USA 2009 – Reisebericht

Puuuh, um 5 Uhr aufstehen und das soll Urlaub sein ? Nachdem wir gestern morgen bereits online eingecheckt und die Bordkarten zu Hause ausgedruckt haben, geht es trotzdem etwas entspannter zu. Beim Starten haben wir -13,5° C. da sind wir mal gespannt wie der Unterschied nach dem Landen in Miami sein wird.

Der Abflug nach London-Heathrow ist um 7.25 Uhr, wir müssen aber trotzdem um 6 Uhr am Flughafen sein. Man weiss nie, was noch schief läuft bzw. ob es noch Fragen gibt.

Der Baggage Drop Off Schalter von British Airways ist leicht zu finden und befindet sich in Terminal 1 des Stuttgarter Flughafens. Dies ist der Vorteil beim Online Check-Inn. Mann muss nicht an die langen Schlagen des nornalen Check-Inns anstehen sondern kann diese separaten Schalter nutzen. Hier wird das gleiche Prozedere durchlaufen wie an den anderen Schaltern, aber es geht deutlich schneller, da kein Bordkarten mehr gedruckt und Sitzplätze zugewiesen werden müssen. Das Einchecken inkl. Sicherheitskontrolle dauert gerade mal 15 Minuten und so haben wir überraschend viel Zeit bis zum Boarding um 7 Uhr.

Unser Gepäck erhält das Label „Short“, da wir in London nur 1:20 Stunden Aufenthalt haben. Da wir aber in Terminal 5 ( dem neuen Terminal ) ankommen und dort auch weiterfliegen, sollte es aber keine Probleme geben. Noch kurz durch den Duty Free Bereich geschlappt und wenig später geht es auch schon los. Der Flug ist pünktlich somit dürfte alles klappen.

Ein wenig hat es uns schon überrascht, dass der Flug 2 Stunden gehen soll. Abflug 7.25 Uhr mit Ankunft um 8.20 Uhr und natürlich eine Stunde Zeitverschiebung. Wir merken schnell, warum das so ist, denn über Heathrow müssen wir erst mal eine Ehrenrunde drehen, bis wir um 7.50 Uhr vor der geplanten Zeit landen, was sich später als guter Puffer herausstellt.

So schön das neue Terminal 5, nur für British Airways Flüge, aussieht, so chaotisch ist es doch heute noch. Wir orientieren uns an den Schildern „Connecting Flights“ und stehen kurz danach in einer riesigen Schlange. Wir fragen uns was hier passiert und sind froh, dass uns eine Angestellte von British Airways nach unserer Abflugzeit fragt und aufgrund des knappen Zeitfensters an dieser Schlange vorbei lässt. Die nächste Schlange lässt aber nicht lange auf sich warten. Der Reisepass wird kontrolliert und hierzu wird das von der Immigration bekannte „Que Up“ System verwendet. Danach gibt es noch eine Schleuse für alle die, doch noch Flüssigkeiten oder Cremes über 100 ml dabei haben und diese abgegeben müssen. Auch hier warten wir 10 Minuten bis wir weiterkommen.

Freudiger Erwartung schreiten wir Richtung Halle B, wo unser Flug abgehen soll. Aber wie soll es anderes sein, eine weitere Schlange wartet auf uns. Dieses Mal wird nochmals die Sicherheit überprüft, also volles Programm mit Schuhen ausziehen und Scannung des Handgepäcks. Strukturiert sieht in unseren Augen anders aus, denn hier herrscht auch das Chaos. Dieses Mal müssen wir den Laptop aber nicht separat scannen lassen. Da ich das schon vorbereitet hat, bekomme ich verwunderte Blicke des Personal und packe ihn wieder ein.

So sind wir also erst gegen 9 Uhr am Abfluggate, was wir niemals vorher gedacht hätten. Die Minimum Connection Time, die der Flughafen an die Airlines herausgibt beträgt 50 Miunten und diese sind mehr als bitter nötig. Vielleicht ist es an anderen Tagen oder Uhrzeiten ruhiger und strukturierter.

Das Boarding beginnt um 9.15 Uhr und wir sind gegen 10 Uhr zum Abflug bereit. Die Maschine ist nahezu ausgebucht. Unsere Sitzplätze am Exit sind mehr als großzügig und können wir weiterempfehlen.

Sunshine & Beaches Tour

Es geht gegen 10.15 Uhr los und wir sind gespannt was in der Flugzeit von 9.40 Stunden noch alls passiert. Das Inseat-Entertainment System mit grosser Auswahl von Filmen und Musik ist jedenfalls dieses Mal funktionsfähig. Zum Essen gibt es sehr gute Rinder-Lasagne und Hühnchen. Auch die Anrichtung ist gegenüber den anderen Airlines der letzten Flüge sehr geschmackvoll. Unser Online Check-Inn hat sich voll bezahlt gemacht. Die Plätze am Exit ( Reihe 28 ) sind mehr als großzügig und da kann sogar Frank mit seinen langen Füßen ausspannen.

Sunshine & Beaches Tour

Die Flugbegleiterin verteilt die Immigrationspapiere und gibt uns zuerst ein Formular für die Einreise nach England aus. Als wenig später der ein oder andere reklamiert, werden diese schnell ausgetauscht. Nicht auszudenken, wenn der ganze Flieger das falsche Formular dabei gehabt hätte.

Wir landen mit etwa 20 Minuten Verspätung in Miami. Die Immigration in dem veralteten Flughafengebäude läuft recht zügig ab. Hier wird jetzt nach dem 10 Finger-Prinzip gescannt. Ich frage den Officer wie es mit der Einführung von ESTA ablaufen wird. Wir kommen in`s Gespräch und ich präsentiere ihm meine Authorisierung. Er ist begeistert, dass ich das quasi freiwillig vor Einführung gemacht habe, bringt mir aber hier jetzt nichts. Für alle die es interessiert. Das i-94W Formular muss weiterhin ausgefüllt werden. ESTA wird zusätzlich verlangt.

