einer Diashow und 36 Aufnahmen.

 

Die Tour ist in zwei Teile aufgeteilt. Zuerst betreten wir das Gelände mit den „kleinen“ Lichtreklamen. Das Gelände ist gut gesichert und stets abgeschlossen. Hier finden sich zahlreiche Reklameschilder, bekannter und unbekannter Hotels wie das Stardust, Golden Nugget, Silver Slipper, Harrahs usw. Mitch hat zu jedem Schild eine interessante Entstehungsgeschichte und es ist wirklich sehr interessant, das alles anzuhören.

Im zweiten Teil des Boneyard ( „Knochenhof“ ) befinden sich die grossen Schilder, wie z.B. die komplette Reklame des Stardust und einige weitere interessante Exponate. Mitch erzählt dabei, dass noch in diesem Jahr ein richtiger Visitor Center ( Besucherzentrum ) ( Besucherzentrum ) auf dem Gelände des Boneyards entsteht und geplant ist, dass einige der interessantesten Schilder restauriert und entlang des Las Vegas Boulevards aufgestellt werden soll. Das Visitor Center ( Besucherzentrum ) entsteht aus einem Teil des La Concha Casinos und wir naturgetreu wieder hergestellt. Nach 1,5 Stunden sind alle Teilnehmer am Verdursten, da die Sonne unerbittlich herunterbrennt und es fast keinen Schatten gibt. Mitch beendet die Tour und wir gehen wieder über die Strasse zu unserem geparkten Auto.

Wir schalten die Klimaanlage auf volle Kühlung und starten durch Richtung Las Vegas Premium Outlet. Dieser vor einigen Jahren neu gebaute Outlet ist nun erste Anlaufstelle in Las Vegas. Das alte „Belz“ Outlet am Südende des Strip ist seit dieser Zeit nur noch zweite Wahl. Seit kurzem hat hier auch ein Ed Hardy Store eröffnet. Leider sind ja die Preise für diese Teile im regulären Verkauf fast unbezahlbar. Hier im Outlet ist es immer noch ähnlich, aber wir werden fündig.

Zuerst holen wir uns etwas zu trinken im Food Court ( Verpflegungsstelle ). Die Tour im Neon Museum in der prallen Sonnen hat uns den Rest gegeben. Das Outlet ist sehr gut besucht, wobei sich die meisten in den Geschäften aufhalten und daher ist es aussen doch recht leer. Nach ausgiebiger Shopping-Tour fahren wir weiter Richtung Town Square, eine neu angelegte Einkaufsstrasse im europäischen Ziel, direkt hinter dem Flughafen. Diese Einkaufsstrasse ist sehr hübsch angelegt und lädt ein zum Einkaufen und Essen. Wir schlendern dort entlang, schauen hier und da in einen Laden, haben aber eigentlich genug für heute gesehen.

Die Tage gehen sehr schnell zu Ende und auch jetzt haben wir es schon wieder fast 7pm als wir am Auto sind. Heute Abend wollen wir das Buffet im Wynn erneut testen. Vor einigen Jahren, als das Hotel neu eröffnet hat, waren wir schon mal für das Abendessen hier. Der Preis von 38 $ pro Person schreckt zuerst etwas ab, aber es lohnt sich jeder Cent. Die Qualität der Speisen und die Auswahl ist phänomenal und wir schlemmen uns durch Sushi, Garnelen, Roast Beef, diversen anderen internationalen Speisen und einem tollen Nachtischbuffet.

Gut gestärkt machen wir uns auf den Weg zum Strip. Wir wollen noch die neue Show des Volcano am Mirage anschauen. Der berühmte Vulkanausbruch wurde letztes Jahr für viel Geld umgestaltet und bricht jede vollen Stunde aus. Der Andrang dort ist recht gross und wir haben grösste Mühe einen guten Platz zu bekommen.

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Wir gehen anschließend weiter Richtung Bellagio. Auch die Wasserspiele am „Comer See“ sind immer wieder sehr schön anzusehen und die Verantwortlichen geben sich grösste Mühe immer wieder zu neuer Musik die Wasserfontänen hochsteigen zu lassen.

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Die Sirenes at TI, also die Piratenschlachrt am Treasure Island schauen wir uns dieses Mal nicht an, da wir nicht allen drei Attraktionen an einem Abend schaffen. Diese beginnen zu fast den gleichen Zeiten und der Weg zwischen den Attraktionen ist doch recht lang. Also gehen wir zurück in unser Zimmer und warten bis die letzte Show beginnt und schauen es eben von hier oben an. Auch eine sehr interessante Ansicht.

Gefahrene Strecke: 32 Meilen / 51 Kilometer

Hotel: Wynn, Las Vegas -- 104,45 $ / 74,14 €
Sehenswürdigkeiten: Neon Museum, Las Vegas Strip, Town Square
Wetter: 95° F / 32° C
Essen: Mirage 30,06 $ / Wynn 75,32 $

Links zu wichtigen Homepages:

Neon Museum
Town Square
Las Vegas Premium Outlet

 

 

Tag 4

 

Letzter Tag in Las Vegas und wie immer fragen wir uns warum die Zeit so schnell vergangen ist. Das Auschecken über den Fernsehen funktioniert leider nicht, aber das ist auch nicht wirklich wichtig. Ein letzter Blick, auf den um diese Uhrzeit, verschlafenen Strip und wir nehmen unser Gepäck. Den Zimmerschlüssel, indem sogar der Name von Frank eingedruckt wurde, werfen wir an der erstbesten Express Drop-Off Box ein und schon sind wir ausgecheckt. Ärgerlich ist es auch hier im Wynn, dass man zu den Parkhäusern immer quer durch das Casino laufen muss. Wo ist das eigentlich besser geregelt ?

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Das Auto ist innerhalb von Minuten da und wir räumen erstmal ein. Die erste Fahrt ist nicht lang, da wir heute im Hotel Paris frühstücken werden. Wir parken aber dieses Mal im Self Parking Bereich, der Weg von dort bis zum Casino ist nicht wirklich weit. Das „Le Village“ Buffet kennen wir noch von unserer letzten Reise. Wir hatten das seinerseits als sehr gut eingestuft und deshalb gehen wir wieder hierher. Die Schlange am Schalter ist nicht sonderlich lang und wir sind in 15 Minuten am Tisch. Auch dieses Mal werden wir nicht enttäuscht. Das komplette Büffet ist qualitativ sehr gut und die Auswahl mehr als ausreichend.

Wir vertreten uns etwas die Füße und gehen nochmals über den südlichen Teil des Strip. Direkt gegenüber des Planet Hollywood Hotels wird gerade das City Center gebaut. Die neuste Planung von Architekten aus Las Vegas umfasst mehrere Hotels, einige Restaurants und eine Fußgängerzone. Wahnsinn !

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Nach einer guten Stunden gehen wir zurück zum Parkhaus und verlassen Las Vegas über die Interstate ( Autobahn zwischenstaatlich ) 15 nach Süden. Bereits nach kurzer Zeit verlassen wir die Interstate ( Autobahn zwischenstaatlich ) aber wieder und biegen auf Highway ( Autobahn ) 160 nach Pahrump ein. In Pahrump gehen wir im Wal-Mart unseren ersten Vorrat anschaffen und tanken nochmals unser Fahrzeug voll. Immer wieder gibt es Schwierigkeiten mit der tanken mit Kreditkarte, da einige Unternehmen immer noch eine Postleitzahl als Sicherheit haben wollen und das mit einer deutschen Postleitzahl oft nicht klappt. Ach in unserem Fall klappt es wieder mal nicht und wir hinterlegen unsere Kreditkarte beim Kassenwart und gehen tanken.

Der weitere Weg über Shoshone ist völlig unspektakulär und nach kurzer Zeit erreichen wir das Death Valley. Unser erster Haltepunkt ist Badwater, der niedrigste Punkt in Amerika mit 86,5 Meter unter Meeresspiegel. In den letzten Jahren wurde hier ein richtiger Parkplatz mit Holzsteg auf den Salzsee angelegt. Wir nutzen diese Gelegenheit und laufen auch etwas nach draussen. Es ist aber derartig heiß, dass wir nach wenigen hundert Metern wieder umdrehen. Zeitbedarf ca. 30 Minuten

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Das letzte Mal als wir im Death Valley waren, haben wir ausser Badwater nichts anderes gesehen. Das holen wir jetzt nach. Das nächste Ziel ist Devils Golf Course, ein fast bizarre Landschaft, gemischt aus farbigen Felsen und die Krusten aus Salz. Die Anfahrt über eine unpaved Road ist sehr gut befahrbar. Zeitbedarf ca. 30 Minuten bis eine Stunde.

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Weiter geht es mit den Highlights. Der Artist Drive mit Artist Palette ist nun dran. Diese Passstraße führt in die Berge des Death Valley und eröffnet immer wieder tolle Blicke auf Felsformationen in alle Farben. Von gelb über braun und schwarz finden sich hier fast alle Farben und es lohnt sich hier und da die Augen offen zu halten. Dieser kurze Abstecher ist ein Rundweg und lohnt sich allemal.

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Der Artist Palete ist ein weiterer kurzer Abstecher vom Drive und sollte man unbedingt mitnehmen, denn die Farben hier sind wie gemalt und einmalig, deshalb auch der Name „Artist Palette“. Zeitbedarf ca. 1-2 Stunden

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Wieder zurück auf der Hauptstrasse fahren wir zuerst in die Furnace Creek Ranch und checken ein. Wir haben diese Übernachtung über derTour gebucht, da hier der Preis deutlich günstiger war als direkt über die Webseite des Betreibers. Das Einchecken dauert keine fünf Minuten und wir fahren weiter auf unserer heutigen Tour. Der Zabriskie Point ist das nächste Ziel. Von diesem Aussichtspunkt hat man auch tolle Ausblicke auf die farbenfrohen Felsen und weiter hinunter bis in`s Tal. Früher gab es wohl eine Möglichkeit bis auf den Aussichtspunkt hinauf zu fahren. Dieser wurde jetzt für PKW gesperrt und man muss den steilen Anstieg zu Fuss bezwingen, was einige bei der Hitze abschreckt. Zeitbedarf ca. 30 Minuten

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Weiter geht es auf derselben Strasse bis zum 20 Mule Team Canyon. Wenn man aus Richtung Furnace Creek kommt gibt es leider kein Hinweisschild, also aufpassen,bei einer Abzweiung nach rechts. Diese sehr schmale Straße führt direkt in die Berge. Eine toll, kurze Route mit vielen tollen engen Stellen und Durchfahrten. Die Farben der Berge sind mehr als sehenswert und dieser kleine Abstecher ist auch mehr als lohnenswert. Zeitbedarf ca. eine Stunde

Wenn man schon auf dieser Strasse ist, bietet es sich an den Dantes View mitzunehmen. Ein toller Aussichtspunkt, direkt oberhalb von Badwater. Leider ist es mittags mit dem Gegenlicht nicht optimal, man sollte also besser morgens da sein, da hat man die Sonne im Rücken. Die Anfahrt über 13 Meilen ist schon sehr interessant und das letzte Stück hat 15 % Steigung und sehr schöne Serpentinen. macht also richtig Spass hier zu fahren. Oben angekommen, sollte man sich nicht mit dem Viewpoint am Parkplatz begnügen, sondern den Spuren auf den vor einem liegenden Hügel folgen. Von dort ist der Ausblick viel schöner. Zeitbedarf 1-2 Stunden

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Für den Golden Canyon können wir uns heute nicht mehr aufraffen, da dieser etwas wandern abverlangt und bei dieser Hitze macht das keinen Spaß. Wir machen das gleich morgen früh, da ist es kühler. Somit bleibt sogar noch etwas Zeit für den Pool, bevor wir zum Essen gehen. Der Pool wird von einer warmen Quelle gespeist, die ganzjährig va. 85° F / 26° C liefert. Der Pool ist recht groß und schön angelegt. Das spricht sich anscheinend herum, denn es ist recht voll für diese Uhrzeit.

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Das Angebot an Restaurants ist im Death Valley verständlicherweise nicht gerade groß und wir besuchen das hiesige Cowboy Restaurant. Die Preise sprechen für sich, aber etwas warmes zu Essen ist mehr als wichtig, also bestellen wir und wir sind im großen und ganzen zufrieden. Zum Abschluß sitzen wir noch etwas auf unsere Terrasse, bis uns die Fliegen auffressen.

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Gefahrene Strecke: 229 Meilen / 368 Kilometer

Hotel: Furnace Creek Ranch, Death Valley -- 114,80 $ / 82 €
Sehenswürdigkeiten: Las Vegas Strip, Death Valley 
Wetter: 92° F / 30° C Höchstwert 108° F / 38° C im Death Valley
Essen: Furnace Creek Ranch 53 $
Tanken: Smith`s -- 8,047 Gallonen ( englische Maßeinheit 1 Gallone entspricht ca. 3,7 Liter ) / 2,139 $ pro Gallone regular unleaded 

Links zu wichtigen Homepages:

Furnace Creek Ranch
Death Valley National Park

 

 

Tag 5

 

Irgendwann heute Nacht hat Birgit die Klimaanlage abgestellt, da es besser ist bei Wärme zu schlafen, als wegen des Lärms der Klimaanlage gar nicht zu schlafen. Den Morgen starten wir mit einem Frühstück im 49er Cafe. Obligatorische Eggs ( Eier ), Hashbrown ( geröstete Kartoffeln ) und Toastbrot wählen wir aus. Der Service hier ist ausgezeichnet, die Preise einigermaßen OK. Da ist das Restaurant im Verhältnis deutlich teurer.

Wir machen noch eine kleine Runde in der Anlage der Furnace Creek Ranch. Erstaunlich was er hier alles gibt, sogar einen 18 Loch Golfplatz mitten in der Salzwüste. Wir starten unsere Tour mit einem Teil, was wir gestern aufgrund der Hitze nicht machen wollten. Wir erwandern den Golden Canyon, der nur wenige Meilen von der Intersection (Kreuzung zwischen zwei Straßen) der Furnace Creek Ranch entfernt ist. Der Parkplatz dort ist, als wir ankommen, fast voll und wir ergattern den vorletzten freien Platz.

Die Wanderung ist ca. 1 Meile ( 1,6 Kilometer ) lang und hat eine Steigung von ca. 100 Höhenmeter. Wir denken, dass man solch eine Wanderung nicht bei 38° C, wie es gestern war, machen sollte. Also starten wir die Wanderung eben heute Morgen. Gleich zu Beginn gibt es eine kleine Steigung, damit jeder warm wird. Wir haben aber schon nahezu 30° C, so dass wir nicht lange laufen bis es uns warm genug ist. Der Wanderweg führt entlang eines Washes (Ausgetrocknetes Flussbett) der im Canyon verläuft. Die Felsen links und rechts leuchten in tollen Gelbtönen, daher hat der Canyon wohl auch seinen Namen.

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Wir machen hier und da Halt und sind nach ca. 45 Minuten am Ende dieser Wanderung, dem Red Cathedral, angelangt. Diese rote „Wand“ ist der Abschluss dieser tollen kurzen Exkursion und Frank besteigt noch einen Berg um einen Rundumblick zu haben. Von hier oben hat man einen tollen Blick bis runter zum Salzsee und die schneebedeckten Berge gegenüber. Zeitbedarf ca. 2-3 Stunden je nach Länge der Wanderung.

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Wir gehen langsam wieder retour, da unser Tagesprogramm ambitioniert gefüllt ist. Der Rückweg geht bedeutend schneller, da bergab. Wir starten nach Norden in Richtung Beatty. Dort in der Nähe liegt Rhyolite, eine Ghost-Town ( Geisterstadt ), die aufgrund der naheliegenden Mine gegründet wurde und natürlich seit Jahrzenten verlassen ist. In Beatty wollen wir aber zuerst auftanken. Der Spritpreis dort ist mit 2,19 $ immerhin 1,05 $ günstiger als im Death Valley. Das Tanken ist immer wieder ein Erlebnis. Dieses Mal verlangt die Tanksäule einen ZIP-Code (Postleitzahl), die aber nicht angenommen wird. Wir gehen zum Cashier ( Tankwart ) und wollen uns Kreditkarte für das Tanken hinterlegen. Das geht aber nicht, wird uns erklärt. Wir müssen festlegen, welche Summe wir tanken wollen und diese wird von der Karte abgebucht. Wenn der bezahlte Betrag nicht in den Tank passt, bekommen wir den zuviel bezahlen Betrag wieder gutgeschrieben. Hallo Amerika, geht es denn noch komplizierter ?

Wir starten wieder Richtung Death Valley. Hier ist auch die Staatengrenze zwischen Nevada und Kalifornien. Direkt am Ortsende von Beatty geht es rechts ab nach Rhyolite, der Ghost-Town. Einen kurzen Abstecher ist diese Geisterstadt schon wert, es stehen halt nur noch einige Gebäude, wie die Bank, das Casino oder auch die Schule. Am interessantesten ist aber das 1984 erschaffene Kunstwerk. Zeitbedarf ca. 30 Minuten

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Nach kurzem Aufenthalt starten wir Richtung Titus Canyon Road bzw. Titus Canyon. Direkt beim Einbiegen auf diese Strasse findet sich ein Schild, dass 4WD ( Allrad ) und High-Clearence ( hohe Bodenfreiheit ) empfohlen wird. Als wir später diese Strasse wieder verlassen, haben wir uns gefragt,warum das empfohlen wurde, aber weiter mit dem Bericht.

Die Titus Canyon Road schlängelt sich durch einige Täler bzw. Höhen und wir empfinden dieses Strasse als sehr schön und gut befahrbar. Weit und breit ist kein weiteres Auto zu sehen. Wir erklimmen sogar Höhen bis 1500 Meter. Der Titus Canyon beginnt erst am Ende der Titus Canyon Road. Die ein oder andere Stelle ist hier sehr schmal und es macht sehr viel Spass dort durch zu fahren. Auf dem Bild ist auch sehr schön die Strassenführung in Serpentinen zu erkennen. Zeitbedarf für die komplette Strasse ca. 2-3 Stunden

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Kurz vor dem Ausgang des Canyons kommt uns eine Wanderin mitten auf der Fahrbahn entgegen. Das war knapp. Als wir wieder „festen“ Boden unter den Füßen haben geht es weiter Richtung Norden. Birgit ahnt zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass dies nur ein Test für die nun folgende Strecke gewesen ist. Wir fahren die Strecke zur Racetrack Playa, die bekannt für ihre Reifenkiller ist. Zuerst führt die Strasse Richtung Uhebebe-Crater, der auch auf unserer Liste steht. Dazu aber später mehr. Die Racetrack Valley Road startet und führt nun 27 Meilen bis zum Ziel. Warum ist diese Strecke ein Reifenkiller. Diese Strecke besteht aus Schotter und dabei sind sehr spitzige Steine, die ein schnelles Fahren nicht zulassen. Wir fahren zuerst mit 20 mph ( Meilen pro Stunde ), das entspricht ca. 32 km/h. Schon nach kurzer Zeit, werden wir von einem „Japaner“ mit deutlich höherer Geschwindigkeit überholt. Zu diesem Zeitpunkt ist die Strecke noch breit genug. Nach den ersten 20 Meilen kommt die erste und einzigste Weggabelung, die Teakettel-Junction, die ihren Namen alle Ehre macht. Hier hängen seit einiger Zeit Teekessel, die von Touristen mitgebracht wurden und dieser Weggabelung ihren Namen gibt.