An der Gepäckausgabe ist das völlige Chaos, man kommt sich vor wie in Mexico City, überall wird spanisch gesprochen. Sogar die Zollbeamten passen sich an und sprechen nur schlechtes Englisch. Nach etwa einer Stunde sind wir aus dem Flughafen draussen und suchen den Alamo-Shuttle für unseren Mietwagen. Auch das ist hier nicht sonderlich gut beschrieben und erst nach Rückfrage kommen wir an den richtigen Platz.

Am Alamo-Terminal ist nicht viel los und wir haben nach 15 Minuten den Vertrag unterschrieben und es wurden uns keine Extras versucht zu verkaufen. Beide sind als Fahrer eingetragen also kann es losgehen. In der Midsize SUV Choiceline stehen aber nur zwei Kias, ein Sorento und ein Rundo. Als wir uns schon fast für den Sorento entschieden hatten, kommt ein Dodge Journey aus der Waschanlage. Fast neu und in weiß. Da war klar, welches Fahrzeug wir nehmen würden. Wir installieren unser TomTom uns los geht die lustige Fahrt mitten im Berufsverkehr von Miami.

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Als wir nach 30 Minuten am Hotel ankommen, reicht es für uns heute auch. Wir checken ein, machen uns etwas frisch und parken das Auto im nahegelegenen Parkhaus ( Hotel-Sonderpreis 20 $ + Tax pro 24 h ). Wir laufen am Strand entlang Richtung South Beach. 
Als wir dann genug vom Laufen haben, nehmen wir uns ein Taxi und fahren zum Outback Steakhouse in der Washington Avenue. Das haben wir uns heute verdient. Unsere ersten Steaks in diesem Urlaub haben super geschmeckt, allerdings waren wir etwas verwundert, dass das Trinkgeld auf der Rechnung gleich mit drauf war (18%!). Den Rückweg bestreiten wir auch nicht zu Fuss, sondern lassen uns auch hier fahren. Das Geld war es uns wert. Am Hotel angekommen, bereiten wir noch einiges für morgen vor und gehen früh schlafen. See you soon.

Gefahrene Strecke: 13 Meilen / 21 Kilometer

Hotel: Best Western Atlantic Beach Resort, Miami Beach $ 197,30 / € 149,63

Sehenswürdigkeiten: Miami Beach

Wetter: 24° C
Essen: Outback Steakhouse ¢ 46,59 / € 34,35

Links zu wichtigen Homepages:

Outback Steakhouse

 

 

Tag 2

 

6.30 Uhr aufstehen im Urlaub ? Ist das wirklich unser Ernst ? Ja, denn der Jetlag ermöglicht solch normal unmögliche Uhrzeiten wie von selbst. Wir müssen zugeben, dass der Sonnenaufgang uns zusätzlich Motivation gab, bei nachtschlafender Zeit das Hotel zu verlassen. Gelohnt hat es sich allemal. Bilder sagen mehr als Worte:

Sunshine & Beaches Tour

Am Strand ist fast niemand unterwegs und wir geniessen die Ruhe. Die Temperaturen sind schon sehr angenehm und wir haben uns langen Sachen im Hotel gelassen. Nachdem die Sonne schon unsere bleiche Haut bräunt, gehen wir zurück in`s Hotel. Bei diesem Best Western ist das Frühstück nicht inklusive, so bezahlen wir eben die beiden Tage. Dafür gibt es aber ein tolles Buffet mit Kaffee und Orangensaft refill ( kostenloses Nachfüllen ). 
Wir packen unsere Badesachen und gehen direkt wieder an den Strand. Es gibt nichts schöneres als um diese Jahreszeit am Strand zu liegen. Zum Baden ist es leider etwas zu kalt, wobei es einige andere doch hinein wagen. Das Meer rauscht, die Möwen schreien, so kann ein Urlaub beginnen. Wie Du aber sicher weißt ist das Sonnenanbeten nicht unser Hauptaugenmerk im Urlaub und so gehen wir nach einigen Stunden wieder in`s Hotel zurück und packen unsere Sachen für Sightseeing, also Foto, Rucksack, Geld und weiteres. Wir haben am Strand kurz den Reiseführer gelesen und entschieden, dass wir doch noch etwas von Miami anschauen werden.

Wir holen unser Auto aus dem Parkhaus. Wir bekommen als Best Western Kunden immerhin 5 $ Ermäßigung auf den normalen Tarif. Billig ist aber das Parken in Miami Beach nicht und das wussten wir. Wir fahren Richtung Süden entlang der Collins Avenue. Als wir auf die Interstate 95 einbiegen staut es sich gleich. Wenn man rings um Miami mal schnell irgendwo hin muss, sollte man am besten nicht Auto fahren. Hier ist zu jeder Tageszeit viel Verkehr bzw. Stau. Zuerst wollen wir uns Little Havanna ansehen. Leider haben wir auf dem direkten Weg dorthin einen kleinen Unfall. Wir entscheiden spontan links abzubiegen, übersehen da aber leider den links neben uns Fahrenden. Es sind nur leichte Kratzspuren am Auto aber wir tauschen trotzdem die Daten aus. Leider ist die Verständigung mehr als schwierig, da der Angefahrene der englischen Sprache nur schlecht mächtig ist. Aber alles in allem sind wir schnell fertig und fahren weiter. Bad Luck.

Über 1 Million Exil-Kubaner leben in Miami und so war es mehr als logisch, dass dafür ein eigenes Viertel benannt wird so wie es in anderen Städten auch Little Italy oder China Town gibt. Little Havanna findet man in der 8th Street auch Calle Ocho genannt. Diese führt von Westen nach Osten und endet direkt an der Bayside in Miami Downtown. Der interessanteste Teil des kleinen Kubas ist zwischen der 11. und 17. Strasse. Hier findet man sehr viele Zigarren-Herstellungsbetriebe allen voran die Cigar Factory.

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Hier ist es möglich den Zigarrendrehern bei der Arbeit zuzuschauen. Es werden ausschließlich Tabake aus der Dominikanischen Republik genutzt, da Tabak aus Kuba nicht eingeführt werden darf. Die Preise für die Zigarren sind sehr günstig und Frank nimmt sich einige für den täglichen Bedarf mit. Hier wird ausschließlich spanisch gesprochen. Die meisten Kubaner sprechen nur sehr schlecht oder wenig englisch.

Wir laufen etwas umher, schauen uns die Open-Air Verkaufsstände von Restaurants und Supermärkten an, kaufen einige Florida-Orangen und gehen wieder retour zum Auto. Ein kurzer Abstecher hierher lohnt sich für unseren Geschmack, da es kein grosser Umweg von Downtown ist und auch direkt am Tamiami Trail, der Richtung Everglades führt, liegt.

Wir fahren Richtung Bayside Marketplace. Diese Open Air Vergnügungsmeile befindet sich direkt in Downtown. Auf dem direkten Weg liegt noch das Atlantis. Ein sehenswertes Hochhaus mit einem quadratischen Loch, mit Palme und Whirlpool. Der „fehlende“ Würfel liegt direkt vor dem Gebäude. Dieses glasverspiegelte Haus wurde durch die TV-Serie Miami Vice in den 80er Jahren bekannt und befindet sich an der Brickell Avenue.

Sunshines & Beaches Tour

Aber auch Downtown hat sich mittlerweile gemacht. Früher war es hier nicht angeraten am Abend auszusteigen oder gar Sightseeing zu machen. Mittlerweile ist das Bankenviertel mit den pompösen Hochhäusern ein Highlight eines jeden Miami-Besuchs. Wir würden uns hier aber trotzdem bloß tagsüber aufhalten, denn die Warnungen kommen nicht von ungefähr. Hier das berühmteste Gebäude aller Banken, die Bank of America:

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Weiter geht es zur Bayside. Dort legen einige Sightseeing-Boote ab, wie auch die Island Queen, die uns rund um die Millionärs-Häuser führt. Diese Tour wird auch „Millionairs Row Sightseeing Tour“ genannt. Wir haben Glück denn die Tour um 4pm ist noch nicht ausverkauft und wir holen uns Karten. Da gestern das Football College Finale hier in Miami war sind viele Touristen unterwegs. Zusätzlich ist es auch noch Wochenende. 
Der Bayside Marketplace ist eine Mischung aus Einkaufsmeile, mit einigen bekannten Bekleidungsfirmen aber hauptsächlich typische Souvenirläden. Wir schlendern kurz durch, machen uns aber dann gleich auf den Weg zum Boarding. Bevor wir einsteigen dürfen, wird noch das typische Souvenirbild von uns geschossen, dass wir nach der Tour kaufen können.

Wir starten also zu dieser „Paparazzi-Tour“, wo wir allen Prominenten in den Garten schauen können. Wir passieren zuerst Fisher Island, die nur per Fähre erreichbar ist. Hier liegen die Hauspreise bei 500.000 bis 2 Millionen Dollar, was noch einigermaßen bezahlbar. Hier wohnte unter anderem auch Boris Becker als er noch mit Barbara Becker verheiratet war. Wir fahren weiter Richtung Star Island. Diese Insel ist nur durch die Hauseigentümer und deren Gäste befahrbar. Hier werden die höchsten Häuserpreise in ganz Miami bezahlt.

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Direkt im Hafenbecken schwimmen einige Delphine mit uns mit. Es ist üblich, dass es so nah an einem grossen Hafen Delphine gibt und diesen Tieren gefällt es augenscheinlich hier auch sehr gut.

Hier wohnen oder wohnten ausschließlich prominte Menschen wie Gloria Estefan, Rosie O`Donnel, Puff Daddy, Enrique Iglesias, Shaquille O`Neill, Sylvester Stallone und andere. Die beiden größten bzw. teuersten Häuser gehören Shaquille O`Neill für ca. 25 Million Dollar und 50 Millionen Dollar für den Erfinder von Viagra. Auch auf Hibiscus Island und den anderen Inseln wohnen reiche Persönlichkeiten. Es werden nicht alle aufgezählt, wir denken dass dies auch von den Prominenten so gefordert wird oder gewünscht ist.

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Am Wochenende starten einige der großen Kreuzfahrtschiffe auf Tour. Der Ablegehafen befindet sich ja direkt am Miami Port und die Riesenkreuzer sind von grosser Entfernung schon zu sehen. Wir haben Glück, dass gerade zu dieser Zeit zwei der grossen Schiffe Richtung Karibik ablegen. Hier ist das die Norwegian Juwel, die für die Reederei NCL unterwegs ist. Dieses Schiff ist die meiste Zeit des Jahres auf der Route in die westliche Karibik unterwegs. Es finden darauf 2376 Passagiere Platz die von 1154 Crewmitgliedern betreut werden. Das Schiff wurde von der Meyer Werft in Deutschland in 2005 erbaut und hat eine Gesamtlänge von 295 Metern.

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Die Fahrt dauert 1,5 Stunden und kostet 25 $ pro Person. Es bietet sich an einen Platz auf der linken Seit zu nehmen, da die meisten Sightseeingpunkte links sind. Das nur als kleinen Tip. Nachdem wir wieder auf festem Untergrund sind, schauen wir noch kurz im Hard Rock Cafe vorbei. Seit wann ist denn die grosse Gitarre nicht mehr auf dem Dach ? Im Hafenbecken sehen wir unser erstes Manatee, das ist eine Art Seekuh, die es auf ein Gewicht von 400 bis 650 kg bringt.