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Wenig später treffen wir diesen Japaner wieder. Dieses Mal aber deutlich langsamer, denn er steht mit einem Plattfuß mitten auf der Straße. So wie es aussieht, sind sich die beiden nicht so sicher, was sie jetzt tun sollen bzw. haben keine Ahnung ob es ein Ersatzrad gibt. Wir beschließen den beiden „Hilflosen“ das Rad helfen zu wechseln, bevor die beiden noch hier übernachten müssen.

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Wir sind nach 15 Minuten mit dem Radwechsel fertig und die beiden Japaner drehen vor lauter Erfurcht um und fahren retour. Wir hatten ihnen in`s Gewissen geredet, mit dem Reserverad nicht weiter zu fahren, was sie sich zu Herzen genommen haben. Wir dagegn fahren weiter und es geht auch durchgehend sehr gut zu fahren. Hin und wieder wird die Strasse schlechter aber im grossen und ganzen gut machbar. Für alle die mal sehen wollen, auf welchen „Strassen“ wir uns bewegen, hier mal eine Aufnahme:

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Und natürlich auch noch ein Video dieser sehr interessanten Gravelroad. Siehst schlimmer aus, als es in Wirklichkeit ist.

Die Racetrack Playa ist eine riesige „topfebene“ Fläche aus ausgetrocknetem Erdreich. Wunderbar anzusehen und eingebettet in die umliegenden Berge schon alleine deswegen die weite, schwierige Anreise wert. Die Moving Stones, also die wandernden Steine, für die die Racetrack Playa so bekannt ist, muss man mühsam suchen. Nicht die Steine sind das Problem, sondern die Wanderspuren, die es eben ausmachen. Steine finden sich am Südende massig, aber keine mit den so markanten „Schleifspuren“.

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Nach etwas längerem Suchen werden wir doch noch fündig. Eine ganz lange, gleichmäßige Spur führt fast parallel zum Rand der Playa, aber weit und breit kein Stein zu sehen. Wir denken, dass hier einige Steine jeden Tag verschwinden, durch welche Umstände auch immer. Das Herumstreunen macht riesen Spass, auch wenn wir nicht ganz so erfolgreich sind. Zeitbedarf mit Anfahrt ca. 4 Stunden und mehr

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Wir starten die Rückweise bevor es noch dunkel wird. Die 37 Meilen bis zus asphaltierten Strasse vergehen wie im Flug und ohne Vorkommnise. Zum Glück, eine Reifenpanne wäre jetzt nicht nötig. Als wir wieder asphaltierten Boden und den „Füßen“ haben, kommen wir wie durch Zufall am Uhebebe-Crater vorbei und machen einen kurzen Stop. Fast wären wir daran vorbei gefahren. Leider gibt es keien brauchbaren Bilder, da der Krater um diese Uhrzeit komplett im Schatten liegt.

Die Rückfahrt bis Stovepipe Wells, unserem heutigen Übernachtungsort, gestalten wir zügig. Es ist ausser uns niemand unterwegs. Kurz vor Stovepipe Wells beginnen die Sanddünen. Aktuell ist ein sehr starker Wind und dehalb bewegt sich der Sand auch von Süden nach Norden und deshalb direkt über die Strasse. Was für ein tolles Bild.

Das Stovepipe Wells Village ist für die Lage optimal eingerichtet und hier ist alles vorhanden. Angefangen von einem Pool, einem General Store, wie Restaurant und Saloon. für die Besucher gibt es eine Guest Lounge, da es auf den Zimmern keinen Fernseher gibt. Wir gehen noch in den Saloon und essen einige Chicken Wings mit French Fries ( Pommes ).

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Gefahrene Strecke: 225 Meilen / 362 Kilometer

Hotel: Stovepipe Wells Village, Death Valley -- 85,77 $ / 66,73 €
Sehenswürdigkeiten: Death Valley ( Golden Canyon, Rhyolite, Titus Canyon, Racetrack, Uhebebe-Crater )
Wetter: 103° F / 36° C
Essen: Furnace Creek Ranch 32 $ / Stovepipe Wells Saloon 42 $
Tanken: Rebel -- 11,369 Gallonen ( englische Maßeinheit 1 Gallone entspricht ca. 3,7 Liter ) / 2,199 $ pro Gallone regular unleaded

Links zu wichtigen Homepages:

Death Valley National Park
Rhyolite Ghosttown
Racetrack Playa

 

 

Tag 6

 

Heute Morgen wachen wir durch das Duschen unseres Zimmernachbarn auf. Das Wassergeräusch ist so stark, dass man glaubt selbst zu Duschen. Dann stehen wir halt eben auf, denn an Schlafen ist da nicht mehr zu denken. Wir packen unsere Sachen und gehen gegenüber in den General Store einen Kaffee holen. Hier gibt es auch noch gutaussehende Muffins und Sandwiches für heute Mittag, die wir dann mit einpacken. Nach dem Auschecken fahren wir ein kurzes Stück Richtung Westen, bevor wir gleich wieder links auf eine Gravelroad abbiegen. Unser erstes Ziel heute Morgen sind die Sand Dunes, die wir gestern Abend schon vor der Ankunft im Stovepipe Wells Village gesehen haben. Direkt an der Strasse gibt es eine Möglichkeit zu parken, das wir natürlich nutzen wollen. Auch heute weht ein kräftiger Wind und der Sand wird nur so durch die Luft gewirbelt. Deshalb ist die Sicht auch nicht optimal. Wir laufen einige Meter in die Dünen und machen einige Bilder. Der Weg bis zu den Hauptdünen, den einige andere laufen, ist uns aber zu weit.

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Das weitere Ziel ist der Mosaic Canyon, der direkt nach Stovepipe Wells beginnt. Die Gravelroad ( unasphaltierte Strasse, meist bestehend aus feinen Schotter ) ist nur ca. 2 Meilen lang und mit normalem PKW zu fahren. Der Parkplatz ist schon gut gefüllt und wir starten die kurze Wanderung in den Canyon. der Mosaic Canyon hat seinen Namen aufgrund der vielen tollen unterschiedlichen Farbschichten und -lagen, die sehr gut zur Geltung kommen. Die ersten Meter sind noch recht breit und je weiter man läuft desto enger wird der Canyon. Einige leichte Anstiege und Klettereinlagen gibt es, die aber ohne Probleme machbar sind.

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Sehr viele tolle Motive kommen immer wieder zum Vorschein. Frank übermannt die Kletterlust und erklimmt einige der kleinen Felsvorsprünge. Auch hier finden sich wieder sehr viele Gelbtöne wie diese auch im Golden Canyon gestern zu sehen waren. Nach etwas einer Meile wird der Canyon wieder breiter und wir entscheiden uns, wieder umzukehren. Was wirklich immer wieder toll ist, dass es auf dem Rückweg einer gleichen Strecke immer wieder neue Ansichten zum Vorschein kommen.

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Die letzten Meter sind dann leicht, da alles bergab geht. Aber dieser Mosaic Canyon ist ein lohnender und leichter Abstecher. Zeitbedarf für den Hauptteil ca. 1-2 Stunden.

Nach zwei vollen Tagen verlassen wir das Death Valley nun über den Westausgang. Es war die richtige Entscheidung endlich mal etwas mehr Zeit für diesen tollen Park einzuplanen. Meist wird dieser doch stark unterschätzt und die Urlauber sehen dann nur einen Bruchteil der Highlights. Wir haben alle geplanten Sehenswürdigkeiten ausser Scottys Castle geschafft, wir denken, dass wir das gut geplant haben.

Kurz nach dem Parkausgang kommt der erste Ort, Lone Pine. Ein verschlafenes Nest, was wirklich nicht viel zu bieten hat, ausser Tankstellen und die Alabama Hills. Ersteres nutzen wir um Aufzutanken, aber bei 2,57 $ pro Gallone füllen wir nur etwas mehr als halbvoll. Zweiteres, die Alabama Hills wollen wir jetzt besuchen, genauer gesagt den Mobius Arch, der u.a. als Bild auf dem aktuellen Nationalpark Annual Pass zu seiner Berühmtheit gelangt ist.

Mitten im Ort geht an der einzigsten Ampel eine Strasse links ab, dieser folgen wir für drei Meilen. Dann biegen wir recht auf die unpaved Moviel Flat Road ein. An der ersten Y-Kreuzung biegen wir rechts ab und stehen schon direkt auf dem Parkplatz, der nicht ganz leer ist. Wir hatten uns eine Wegbeschreibung von Silke ausgedruckt. Wie sich aber gleich herausstellt, ist diese wohl nicht mehr nötig, denn ein kleines Hinweisschild sowie Steinmarkierungen weisen den Weg.

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Nach einigen Minuten sehen wir auch schon die anderen Besucher auf irgendwas herumturnen. Wie sich wenig später herausstellt, war dies der Mobius Arch, denn die beiden bestiegen hatten. Aus der Ferne ist dieser Arch nur schwer zu erkennen, da dieser auch noch etwas versteckt hinter anderen „Kieselsteinen“ liegt. Nachdem wir den Arch bewundert haben, versuchen wir uns auch an den besten Bildern. Das „Ziel“ sind natürlich die Aufnahmen mit den schneebedeckten Gipfel des Mt. Whitney im Hintergrund.

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Viele mögliche Einstellungen probieren wir aus, immer wieder entsteht eine andere Möglichkeit bzw. ein anderer Blickwinkel. Nach zig Versuchen brechen wir unsere Fotoorgie ab und streunen noch etwas umher.

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Als wir wieder am Parkplatz ankommen, können wir jetzt aus weiter Entfernung den Arch erkennen. Das ist sicher nur dann möglich, wenn man seine Position und seine Form kennt. Wir fahren wieder retour nach Lone Pine und weiter nach Bishop, unserem heutigen Tagesziel. Wir checken kurz unser TomTom, ob es in Bishop einen Starbucks gibt und siehe da, es findet zwei Cafes. Also gehen wir zuerst dorthin einen Cafe Latte schlürfen und etwas im Internet surfen. Anschließend wollen wir noch etwas einkaufen und finden das VONS. Wir sind neugierig was diese Supermarktkette zu bieten hat und erkunden das. Die Auswahl ist toll, viel frisches Obst und Gemüse sowie sehr gute Auswahl an Lebensmittel. Der Kassierer weißt uns darauf hin, dass wir mit der Kundenkarte einiges an Geld sparen können und wir nehmen eine. In der Tat haben wir unter dem Strich dann ca. 13 $ eingespart. Das hat sich mal gelohnt.

Danach checken wir in unserem vorgebuchten und kostenlosen Motel ein. Wir starten noch eine kleine Erkundungstour durch Bishop, tanken unseren Commander voll, gehen noch einiges im Vons einkaufen und wieder zurück in`s Hotel. Bishop ist eine Fishing Hochburg. Fast jeder Besucher der Motels hat Fische gefangen und grillt nun diese direkt vor unserer Zimmertüre. Dieser tolle Geschmack macht uns hungrig und wir starten unser Auto für das Abendessen.

Wir hatten schon vorher die Restaurantauswahl eingegrenzt und entscheiden uns für das Whiskey Creek, was nicht gerade günstig aber sehr gut ist. Anschließend trinken wir noch ein selbstgebrautes Bier der Mammoth Brauerei an der Bar. Ende Gelände.

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Gefahrene Strecke: 174 Meilen / 280 Kilometer

Hotel: Ramada Limited, Bishop -- 0 $ / 0 €
Sehenswürdigkeiten: Death Valley ( Sand Dunes, Mosaic Canyon ), Mobius Arch ( Alabama Hills )
Wetter: Morgens 92° F / 30° C -- Mittags 78° F / 23° C
Essen: General Store, Death Valley 15,59 $ / Whiskey Creek, Bishop 62 $
Tanken: Lee`s, Lone Pine -- 10,196 Gallonen ( englische Maßeinheit 1 Gallone entspricht ca. 3,7 Liter ) / 2,579 $ pro Gallone, Bishop Paitute -- 11,134 Gallonen ( englische Maßeinheit 1 Gallone entspricht ca. 3,7 Liter ) / 2,279 $ pro Gallone

Links zu wichtigen Homepages:

Death Valley National Park
Mobius Arch ( Alabama Hills )

 

 

Tag 7

 

Die Nacht war eisig kalt, auf den umliegenden Hügeln liegt frischer Schnee. Gut, wir sind hier auch auf einer Höhe von fast 2000 Metern. Verglichen zum Death Valley sind das 2000 Meter Höhenunterschied und 30° C Temperaturunterschied. Was soll`s, Hauptsache die Sonne schein. Dann ziehen wir heute halt zum ersten Mal lange Hosen an. Das Frühstück im Motel ist nicht das schlechteste, eben wie schon in unserer Hotelbewertung geschrieben „Best Western Niveau“. Wir dachten immer, dass Ramada, etwas höher angesiedelt ist, als die üblichen Motelketten, bis wir vor einigen Jahren eines Besseren belehrt wurden.

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Wir starten die Maschinen heute wieder gen Norden. Wir haben noch etwas nachzuholen, was wir 1999 nicht richtig Ernst genommen haben. Gemeint ist die Gegend rund um den Mono Lake, mit den berühmten Tuffa Steinen. Der Mono Lake ist vulkanischen Ursprungs und ist in seiner Wasserhöhe um 15 Meter gesunken. Nur so konnten die Tuffas an die Oberfläche bzw. über den Wasserspiegel kommen. Heute wird der Wasserspiegel sehr genau kontrolliert, so dass nicht unnötig viel Wasser entnommen wird. Das Wasser geht hauptsächlich nach Los Angeles an die Haushalte.

Wir sind damals im Ort Lee Vining abgestiegen, das direkt am Eingang zum Yosemite Nationalpark liegt. Die Story dazu, die richtig lustig ist, kannst Du im obigen Link zur Reise 1999 nachlesen.

Das Mono Lake Tufa State Reserve liegt etwas östlich der „Stadt“ Lee Vining. Von weiten sind aber die „Tuffasteine“ die aus dem Wasser ragen sehr gut zu erkennen. Wir fahren direkt dorthin und parken auf dem großzügig angelegten Parkplatz. Wir haben Wochenende und viele Amerikaner sind auf den Beinen, das merkt man auch hier. Wir entrichten brav die Gebühr von 3 $ pro Person in einen Umschlag und machen uns auf den kurzen Weg Richtung Wasserrand.

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Diese Gegend ist ein Paradies für Fotografierer. Immer wieder gibt es klasse Motive, mit den schönen schneebdeckten Bergen im Hintergrund und den tollen Farbkontrasten. Wir laufen umher, hier und da gibt es kleine und große Tuffas, mit allen möglichen Formen.

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Es gibt weitere Tuffas etwas östlich dieser Gruppe, diese sind aber nicht so gut erreichbar bzw. wir sind uns nicht sicher ob das erlaubt ist bzw. es nicht zu weich ist um dortin zu laufen, also lassen wir es.

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Wir statten dem Ort Lee Vining anschliessend einen Besuch ab. Der Yosemite Parkeingang ist direkt am Ortsbeginn. Der Tioga Pass, der durch den Park führt ist aktuell noch geschlossen. Kein Wunder bei den aktuellen Schneefällen in höheren Lagen. Der Ort Lee Vining hat sich nicht wirklich verändert. Unser Motel, das Gateway Inn, direkt am Ortsanfang rechter Seite gibt es heute noch und sieht nach zehn Jahren noch genau gleich aus. Das Restaurant, was wir damals besuchen wollten, hat hingegen zu gemacht.

Wir umrunden weiter den Mono Lake in nördlicher Richtung. Auch am Nordende gibt es einige Tuffas zu bewundern. Leider sind diese nicht erreichbar. Erst wieder am State Reserve Boardwalk, wurde eine Möglichkeit geschaffen, auf einem Holzsteg bis an`s Ufer zu laufen. Hier besteht leider nicht die Möglichkeit so nah an die Tuffas zu kommen wie am State Reserve Park. Trotzdem ist es schön hier. Zeitbedarf für den Mono Lake mindestens einen halben Tag

Nachdem der heutige Tag noch etwas Luft verspricht und wir am heutigen Übernachtungsort in Beatty nicht wirklich viel erwarten, haben wir noch die Bodie Ghosttown dazu genommen, die streng genommen, nicht ganz auf der Route liegt. Wir haben schnell das TomTom programmiert und sind gestartet. Es soll ein 10 Meilen langes Teilstück als Dirtroad ( unasphaltierte Strasse, meist bestehend aus Sand oder feinen Schotter ) geben, die wir aber gerne fahren würden, da es uns ca. 40 Mehrkilometer über die normale Landstraße sparen würde. Zuerst kommen wir aber noch an einer Stelle am See vorbei, die gerade anfängt zu dampfen. An einige Stellen des Mono Lake gibt es Warme Quellen und Fontänen die Gase und Wasser wie ein Geysir an die Oberfläche befördern, ähnlich wie es im Yellowstone Nationalpark der Fall ist.

Als wir die ersten Meilen der Dirtroad ( unasphaltierte Strasse, meist bestehend aus Sand oder feinen Schotter ) gefahren sind und uns noch gewundert haben, wer hier wohnen kann, haben wir prombt ein Schild mit der Aufschrift „Road closed“ auf der Straße vor uns. Die Straße scheint gut auszusehen, wir wollen aber nichts riskieren und drehen wieder um. Fahren wir eben die Landstrasse und kommen sicher an`s Ziel. Die letzten 10 Meilen zur Bodie Ghosttown sind aber trotzdem dann wieder eine Gravelroad, die aber mit jedem PKW oder Wohnmobil zu befahren ist. Die ehemalige Minenstadt wurde 1859 gegründet. Bereits 1880 wohnten hier bis zu 10.000 Menschen. Beim grossen Feuer im Jahr 1931 wurden etwa 65 % der Häuser zerstört.

Wir entrichten auch hier brav unsere 5 $ Eintritt pro Person in einen Umschlag. Am Parkeingang wird darauf hingewiesen, dass alle die nicht bezahlen mit hohen Strafen belangt werden. Das schreckt hoffentlich möglichst viele ab, nicht zu bezahlen. Die Ghosttown ist überraschend groß und sehr viele Häuser sind noch „intakt“. Leider ist der Zustand nicht immer optimal und es scheint, als ob das ein oder andere demnächst in sich zusammen fällt.