Wir haben unser weiteres Programm, dass wir morgen vorgeplant hatten auf heute vorgezogen und machen uns auf den Weg zur Aventura Mall. Eine der größten Einkaufspassagen in Florida mit über 200 Geschäften. Der Weg dorthin ist nicht sehr weit, wenn da nicht dieser Stau wäre. Wir haben aber noch genügend Zeit uns dort ausgiebig umzusehen und bleiben bis Geschäftsschluss um 9.30pm dort.

Wir entscheiden uns das heutige Abendessen fast ausfallen zu lassen und holen uns nur ein Sandwich von Subway schräg gegenüber unseres Hotels. Nach 14 Stunden auf den Füßen reicht es uns heute und wir wollen nicht noch in einem Restaurant sitzen. Zum Glück kommt heute Abend noch das Basketball-Spitzenspiel zwischen den Phoenix Suns und Dallas Mavericks mit Dirk Nowitzki.

Gefahrene Strecke: 57 Meilen / 92 Kilometer

Hotel: Best Western Atlantic Beach Resort, Miami Beach $ 197,30 / € 149,63

Sehenswürdigkeiten: Miami Beach, Little Havanna, Millionairs Row Sightseeing Tour
Wetter: 23° C
Essen: Subway 11,85 $ / € 8,73

Links zu wichtigen Homepages:

Little Havanna
Star Island
Millionairs Sightseeing Tour
Aventura Mall

 

 

Tag 3

 

Auch heute stehen wir wieder um 6.30 Uhr auf ! Nee, das war ein Spaß, wir sind doch nicht wahnsinnig und das ist ja schließlich auch für uns Urlaub. Wir stehen also erst gegen 8.30 Uhr auf, nachdem wir gestern Abend erst nach 24 Uhr in`s Bett gegangen sind. Heute haben wir nicht den richtigen Vorwärtstrieb, da nicht so viel auf dem Programm steht. Wir sind erst kurz vor 10 Uhr beim Frühstück und checken anschließend aus. Die Parkgebühren sind nicht zu verachten und das sollte jeder bei einer Buchung eines Hotels in South Beach bedenken. Wir haben jetzt für die beiden Tage ca. 45 $ bezahlt.

Im Grossen und Ganzen hat sich der Preis für das Hotel nicht gelohnt, da wir uns unter Ocean View etwas anderes vorgestellt haben. Aber das ist hier nun mal so. Es gibt sehr wenig Hotels, die einen direkten Ocean View anbieten bzw. man eine Garantie bekommt für ein Zimmer mit richtigem Ocean View. Hier mal ein Bild von unserem Balkon aus gemacht:

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Wir starten Richtung Norden auf der A1A. Dieser Highway führt direkt an der Atlantikküste entlang und ist mit dem Highway 1 in Kalifornien vergleichbar. Man kommt zwar sehr langsam voran und sollte diese Zeit auch einplanen aber die Aussichten sind immer wieder sehr schön. Die Durchschnittgeschwindigkeit beträgt wohl ca. 30 Meilen pro Stunde mehr erreicht man nicht. In Hollywood, nein wir haben uns nicht nach Kalifornien verirrt, biegen wir kurz Richtung Hard Rock Hotel ab. Dieses Hotel befindet sich auf dem Gebiet der Semioles-Indianer und die Hard Rock Kette ist ja seit kurzem im Besitz eines Indianer-Stammes. In diesem riesen Areal sind ebenfalls mehrere Casinos untergebracht und entsprechend voll ist es hier an Wochenenden. Es spielen immer wieder sehr bekannte Gruppen oder Sänger, wie zum Beispiel aktuell gerade Billy Joel oder Rod Stewart.

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Kurz darauf halten wir in Ft. Lauderdale am Stadtstrand. Dieser ist zwar direkt an der Strasse aber trotzdem sehr schön und ruhig. Hier können die Einheimischen kurz mal am Wochenende an den Strand liegen und direkt davor auch noch parken.

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Wir nutzen die Gelegenheit, dass wir in Ft. Lauderdale sind und gehen kurz in die Galleria-Mall zum Shoppen. Diese kleinere Mall hat einige interessante Läden und bietet sich für einen kurzen Abstecher an. Nachdem wir noch keine „Lebensmittel“ für unterwegs gekauft haben, gehen wir auch gleich noch zu Wal-Mart, der sich in der Nähe befindet. Wir erstehen die übliche Kühlbox und einiges an Getränken und Nervennahrung für unterwegs.

Der weitere Weg über die Interstate 95 ist wenig spektakulär. Auch der Halt am Vero Fashion Outlet hat sich nicht gelohnt. Wir waren dort bereits im letzten Jahr, das ist uns erst wieder vor Ort eingefallen, aber hier ist nicht mehr viel los und diesen Weg kann sich jeder der es in Betracht gezogen hat, dort einzukaufen, einfach sparen und eines der anderen Outlets aufsuchen. Auf jeden Fall werden wir noch die Sawgrass Mills Mall aufsuchen -- versprochen, ist versprochen!

Gegen 7pm kommen wir in Cocoa Beach an und checken im Days Inn ein. Wir bekommen einen „Business Place Room“, was immer diesen von den anderen Räumen unterscheidet. Jedenfalls hat dieser Raum ein Netzwerkkabel. Leider hat diese niemand eingesteckt bzw. hat niemand den Router der sich unter dem Tisch befindet an das Stromnetz angeschlossen. Aber so etwas ist für Frank eine leichte Übung.

Wir machen uns auf den Weg ein Restaurant zu suchen, am besten eines wo es eine Sportsbar gibt, da ja heute und morgen die Football Divisional Playoffs sind. Wir finden aber in ganz Cocoa Beach kein „ordentliches“ Restaurant und entscheiden uns bei Pizza Hut eine Pizza zu holen. Der Ron Jon Surf Shop hat dagegen 24 h geöffnet. Wir fragen uns wer in diesem Laden im Januar zum Einkaufen kommt. Hier ist einfach für einen Samstag Abend tote Hose.

Gut, wir sind auch nicht zum Feiern hier und schauen uns eben das Football-Spiel auf dem Zimmer an.

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Diese Karte wurde mit Street Atlas 2009 von Delorme erstellt.

Gefahrene Strecke: 242 Meilen / 389 Kilometer

Hotel: Days Inn, Cocoa Beach 0 $

Sehenswürdigkeiten: Lauderdale Beach, A1A
Wetter: 22° C
Essen: Pizza Hut, Cocoa Beach $ 32,92 / € 24,28

Links zu wichtigen Homepages:

Galleria Mall Ft. Lauderdale

 

 

 

Tag 4

 

Das Frühstück bekommen wir im nahegelegenen Best Western. Dort haben wir bei unserem letzten Urlaub schon übernachtet und kennen den Frühstücksraum. Wir tanken noch kurz unser Fahrzeug auf und fahren Richtung Norden. Auch heute nehmen wir wieder die A1A, eine wirklich tolle Straße und für jeden der etwas von den schönen Stränden und den Städtchen sehen will zu empfehlen.

In Titusville machen wir uns auf den Weg und suchen den McDonalds. Nein, wir wollen dort nicht Frühstücken oder Mittagessen, sondern wir wollen den optimalen Platz für das Anschauen eines Shuttle-Starts finden. Und dieser optimale Punkt ist tatsächlich hinter dem McDonalds. Sollte jemand keine Tickets für den Start am Kennedy Space Center bekommen, der kann sich hier um einen Platz streiten. Besser diese Sicht als gar keine.

Nach Titusville biegen wir nach Osten ab. Wir befinden uns dann wieder auf Grund und oben von Cap Caneveral. Dieses Gebiet ist aber befahrbar und nennt sich Merritt Island National Wildlife Refuge. Es beherbergt die größte Auswahl von Vögeln und diese lassen sich am besten auf dem Black Point Wildlife Drive anschauen. Die Straße ist One-Way und sehr gut ausgebaut. Es gibt einige Trails, die wir empfehlen können, zu laufen, denn nur bei absoluter Ruhe kann man alle Art von Tieren am besten beobachten. Die Motorgeräusche schrecken das ein oder andere Tier aber ab.

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Wir haben aber Geduld und stellen oft den Motor ab. Nur so zeigen sich die Tiere an der Oberfläche. Wir sehen Moorhühner, Pelikane, Wildenten und weitere schöne uns weniger bekannte Vogelarten. Es macht richtig Spass in dieser Idylle umher zu fahren. Es ist auch nicht zu viel los, obwohl es Sonntag ist.

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Wir haben Glück und sehen sogar zwei Alligatoren, ein noch ganz junger und ein etwas größerer. Diese sind sehr schwer zu erkennen, da das Moorgebiet durch Sträucher und Pflanzen geschützt ist und man nicht alle „Wasserwege“ direkt einsehen kann. Hier ist also Ruhe und ein gutes Auge gefragt.

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Auch die Landschaft ist sehr interessant. Es ist eine Mischung aus Moor und Sumpf. Hier und da sah man Stellen, wo jemand in dieses Moor gelaufen ist. Wir wissen nicht, ob das ein Ranger war oder ein leichtsinniger Tourist. Wir würden das jedenfalls nicht tun, man weiß ja nie wie weich es darunter ist. Aber sehr schöne Ausblicke auf diese Gegend bieten sich an vielen Punkten der Strecke.

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Nachdem wir alle Trails gelaufen sind, fahren wir weiter Richtung Norden. Das nächste Ziel soll Daytona Beach sein. Doch bevor wir dort ankommen, werden wir von einem Polizisten des Kennedy Space Center angehalten. Birgit hatte sich einen Spaß gemacht und als ich auf der Rückbank etwas zu trinken holen wollte, den Wagen etwas in`s „Wanken“ gebracht, damit ich erschwerte Bedingungen damit habe. Der hinter uns fahrende Polizist sah sich genötigt uns deswegen anzuhalten.

Nachdem er uns aufklärte wie man sich bei einer Polizeikontrolle zu verhalten hat, beliess er es bei einer Verwarnung, da er nur sicher gehen wollte, dass mit uns alles klar ist. Nach diesem kurzen Stopp fahren wir erstmal gemütlich weiter und lachen über diese tolle Aktion von Mr. Rebstock. Also: Auto von der Straße wegfahren, auf den Randstreifen, dann nicht aussteigen, sondern die Hände sichtbar halten und warten bis der Officer an den Wagen kommt. Nicht nach den Papieren suchen, erst nach dessen Aufforderung und nachdem man erklärt hat, wo sich diese befinden! Aber Birgit sieht ja nicht gefährlich aus, so Mr. Rebstock,….!

Wir fahren weiter die A1A bis Daytona Beach. Dieser Ort ist bekannt für seinen Rennstrecke die für NACAR-Rennen gebaut wurde. Ebenfalls ist dieser Ort für die Studentenparties im Frühling, genannt Spring Break, bekannt. Noch bekannter ist aber der befahrbare Strand. Dieser Sandabschnitt ist so festgefahren, dass es hier möglich ist, mit dem Auto direkt am Strand zu parken und hin und her zu fahren.

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Wir machen dies natürlich auch und fahren eine Strecke entlang. Wir nutzen aber auch die Gelegenheit und liegen etwas an den schönen Strand. Der Boden ist hier bis an`s Wasser recht hart und es lässt sich auch prima Fahrrad fahren oder laufen. Hier noch ein Video unserer Strandfahrt:

Ein Tag voller Highlights geht immer noch weiter. Wir fahren weiter Richtung St. Augustine. Dieser Ort wurde 1565 gegründet und soll der älteste Ort der USA sein. Die Einflüsse der Europäer, vor allem der Spanier lassen sich sehr gut an den Gebäuden und Strassen erkennen. Wir parken unser Fahrzeug und gehen zu Fuss durch das kleine Zentrum. Das Wetter ist leider schlechter geworden und es hat komplett zugezogen.