In einigen Lokalen oder Geschäften sind noch alle Gegenstände vorhanden, so als ob es fluchtartig verlassen wurde. Schön anzusehen, wie einfach die Bewohner hier bis in die 40er Jahre gelebt haben. Wir orientieren uns nach dem Plan, den wir am Parkplatz mitgenommen haben. Dort sind alle „wichtigen“ Häuser der Ghosttown nochmals beschrieben. Hier eine Diashow unserer schönsten Motive

 

Die Mine am linken „Ortsrand“ ist leider für den „normalen“ Touristen gesperrt und kann nur mit Führungen besichtigt werden, die aber nur in den Sommermonaten stattfinden. Hier wurde bis in die 40er Jahre Gold und Silber gewonnen. Sogar der Friedhof der etwas erhöht über dem Dort liegt ist den kleinen Aufstieg wert, denn von dort oben hat man eine tolle Aussicht über alle Gebäude. Für uns hat sich dieser extra Tagespunkt für heute mehr als gelohnt und wir fahren wieder retour Richtung Mono Lake. Zeitbedarf 1-2 Stunden

Jetzt haben wir noch eine gute Fahrstrecke vor uns. Im Vorfeld hatten wir die Übernachtung in Tonopah gebucht. Frank hat es aber ehrgeizig gemeint und die Übernachtung nach Beatty verlegt, was nochmals 80 Kilometer mehr zu fahren sind. Die weitere Fahrt nach Tonopah ist sehr interessant, denn die Strasse ist sehr abwechslungsreich mit Kurven ohne Geschwindigkeitsbegrenzung und Dips die es in sich haben. Wenn man diese Dips zu schnell befährt kann leicht das Fahrzeug abheben.

Als wir in Tonopah ankommen, sind wir doch mehr als verwundert. Wie kann in diesem „Kaff“, was nicht mal ein richtiges Restaurant bietet ein Best Western und ein Ramada überleben. Haben wir etwas verpasst ? Hier gibt es nichts, was interessant für einen Urlauber sein könnte, außer vielleicht fischen.

Die Fahrt Richtung Beatty ist mehr als öde. Kerzengerade Straßen wie man sie in den besten Filmen nicht findet. Dort angekommen checken wir im vorgebuchten Motel 6 ein. Am Rande bekommen wir mit, dass es für heute nur noch Raucherzimmer gibt, der Rest ist ausgebucht. Unglaublich, wer in diesem Ort alles übernachten will. Wir machen uns frisch und schauen mal beim gegenüberlegenden Stagecoach Casino rein. Einen kleinen Hunger hätten wir schon noch und die Neugierde nach diesem Casino treibt uns so oder so an. Na ja, das hatten wir uns etwas interessanter vorgestellt. Ein Casino, was in den 70er Jahren stehengeblieben ist und mehr hat es nicht zu bieten. Zum Glück haben wir etwas eingekauft, was wir jetzt im Hotelzimmer essen können. Guten Abend.

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Gefahrene Strecke: 387 Meilen / 623 Kilometer

Hotel: Motel 6, Beatty -- 64,30 $ / 48,71 €
Sehenswürdigkeiten: Mono Lake, Bodie Ghosttown
Wetter: 34-63° F / 1-14° C ( zwischen 1200 m und 2500 m Höhe )
Essen: aus der Kühlbox

Links zu wichtigen Homepages:

Mono Lake Tufa State Reserve
Bodie Ghosttown

 

 

 

Tag 8

 

Gut geschlafen und um 7.30 Uhr automatisch wach geworden. Das ist doch ein optimales Timing, besser kann es nicht sein. Kannst Du das nicht nachvollziehen und denkst immer wieder was das für ein Urlaub ist ? Das dachten wir auch lange aber mittlerweile ist das für uns normal und gut so, denn die Tage sind dadurch sehr lang und man bekommt viel zu sehen. In unserem aktuellen Übernachtungsort besteht auch nicht die Gefahr, dass wir erst um 2 Uhr in` s Bett kommen, denn wir würden nicht wissen, wo wir uns so lange aufhalten sollten.

Das Frühstück im Motel 6 ist überschaubar, denn es gibt keines. Doch, einen Kaffee können wir an der Rezeption doch ausfindig machen. Das unterscheidet eben Motel 6 von den anderen Motelketten wir Super 8 oder besseren. Wir starten, nach dem Wechseln unseres Eis in der Kühlbox Richtung Süden. Unser heutiges Ziel liegt in Nevada, nordöstlich von Las Vegas. Wie, schon wieder nach Las Vegas ? Ja, aber nur an den Stadtrand.

Wir fahren den Highway ( Autobahn ) 95 Richtung Las Vegas. Als wir das Schild zur Death Valley Junction sehen, biegen wir spontan rechts ab. Wir wollen doch mal sehen, was es hier so gibt. Wenig später. Nichts, das kann doch nicht sein. Ausser einem Hotel, dass sehr viele Zimmer anbietet und einem Cafe gibt es hier nicht. Vor dem Cafe parkt ein Ferrari. In Las Vegas haben wir nur beim Ferrari-Händler im Hotel Wynn welche gesehen und jetzt hier ?! Unglaublich.

Wir fahren wieder retour und weiter Richtung Süden. Kurz vor Las Vegas entscheiden wir uns noch einen Kaffee bei Starbucks zu trinken. Wir verlassen den Highway ( Autobahn ) und biegen in ein ultramodernes Wohngebiet ein. Der Starbucks liegt in einer Einkaufspassage, wo es auch am Sonntag alles zu kaufen gibt.

Frisch gestärkt mit Cafe Latte und Muffins fahren wir weiter Richtung Interstate ( Autobahn zwischenstaatlich ) 15 und dann nach Norden. Von weitem können wir die Silhouette von Las Vegas noch sehen, als wir auf den Interstate ( Autobahn zwischenstaatlich ) einbiegen. Kurz nach Overton, wo wir 2007 übernachtet haben, verlassen wir den Intertstate an Exit 112. Die weitere Fahrt geht wieder nach Süden auf der New Gold Butte Road, die auf den ersten Meilen noch geteert ist. Von weitem ist der Lake Mead zu erkennen.

Nach endlosen Meilen auf dieser trostlosen Strasse geht es endlich rechts weg in`s Gelände. Die Strasse ist nun keine Strasse mehr sondern wir bewegen uns in einem Wash ( ausgetrocknetes Flußbett ). Die „Strasse“ ist recht gut befahrbar, hier und da muss man einige Schlaglöchern oder Steinen ausweichen, aber wenn man aufpasst geht das ganz gut.

Wir waren bereits in 2007 hier. Leider habe wir damals das Ziel nicht gefunden bzw. sind wegen eines aufkommenden Sturms wieder umgekehrt. Auch dieses Mal haben wir so manche Schwierigkeit mit unseren Karten und Koordinaten. Die einen nutzen die Koordinaten nach WGS84 die anderen nach NAD 82 oder NAD 83. Wir sind uns eigentlich sicher, dass wir alles richtig übernommen haben, aber trotzdem passt unsere Lage mit den Karten nicht überein. Nach etwas Orientierungslosigkeit finden wir die markante Stelle, wo wir eine scharfe Rechtskurve machen müssen. Hier wird extra mit einem Schild hingewiesen, dass die Strasse nach 1,1 Meilen endet. Dieses Schild steht noch nicht so lange da, deshalb hier das Bild dazu.

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Nach diesem kurzen Stück kommen wir an die Stelle, wo dieser Weg endet. Seit einiger Zeit wurde die weitere Fahrt nach Little Finland mit Holzpfosten und einem starken Stahlseil gesperrt. Die Ursache hierfür sind die vielen ATV-Fahrer, die alle Landschaften mit ihren Fahrzeugen zerstören. Wir parken unser Fahrzeug direkt vor dieser Sperre. Direkt hinter dieser Sperre ist die weit über die Grenzen bekannte Stufe, die durch einige fleissigen Besucher dieses Gebietes entschärft wurde, so dass diese auch befahrbar war. Mittlerweile ist diese Stufe nicht mehr befahrbar, da sich dieser hinter der Sperre befindet. Die Arbeit hat aber sicher vielen geholfen.

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Die Wanderung ab der Sperre entlang des Wash ist sehr einfach und topfeben. Man muss nur dem Wash folgen, der einen grossen Bogen macht. Nach dem Ende dieses Bogen macht sich ein grosses Tal auf. Direkt vor einem ist das Gebiet von Little Finland dann auf der Anhöhe erkennbar. Auch die Palme, die oft als Parkplatz genutzt wurde, ist sehr gut von dort aus zu sehen.

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Am linken Ende des Tales erkennt man noch eine Auffahrrampe. Diese wurde hauptsächlich durch die ATV-Fahrer benutzt. Diese sind wir nach oben gelaufen. Den Zaun der dort kommt, kann man leicht übersteigen und man ist direkt im Tal der Fantasiewesen, ähnlich dem Fantasy Canyon in Vernal.

Wir streunen zwischen den verschiedenen Skulpturen hin und her. Es gibt kein bestimmtes Ziel oder die schönste Figur. Jeder kann für sich herausfinden, welche Form einem am besten gefällt.

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Insgesamt sind es vielleicht 500 Meter, die man an diesem „Berg“ entlanglaufen kann. Immer wieder finden sich neue interessante Formen. Aber aufgepasst, fast die komplette Strecke geht entlang des Abgrunds. Nicht dass jemand vor lauter Fotoeuphorie versehentlich einen Schritt zu viel zurück macht.

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Der Weg zurück läuft dann problemlos. Ab dem Parkplatz in Little Finland bis zur Auffahrt zur Interstate ( Autobahn zwischenstaatlich ) 15 vergehen gerade mal 1:15 Stunden. Aber Achtung, lieber etwas langsamer fahren und dafür sicher ankommen. Zeitbedarf für Little Finland ca. 2-3 Stunden. für die An- bzw. Abfahrt ca. 1,5 Stunden pro Strecke.

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Wir möchten aber nicht vermissen, darauf hinzuweisen, dass die Strecke bei einsetzendem Regen oder bei Regen in den vorangegangene Tagen, in einerm anderen Zustand bis zu unbefahrbar sein kann. Die Strecke besteht meist aus tiefem Sand, der nach Regen noch tiefer und schmierig wird. Bitte erkundige Dich vorher über die Wettervorhersagen oder einem zuständigen Rangerbüro.

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Wir fahren das kurze Stück bis Mesquite, dort haben wir das Best Western vorgebucht. Ein tolles Zimmer erwartet uns. Für den Abend haben wir richtig „Bock“ auf ein tolles Steak und entscheiden uns daher nach St. George, UT zu fahren. Dort befindet sich ein Outback Steakhouse.

Als wir im Outback Steakhouse ankommen, erschrecken wir zuerst über die Uhrzeit. Es ist eine Stunde später als auf unserer Uhr. Wir hatten vergessen, dass Utah bereits in der Mountain Time Zone liegt, also eine Stunde nach vorne ist. Deshalb kommen wir erst kurz vor Feierabend dort an. Am Sonntag schliessen die Restaurants etwas früher.
Das Steak ist wie immer hervorragend und wir sind die letzten im Lokal. Wir fahren zufrieden wieder den Weg retour nach Mesquite. Morgen müssen wir leider eine Stunde früher aufstehen, da wir ja durch die Fahrt nach Utah wieder eine Stunde verlieren.

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Gefahrene Strecke: 396 Meilen / 637 Kilometer

Hotel: Best Western, Mesquite -- 68,63 $ / 52,50 €
Sehenswürdigkeiten: Little Finland
Wetter: 80° F / 24° C
Essen: Starbucks, Las Vegas 10,78 $, Outbeack Steakhouse, St. George

 

 

 

Tag 9

 

Nachdem wir auch heute wieder die eine Stunde beim Grenzübertritt nach Utah verlieren, starten wir entsprechend eine Stunde früher. Der Weg über St. George, Hurricane und Springdale zum Zion NP ist uns aus einigen Urlauben zuvor bekannt und es gibt dazu nicht viel interessantes zu berichten. Eines fiel uns aber dabei unterwegs auf, als wir die Interstate ( Autobahn zwischenstaatlich ) 15 verlassen haben. Die Orte Toquerville, Rockville und natürlich Springdale sind richtige Boomtown geworden. Überall neue Häuser, schöne Farmen und Geschäfte. Das hat sicher unmittelbar mit dem Zion NP zu tun.

Ab April bis ca. Oktober ist es mit dem PKW nicht möglich in den Zion Canyon zu fahren. Aufgrund der sehr hohen Besucherzahlen in dieser Zeit hat die Parkverwaltung im Jahr 2000 einen Shuttle-Service eingerichtet, der direkt nach dem Parkeingang, am Visitor Center ( Besucherzentrum ) startet. Dieser Shuttle fährt alle wichtigen Punkte des Zion Canyon an und pendelt so alle 6-7 Minuten zwischen diesen Station. Man muss also nicht lange warten, wenn man weiterfahren will.

Der Parkplatz am Visitor Center ( Besucherzentrum ) ist schon recht voll und wir finden nur weit hinten eine Lücke. Wir packen unsere Kameras und den Rucksack mit Getränken und Essen und starten Richtung Shuttle Haltestelle. Dort steht wie durch Zufall auch gerade ein Bus zur Abfahrt bereit. Der Shuttle fährt sehr langsam und der Fahrer erklärt sehr viel zum Park und den Möglichkeiten an den einzelnen Haltepunkten, sehr interessant.

Wir steigen am Haltepunkt „The Grotto“ aus. Von hier aus startet unser heutiger Trail ( Trampelpfad ), hoch zu Angels Landing. Zu Beginn überqueren wir den Virgin River, der sich durch den Zion Canyon schlängelt. Zu Beginn laufen wir den West Rim Trail ( Trampelpfad ), der sich dann später in den Angels Landing Trail ( Trampelpfad ) teil. Das erste Stück geht fast eben und idyllisch am Fluss entlang. Noch ahnen wir nicht, was da auf uns zukommt. Wir haben zwar die Vorgeschichte dazu gelesen und uns vorbereitet, aber es wird doch heftiger als angenommen. Von hier aus können wir schon unser heutiges Tagesziel erkennen. Der rote Pfeil weißt darauf hin.

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Von hier aus können wir schon unser heutiges Tagesziel erkennen. Der rote Pfeil weißt darauf hin.

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Der Trail ( Trampelpfad ) ist wohl sehr beliebt, denn es kommen uns ständig Wanderer entgegen, die wohl bereits oben waren oder wieder umgedreht sind. Nach etwa einer halben Stunde nimmt die Wanderung an Intensität auf. In Serpentinen geht es nach oben. Mal steiler mal flacher. Schatten sucht man hier vergeblich. Die wenigen Stellen wo es Schatten gibt, sind meist voll belegt. Hier und da legen wir eine Pause ein und geniessen die Aussicht auf den Canyon. Hier ein Ausblick auf die erste Etappe.

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Im weiteren Verlauf geht es im Schatten seitlich entlang des Berges quasi an die Rückseite. Von dort werden wir den Gipfel erklimmen. Dort angekommen geht es in sehr steilen Serpentinen nach oben. Einige Jungs laufen hier bereits oben ohne, andere meinen sie müssen diesen Berg im Dauerlauf nach oben laufen. Wir wählen den konservativen Weg und laufen normal mit kleinen Pausen. Dieses Stelle ist schon sehr anstrengend. Oben angekommen gibt es erstmal die Möglichkeit für eine Pause. Hier treffen sich die Wanderer, die nach oben wollen, mit denen die nach unten weiter gehen und man tauscht sich aus. Die Ansicht nach oben lässt noch nicht vermuten, was da auf uns zukommt.

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Aber schon ein kurzes Stück weiter oben lässt sich erahnen, was auf uns zukommt. Das scheint sehr spannend zu werden. Die ersten drehen hier bereits um, da es doch auf der einen Seite sehr viel Körperarbeit bedeutet, an den Seilen hoch zu gehen, zum anderen geht es links und rechts bis zu 500 Meter in die Tiefe und es ist nicht viel Spielraum zwischen Laufweg und Klippe.

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Aber schon wenig später hängen wir sprichwörtlich „in den Seilen“. Hier und da wird es sehr eng und teilweise müssen wir uns auch die Wege selbst suchen. Aber im grossen und ganzen ist diese Tour für jeden der etwas sportlich ist und wichtig, keine Höhenangst hat machbar. Wir wollen keinem Angst machen, aber es drehen doch sehr viele wieder um.

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Nach der ein oder anderen Schwierigkeit haben wir nach 1:45 Stunden unser Ziel erreicht. Den tollen Blick in den Zion Canyon, mit einem tollen Rundumblick. Es hat sich mehr als gelohnt diese Strapazen auf sich zu nehmen. Wir können diese tolle Tour nur jedem empfehlen.

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Wir geniessen die Aussicht und machen eine kleine Pause. Eine Stärkung vor dem anstrengenden Abstieg ist nicht verkehrt. Auch die Aussicht in die andere Richtung ist nicht ohne.

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Wir packen unsere Kameras weg, denn beim Abstieg sind diese doch oft im Weg. Der Abstieg ist auch nicht zu verachten und gestaltet sich schwieriger als gedacht. Oft muss man auch anhalten und die entgegenkommenden Wanderer durchlassen. Alles in allem geht das erste Stück verhältnismäßig gut und wir machen eine kurze Pause an der „Sammelstelle“ vor dem eigentlich Anstieg. Der weitere Verlauf hinab ist dann unspektakulär und langweilig. Einzig das ständige bergab laufen schmerzt nach einiger Zeit in Knie und Wade.

Wieder an der Haltestelle des Shuttles angekommen, drehen wir noch eine kleine Rund am Riverwalk-Trail ( Trampelpfad ), bis wir wieder bergab Richtung Parkplatz fahren. Dort angekommen, entscheiden wir uns noch vor der Abreise die Fatali Gallery zu besuchen. Seine Gallerie ist mittlerweile von der Ortsmitte in Springdale direkt neben das Zion Kino am Parkeingang umgezogen. Die Gallerie ist sehr großzügig gestaltet und nobel eingerichtet. Michael Fatali ist derjenige, der die meisten „Secrets of the SouthWest“ entdeckt bzw. abgelichtet hat und sich die Bilder teuer bezahlen lässt. Die Bilder tragen absichtlicherweise etwas verwirrende Namen. Michael Fatali wirbt dabei, dass er alleine das Licht als Spielzeug für seine Bilder nutzt. Dass es nicht so ist, wurde einige Mal belegt und daher ist dieser Fotograf sehr umstritten, aber gleichzeitig auch beliebt, da er immer wieder neue Highlights entdeckt. Mr. Fatali war bei unserem Besucht sogar persönlich vor Ort.

Am Abend kommt noch die neue Episode von 24 und so gehen wir erst um 9pm zum Abendessen. Heute haben wir uns für das Applebees entschieden, was eine sehr gute Wahl war. Leider war es etwas zuviel was wir bestellt haben und so geht der Rest in Boxen mit auf den Weg für morgen.
Sogar bei ESPN kam eben eine Meldung, dass der FC Bayern München Jürgen Klinsmann gefeuert hat. Da Jürgen lange in den USA gelebt hat, ist das sogar hier ein Thema.