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Hier hat auch Mr. Flagler gebaut und war Pionier, wie schon in vielen anderen Städten in Florida auch. Deshalb wurde das ehemalige Hotel, dass er gebaut hat, zum Flagler College umbenannt. Leider lässt es sich nicht besichtigen. Auch das Fort und das Stadttor ist sehr schön anzusehen. Für unseren Geschmack ist dieser Abstecher immer lohnenswert und wir empfehlen das jedem, der in diese Gegend kommt.

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In St. Augustine gibt es aber noch weiteres zu erledigen. Es gibt zwei Factory Outlets, das Premium Outlet und das Prime Outlet. Diese liegen interessanterweise auch noch direkt gegenüber, nur durch die Interstate getrennt. Wir besuchen das Premium Outlet und dehnen unseren Besuch bis Feierabend um 6pm aus.

Unser weiterer Weg bis zum Hotel führt über Jacksonville und dann weiter Richtung Osten bis Amelia Island. Da heute die Premiere von 24 -- Season 7 um 8pm im Fernsehen kommt, verzichten wir fast auf das Abendessen und gehen erstmal in`s Hotel. Nur wie finden ? Unser TomTom führt uns zielgenau an die vorgegebene Adresse aber hier ist weit und breit kein Best Western zu erkennen. Auch nach Überprüfung der Reservierung rätseln wir, ob wir hier richtig sind. Erst ein Anruf beim Hotel klärt alles auf. Das Best Western ist nun ein Days Inn und wir stehen direkt davor. Nach dem Einchecken gehen wir noch kurz zu Burger King, wo wir sprachliche Probleme haben, das richtige Menu zu bestellen, um pünktlich um 8pm im Zimmer zu sein, dass wir den Start von 24 nicht verpassen.

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Diese Karte wurde mit Street Atlas 2009 von Delorme erstellt.

Gefahrene Strecke: 218 Meilen / 351 Kilometer

Hotel: Days Inn, Amelia Island $ 70,91 / € 53,46

Sehenswürdigkeiten: Merritt Island National Wildlife Refuge, Daytona Beach, St. Augustine
Wetter: 22° C  
Tanken: 7-Eleven, Cap Caneveral -- 17,594 Gallonen -- 1,779 $ pro Gallone -- Regular unl.
Essen: Burger King, Fernandina Beach $ 17,21 / € 12,69

Links zu wichtigen Homepages:

Merritt Island National Wildlife Refuge
St. Augustine
Premium Outlet St. Augustine

 

 

 

Tag 5

 

Gestern auf den letzten Meilen unserer Fahrt und die ganze Nacht hat es vor sich hin geregnet. Die Temperaturen haben merklich abgekühlt und heute morgen hatte es nur noch 55° F, das sind ca. 10° C. Brrr, wir hatten die langen Hosen ganz nach unten gepackt. Nachdem wir die Wetternachrichten angeschaut haben und die nächsten Tagen zwar sehr sonnig aber nicht sonderlich warm werden sollen, entschieden wir uns, einfach mal unsere Tour weiter zu starten und zu schauen was sich bis morgen tut.

Das Hotel bietet leider, oder auch nicht leider, kein Continental Breakfast an, sondern schickt uns uns daneben liegenden Restaurant. Dort gibt es für 4,99 $ Frühstück vom Buffet oder ein Menü. Wir entscheiden uns für Starbucks und einen richtigen Kaffee.

Nach dieser Stärkung starten wir unseren heutigen Fahrtag. Wir haben heute 450 Meilen zu bewältigen, was aber für uns kein Problem darstellt. Die Fahrt führt uns aber zuerst wieder Richtung Jacksonville, denn wir wollen in der „The Avenues“ Mall kurz einkaufen gehen. Diese liegt etwas südlich der Stadt. Nach einer kurzen Runde unter anderem bei unserer Lieblings Bekleidungsmarke Abercrombie & Fitch und werden dort wie meist fündig.
Wir starten unsere Fahrstrecke Richtung Westen, vorbei an Tallahassee und Panama City Richtung Pensacola. Auf dieser langen Strecke haben wir etwas Zeit die Menschen zu beobachten und es fällt uns immer wieder auf, dass jeder Amerikaner im Auto mit dem Handy telefoniert und 99 % davon keine Freisprecheinrichtung oder Headset haben und das sehr viele Amerikaner das Tempolimit nicht erreichen. Liegt das vielleicht an der Ablenkung durch das Telefon ?

Im Gegensatz dazu erreichen die LKW-Fahrer das Tempolimit ohne Mühe und fahren meist sogar einiges schneller als erlaubt ist. Man fühlt sich als Tourist, der sich strikt an die Regeln hält manchmal etwas verarscht, wenn die LKW einen überholen. Hier mal ein schönes Beispiel:

Die weitere Strecke geht nach Südwesten bis Gulf Shores. Dieser Ort liegt bereits in Alabama direkt an der Golfküste. . Am Panhandle, wie diese Region nach der Form des Landstücks auch genannt wird, reiht sich ein Hotel an das andere. Riesige Bunkerbauten und kleine schnuckelige Hotels, wie auch das Best Western, was wir gebucht haben. Wir haben ein tolles Zimmer mit Ocean-View ( Meerblick ). Direkt am Zimmer beginnt der schneeweiße Sandstrand. Nicht mal Persil würde weißer waschen als dieser Sand ist.

Direkt gegenüber des Hotels befindet sich das Hooters. Für alle die diese Restaurant-Kette nicht kennen hier eine kurze Erklärung: Im Hooters sind ausschließlich gutaussehenden Frauen als Bedienungen angestellt. Diese tragen weiße (knappe!) Tops und orangefarbene Hotpants. Und wir denken schon, dass aus diesem Grund der männliche Besucheranteil etwas größer ist,….Das ist aber für uns nicht das entscheidende Kriterium. Viel wichtiger ist das gute Essen, herauszuheben sind die Austern, die in den USA sehr günstig sind. Bei Hooters kosten 12 Stück nur 9,99 $ und auch die hervorragenden Chicken Wings. Nach dem Essen verschwinden wir wieder auf unser Zimmer, denn heute sendet FOX die beiden nächsten Stunden der Kultserie 24 und wir sind live dabei.

Anschließend planen wir noch unsere weitere Vorgehensweise, da wir die zweite Nacht in diesem Hotel gecancelt haben und uns jetzt überlegen müssen wie wir weiter planen. Alles weitere dann morgen dazu.

Sunshine & Beaches Tour

Diese Karte wurde mit Street Atlas 2009 von Delorme erstellt.

Gefahrene Strecke: 455 Meilen / 732 Kilometer

Hotel: Best Western on the Beach, Gulf Shores $ 79,88 / € 60,54

Sehenswürdigkeiten: keine
Wetter: 13° C
Tanken: Shell, Crestview -- 19,178 Gallonen -- 1,819 $ pro Gallone -- Regular unl. + Swile Gas, Fernandina Beach -- 8,754 Gallonen -- 1,799 $ pro Gallone -- Regular unl. 
Essen: Hooters, Gulf Shores $ 39.- / € 29,27

 

 

 

Tag 6

 

Der Sonnenaufgang belohnt uns heute für das kalte Wetter. Der Blick vom Zimmerbalkon auf den schneeweißen Strand und die aufgehende Sonne, ist trotz der Temperaturen wunderschön. Wir hatten gestern Abend noch entschieden unsere Route etwas zu ändern und dabei zwei Hotels um einen Tag nach vorne verlegt und eine Übernachtung storniert. Dies ist nur deshalb möglich, da wir flexible Übernachtungen buchen, die bis zum Anreisetag noch umgebucht oder storniert werden können.

Sunshine & Beaches Tour

Nach einiger Zeit packen wir unsere Sachen und frühstücken im anhängenden Restaurant des Hotels. Auch hier gibt es kein Continental Breakfast, wie wir es von diesen Hotelketten eigentlich gewohnt sind. Wir lassen uns die frisch gemachten Blueberry Pancakes ( Heidelbeer Pfannkuchen ) trotzdem schmecken.

Wir wollen noch eine Runde an dem schönen Strand laufen und gehen nur kurz unsere Sachen in`s Auto bringen. Die Parkplätze sind unterhalb der eigentlichen Zimmer und vor dort ist man mit wenigen Schritten direkt am feinen Strand, der etwas 200 m breit ist. Wir laufen etwas hin und her, beobachten, die Angler bei ihren Versuchen Fische zu fangen und den Metallsuchern dabei einen Piratenschatz zu entdecken.

Sunshine & Beaches Tour

Wir finden auch sehr viele Muscheln in allen Größen und Farben, leider sind die meisten bereits kaputt oder durch Sammler ausgelesen. Um diese Uhrzeit herrscht bereits ein reger Strandspaziergangsverkehr. Direkt neben einem Angler entdecken wir im Sand einen geleeartige Masse. Kurz darauf spricht uns der Angler an und erklärt uns, dass es sich dabei um eine Qualle handelt, die vom Meer an den Strand gespült worden ist. So ein Riesending haben wir noch nie gesehen. Wir schätzen den Durchmesser auf 70 cm.

Sunshines & Beaches Tour

Mittlerweile ist es schon wieder so warm, dass wir unsere Pullover ausziehen. Wir hatten uns aufgrund der Wettervorhersage auf kältere Temperaturen eingestellt. Es hat aber an diesem Morgen schon 13° C. Wir starten unsere heutige Tour wieder Richtung Osten, denn heute waren wir am westlichsten Punkt unserer Reise. Die eine Stunde Zeitverschiebung haben wir gestern und auch heute morgen einfach ignoriert, denn bald sind wir wieder in der Central Time Zone, also minus 6 Stunden zu Deutschland.

Unsere heutige Strecke führt uns entlang der US 98, die immer direkt am Wasser entlang geht. Unser erstes Ziel ist Pensacola. Diese Stadt wurde 1559 von spanischen Siedlern gegründet, zwei Jahre später aber von einem Hurrikan zerstört. Pensacola wechselte danach ständig den Besitzer, einmal waren es Franzosen, dann wieder Spanier, dann Engländer und Konförderierte dann die Vereinigten Staaten. Deshalb stehen im liebevoll erhaltenen Altstadtkern ( Historic Pensacola Village ) Häuser aller Stilrichtungen. Außerdem stehen in fast jedem Vorgarten Orangenbäume!!

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Es lohnt sich auf jeden Fall diesen kurzen Abstecher zwischen Jefferson Street und Alcaniz Street zu machen. Dieser Viertel wird auch Seville Square genannt. Benannt nach einem bekannten Ort in Spanien.

Sunshine & Beaches Tour

Weiter geht es auf der US 98 entlang der vorgelagerten Inseln durch das Gulf Island National Seashore, vorbei an Gulf Breeze und weiteren kleinen Orten. Hier reihen sich Hotelbunker an Hotelbunker und erstaunlicherweise mittendrin immer wieder Eigentumshäuser auf Stelzen mit direktem Strandzugang. Wir wissen nicht, ob wir hier mitten der Touristenmaßen die im Sommer hierher kommen leben wöllten. Reizvoll wäre der tolle Strand hier schon.