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Gefahrene Strecke: 155 Meilen / 249 Kilometer

Hotel: Super 8, Cedar City -- 0 $ / 0 €
Sehenswürdigkeiten: Zion Nationalpark ( Angels Landing )
Wetter: 74° F / 21° C
Essen: Applebees, Cedar City 47 $

Links zu wichtigen Homepages:

Zion Nationalpark -- Angels Landing

 

 

 

Tag 10

 

Wir haben heute unseren ersten und letzten Fahrtag für diesen Urlaub geplant. Was heißt Fahrtag ? Wir müssen 450 Kilometer von A nach B überbrücken und das möglichst schnell, da es auf dieser Strecke keine Sehenswürdigkeiten gibt. TomTom berechnet für die 450 Kilometer sage und schreibe 4:20 Stunden Fahrzeit. Wir sind einerseits etwas überrascht, andererseits aber doch nicht, da 90 % der Strecke eine Interstate ( Autobahn zwischenstaatlich ) als Autobahn ist und wir dort 75 mp/h also ca. 120 Km/h fahren dürfen und die können wir da auch fahren.

Unterwegs halten wir nur einmal kurz an um uns etwas zu strecken, sonst fahren wir komplett durch und sind schon gegen 14 Uhr in Moab. Nachdem wir uns für Moab einiges an neuem Programm ausgesucht haben, gehen wir gleich an die ersten Highlights.

Zuerst gehen wir noch in die Stadt. Man hat ja meist keine Zeit etwas in der Stadt zu schlendern und in Moab waren wir nur in den Parks unterwegs. Zuerst haben wir einen Fotoladen gefunden und schauen uns da etwas um. Anschließend gehen wir noch in einen Car Wash um weitere Quarters für unsere Sammlung am Automaten zu holen. Zum Abschluß geniessen wir noch eine Cafe Latte aus dem Starbucks.

Wir fahren vorn Norden kommend komplett durch Moab und am Ende des Orts geht es links auf die La Sal Mountain Road. Diese Loop Road führt entlang der La Sal Mountains, auf denen aktuell noch Schnee liegt. Immer wieder finden sich Felslücken und man hat tolle Ausblicke auf die umliegenden Täler und Berge.

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Zu Beginn geht es steil bergauf bis wir über die 2000 Meter kommen. Hier und da erhält man schöne Ausblicke auf den Colorado. Am Ende dieses Loop, bevor wir auf den Highway ( Autobahn ) 128 treffen durchqueren wir noch das Castle Valley, dort thronen auf zwei Bergen der Mönch und die Nonnen. Ein sehr beeindruckendes Schauspiel und sehr schön anzusehen. Zeitbedarf für den Loop ca. 2 Stunden

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Wenig später treffen wir auf den Highway ( Autobahn ) 128, der nördlich von Moab entlang des Colorado verläuft. Dort in der Nähe befinden sich auch die Fisher Towers und wir machen noch einen kleinen Abstecher dorthin. Die kurze Dirtroad ( unasphaltiere Strasse, meist bestehend aus Sand oder feinen Schotter ) bis zum Parkplatz ist wie immer problemlos zu befahren und wenig später laufen wir an den Towers entlang. Für den Trail ( Trampelpfad )head, der näher an die Towers führt, haben wir keine Lust, denn die Sicht vom Parkplatz ist ähnlich gut. Zeitbedarf 1 Stunde

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Die Rückfahrt nach Moab führt entlang des Colorado River und bietet immer wieder tolle Ausblicke, mit den ausschlagenden Bäumen und den tollen Kontrast zu den roten Bergen. Leider muss man an dieser Strecke sehr aufpassen, da immer wieder Autos vor einem abrupt abstoppen um Bilder zu machen, obwohl es sehr viele Viewpoints gibt.

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Am Abend sind wir dann mal wieder in der Moab Brewery. Dort ist es wie immer brechend voll und alle „Hippies“ der Stadt treffen sich hier auf ein Bier. Das selbstgemachte Bier ist in der Tat nicht so schlecht und das Hefeweizen kommt einem Hefeweizen recht nah. Nach einem guten Abendessen gehen wir wieder in`s Motel um die NBA Playoffs weiter zu schauen.

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Gefahrene Strecke: 380 Meilen / 611 Kilometer

Hotel: Days Inn, Moab -- 52 $ / 40,92 €
Sehenswürdigkeiten: La Sal Mountain Loop, Fisher Towers, Highway 128
Wetter: 76° F / 22° C
Essen: Moab Brewery 39 $
Tanken: Maverik, Moab -- 2,079 $ pro Gallone -- 17,519 Gallonen ( englische Maßeinheit 1 Gallone entspricht ca. 3,7 Liter )

Links zu wichtigen Homepages:

Fisher Towers
La Sal Mountain Loop

 

 

Tag 11

 

Die Sonne scheint schon am frühen Morgen und die Temperaturen sind schon sehr angenehm. Also, nichts wie rein in die kurzen Trekkinghosen und nach einem äußerst guten Frühstück fahren wir Richtung Arches NP, der ja nur wenige Meilen nördlich der Stadt Moab liegt. Da wir aus dem letzten Jahr noch den Nationalparkpass haben, der ja für ein Jahr gültig ist ( Jetzt trägt er den Namen „Amerika the Beautiful ), kommen wir ohne Eintritt zu bezahlen in den Park. Sonst hätte es 25 $ gekostet. Direkt am Parkeingang befindet sich das neu gebaute Visitor Center ( Besucherzentrum ), dass wir gleich aufsuchen.

Wir hatten eigentlich mit einer Guided Tour ( geführten Tour ) zur Fiery Furnace spekuliert. Dieses Gebiet ist nicht ohne Führer erkundbar und die Führungen sind äußerst beliebt. Nachdem die letzten Tage der Park sehr gut besucht war, haben wir leider erst einen Termin für Freitag bekommen. Bis dahin sind wir leider bereits weg aus Moab.Schade.

Aber wir wären nicht wir, hätten wir nicht ein Alternativprogramm vorbereitet. Da wir es noch früh am Morgen haben, können wir heute den Devils Garden Trail ( Trampelpfad )head in Angriff nehmen. Dieser Trail ( Trampelpfad )head ist aufgrund seiner Länge von 6,8 Kilometer und seiner Schwierigkeitsstufe nur eine Sache für morgens, denn am Nachmittag brennt die Sonne herunter und dann wird es einfach zu warm.

Als wir am Parkplatz des Trail ( Trampelpfad )head ankommen, wundern wir uns, dass fast alle Stellplätze voll sind. Es wird doch nicht noch Amerikaner geben, die bereit sind zu laufen, wo doch die meisten „Drive Thru“ bevorzugen ! In der Tat fällt uns sehr positiv auf, dass die meisten Wanderer die uns entgegen kommen, Amerikaner sind, also müssen wir unser Vorurteil revidieren und das tun wir gerne.

Der Trail ( Trampelpfad )head beginnt zunächst sehr einfach, wird dann aber immer schwieriger, da es über Felsen und Steine nach oben geht. Hier ist Kondition und Geschicklichkeit gefragt. Den ersten Stop legen wir am Landscape Arch ein. Dieser Arch hat erst 1991 einen großen Absturz eines Teil überlebt und man spekuliert, wann das nächste Teil abbrechen wird. Sollte das so sein, denken wir dass der Arch dann in sich zusammenfällt. Wäre schade darum. Deshalb hier schnell noch ein Bild.

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Der weitere Verlauf geht dann wieder in den felsigen Bereich. Kurze Zeit später sehen wir links die Überreste des Wall Arch, der erst im August 2008 abgestürzt ist. Schade, aber eben das ist das Problem der Natur, dass es einfach Dinge uns wegnimmt, die wir gerne noch länger sehen würden. Wir denken, dass in den nächsten Jahren noch einige Arches zusammenbrechen werden.

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Der nächste Stopp, der auch dringend notwenig war, ist am Partition Arch bzw. Navajo Arch. Zuerst besuchen wir den Navajo Arch, der aber leider aufgrund seiner Lage nicht sehr fotogen ist.

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Der Partition Arch ist da wesentlich fotogener und es lässt sich auch sehr gut darin herumwandern und von der Rückseite Bilder machen. Hier und da gibt es dann natürlich Wartezeiten, da jeder der hier anhält auf diesen Gedanken kommt und sich im Arch fotografieren lassen will. Wir machen das aus Prinzip nicht.

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So, nach dieser kurzen Ablenkung geht es weiter auf den letzten Teil des Trail ( Trampelpfad )s. Hier wird es dann felsiger und man muss hier und da etwas klettern. Am Ende des Trail ( Trampelpfad )s wird man da aber mit einem tollen Arch, genauer gesagt zwei Arches, dem Double O Arch. Dieser lässt sich auch prima beklettern und Frank macht sich auf den Weg durch das untere O. Aus der hinteren Ansicht bietet sich ein toller Blick auf die Landschaft und das drum herum.

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Hier ist der Andrang doch groß. Wir sind schon sehr überrascht, wie viel Wanderer den Weg bis hierher geschafft haben. Aber wir haben noch nicht genug. Es gibt noch eine letzte Sehenswürdigkeit an diesem Trail ( Trampelpfad )head, den Dark Angel. Hierfür müssen wir aber nochmals einen Kilometer hin und zurück in Kauf nehmen. Dabei geht es hier fast eben voran und wir erreichen schnell unser Ziel. Hier sind wir ganz alleine, wir denken dass die meisten nach dem Double O Arch genug gehabt haben. Zeitbedarf für die komplette Tour ca. 3-4 Stunden

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So, jetzt geht es aber fluchs retour. Wir lassen alle Sehenswürdigkeiten hinter uns liegen und sind so sehr schnell wieder am Auto. Hier und da müssen wir aber Rücksicht auf ältere Herrschaften oder Japaner mit Crocs nehmen. Wir fahren jetzt den Park wieder retour. Die Idee, dass wir diesen Trail ( Trampelpfad ) gleich früh machen, stellt sich als sehr clever heraus, denn jetzt ist der Parkplatz mehr als überfüllt und man kommt kaum noch ohne Anhalten voran.

Den Delicate Arch, das Wahrzeichen des Parks und von Utah, haben wir das letzte Mal schon besucht. Dieses Mal wollen wir aber eine andere Ansicht des grössten und bekanntesten Bogen des Parks anschauen und zwar von hinten. Dazu fahren wir zum Lower Trail ( Trampelpfad )head, der sich wieder unterteilt in einen Lower und einen Upper Trail ( Trampelpfad )head. Der Lower ist sogar mit Rollstuhl befahrbar und man kann den Arch prima sehen.

Wir nehmen aber den Upper Trail ( Trampelpfad )head, der zu Beginn eben verläuft und dann sofort wieder ansteigt und am Ende über Felsen weiterläuft. Als wir dem Arch näher kommen, sehen wir erst, wie steil es hinter dem Bogen nach unten geht. Das sind gut und gerne 2-300 Meter freier Fall. Sollte also mal jemand den Arch durchlaufen und nicht aufpassen, könnte das gefährlich werden. Hier jetzt nun die etwas andere Ansicht des Delicate Arch.

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Auf dem weiteren Rückweg halten wir noch kurz am Balanced Rock. Wer weiß wie lange dieser noch balanciert, denn das sind schon gefährlich eng aus, was da die Kugel noch auf dem Stiel hält. Als ein Bus Japaner kommt, verziehen wir uns aber lieber. Hier trotzdem noch das Beweisbild, wer weiß ob wir noch eines schießen können.

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Wir fahren weiter retour, die Sonne brennt erbarmungslos herunter. Wir entscheiden für heute Nachmittag das weitere Programm ausfallen zu lassen und gehen in die Stadt. Zuerst aber versorgen wir uns im Motel für unsere Sunset-Tour. Weitere Informationen dazu folgen später. Wir fahren in den City Market und holen uns ein Eis, natürlich Ben & Jerrys und bei Starbucks jeder einen Kaffee und setzen uns auf eine Bank an der Hauptstrasse und beobachten das Treiben. In Moab ist schon sehr viel los, vor allem fahren immer wieder die tollsten Jeeps mit den grössten Reifen an uns vorbei.

Als wir uns etwas entspannt haben, laufen wir kurz zur Bank um eventuell 1 Dollar Münzen zu wechseln. Diese sind leider sehr selten im Umlauf und deshalb versuchen wir hier unser Glück. Und wir haben Glück und bekommen einige für unsere Sammlung. Bad Luck !

Nach einem weitere kurzen Abstecher im Motel fahren wir wieder Richtung Arches NP. Hä, wieso wieder Richtung Arches, da waren wir doch erst ? Richtig, wir wollen den Delicate Arch einen Besuch bei Sunset abstatten. Das haben wir schon mal 2004 gemacht und wollen das wiederholen. Der Parkplatz am Trail ( Trampelpfad )head ist gut voll und wir starten mit Proviant und Getränke die Wanderung. Kurz nach dem Überqueren wollen wir die Petroglyphen anschauen, die wir das letzte Mal auch nicht gesehen haben.

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Der erste Teil der Wanderung führt durch Sand und geht stetig nach oben, bis der felsige Teil kommt. Auch am späten Nachmittag ist es noch sehr warm und wir müssen hier und da eine Pause einlegen. Auf dem Bild ist erkennbar wo der Start ist. Der rote Pfeil stellt die Wanderroute dar.

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Der letzte Teil verläuft im Schatten und wir kühlen da schon etwas ab. Nach dem letzten Bogen ist der Arch direkt vor uns aufgetaucht. Hier ist bald mehr los als in der Stadt und wir legen erstmal unsere Sachen ab. Wir sind heute ca. 45 Minuten gelaufen, was eine sehr gute Zeit ist. Frank geht schon mal zum Arch um diesen aus allen Lagen und Winkeln zu begutachten und Birgit bereitet das Stativ vor.

Hier sind immer wieder sehr viele Fotografen und Fotokurse unterwegs. Wir machen uns einen Spass daraus, all den „Möchtegern Profis“ zuzuhören und ihr technisches Fachgesimpel leise zu kommentieren. Im Schatten wird es langsam richtig kühl, aber wir sind froh nach einer Abkühlung nachdem es heute so heiß war. Wir versuchen einige Einstellungen und verschiedene Positionen bis dann gegen 8pm die Sonne hinter dem Berg verschwindet und sich der Himmel orange färbt.

Wir machen es uns gemütlich und verspeisen die Sandwisches die wir heute Mittag im Subway gekauft haben. Wir erhalten viele neidischen Blicke, da die meisten nichts dergleichen dabei haben. Wir haben auch mehr als genug Getränke mitgenommen. Das ist besser als zu wenig und trägt sich im Rucksack nicht schwer.

Uns fallen die besten Ideen dazu ein, denn eine Starbucks-Filiale wäre hier sicher ein Kassenschlager und Frank würde nebenher Potraitaufnahmen vor dem Arch für gutes Geld an den Mann / Frau bringen.

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Die besten Bilder schießt man erst sehr viel später wenn die Sonne kurz vor dem kompletten Verschwinden ist. Viele haben aber nicht die Ausdauer und gehen schon früher zurück, andere haben aber auch keine Taschenlampe dabei und müssen früher zurück.

Die Kameras glühen, Frank fotografiert so lange es geht aus der Hand und Birgit mit dem Stativ. Es ist immer wieder interessant zuzuschauen, welche Techniken andere verwenden um das beste Bild herauszuholen.

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Nachdem es langsam ganz dunkel wird, laufen wir wieder zum Auto zurück. Es ist genau die richtige Zeit, denn wir können noch den Weg gut erkennen, was bei der ein oder anderen Stelle gut ist, denn im Dunkeln vertritt man sich gerne den Fuß. Nach 40 Minuten sind wir wieder am Auto und fahren retour in`s Hotel. Für heute reicht es uns. Wir duschen noch, laden die Bilder herunter, denn morgen geht es schon ganz früh weiter.

Die Sonnenaufgangs- bzw. Sonnenuntergangszeiten lassen sich hier bequem für jeden Ort der USA nachlesen und zwar Monate im voraus.

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Gefahrene Strecke: 89 Meilen / 143 Kilometer

Hotel: Days Inn, Moab -- 39 $ / 30,69 €
Sehenswürdigkeiten: Arches NP ( Devils Garden Trailhead, Balanced Rock, Delicate Arch )
Wetter: 80° F / 24° C
Essen: Starbucks 7,33 $, Subway 11,79 $
Tanken: Salina -- 2,349 $ pro Gallone -- 8,535 Gallone

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Arches Nationalpark

 

 

 

Tag 12

 

5 Uhr ! Unser Wecker klingelt. Als Frank aufwacht, denkt er, dass dies ein Alptraum war. Nachdem er wieder einen klaren Gedanken gefasst hat, fällt ihm ein, dass wir gestern Abend vereinbart haben, heute morgen den Mesa Arch bei Sonnenaufgang zu fotografieren. Und Sonnenaufgang ist um 6.37 Uhr und die Anfahrt ca. 50 Meile lang.

Wir machen uns schnell fertig, wir haben ja gestern Abend alles vorbereitet, kochen noch einen Kaffee auf dem Zimmer und düsen los. Draussen ist es noch nicht so richtig warm und auch noch sehr dunkel. Die Fahrt Richtung Canyonlands ist um diese Uhrzeit mehr als zäh, aber zum Glück sind fast keine Fahrzeuge unterwegs und wir können es laufen lassen.

Als wir am Trail ( Trampelpfad )head zum Mesa Arch ankommen, sind mindestens noch zehn andere Fahrzeuge da. Das hat Frank nicht überrascht, Birgit aber schon. Wir machen uns mit dem Gerümpel auf den kurzen Weg zum Mesa Arch. Dort angekommen, sind augenscheinlich alle guten Fotoplätze schon vergeben. Später stellt sich aber heraus, dass wir den besten Platz genommen hatten, nämlich ziemlich weit links, da weiter rechts die aufgehende Sonne direkt in die Linse brennt.

Wir warten also gemeinsam auf den Moment. Als wir uns umsehen, sehen wir einige gleiche Gesichter von gestern Abend am Delicate Arch. Was für ein Zufall oder einfach nur die gleich Beknackten, die zu unmöglichen Uhrzeiten fotografieren. Als dann etwas um dreiviertelsieben Uhr die Sonne hinter den Bergen aufgeht, klickt es wie im Dauerfeuer. Alle sind am Schauen, wann der beste Moment für das ultimative Bild ist.

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Wichtig ist dabei immer den Blickwinkel zu verändern, denn aus allen Richtungen sieht der Bogen bzw. die Landschaft dahinter anders aus. Als Frank anfängt aus der Hand zu fotografieren und einige andere Blickwinkel versucht, kommen immer mehr Fotografen und machen das nach. Na ja, Flexibilität ist wichtig.

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Als die Sonne dann zu grell scheint, packen wir unser Stativ zusammen und gehen zurück Richtung Auto. Wir haben gestern Abend noch das weitere Programm für heute festgelegt und starten nun damit. Zuerst wollen wir den Rim Overlook aufsuchen, der ist nur einige Meilen weiter als der Mesa Arch. Leider ist das Licht nicht besonders und wir sind hier schnell fertig.

Wir fahren wieder Richtung Parkausgang, denn dort beginnt der nächste Highlight dieses Parks, der Shafer Trail ( Trampelpfad ). Die Strassen sind frei also lassen wir es laufen. Kurze Zeit später kommt uns ein Ranger entgegen und wir grüßen freundlich. Als er direkt uns wieder umdreht und uns eine ganze Weile hinterher fährt, werden wir stutzig. Kurz vor dem Parkausgang, gehen dann die Lampen an und wir müssen rechts ran. Wir warten artig, was wir falsch gemacht haben und der freundliche Ranger stellt sich vor und verlangt nach den Papieren. Danach werden wir aufgeklärt, dass wir eben 63 mph gefahren sind und ob wir wissen wieviel wir hier fahren dürfen. Frank antwortet mit „Ja klar, 45 mph. Da waren wir wohl etwas zu schnell“ !. Der Ranger belässt es mit einer Ermahnung und wir dürfen weiter fahren. Interessanterweise muss er unsere Geschwindigkeit beim Entgegenfahren gemessen haben. Das nennen wir mal High Tech.

So, aber nun starten wir den Shafer Trail ( Trampelpfad ), der von der Rimkante tief in das Tal führt. Das wäre ja nicht schlimm, aber die Strasse dort runter ist weder aus Teer noch aus Stein sondern purer Sand. Zusätzlich sind es Serpentinen mit starken Kurven, also nichts für schwache Nerven. Schon alleine der Blick von dort oben nach ganz da unten ist atemberaubend.

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Endlich unten angekommen, geht die Potash Road weiter. Dieser führt teilweise idyllisch durch das Tal des Green River und vorbei an einem tollen Gooseneck. Der weitere Verlauf ist dann nicht mehr so spektakulär. Zeitbedarf ca. 2 Stunden

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Erwähnenswert ist noch die Moab Salt Inc, die in riesigen Wasserbecken Salz gewinnt. Wieder in Moab angekommen, holen wir uns einen Kaffee bei Starbucks. Dabei stellen wir fest, dass unsere 12 Volt Stromanschlüsse am Auto nicht mehr funktionieren bzw. wir denken zuerst, dass unsere Spannungswandler defekt ist. Im Motel fragen wir nach einem Laden, der so etwas verkauft und der freundliche „Inder“ verweist uns an Radio Shack. Dort werden wir auch fündig, nur leider stellen wir beim Ausprobieren fest, dass es nicht nur der Spannungswandler ist, sondern auch am Auto was nicht in Ordnung ist. Wir kommen selbst zuerst auf eine defekte Sicherung, finden aber nicht den richtigen Sicherungskasten.

Nach etwas Überlegen, fragen wir bei einem Reifenhändler nach einer Werkstatt und bekommen einen Tip. Dort wird uns auch geholfen, es war tatsächlich die Sicherung am Sicherungskasten unterhalb des Lenkrads. Dieser Spaß hat uns 47 $ gekostet. Wir starten jetzt mit etwas Verspätung unsere heute geplante Fahrt zum Monument Valley.

Die US 191 nach Süden ist mehr als langweilig. Erst kurz vor Mexican Hat wird es wieder spannend, als wir auf eine Dirtroad ( unasphaltierte Strasse, meist bestehend aus Sand oder feinen Schotter ) in das Valley of the Gods abbiegen. Hier sind wir auch in 2004 schon gefahren, aber aus der anderen Richtung. Auch dieses Mal gefällt uns dieser kleine Umweg sehr gut und wir halten an einigen Punkten an.

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Nach einigen Fehlversuchen klappt das aber immer besser. Wir fahren durch Mexican Hat, dass sich seit Jahren nicht verändert hat, Richtung Monument Valley. Aus einiger Entfernung sind schon die Ausläufer des Monument Valley zu sehen.

Dort angekommen, wollen wir zuerst einchecken, was nicht gleich funktioniert, da es erst ab 4pm möglich ist. Also schauen wir uns zuerst mal im Hotel um. Pünktlich um 4pm übernehmen wir unseren Schlüssel. Zimmer 218. Wir checken ein und geniessen zuerst mal den tollen Blick vom Balkon auf die beiden Mitten und den Merrick Buttes.

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Auch nach dem Abendessen geniessen wir die tolle Aussicht. Wir sitzen noch die ganze Zeit draussen, bis die drei Wahrzeichen komplett im schwarz verschwinden. Um uns herum ist eine tolle Stille und wir erholen uns von dem anstrengenden Tag.

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Etwas ausführlicher fällt unser Bericht zum neuen The View Hotel am Monument Valley aus. Wenn man auf die Strasse zum Monument Valley abbiegt, lässt sich das Hotel am rechten Rand des ehemaligen Visitor Center ( Besucherzentrum ) schon gut erahnen. Da Hotel wurde aber wirklich sehr gut in die Landschaft integriert und auch farblich angepasst. Der erste Eindruck direkt beim Betreten des Parkplatzes ist Chaos pur. Es werden neue Parkplätze gebaut, wo früher der Loop-Entrance war. Der Parkplatz des Hotels wirkt unfertig und schlampig. Die Hoteleingangstür gleicht einer Billig Motelkette.

Nach dem Betreten des Hotels sind wir dann wieder positiv überrascht. Eine tolle Empfangshalle mit einem riesen Kamin, hohen Fenstern mit Blick in das Monument Valley. Überall indianische Kunst und Möbel. Die Rezeption ist vergleichsweise klein und sachlich gehalten. Direkt angeschlossen an das Hotel ist die Terrasse der Trading Post und das Restaurant befindet sich im zweiten Stock des Hotels.

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Die Zimmer sind sehr schön eingerichtet, auch alles im indianischen Stil. Ein Flat-TV sowie ein Tisch mit Stuhl ist vorhanden. Das Bad ist sehr schön und großzügig gestaltet.

Der sehr schöne Balkon bietet einen tollen Blick auf die Mitten Buttes sowie das restliche Monument. Aber Achtung, alle Zimmernummern kleiner 10, also 110, 210, 310 oder kleiner bieten diesen tollen Blick nur eingeschränkt, da hier der Blick durch die Terrasse der Trading Post eingeschränkt ist. Also aufgepasst beim Check- In.

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Wir testen natürlich auch das Restaurant, weil es natürlich ausser der Goldings Lodge keine Alternativen gibt. Wir sind auf alles vorbereitet und werden positiv überrascht. Die Speisekarte ist sehr übersichtlich. Auf Wunsch kann ich die per Email zusenden und die Preise sind für diese Lage wirklich gut. Vom Restaurant hat man auch einen tollen Blick auf die Mitten Buttes und auch die Einrichtung ist sehr gut gelungen.

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Weitere Bilder findest Du hier in den Hotelbewertungen unserer Reise. Alles in allem können wir The View empfehlen, wenn da nicht dieser Preis wäre. Das muss sicher jeder selbst überlegen, uns hat es jedenfalls sehr gut gefallen.

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Gefahrene Strecke: 287 Meilen / 462 Kilometer

Hotel: Monument Valley View, Monument Valley -- 200,48 $
Sehenswürdigkeiten: Canyonlands NP ( Mesa Arch, Overlook, Shafer Trail, Potash Road )
Wetter: 82° F / 25° C
Essen: The View Hotel, Monument Valley 42 $
Tanken: Maverik, Moab -- 2,079 $ pro Gallone -- 17,519 Gallonen ( englische Maßeinheit 1 Gallone entspricht ca. 3,7 Liter )

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Tag 13

 

Heute Nacht haben wir toll geschlafen, bis um 6 Uhr Birgit aufschreckt und schreit: „Frank, schnell die Sonne geht auf !“. Frank hat sich dabei nicht viel gedacht, da ja die Sonne jeden Tag aufgeht und für ihn war das kein besonderes Ereignis. Bis ihm einfiel, dass er ja im Monument Valley ist, die Kamera bereits auf dem Balkon steht und er diesen einmaligen Augenblick verpassen könnte. Also, kurz ein paar Sachen angezogen, schnell die Kamera startklar gemacht und diesen tollen Augenblick geniessen. Birgit hat zwischenzeitlich sogar einen Kaffee hinbekommen, was für diese Uhrzeit nicht selbstverständlich ist.

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Als dann um 7.15 Uhr der Spuk vorbei ist, geht Birgit noch eine Runde „Bubu“ machen und Frank startet seinen täglich Gang an den Laptop. Nachdem beide ihre Dinge erledigt haben und wir soweit mit Packen fertig sind, gehen wir Frühstücken. Auch dieses Mal in das Restaurant im The View Hotel, es gibt ja hier nichts anderes. Auch dieses Mal werden wir positiv überrascht. Es ist ein Frühstücks-Buffet aufgebaut, dass 11 $ pro Person kostet und sehr lecker aussieht.

Es sieht nicht nur lecker aus, sondern es schmeckt auch so. Es gibt Scrambles Eggs ( Rührei ), Bacon ( Gebratener Schinken ), Waffeln, frische Früchte, Joghurt und vieles mehr. Wir sind jedenfalls pappsatt und rundum zufrieden. Gestärkt machen wir uns auf den Weg durch das Monument Valley. Wir hatten uns bereits gestern gewundert, dass wir nur 5 $ pro Person Eintritt in`s Monument Valley bezahlen musste. Wir hatten das deutlich teurer in Erinnerung und hatten erwartet, dass wir am Loop nochmals zahlen müssen. Der Eingang am Visitor Center ( Besucherzentrum ) ( Besucherzentrum ) auf die Loop Road ( Rundweg ) wurde nach unten verlegt, wo man früher aus dem Monument Valley heraus gefahren ist. Direkt dahinter befindet sich jetzt ein Häuschen, dort werden aber nur noch die geführten Touren verkauft. Wir hatten gedacht, dass wir nochmals Eintritt zahlen müssen, so kommen wir also mit 5 $ pro Person weg.

Zuerst passieren wir die drei Wahrzeichen, die wir von unserem Hotelzimmer bestens im Blick gehabt haben. Hier ist Vergleich zu den anderen Punkten auch am meisten los. Die Strasse befindet sich in einem guten Zustand, man wird aber hier und da doch kräftig durchgeschüttelt, aber mit jeder Art Fahrzeug passierbar.

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Der nächste interessante Punkt ist der John Fords Point. Hier hat man einen genialen Blick über das Tal und wenn man Glück hat kommt auch der Marlboro-Man vorbei. Ebenfalls an jedem großen Haltepunkt findet man die Schmuckverkäufer, die teils sehr schöner Stücke zu günstigen Preisen verkaufen wollen.

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Der nächste Höhepunkt ist für uns der Artist View. Hier kann man erst die Weite dieses Gebiets richtig erkennen. Es ist ein unglaublicher Anblick, diese jede für sich einzigartigen Felsen zu sehen. Zeitbedarf für den Loop ca. 2-3 Stunden

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So, wir müssen los. Der Tag hat erst begonnen und wir haben noch zwei Highlights auf dem Zettel. Die Fahrt führt uns über Kayenta, wo wir das letzte Mal übernachtet haben, weiter nach Tuba City. Aber halt, so weit kommen wir ja erstmal gar nicht. Zuerst fallen uns die Elefantenfüsse am Strassenrand auf.

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Kurze Zeit später sehen wir das Ortsschild von Red Lake. Gemäß unseren Aufzeichnungen muss es direkt danach, auf Höhe der Häuser, links in einen Dirtroad ( unasphaltiere Strasse, meist bestehend aus Sand oder feinen Schotter ) abgehen. Es ist etwa bei Milemarker 344. In der Tat. Direkt an den Häusern geht die Indian Road 7 links weg. Wir sehen nach dem Abbiegen keinen Hinweis, dass es sich hierbei um eine Private Road ( Private Strasse ) oder das Gebiet der Hopi Indianer handelt. Einige andere sprechen davon, dass man ein Permit für die Fahrt dorthin beantragen muss. Wir sehen keinen Grund dafür.

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Wir folgen dieser Strasse mehr oder weniger immer gerade aus, vorbei an einigen bewohnten Häusern, bevor wir nach ca. 14 Meilen in Serpentinen in ein kleines Tal und am Ende wieder hinauf fahren. Erst nach dem Erklimmen erkennt man die wirkliche Pracht, die hier in den Weiten der Steppe versteckt ist. Schier unglaubliche Farben und Formen, der aber leider wegen der Bewölkung nicht so gut zur Geltung kommen. Die Anfahrt selbst war, bei trockenem Zustand, nicht schwierig. Es gab einige sandige Stellen, die aber problemlos zu meistern waren.

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Sicherlich sind die 5 Padres die bekannteste Formation dieses Gebiets, aber für unseren Geschmack gibt es viele andere Formen und Formationen, die da mithalten können. Das soll jeder für sich selbst entscheiden. Hier mal ein Bild der 5 Padres.

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Es lohnt sich also dieses Gebiet großzügig zu erkunden. Wir wissen leider nicht wieviel solcher Gebiete es hier noch gibt, es sieht aber gerade so aus, als ob das nur ein Teil wäre, was wir uns hier anschauen. Zeitbedarf mit Anfahrt ca. 3-4 Stunden

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Unser nächstes Ziel wäre jetzt weiter über die Indian Road 7 erreichbar. Da wir diesen Teil der Strasse nicht kennen, fahren wir aber lieber wieder retour, da auch das Wetter nicht gerader dazu einlädt Dirtroad ( unasphaltierte Strasse, meist bestehend aus Sand oder feinen Schotter ) zu fahren. Wir kommen in Tuba City an und biegen an der einzigsten Ampel im Ort gleich wieder links auf den Highway ( Autobahn ) 264 ab.

Der ein oder andere weiß vielleicht, was es in dieser Gegend noch für ein Highlight gibt. Tuba City und Umgebung ist sicher nicht bekannt für maßig Highlights der Extraklasse. Aber dieser Canyon, den wir schon einige Male besucht haben, hat es uns angetan. Die Rede ist vom Coalmine Canyon, der also in einer Schicht aus Kohle besteht. Wir haben herausgefunden, dass es einemn Upper ( Oberen ) und einen Lower ( Unteren ) Coalmine Canyon gibt. Den Upper haben wir schon gekannt, aber den Lower nicht.

Einige waren bereits da und konnten berichten, dass hier Touristen auch nicht gerade erwünscht sind. Teilweise lagen Nagelbretter auf der Piste und ähnlich spannendes. Die Zufahrt ist weiter südlich als der bekannte Teil des Canyon. Diese führt zuerst scheinbar durch ein Privatland, es ist aber weit und breit kein Schild oder ein Hinweis zu erkennen. Links am Berg steht ein kleines Haus. Kurze Zeit später führt die Strasse nach unten und wird an dieser Stelle schlechter. Schon hier kann man die Farben des Coalmine Canyon erkennen.

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Immer wieder gibt es Möglichkeiten an den Canyonrand zu kommen. Dabei sind die Ausblicke oft schwindelerregened, da es senkrecht nach unten geht und man diese Tiefe vorher nicht erwartet. Wenig später erkennt man an der rechten Canyonseite zwei Häuser. In der Tat, hier wohnen wirklich Menschen. Die Strasse dort hin führt ins Nirvana, also hier links halten

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Wenige Meilen später sind am Canyonrand zwei Häuser zu erkennen, die auch bewohnt sind. Hier geht die Strasse nicht weiter. Also unbedingt vor dem Abzweig Richtung dieser beiden Häuser links halten. Wir finden wenig später hier und da noch eine Möglichkeit für Ausblicke, drehen aber aufgrund des bescheidenen Wetters jetzt wieder um. Hierher kommen wir auf jeden Fall nochmals zurück, vielleicht sogar schon morgen. Zeitbedarf mit Anfahrt ca. 2 Stunden

Wir fahren nach Tuba City zurück und checken im Hotel ein. Zuerst schauen wir nach der Wettervorhersage, denn die dicken Wolken verheißen nichts gute. Für morgen ist über die komplette Mitte der USA, also auch Arizona und Utah eine Regenfront angesagt, die uns nicht gefällt. Wir schauen mal was kommt.

Für heute Abend bietet Tuba City nicht geade eine üppige Auswahl. Die bekannten Restaurantketten wie KFC, Taco Bell oder McDonalds sind zwar vertreten, wir entscheiden uns aber für das Hogan Restaurant, direkt neben unserem Hotel. Wenn man die Erwartungenn herunterschraubt, wird man nicht enttäuscht. Hier ist es aber genau anders herum. Nicht viel erwartet und ein tolles T-Bone Steak bekommen, was augenscheinlich auf einem Holzkohlegrill gebraten wurde. Hervorragend.

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Gefahrene Strecke: 196 Meilen / 315 Kilometer

Hotel: Quality Inn, Tuba City -- 115,36 $
Sehenswürdigkeiten: Monument Valley Loop, Blue Canyon, Lower Coalmine Canyon
Wetter: 82° F / 25° C
Essen: The View Hotel, Monument Valley 24 $, Hogan Restaurant, Tuba City 47,50 $
Tanken: Fina, Kayenta -- 2,109 $ pro Gallone / 12,046 Gallonen

 

 

Tag 14

 

Nachdem es gestern mit dem Wetter für heute so schlecht ausgesehen hat, waren wir heute morgen doch sehr gespannt, was der erste Blick aus dem Fenster bringt. Frank steht schon um 7.30 Uhr auf, da um diese Zeit der VFB Stuttgart spielt und schaut direkt aus dem Fenster. Es sieht doch in der Tat besser aus, als die Wettervorhersage gestern uns prophezeite. Trotzdem gehen wir es heute etwas langsamer an und wir gehen erst gegen 9 Uhr zum Frühstück. Das findet auch im Hogan Restaurant nebenan statt. Das Hotel gibt jedem Gast einen Gutschein für eine Auswahl von drei Gerichten plus frei Kaffee oder Tee.

Heute ist es zusätzlich ziemlich windig und deshalb fühlt es sich kälter an als die Tage davor. Nach dem Frühstück gehen wir noch kurz auf`s Zimmer und starten dann erst gegen 10.30 Uhr Richtung Blue Canyon. Blue Canyon ? Da waren wir doch gestern schon ! Richtig, aber gestern war das Wetter ja nicht so toll und deshalb fahren wir nochmals hin. Den Weg kennen wir ja jetzt bereits und finden ihn schon ohne GPS.

Nach etwas mehr als 45 Minuten sind wir bereits wieder am oder im Blue Canyon. Die Anfahrt war heute wesentlich besser als gestern, es hatte aber heute Nacht etwas geregnet und so war die Strasse feucht.

Heute ist das Wetter viel besser und die Sonne leuchtet die Felsen ganz toll an. Das hatten wir gestern überhaupt nicht. Es macht aber auch heute Spass durch dieses tolle Gebiet zu laufen und hier mal zum Vergleich ein Bild der 5 Padres von heute.

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Da wir uns nicht entscheiden können, welche Bilder wir hier aus dem Blue Canyon veröffentlichen, bekommst Du eine Diashow mit unseren besten Aufnahmen geboten.

 

Wir können jedem aber empfehlen nicht nur die 5 Padres zu fotografieren, sondern das komplette Gebiet zu erwandern. Es sind jede Menge andere Motive, die es sich lohnen anzuschauen.

Der weitere Tagesablauf hat sich nunmehr auch etwas geändert. Wir besuchen jetzt doch noch den Coalmine Canyon, den wir gestern ausgelassen haben. Wir waren das letzte Mal 2006 dort und das ist lange her. Die Anfahrt hatten wir noch im Kopf, ist ja auch nicht schwer. Sie führt über Highway ( Autobahn ) 264 nach Süden, bis links das Windrad auf der Anhöhe zu sehen ist. Kurz vor dem Windrad geht eine Sandpiste links weg, diese nehmen wir. Direkt am Canyon wurde jetzt ein richtiges Haus gebaut und hier scheint auch mächtig Betrieb zu sein. Jedenfalls kein Vergleich zu 2006

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Der Coalmine Canyon selbst ist wie immer jede Meile Fahrt wert. Diese wunderbaren und fast einmaligen Farben sind unvergleichbar und einzigartig. Wir streifen am Rim entlang und versuchen hier und da etwas von der Tiefe des Canyons zu sehen. Unwahrscheinlich.

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Den Lower Coalmine Canyon machen wir heute nicht nochmal. Das behalten wir uns für die nächste ausführliche Runde hier auf. Vielleicht in 2011. Wir fahren wieder retour Richtung Tuba City, tanken kurz unseren Wagen voll und fahren weiter Richtung Page, unserem heutigen Endziel. Keine Fahrt, ohne eine Unterbrechung. Wir wollen dieses Mal die Navajo Bridge besuchen, die wir in all den Jahren nicht geschafft haben. In diesem Fall handelt es sich aber um zwei Brücken. Die alte, wurde bis 1995 benutzt und die neue, die direkt daneben gebaut wurde.

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Wie durch ein Zufall wird auf der alten Brücke heute Bungee Jumping veranstaltet. Dieses Spektakel mit einem Sprung Richtung Colorado River lassen wir uns nicht entgehen.
Der Sprungweg ist hier sehr lang, wir schätzen 100 Meter und der Blick Richtung Colorado nach dem Absprung muss fantastisch sein.

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Das Einchecken im Hotel gestaltet sich etwas schwieriger. Da wir drei Buchungen haben, die alle über Best Rate Guarantee und mit 0 $ sind, können wir nicht alle drei Nächte auf einmal einbuchen, sondern müssen uns jeden Morgen melden und für den nächsten Tag einchecken. Zum Glück können wir aber unser Zimmer für die volle Zeit behalten. Es gibt Dinge, die muss man nicht verstehen.

Wir haben ja aufgrund der Navajo Daylight Saving Time in Page wieder eine Stunde gewonnen, die wir morgen wieder verlieren, wenn wir nach Westen fahren. Aber diese nutzen wir heute noch um den Horseshoe Bend aufzusuchen. Auch hier waren wir schon mal, aber diesen kurzen Abstecher, mit dem kurzen Trail ( Trampelpfad ) machen wir immer wieder gerne. Natürlich ist das morgens besser, da die Sonne am Bend direkt von vorne scheint,. aber morgen haben wir schon etwas vor und bevor wir es gar nicht schaffen, machen wir es eben mit ungünstigem Licht.

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Gefahrene Strecke: 226 Meilen / 364 Meilen

Hotel: Super 8, Page -- 0 $ / 0 €
Sehenswürdigkeiten: Blue Canyon, Coalmine Canyon, Navajo Bridge
Wetter: 76° F / 22° C
Essen: Dam Bar & Grille, Page 47 $
Tanken: Express, Tuba City -- 2,099 $ pro Gallone / 13,503 Gallonen ( englische Maßeinheit 1 Gallone entspricht ca. 3,7 Liter ) 

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Navajo Bridge
Horseshoe Bend

 

 

 

Tag 15

 

Eigentlich wollten wir heute morgen zur Verlosung der Permits für die Wanderung in den North Coyote Buttes aufstehen. Der Wecker war bereits auf 6.15 Uhr gestellt, wir mussten ja die Stunde Verlust, die wir durch die Daylight Saving Time der Navajos hier in Page haben wieder reinholen. Als Frank dann aber um 6 Uhr aus dem Fenster sah und es wieder nach Regen aussehen sollte, beschlossen wir die Wave für dieses Mal einfach zu lassen. Die Chancen auf eine Permit waren sowieso mehr als gering, da die für die 10 zu verlosenden Permits im Schnitt aktuell ca. 60 Personen an der Verlosung teilnehmen.

Wir blieben daher noch etwas liegen und als das Wetter sich zu bessern wagte, gingen wir erstmal frühstücken und anschließend noch in den Safeway, dies und das für die restlichen Tage noch kaufen. Dort hat nun endlich auch ein Starbucks aufgemacht und wir genossen den ersten Kaffee dieser Kette in Page. Da unser Programm für Page flexibel geplant ist, haben wir noch schnell für heute den Plan gemacht.

Zuerst wollen wir aber zur Paria Contact Station fahren, dort werden die Permits bekanntlich verlost. Nach einer halben Stunde Fahrzeit treffen wir dort ein. Der Ranger ist äußerst gesprächig als Frank nach den Permits fragt. Heute waren 47 Personen da und gestern 78. Also viel mehr als wir 2004 dort waren. Damals haben wir noch am selben Tag nachmittags eine für den nächsten Tag bekommen. Frank fragt gleich, ob es Pläne gibt die Anzahl der Permits pro Tag zu erhöhen. Hier kommt aber ein klares Nein des Rangers. Der Ranger bietet uns dann aber noch Permits für den Südteil ein, die wir aber bereits schon von zu Hause aus beantragt hatten. Diese sind ja ungleich leichter zu bekommen, da die Anfahrt schwierig ist. Dazu aber übermorgen, wenn wir dorthin fahren, mehr.

Wir fahren direkt vor der Ranger Station Richtung White House Trailhead ( Trampelpfad ). Dies ist ein Campground und hier beginnt auch der Trailhead ( Trampelpfad ), der in den Paria Canyon führt. Dort wollen wir aber nicht hin, sondern wir haben durch einen Tip aus dem www interessante Bilder, die direkt am Start des Trailhead ( Trampelpfad ) gemacht worden sind, dieses Highlights auf den Plan genommen. Und wir werden nicht enttäuscht. Direkt am Parkplatz sind schon die ersten wunderschönen Sandsteinformationen zu erkennen.

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Einen Trail ( Trampelpfad ) gibt es hier nicht. Man arbeitet sich entlang der Felskante vor und findet immer wieder tolle Formen und Farben, die eben in Sandstein möglich sind. Das Ende ist leicht zu erkennen, denn dort ist ein Zaun gespannt und es geht nicht mehr weiter.

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Das ein oder andere Seitental lässt sich sicher noch erwandern bzw. erklettern aber wir waren von diesem kleinen Highlight so überrascht, dass wir jetzt erstmal genug haben.

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Wir fahren die kurze Gravelroad ( unasphaltierte Strasse, meist bestehend aus feinen Schotter ) wieder retour und Richtung Page auf der 89. Die Cottonwood Canyon Road, die in wenigen Meilen nach links weg geht, war in der letzten Woche wegen starker Regenfälle gesperrt. Diese Strasse verbindet den Highway 89 mit dem Bryce Canyon. Obwohl dies eine Dirtroad ( unasphaltiere Strasse, meist bestehend aus Sand oder feinen Schotter ) ist, fahren hier auch Trucks, da diese Abkürzung einige Meilen spart.

Heute ist die Strasse in einem ordentlichen Zustand, wir fahren aber auch nur bis zum Abzweig zur BML 431 nach rechts, was wieder eine Dirtroad ist. Diese Strasse führt durch das Hinterland des Grand Staircase Escalante National Monument. Hier verirrt sich normalerweise nur Einheimische hin, die auf ihren Weiden die Kühe stehen haben. Nach einigen Meilen müssen wir ein solches Gatter, was die Weide absperrt öffnen, um weiterfahren zu können. Dies ist hier absolut üblich und nichts verwerfliches, da dies eine Durchgangsstrasse ist.

Nach einigen weiteren Meilen, dem Durchqueren eines Wash ( ausgetrocknetes Flußbett ), einigen weiteren Dips und Dumps und ein paar fieser Senken, biegen wir rechts auf einen Jeep Trail ab. Dieser ist noch schlechter als die Dirtroad vorhin bereits war. Auf dieser „Strasse“ müssen wir noch 1,2 Meilen fahren. Bereits nach einigen Metern sehen wir einen SUV am rechten Rand stehen und weit und breit niemanden. Später stellt sich heraus, dass die beiden Japaner von dort den Rest gelaufen sind. Wir wissen nicht, ob sie nicht den Mut hatten die Strecke vollends zu fahren oder nicht wussten wo das Ziel ist. Das bleibt ihr Geheimnis. Ein letztes Mal öffnen wir ein Gatter und parken direkt dahinter. Von dort aus lässt sich nicht erahnen, was einem links und rechts der Strasse ein Schönheit entgehen würde, wenn man es nicht kennt.

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Zuerst gehen wir dieses Mal recht, in das sogenannte Rainbow-Valley. Ein kurzer Abstieg und wir sind mitten im Reich der Farben. Vom weiß, über gelb, orange, lila und pink findet sich hier alles.

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Je weiter man am Rim entlang läuft, desto mehr Farben und tolle Formen tun sich auf. Uns ist es ein Rätsel, wie all dies zustande kommt. Wir überlegen uns die wildesten Geschichten, woher diese Farben wohl kommen oder wie diese entstanden sind. Hier mal einige Bilder ohne Kommentar.

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Wir steigen erst sehr viel später wieder aus dem Tal auf, als wir hinab gestiegen sind. Wir laufen daher den Weg bis zum Auto an der Rimkante entlang. Es ist erstaunlich, dass man einige Meter von der Kante entfernt dieses Schönheit nicht mal erahnen kann. Die von da aus sichtbaren Gesteine sind eher langweilig beige bis braun gefärbt und ohne richtig tolle Formen. Zeitbedarf 1 Stunde plus Anfahrt ab Highway 89 ca. 30 Minuten

Wir machen am Auto eine kurze Trinkpause, denn die Sonne brennt wieder erbarmungslos und in den Felsen ist es nicht gerade kühl oder schattig. Weit und breit ist keine Menschenseele zu sehen. Ist dieser Canyon immer noch ein „Secret of the West“ ? Wir wissen es nicht und gehen deshalb weiter in die andere Richtung, immer entlang des Zauns.

Schon beim letzten Mal als wir im Sidestep Canyon waren, taten wir uns schwer mit dem Abstieg. Auch dieses Mal liefen wir innerhalb des Zauns und mussten dann etwas umständlich nach links über Berg und Tal. Das sollte sich heute beim Rückweg ändern.

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Der Sidestep Canyon ist anders als das Rainbow Valley. Hier überragen die orange, gelben und leicht rosa Farbtöne. Es gibt sehr viele schöne Hoodos und einige tolle Rimkanten, die es sich lohnt anzuschauen. Wenn man von der Rimkante in das Tal schaut, kann man erkennen, welchen winzigen Teil wir bei jedem Besuch erkunden. Bisher haben wir keinen Bericht gelesen, dass jemand ganz unten war oder gar sich länger als einen Tag hier aufgehalten hat. Vorstellbar wäre das und genüg Sightseeing würde es sicher auch geben.

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Wir gehen dieses Mal etwas tiefer in de Canyon, als wir es das letzte Mal gemacht haben. Die Farben verändern sich auch hier wieder und man findet zum Teil sehr exotische Kombinationen von Rot-, Gelb- und Weißtönen.

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Nach dem etwas mühevollen Wiederaufstieg gehen wir dieses Mal etwas weiter recht ( von unten aus gesehen ) nach oben und finden einen leichten Ausstieg aus dem Canyon, der uns jetzt auf die andere Seite des Zauns verlegt. Das ist aber egal, da wir ja nur am Zaun entlang laufen müssen bis zum Auto. Nach kurzem Spaziergang geht es wieder zurück und wir fahren retour Richtung Highway 89. Zeitbedarf auch hier 1 Stunde plus Anfahrt oder in Kombination
Noch ein winziges Highlight gibt es heute, das fast niemand, ausser die Page-Freaks kennt. der Stud Horse Point, also ein Aussichtspunkt hoch über den Bergen auf Lake Powell und Co.

Die Anfahrt verläuft über Sandpisten mit verschiedenen Abzweigungen. Eine genaue Wegbeschreibung liefert Silke mit bebilderten Wegweisern. Der Abzweig ist zwischen Milemarker 555 und 556 ca. 6 Meilen von Page entfernt, von Page kommend auf der linken Seite. Anfahrtzeit ab Highway 89 ca. 20 Minuten. Dort angekommen geht es zunächst einen kleinen Abhang hinunter und wie durch ein Wunder stehen hier direkt am Abhang einige Hüte.

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Der eine Hut ist schöner als der andere und die Aussicht auf den Lake Powell mit dem Lone Rock ist von hier oben einmalig. Gut, dass es solche i-Tüpfelchen gibt, die man als Lückenfüller noch schnell mal mit einbauen kann.

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Als die Sonne schon etwas tiefer steht, fahren wir wieder retour nach Page. Da wir natürlich in Page wieder eine Stunde gewinnen, nutzen wir diese Chance und gehen noch etwas einkaufen. Natürlich haben auch am Sonntag die Läden bis 6pm geöffnet. Als wir das letzte Mal in Page waren, haben wir im Dam Outlet, was aber kein Fabrikverkauf, sondern eine normale Boutique ist, etwas gefunden bzw. wir fanden die Auswahl nicht schlecht. Auch dieses Mal finden wir etwas und schließen damit den ereignisreichen Tag ab.

Zurück im Hotel wechseln wir noch das Zimmer, da unser Fernseher nicht gerade ein scharfes Bild liefert und wir morgen Abend wieder 24 schauen wollen. Wir bekommen ohne Probleme das Zimmer gegenüber.

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Gefahrene Strecke: 108 Meilen / 174 Kilometer

Hotel: Super 8, Page -- 0 $ / 0 €
Sehenswürdigkeiten: White House, Sidestep Canyon, Rainbow Valley, Studhorse Point
Wetter: 85° F / 26° C
Essen: Starbucks, Page 7,97 $, Fiesta Mexicana, Page 34,50

 

 

 

Tag 16

 

Wir stehen heute so auf, als ob wir Wave-Pemits beantragen wollen, haben aber gestern beschlossen, dass wir das nicht tun, da unser heutiger und morgiger Tagesplan randvoll mit tollen Highlights in Page ist. Wir starten trotzdem um 7 Uhr Page-Zeit sprich 8 Uhr Mountain-Time Richtung Westen auf dem Highway 89. Als wir an de Paria Contact Station vorbeifahren, sind wir doch interessiert, wieviel heute an der Verlosung teilnehmen. Wir zählen mindestens 35 Autos und machen uns auf unsere weitere Route. Diese führt uns im übrigen auch Richtung Wirepass Trailhead, von dort aus die North Coyote Buttes Wanderung startet. Wir biegen aber etwas 4 Meilen früher auf der Houserock Valley Road nach links ab. Heute laufen wir den Bucksin Gluch Trailhead. Dieser ist fee-pflichtig und wir werfen die 6 $ pro Person in einem Umschlag in die dafür vorgesehene Box. Ausser uns ist niemand hier und wir machen uns auf den Weg durch den Buckskin Gulch Wash.

Das heutige Highlight ist im Internet fast nicht zu finden und nennt sich deshalb auch Edmairs Secret. Wir laufen immer entlang des Wash in Richtung Süden. Wir haben eine ausführliche Wegbeschreibung in unserem Lieblings USA-Forum gefunden und diese ausgedruckt. An sich ist es nicht schwer, aber man sollte immer zur Sicherheit etwas zum Nachschauen dabei haben.

Nach etwa einer Stunde biegen wir um die letzte Kurve und stehen vor dem Secret. Einer Bergkette mit Felsen in Waben- oder Raupenform. Einfach erstaunlich, was es hier alles für verschiedenartige Strukturen und Farben gibt.

Die Felsen leuchten in rot, gelb und weiß und sind über hunderte von Meter struktiert wie Waben. Es macht irrsinnig Spaß darauf hin und her zu laufen und aus den verschiedenen Winkeln die Raupen zu bestaunen. Die Spitze des Berges ist ganz anders strukturiert und erinnert uns stark an die Wave, die auch diese Wellenlinien hat.

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Der markante Berg, der uns auf der Wanderung als markanten Punkt ausgewiesen war, ist ein zusätzliches Highlights. Auch dort sind die Raupenformen sehr stark ausgeprägt und Frank macht sich auf den Weg rauf und runter bis direkt vor diesen Berg. Wir könnten uns hier noch stundenlang aufhalten, wissen aber um die weiteren Highlights von heute und machen uns wieder vom Acker.

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Frank hat auf den GPS erkannt, dass wir eine grosse Schleife, die wir auf dem Herweg gelaufen sind, abkürzen können und das versuchen wir jetzt einfach. Es gelingt uns ganz gut und wir sparen mindestens 15 Minuten. Da wir aber am Ende der Abkürzung unter einem Zaun durchmüssen, wissen wir nicht ob das Privatbesitz war, sah aber nicht so aus, da wir an dem Zaun auf dem Herweg für lange Zeit entlanggelaufen sind. Nach etwas 45 Minuten sind wir wieder am Parkplatz. Zeitbedarf mit Wanderung ca. 3-4 Stunden

Wir fahren wieder die House Rock Valley Road retour, die übrigens in einem recht guten Zustand ist. Der Wash, der teilweise ein „reißender“ Fluß ist, ist aktuell nur sandig mehr nicht. Wir biegen wieder auf den Highway 89 nach Süden also nach Page. Wir haben noch ein kleines, aber feines Highlight in unser Programm aufgenommen. Hier waren wir in 2004 schon mal und es wird Zeit, das zu wiederholen. Es könnte sich ja etwas verändert haben. Warum erzählen wir eigentlich nicht, wo wir hinwollen. Das ist mittlerweile kein Geheimtip mehr, denn gestern morgen standen mindestens 10 Fahrzeuge auf dem Parkplatz. In 2004 war die Wegbeschreibung noch mehr als mau. Aber jetzt lüften wir das Geheimnis. Die Rede ist von den Toadstool Hoodos, die nahe der Paria Contact Station sind, die wir heute morgen schon besucht haben.

Wir biegen daher nur wenige Meilen nach der Paria Contact Station nach links in einen kleinen Parkplatz. Ganz einfach zu erkennen ist die Stelle, weil dort die Strommasten, die die ganze Strecke parallel zum Highway laufen einen Knick in`s Landesinnere machen. Am Parkplatz stehen bereits zwei Fahrzeuge. Wir registrieren uns und laufen den Wash entlang. Mittlerweile sind auch einige Wegzeichen montiert worden. Die Route ist aber einfach und durch die vielen Besucher gut markiert.

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Nach 20 Minuten kommen wir am Ziel, den Hoodos in den wunderbaren Farben an. Es ist immer wieder erstaunlich, was die Natur hier geschaffen hat. Felsen und Hüte in weiß und rot. Formen, die nur durch Wind und Wasser möglich sind.

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Wir haben kein spezielles Ziel, denn das Gebiet ist recht klein. Es gibt einige schöne Hoodos und das umliegende Gebiet ist durch seine tollen Farben sehr interessant. Es empfiehlt sich auch das Gebiet jenseits der linken „Flanke“ zu besuchen. Dort bieten sich sehr schöne Blicke auf die Rimrocks, die dem Toadstool-Gebiet anschließen. Zeitbedarf ca. 2 Stunden

Jetzt haben wir aber genug von den Wanderungen. Die Füße verlangen nach einer Entspannung. Was bietet sich da nicht besser an, als sich irgendwie hinfahren zu lassen. Richtig, wir besuchen den Antelope Canyon, genauer gesagt den Upper Antelope Canyon. Den müssen wir nicht erwandern sondern werden direkt dorthin gefahren. Hier waren wir auch 2004 schon einmal, aber dieser Canyon hat es uns angetan und wir geben gerne das Geld den Navajos für den Eintritt.

Als wir die 6 $ Gebühr pro Person für dieTribal Fee bezahlt haben, werden wir an die braune Hütte geschickt, um für die Tour zum Upper Antelope Canyon zu bezahlen. Wir entrichten brav die 20 $ pro Person und bekommen dafür sogar eine Quittung. Wir müssen noch einige Minuten warten, bis unser Jeep Richtung Canyon-Eingang geht. Als wir gebeten werden auf den Jeep aufzusteigen, stellen wir fest, dass alle 11 Personen auf dieser Fahrt Deutsche sind.

Die meisten haben anscheinend noch nie eine Dirtroad ( unasphaltiere Strasse, meist bestehend aus Sand oder feinen Schotter ) gefahren, denn das Gejauchze und Gekreische beginnt schon direkt bei der Abfahrt. Unser Guide hat einen recht zügigen Fahrstil und der Sand spritzt hinten nur so hoch. Nach etwas 10 Minuten sind wir am Ziel. Unser Guide macht unmißverständlich klar, dass wir 1:10 Stunden Zeit haben, die ab jetzt zählt. Es sind mindestens noch fünf weitere Gruppen hier, also wird es drinnen recht voll.

Wir starten die Tour recht zügig. Es bleibt nicht viel Zeit für längere Fotopausen, aber wir sollen das auf dem Rückweg nachholen können. Unser Guide hat zu jedem Teil des Canyons eine Story übrig oder zeigt jedem einzelnen wie er den Foto halten bzw. einstellen soll.

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Auf dem Rückweg bekommen wir dann etwas mehr Zeit, das bedeutet wir nehmen uns diese indem wir einfach etwas früher wieder retour gehen und mit der Gruppe vor uns mitlaufen. Es ist auch beim zweiten Mal atemberaubend welche Kraft das Wasser hat und welche tolle Formen dadurch entstehen können. Immer wieder erinnern die Guides an die überraschende Flut von 1997 wo 13 Menschen ertrunken sind. Das ist aber am Lower Antelope Canyon passiert.

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Wir kommen etwas verspätet aus dem Canyon zurück und der Jeep ist schon fertig „geladen“ als wir heraus kommen. Unser Guide treibt uns etwas an, wieder aufzusteigen. Alles in allem war uns das etwas zu japanisch aber an sich hat sich es wieder Mal gelohnt.

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Auch die Rückfahrt ist wieder sehr unterhaltsam, da hier und da überraschende Zwischenrufe kommen, wenn hinten wieder eine Sandböe hochspritzt. Besser wäre es, wenn die Aufstiegshilfe einfach hochgeklappt werden könnte, dann würde diese nicht immer den Sand nach oben wirbeln.

Am Parkplatz angekommen, machen wir uns auf den Weg nach gegenüber. Wir wollen auch noch den Lower Antelope Canyon anschauen. Der Upper ist aufgrund seines Namens oberhalb der Erdoberfläche und der Lower eben unterhalb, sprich man muss nach unten steigen. Zuerst müssen wir aber erstmal zahlen. 20 $ werden pro Person fällig. Die Tribal Fee von 6 $ müssen wir natürlich nicht zweimal zahlen, wenn wir den Beleg von gegenüber vorlegen.

Ein junges Indianer-Mädel führt uns zum Einstieg und nun heißt es Self-Guiding. Kein Zeitdruck, kein Guide der das Tempo vorgibt, alles in eigener Hand. Der Einstieg ist nicht ganz so einfach, aber doch einfacher als es aussieht.

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Wir lassen uns Zeit, die einzelnen Bereiche anzuschauen und zu fotografieren. Immer wieder geht es auf Stahltreppen, die als Hilfe eingebaut wurden, nach unten. Die Laufwege sind teilweise so schmal, dass nicht mal ein Schuh rein passt. Einige Passagen sind so steil, dass man aufpassen muss, nicht weg zu rutschen. Alles in allem aber sehr gut machbar.

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Hier unten ist eine tolle Ruhe. Es sind ausser uns nur noch zwei weitere Personen im Canyon und wir geniessen diese Freiheit im Vergleich zum Upper Antelope Canyon. Die tollen Schwünge der Sandsteinformationen, beleuchtet von der Sonne, die durch den schmalen Spalt in den Canyon scheint, bieten ein tolles Bild.

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Nachdem wir darauf aufmerksam gemacht werden, dass der Canyon um 5pm schießt, gehen wir langsam nach oben. Am Ende des Canyon gibt es dazu eine lange und steile Stahltreppe nach aussen. Natürlich kann bei Zeit auch der Canyon wieder zurück gelaufen werden. Der Rückweg außerhalb entlang der Canyonspalte ist auch nicht ohne, dass es fast durchgehend bergauf geht.

Hier noch unser absolutes Favoritenbild. Sage jetzt bitte nicht, warum ist das nicht in Farbe oder ich sehe ja keine Strukturen. Das geniale daran ist, dass man eben nur die Strukturen sieht. Das ist zusätzlich ein Test für Deinen Bildschirm. Solltest Du die Schattierungen nicht sehen, wäre es Zeit für einen neuen.

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Oben angekommen, machen wir uns auf den Weg nach Page. Zuerst kurz in den Safeway Supermarkt und dort einen Kaffee holen und dann weiter zum Wal-Mart eine Schaufel kaufen. Jetzt sollte die Frage kommen, was wir mit einer Schaufel im Urlaub wollen. Dazu aber morgen mehr.

Für heute Abend holen wir uns eine Pizza bei Pizza Hut, denn es kommt um 8pm unsere Lieblings-Serie 24 und dann bleiben wir heute Abend zu Hausen und packen auch schon mal unsere Koffer vor und wiegen diese ab.

Also, stay tuned und hört morgen die Geschichte mit der Schaufel.

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Gefahrene Strecke: 100 Meilen / 161 Kilometer

Hotel: Super 8, Page -- 0 $ / 0 €
Sehenswürdigkeiten: Edmairs Secret, Toadstool Hoodos, Upper + Lower Antelope Canyon
Wetter: 85° F / 27° C
Essen: Starbucks 7,86 $, Pizza Hut 42,92 $
Tanken: Maverik, Page -- 1,999 $ pro Gallone / 12,077 Gallonen ( englische Maßeinheit 1 Gallone entspricht ca. 3,7 Liter )

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Antelope Canyon

 

 

 

Tag 17

 

Unser letzter Tag heute in Page und wir müssen uns wieder vom Wecker wecken lassen. Um 7.30 Uhr stehen wir auf und gehen zum Frühstück. Erstaunlicherweise sind heute morgen wieder sehr viele Franzosen beim Frühstück, wie auch gestern. Im Allgemeinen ist es uns dieses Mal aufgefallen, dass sehr viele Franzosen unterwegs sind. Das war die letzten Male nicht so ausgeprägt.

Wir haben gestern Abend schon unsere Koffer gepackt und gewogen. Wir haben noch einige Kilo Reserve, die wir noch mit „irgendwas“ füllen können. Schade, die Zeiten sind ja bald vorbei, dass wir 2x23 kg mitnehmen konnten. Ab Juli werden einige Fluglinien nur noch 1x20 kg erlauben. Für jedes weitere Gepäckstück wird dann eine Gebühr, meist 50 $ fällig. Also ausnutzen.

Nach dem Auschecken, gehen wir noch kurz volltanken. Wir müssen den günstigen Sprit hier in Page ausnutzen. Anschließend geht es auf den Highway 89 Richtung Westen. Vorbei am Glen Canyon Dam, Lone Rock, Churchwells, Big Water, Cottonwood Canyon Road, Toadstool Hoodos, Paria Contact Station, biegen wir weniger später auf die Houserock Valley Road ein. Hier ist heute morgen ordentlich Verkehr.

Was hat sich eigentlich seit unserem letzten Besuch in Page verändert bzw. ist bemerkenswert:

Der McDonald unterhalb des Best Western ist abgerissen und befindet sich nun neben dem Wal-Mart. In der Bowling-Bahn ist am Wochenende nichts mehr los. Das letzte Mal war das der Geheimtip. Dam Bar & Grille ist nicht nur zum Essen ein Tip sondern auch die Bar ist sehr gut. Alles in allem ist Page mittlerweile „aushaltbar“, man sollte aber versuchen am Wochenende hier zu sein.

Das erste Teilstück sind wir ja gestern schon gefahren, also ist uns der Zustand bekannt. Am Wirepass Trailhead, der zur North Coyote Buttes ( The Wave ) führt, stehen mindestens 10 Autos. Einige machen sich gerade fertig für die Wanderung. Wir fahren aber weiter Richtung Süden, bis wenig später „unser“ Abzweig kommt. Wir fahren Richtung Paw Hole, was uns später zu den South Coyote Buttes führen soll. Zu Beginn ist es eine normale Dirtroad ( unasphaltiere Strasse, meist bestehend aus Sand oder feinen Schotter ). Nach den ersten Meilen wird sie merklich sandiger und die Spur tiefer. Das ist nichts mehr für schwache Nerven oder gar Fahrzeuge ohne Allradantrieb. Ein Subaru fährt mit ordentlicher Geschwindigkeit vor uns her und wir schließen auf.

Als wir in Paw Hole aussteigen, sehen wir den Fahrer. Es ist ein älteres Ehepaar, dass an den Cottonwood Teepees etwas wandern will. Respekt, dass die das gemacht haben. Als Frank fragt, ob sie schon weiter als Paw Hole gefahren sind, verneint die Frau. Das wäre dann doch eine Nummer zu groß. Wie recht sie später mit dieser Aussage haben würde.

Wir starten auch eine kleine Wanderung entlang der Teepees, die durch einen Zaun von der Aussenwelt geschützt sind. Das Haupttor ist aber geöffnet also gehen wir das erste Stück rein. Als wir zum nächsten Zaun kommen, sehen wir zwar, dass jemand sich einen Eingang gemacht hat, da dies aber ganz klar illegal ist, lassen wir das. Das Ehepaar lässt sich davon nicht abhalten und sie laufen weiter.

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Wieder retour am Auto starten wir unseren zweiten Abschnitt bis zur South Coyote Buttes. Der Anstieg der jetzt aber folgen sollte, hat es laut den Berichten im Internet in sich. Wir wollen direkt mit Schwung starten, damit wir nicht hängen bleiben. Wir schaffen bis zum letzten Annstieg und bleiben dann stecken. Retour geht es aber zum Glück noch, was wir jetzt auch mal machen um es dann nochmals zu versuchen.

Mit deutlich mehr Schwung starten wir den zweiten Versuch. Leider wird dieser Schwung bei der etwa stärkeren Rechtskurve wieder jäh unterbrochen und wir müssen fast bei Null beginnen. Uns ist es nicht klar, wie man hier mit Schwung hinauffahren kann. Mit dem Jeep Commander geht das jedenfalls nicht. Vielleicht liegt es am Gewicht. Hier sind auch einige Spuren zu erkennen, dass welche vor uns hängen geblieben sind. Es liegen eindeutig zu viele Sträucher am Boden.

Wir starten einen letzten Versuch, dieses Mal wollen wir gleichmäßig fahren, so dass wir nicht so viel gegenlenken müssen. Aber auch dieses Mal bleiben wir fast an derselben Stelle hängen. Schade, da hatte das ältere Ehepaar wohl Recht.

Wir fahren die Strecke wieder komplett retour bis zur Houserock Valley Road und fahren weiter nach Süden. Es gibt noch eine weitere Möglichkeit über Corral Valley an die South Coyote Buttes zu kommen. Die Strecke beginnt auf den ersten Meilen harmlos und wird dann auch immer sandiger und tiefer aber durchaus gut zu fahren. Hier und da hat es felsige Stellen die sich mit tief sandigen Stellen abwechseln. Hier ein Video der wilden Fahrt durch den Sand:

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Die Buttes ( Spitzkuppen ) erstrahlen in den schönsten Farben. Angefangen von gelb, über orange, rot und lila ist alle vorhanden, was man sich vorstellen kann. Die sehr fragilen Steinplättchen sind nur mehrere Millimeter dick und werden durch jeden Besuch weniger. Deshalb wurde hier auch die Besucherzahl eingeschränkt. Wunderbare Wellen, wie wir diese aus der Wave kennen, findet man hier, nur sind diese deutlich farbenfroher.

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Immer wieder entdecken wir neue Ansichten und Formen. Die Farben verändern sich auch je nach Sonneneinstrahlung und Intensität. Immer wieder erlaufen wir neue Buttes, die alle sehr eng zusammen sind, aber aufgrund des sehr sandigen Bodens macht das Laufen doch erhebliche Mühe. Zusätzlich ist der Höhenunterschied doch sehr groß. Auch von oben bieten sich tolle Ansichten auf die Kuppen und das Umland. Wir sind uns sicher, dass er hier noch weitere Schätze gibt, die auf eine Entdeckung warten.

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Nachdem man sich an diesen Formen und Farben „satt gesehen“ hat, gibt es noch ein zweites Juwel direkt hinter dem eigentliche Coyote Buttes Gebiet. Die Cottonwood Cove, was übersetzt „kleine Bucht“ bedeutet. Diese Bucht liegt versteckt hinter den eigentlichen Highlight relativ tief unterhalb der Buttes und ein Wächter beachtet den Zutritt.

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Man muss sich zuerst einen Weg bahnen, denn zwischen Felsen und Sand ist es nicht immer so einfach nach unten zu kommen, denn die Rutschgefahr ist recht groß. In dieser Bucht befinden sich einzigartige Felsformationen, die in großen Wellen die feinen Sandblättchen um sich tragen. Es sieht fantastisch aus, was hier die Natur über Jahrtausende von Jahren geschaffen hat.

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Leider ist die Zeit viel zu knapp hier all die schönen Buttes zu besuchen, die man aus den Augenwinkeln sehen kann. Hier müssen mindestens zwei Tage eingeplant werden, alles andere ist nur ein Überblick über diese tolle Gegend.

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Zugegebener Maßen haben wir dieses Gebiet auch etwas unterschätzt. Eigentlich wollten wir anschließend noch White Pocket besuchen, aber die Zeit ist uns davon gelaufen und jetzt heißt es schnell wieder zurück zum Auto. Der Rückweg ist lang und steil.

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Nach 45 Minuten sind wir wieder am Auto und nach weiteren 45 Minuten spannender Sandpistenfahrt wieder auf der Houserock Valley Road. Unser TomTom sagt uns, dass wir jetzt nach links, also Süden abbiegen sollen und weiter über den Highway 89A ( Alt). So machen wir das, denn wir hören auf Tom und wir treffen wohlbehütet und ohne Panne gegen 18.30 Uhr in St George ein.

Das war unsere letzte Sandpiste bzw. Dirtroad für dieses Jahr. Gott sei Dank, alle ohne Pannen überstanden. Es hat sehr viel Spass gemacht und wir haben uns noch einige Highlights für das nächste Mal aufgehoben. Und die Schaufel die wir gestern gekauft haben, bleibt unbenutzt im Auto.

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Gefahrene Strecke: 216 Meilen / 348 Kilometer

Hotel: Super 8, St. George 50,17 $
Sehenswürdigkeiten: Cottonwood Teepees, Coyote Buttes South
Wetter: 85° F / 26° C
Essen: Red Lobster, St. George 65 $
Tanken: Maverik, St. George -- 2,119 $ pro Gallone / 6,149 Gallonen ( englische Maßeinheit 1 Gallone entspricht ca. 3,7 Liter )

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South Coyote Buttes

 

 

 

Tag 18

 

Eigentlich wären wir gestern Abend im Bryce Canyon, genaue im Ruby`s Inn gewesen. Wir haben uns aber vor einigen Tagen umentschieden und das Motel storniert und dafür in St. George gebucht. Warum eigentlich ? Ganz einfach. Es macht keinen Sinn am Bryce Canyon zu übernachten und diesen dann nicht mit einem Besuch zu würdigen. Und der Weg vom Bryce Canyon nach Las Vegas durch den Zion NP wäre deutlich zu lange, deshalb die Verkürzung nach St. George.

Online Check-In hat heute leider nicht funktioniert. Das Umbuchen von KLM auf die Delta/NorthWest Schiene hat das System wohl nicht verkraftet. Egal, dann können wir eben dieses Mal keine Exit-Plätze reservieren. Zum Glück haben wir schon Sitzplätze vorab reserviert.

Danach gehen wir noch unser Auto waschen. Das ist eigentlich nicht vorgeschrieben, aber wir wollen ja unserem Vermieter nicht auf die Nase binden, dass wir mehr als eine Sandpiste gefahren sind. Und das Auto sieht aus, als ob wir nur Sandpisten unter den Reifen hatten. Für 1,50 $ bekommt man in diesem Car Wash wirklich massig Zeit um das Auto zu schäumen und abzuwaschen. Da sollten sich mal die deutschen Clean Parks eine Scheibe abschneiden.

Wir starten auf der Interstate ( Autobahn zwischenstaatlich ) 15 nach Las Vegas. Wir halten aber noch kurz am Wal-Mart an und kaufen Getränke. Heute wird es über 30° C warm, da müssen wir eine Reserve haben. In Las Vegas sind wir in knapp zwei Stunden. Unser heutiges Tagesprogramm handelt ausschließlich vom Aussuchen gekühlter Räume, also Einkaufszentren und Factory Outlets. Nach der ersten Shopping-Runde checken wir im Hotel Wynn ein. Leider findet der Front Desk unsere Reservierung von Hotwire nicht und wir müssen unsere Kreditkarte als Kaution hinterlegen und das mit Hotwire klären. Danach starten wir gegenüber in die Fashion Show Mall, die wir schon zu Beginn unseres Urlaubs aufgesucht hatten. Auch die Forum Shops im Caesars Palace kommen nicht zu kurz.

Als wir gegen 19 Uhr wieder Richtung Hotel Wynn aufbrechen, hat es immer noch über 25° C. Wir haben uns für heute Abend entschieden, das Buffet im Wynn nochmals zu testen. Das ist für unseren Geschmack das Beste am Strip. Auch dieses Mal werden wir nicht enttäuscht, auch wenn die Klimaanlage dermaßen heurnterkühlt, dass man meinen könnte, die wollen einen rauswerfen.

Wir wollen oder müssen noch unsere Einkäufe verarbeiten und das schöne Zimmer muss auch noch „abgewohnt“ werden. Also gehen wir nach dem Abendessen direkt auf unsere Suite und geniessen den Luxus. Morgen geht der Wecker um 5.30 Uhr. See you.

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Gefahrene Strecke: 146 Meilen / 235 Kilometer

Hotel: Wynn, Las Vegas -- 125,12 $ / 88,82 €
Sehenswürdigkeiten: Las Vegas Boulevard
Wetter: 96° F / 32° C
Essen: Starbucks 7,40 $, Wynn The Buffet 75,32 $

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Fashion Show Mall Las Vegas
Las Vegas Outlet Center
Forum Shops at Caesars Palace

 

 

 

Tag 19

 

Schade, heute ist der Urlaub zu Ende. Die Rückflugzeiten sind ab Las Vegas echt bescheiden. Wir hätten die Wahl gehabt entweder mit Delta über Atlanta zu fliegen. Dann wären wir in Las Vegas etwa um 7.20 Uhr abgeflogen und die Variante, die wir jetzt genommen haben, mit Northwest über Minneapolis und Amsterdam nach Stuttgart. Mit Northwest ist sogar die Gesamtreisezeit kürzer als mit Delta.

Um 5.30 Uhr klingelt der Wecker. So kann man sich auch wieder an die Arbeit gewöhnen. Schnell Katzenwäsche gemacht und gepackt und um 6 Uhr stehen wir bereits am Valet-Parking ( Parkplatz mit Hol- und Bring Service ) Schalter um das Auto abzuholen. Das dauert um diese Uhrzeit nur einige Minuten und wir starten zum Rental Car Center ( Mietwagenzentrum ). Um diese Uhrzeit ist rund um den Las Vegas Boulevard recht wenrig Vekehr aber doch schon einiges los. Viele lassen ihre Hotels putzen, Rasen mähen usw.

Bei der Mietwagenübergabe läuft alles glatt, wir sind in 10 Minuten im Bus der uns zum Flughafen bringt. Wir werden direkt am Terminal 1 abgeliefert, wo alle grossen Airlines untergebracht sind. Am Schalten von NorthWest sind leider um diese Uhrzeit nur zwei Mitarbeiter und es dauert entsprechend lange bis wir dran sind. Wir werden schon vorab gebeten, mit unseren Reisepässen, an sogenannten Kiosken, also elektronischen Schalter unsere Boardkarten zu generieren. Das schlägt aber fehl. Als wir am Schalter dran sind, werden wir gefragt ob wir das Porzedere am Kiosk gemacht haben und verneinen. Die Mitarbeiterin ändert irgendwas an unseren Daten und geht mit uns nochmals zum Kiosk. Jetzt werden dort unsere Daten aufgerufen und wir können die Boardkarten selbst drucken. Irgendwas wurde bei unserer Umbuchung auf NorthWest falsch gemacht, da weder der Online Check In gestern noch das heute geklappt hat. Aber sei es darum, Hauptsache einen Sitzplatz im Flieger und nicht stehen müssen.

Wir holen uns noch bei Starbucks einen Kaffee, den ohne Kaffee am morgen funktionieren auch wir nicht richtig. Leider ist kurz darauf auch schon die Sicherheitskontrolle und wir müssen zuvor unseren Kaffee leer machen. Birgit ist der wie immer zu heiß, aber auch das bekommen wir dann schlußendlich hin. Der Sicherheitscheck geht zügig und wir schlappen zum Gate. Der Flug mit der Boeing 757-200 in zwei Dreierreihen nach Minneapolis dauert 2:25 Stunden und wir landen etwas vor der geplanten Zeit.

Das haben wir auch bitter nötig, denn die Umsteigezeit, die wir haben, sind nur 40 Minuten. Die Mindest Umsteigezeit die vorgeschrieben ist, sind nur 30 Minuten. Da ist das Boarding aber dann früher als wir überhaupt landen. Wir müssen von Gate F in Gate G, das hat Frank direkt nach dem Aussteigen einen NorthWest-Mitarbeiter gefragt, dass es nicht direkt Monitore gab. Also „rennen“ wir durch die Hallen und über die Rolltreppen zu Gate G8. Als wir dort ankommen, hat das Boarding bereits begonnen. NorthWest, wie soll das jemand schaffen, der nicht so schnell ist oder das Flugzeug nur etwas später ankommt ?

Der Flug nach Amsterdam wird von NorthWest durchgeführt obwohl wir bei KLM gebucht haben. Die Maschine ist aber bereits in die Delta-Farben umlackiert worden. In Zeiten der Fusionen ist alles möglich. Die Maschine ist eine Airbus 330-200, der neueren Generation mit InSeat-Entertainment ( im Vordersitz integrierte Bildschirme mit Selbstauswahl der Filme usw. ). Als wir endlich alle sitzen kann es fast pünktlich losgehen. Als wir die Flugzeit am Display sehen, sind wir doch etwas erstaunt. Nur 7:20 Minuten bis Amsterdam ? Das soll uns nur recht sein. Angegeben waren 8:15 Minuten.

Nach zwei aktuellen Filmen und einigen Unterbrechungen durch Essen landen wir deutlich vor der Zeit in Amsterdam. Es war für heute die erste Landung, entsprechend leer ist es am Flughafen. Der Weiterflug nach Stuttgart geht erst in zwei Stunden also lassen wir uns etwas Zeit und vertreiben diese mit einem Kaffee bei Starbucks. Das Einchecken in die Fokker 70 verzögert sich ein wenig, aber wir holen das wieder im Flug rein und landen pünktlich in Stuttgart. Wir hatten schon gewettet, dass das Gepäck aufgrund der kurzen Umsteigezeit in Minneapolis nicht ankommt, als wir aber wenig später am Baggage Claim alle vier Gepäckstücke auf dem Band laufen sehen, sind wir dann doch froh. Auch am Zoll gibt es keine unnötigen Verzögerungen und wir sind wieder mal zu Hause.

Das Fazit dieses Urlaubs folgt später, wenn wir als Revue haben passieren lassen.

 

 

Fazit

 

Fazit ? Auch dieses Mal wollen wir ein Resumee unseres Urlaubs ziehen. Zwar wiederholt sich das ein oder andere zu den vorangegangenen Urlauben aber das ist auch gut so !

Las Vegas ist immer wieder eine Reise wert. Es ist unglaublich, was trotz der Wirtschaftskrise hier unter der Woche los ist. Immer wieder werden neue Hotels gebaut, einige werden aber auch während der Bauphase wieder gestoppt. Alles in allem, sind dort drei Tage obwohl wir schon x-mal waren, immer noch zu wenig.

Danach ging es bekanntlich in die Wüste. Das Death Valley haben wir das letzte Mal „links“ liegen lassen, was sich jetzt als Fehler herausgestellt hat. Toll, wie viel man in einer Wüste sehen kann.

Auch die bekannten Ziele in Page wie Horseshoe Bend, Antelope Canyon und Toadstool Hoodos, sind nach etwas Abstand immer wieder sehenswert. Deshalb haben wir diese Tour auch „Back to Basic“ genannt. Wir hatten alte und bekannte Ziele und neue Ziele.
Alles in allem hat es dieses Mal besonders viel Spaß gemacht. Die Dirtroads waren teilweise eine Herausforderung und nicht unbedingt ungefährlich aber es gibt eben Ziele, die man nur so erreichen kann.

Es bleiben aber noch einige Ziele offen, die wir auch dieses Mal wieder nicht geschafft haben. Man sieht es an diesem Beispiel wieder sehr gut, wie groß eigentlich der Südwesten bzw. die USA ist.
See you soon

Was haben wir nicht geschafft bzw. was fiel dem Rotstift zum Opfer:

1) White Pocket, Nähe Page
2) Waterholes Canyon, Nähe Page
3) Bryce Canyon bzw. Cottonwood Canyon Road

Hier einige Einzelbewertungen zu Hotels und Restaurants, die positiv bzw. negativ aufgefallen sind:

Hotels:

Welches hat uns überrascht ?

Quality Inn, Tuba City

Das einzige nennenswerte Hotel in diesem Ort und dazu auch noch teuer. Wir hatten trotzdem nicht viel erwartet und wurden überrascht. Ein tolles, großzügiges Zimmer, alles super sauber und schön angelegt. Dazu einen Frühstücks-Gutschein für das Hogan Restaurant. Respekt, das hat was.

The View Hotel, Monument Valley

Was soll man von einem Hotel mit Blick auf das Monument Valley erwarten ? Zunächst mal einen überhöhten Übernachtungspreis. Unsere Erwartungen wurden aber übertroffen, denn der Blick ist mehr als da Geld wert und das Zimmer war sehr groß und geschmackvoll eingerichtet. Flachbildschirm und weitere Features runden das Angebot ab. Achtung ! Bitte nehme nur Zimmer ab Zimmernummer 10 oder höher also 110, 210 oder 310 und höher. Der Blick ist nicht von allen Zimmern gleich gut.

Welches hat uns enttäuscht ?

Stovepipe Wells, Death Valley

Einfachste Unterkunft zu einem sehr teuren Preis. Nicht mal einen Fernseher gab es auf dem Zimmer. Da war die Furnace Creek Ranch um einiges besser

Restaurants:

Welches hat uns überrascht ?

Hogan Restaurant, Tuba City

Warum ? Wir hatten von diesem Ort bzw. Restaurant nicht viel erwartet, da hier oft grosse Mengen durchgeschleust werden. Das Quality Inn Hotel als Nachbar des Restaurants ist bekannrt dafür, dass es grosse Reisegruppen aufnimmt. Wir hatten beide ein T-Bone Steak bestellt, was sensationell geschmeckt hat und nicht teuer war.

The View Restaurant, Monument Valley

Wir hatten uns schon im Vorfeld auf eine gesalzene Rechnung eingestellt, da das Monopol hier ein Restaurant zu haben sicher ausgenutzt wird. Wir wurden eines Besseren belehrt. Schon alleine der Blick aus den grossen Scheiben direkt in`s Monument Valley wäre ein Aufpreis wert gewesen. Das Essen war sehr gut und verhältnismäßig günstig. Auch das Frühstücks-Buffet war sehr gut. Wir würden niemals woanders essen gehen, wenn wir hier sind.

Welches hat uns enttäuscht ?

Furnace Creek Ranch, Death Valley
Auch hier gibt es das Monopol im Death Valley, aber anstatt für einen hohen Preis wenigstens was ordentliches zu liefern, gabe es nur einen hohen Preis. Ungemütlich war es obendrein auch noch.

Unsere schönsten Bilder dieses Urlaubs findet Ihr in der Bildergalerie USA 2009-2.

R E V I E W

Was haben wir an neuem Equipment dabei gehabt und wollen wir Dir nicht vorenthalten ?
Frank hat sich vor dem Urlaub das JoboGPS gekauft ! Was ist das denn nun wieder für ein Spielzeug, denkt sich der werte Leser ?

Back to Basic Tour

Mit dem JoboGPS lässt sich das Bild einem Ort zuordnen. Im Klartext bedeutet dies, dass dies kleine Gerät, was einen GPS-Chip beinhaltet, bei jedem Auslösen der Kamera die GPS-Daten aufzeichnet. Nachdem die Bilder dann auf den Computer heruntergeladen sind, lassen sich diese Daten mit dem Bild verknüpfen. Das sieht dann in den Bildeigenschaften so aus:

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Die GPS-Daten werden also in die EXIF-Datei des Bildes geschrieben und hiermit lassen sich dann alle Aufnahmen lokalisieren und sogar in einer richtigen Karte anzeigen. Hier mal mit iPhoto auf einem Mac Computer dargestellt:

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Das kleine Gerät kann leider nicht mehr erwerben.

 

 

 

Hotelbewertungen

 

Hotel Wynn, Las Vegas

Sehr großes Zimmer entweder mit zwei Doppelbetten oder einem Kingsize Bett. Sehr stylische Ausstattung mit grossem Flachbildschirmfernseher. Riesen Scheiben, die vom Boden bis zur Decken reichen und tollen Blick auf den Golfplatz ( gerade Zimmernummern ) oder den las Vegas Strip ( ungerade Zimmernummern ) bieten. Leider kein kostenloses Internet. Hier kosten 24 Stunden 13,99 $ ( Stand April 2009 )

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Tolles Badezimmer mit separatem WC. Dusche und Badewanne und zwei Waschbecken. Viele und sehr gute Handtücher, tolle Beleuchtung. Einziger Nachteil sind die langen Wege mit Gepäck quer durch das Casino zum Zimmer entweder vom Valet-Parking oder auch vom Self-Parking.

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Gesamtwertung:

Furnace Creek Ranch, Death Valley

Eine von zwei Übernachtungsmöglichkeiten im Death Valley. Diese Zimmer haben Motel-Niveau, alle aber mit kleiner Terasse bzw. Balkon. Dazwischen schönes Grün. Es gibt hier einen General Store, zwei Restaurants und einen tollen Pool mit Wasser aus der Naturquelle mit durchgehend 86° F / 27° C.

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Insgesamt eine gute Übernachtungsmöglichkeit für einen recht hohen Preis. Die Preise über deutsche Reiseveranstalter sind oft etwas günstiger als auf der Webseite des Hotelbetreibers.

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Der tolle Pool hebt die Wertung gegenüber Stovepipe Wells Village um einen Stern. Die Ausstattung der Zimmer ist auch etwas besser.

Gesamtwertung:

Stovepipe Wells Village, Death Valley

Die Stovepipe Wells Village hat auch alles zu bieten wie die Furnce Creek Ranch. Die Zimmer sind spartanisch ausgestattet. Es gibt aber verschiedene Kategorien zu buchen, also auch hochwertigere. Kein Fernseher auf dem Zimmer, dafür aber Wireless Internet kostenlos. In einer Guest Lounge besteht die Möglichkeit sich abends zu treffen, fern zu schauen oder zu surfen.

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Das Bad ist sehr einfach gehalten aber OK. Der Saloon mit kleinen Speisen und einem Billardtisch ist optimal für den Zeitvertreib abends. Das Restaurant ist gleich nebenan und verbunden. Auch im General Store gibt es alles was man benötigt.

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Gesamtwertung:

Ramada, Bishop, CA

Unter Ramada verstanden wir immer einen gehobeneren Standard als andere Motelketten. Das ist aber in der Tat nicht so. Die Ramada-Motels sind bestenfalls Best Western Niveau. Dieses Motel hatte einen Pool und einen Hot Tub, leider waren beide noch geschlossen.

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Ansonsten war alles OK, sehr sauber und praktisch. Leier gab es keine Eismaschinen. Wireless Internet war OK und das Frühstück war auch etwas besser als die normalen Kettenmotels.

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Gesamtwertung:

Motel 6, Beatty, NV

Sehr einfach eingerichtetes Motel mit Standardzimmer und Bad. Wireless Internet sehr langsam und schwach. Endlich mal einen Schreibtisch an dem es auch eine Steckdose gibt. Kommt nicht so oft vor.

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Kein Frühstück, nur Kaffee, daher Punktabzug

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Gesamtwertung:

Best Western, Mesquite, NV

Sehr schönes Motel mit Pool. Extra Wohnbereich mit Couch und Tisch. Sehr schönes grosses Bett und separates Waschbecken. Alles in allem nichts zu bemängeln.

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Sehr gutes Frühstück mit Pancakes, Früchten, gutem Kaffee und einiges mehr.

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Gesamtwertung:

Super 8, Cedar City, UT

Ordentliches Super 8 Niveau. Nichts besonders hervorzuheben. Internet über W-LAN war leider sehr langsam, aber wenigstens vorhanden.

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Das Frühstück war sehr gut, mit Waffeln,Cerialien, Früchten usw.

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Gesamtwertung:

Days Inn, Moab, UT

Übliches Standardhotel der Days Inn Kette. Sehr gut, da zentral in Moab gelegen. Wireless-LAN vorhanden aber sehr unterschiedlich in der Signalstärke.

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Passables Frühstück, großzügige Parkplätze, geräumiges und sauberes Zimmer.

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Gesamtwertung:

The View Hotel, Monument Valley, UT

Hoher Preis, hohe Erwartungen. Alles erfüllt. Sehr großzügiges Zimmer, Wireless-LAN funktionierte nur in der Lobby richtig. Spitzen Aussicht von einem klasse Balkon. Wenn man die sonstigen Preise der Motels kennt, bekommt man bei diesem schon einen richtigen Schreck. Aber jeder Cent hat sich gelohnt! Nicht nur vom Balkon aus konnte man die Aussicht genießen, sondern auch vom Bett aus! Auch waren die Zimmer nicht nur funktional, sondern auch geschmackvoll eingerichtet.

Dazu kommt noch, dass man ja dann auch ein super teures Restaurant erwartet. Aber auch hier wurden wir positiv überrascht -- die Preise waren okay.

Frühstück war zwar nicht im Preis dabei, aber auch hier konnte man sich über das Angebot beim Buffet und dem Preis von 11 $ pro Person nicht beklagen!

Auf jedem Fall eine Übernachtung wert. Wir kommen wieder!

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Sehr gutes und preisgünstiges Restaurant. Grosser Flat-TV.

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Super bequemes Bett -- 4 Kissen! Und super Aussicht direkt in den Sonnenaufgang!

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Tolles Bad -- alles natürlich ganz neu!

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Gesamtwertung:

Quality Inn, Tuba City, AZ

Wir hatten für dieses „Kaff“ nicht viel erwartet, da es eigentlich kein weiteres Hotel gibt. Wir wurden positiv überrascht. Es war ein sehr schönes Zimmer, großzügig. Die komplette Anlage ist sehr gepflegt und schön angelegt.

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Wirlress LAN ist sehr gut und stabil. Frühstück gibt es im nebenan liegenden Hogan Restaurant.

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Gesamtwertung:

Super 8, Page, AZ

Sehr grosses, relativ neues Zimmer. Der Motelkomplex liegt etwas ab vom Schuss, aber in einem neuen Baugebiet. Wiress-LAN war eine einzige Katastrophe, nicht mal in der Lobby war es stabil. Hier kommen auch oft Busse auf, so dass es beim Frühstück recht voll und laut ist.

Back to Basic Tour

Genügend Parkplätze am Haus. Frühstück ist normales Super 8 Niveau. Alles in allem Standard.

Back to Basic Tour

Gesamtwertung:

 

 

 

 

Kosten

 

Gesamtkosten Urlaub