Unser nächster Halt ist in Destin. Hier wollen wir uns aber keinen Strand anschauen sondern in der Mall Destin Commons einkaufen. Diese Mall ist einzigartig, da diese nicht überdacht ist, sondern es führt eine Strasse an den einzelnen Geschäften vorbei, wie man es bei uns von einer Fußgängerzone kennt. Hier befindet sich auch ein Hard Rock Cafe. Wir werden wieder mal fündig und fahren kurze Zeit später weiter Richtung Westen.

Wir könnten hier alle paar Meilen anhalten und an den Strand gehen. Sicher verpassen wir einen der Abschnitte, die zum schönsten Strand der USA in einer der letzten Jahre gewählt wurde. Hier gibt es so viele und wir können nur jedem empfehlen, einmal diesen Abstecher an den Panhandle zu machen. Es ist kein großer Umweg, wenn man sowieso in Florida unterwegs ist.

Sunshines & Beaches Tour

Weniger später kommen wir an den Ort Seaside. Dieser wurde nicht nur durch den Film „Truman Show“ bekannt. Ein Mann namens Robert Davis hat Mitte der 80er Jahre diesen Ort für den Fremdenverkehr entdeckt. Die Holzhäuser sollten mit Veranda, steilem Dach und weißem Zaun gebaut werden. Das ist aber heute kaum noch zu erkennen. Der Ort ist so sauber und gerade, man merkt, dass dieser am Reißbrett entworfen ist. Wahnsinn !

Auch der letzte Restweg bis Panama City Beach führt am Wasser entlang. Wir können uns nur unschwer vorstellen, was hier im Sommer los ist, wenn die Hotels ausgebucht sind. Die Straßen müssen ein einziges Chaos sein. Heute ist hier schon recht viel Verkehr und es sind fast keine Touristen da. Alle Städte, die irgendwie am Strand liegen bieten die üblichen Amusements an. Allen voran sind Surfshops a la Ron Jon und Fast-Food Ketten so weit das Auge reicht.

Als wir in Panama City Beach ankommen ist es fast wieder Sonnenuntergang. Wir checken im gestern gebuchten Days Inn ein und nehmen ein Zimmer mit Terrasse. Alle Zimmer hier haben Ocean View ( Meerblick ) was sehr positiv ist. Wir gehen gleich noch an den Strand und bewundern den tollen Sonnenuntergang. Kalt ist es heute Abend wieder geworden.

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Have a good night and see you hopefully tomorrow. Habe eine gute Nacht und hoffentlich sehen wir uns morgen wieder.

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Sunshine & Beaches Tour

Diese Karte wurde mit Street Atlas 2009 von Delorme erstellt.

 

Gefahrene Strecke: 148 Meilen / 238 Kilometer

Hotel: Days Inn, Panama City Beach $ 55,20 / € 41,74

Sehenswürdigkeiten: Gulf Island, Pensacola, Destin, Seaside, Panama City Beach

Wetter: 16° C

Essen: Island Pancake House $ 23.- / € 17,43, Hooters, Panama City Beach $ 50,72 / € 38,63

Links zu wichtigen Homepages:

Seaside
Gulf Island Nartional Seashore
Destin Commons

 

 

 

Tag 7

 

Heute Nacht haben wir zum ersten Mal unsere Heizung eingeschalten. Es war doch etwas frisch geworden und frieren wollten wir auch nicht. Das lag aber nicht nur daran, dass es draußen merklich kälter war als die Nächte zuvor, aber die Türen und Fenster in diesem Strandhotel sind nicht wirklich dicht. Wir denken, dass dies die meiste Zeit des Jahres auch kein Problem ist.

Nach dem Continental Breakfast und dem üblichen Packen, machten wir uns nochmals auf an den Strand. Das Zimmer hat eine schöne Terrasse, mit direkter Verbindung zum Strand. Der Strand hier ist etwas schmaler als etwas westlich aber immer noch toll weiß und feinsandig. Durch die „riesigen“ Hotelbauten wirkt es aber hier nicht so schön, wie etwas außerhalb der großen Touristenorte.

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Wir starten heute wieder nach Osten. Zuerst fahren wir nach Panama City. Da aber unser Reiseführer über den Ort nichts weiß, fahren wir nur durch anstatt anzuhalten. Haben wir etwas verpasst ? Wir fahren immer auf der US 98, die direkt am Wasser entlang führt. Eine wirklich tolle Strecke, die wir jedem empfehlen können, der hier unterwegs ist. Nachdem es uns etwas langweilig geworden ist, haben wir einen „Buckle-Up-Breakdown“ also eine Analyse wieviel Autofahrer angeschnallt sind,. gemacht. Wir kamen in der Summe auf ca. 50 % aller Autofahrer. Das ist für unseren Geschmack recht wenig.

Wir halten an einigen Möglichkeiten an und vertreiben uns die Zeit mit Muschel suchen und am Strand entlang laufen. An den meisten Stränden sind wir fast für uns alleine. Oftmals ist es aber leider nicht möglich zu halten, da es keine Parkplätze oder keinen Zugang zum Strand gibt. Vieles ist hier in Privatbesitz und wer möchte schon gerne, dass einem jemand durch den Garten läuft ?

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Zwischenzeitlich haben wir auch wieder die Eastern Standard Time Zeitzone erreicht, nachdem wir den letzten Tage in der Central Time Zone als eine Stunde nach hinten verbracht haben. Komisch ist nur, dass die Central Time Zone mitten in einem Ort beginnt. Was passiert wohl, wenn sich eine Person aus dem, linken Teil des Orts mit einer anderen aus dem rechten Teil des Ort verabredet. Ob das dann klappt ?

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Wir kommen an der Tyndall Air Force Base vorbei. Kurz davor sind die ersten Düsenflieger über eine Brücke in niedriger Höhe geflogen. Mit Hinweisschildern wird darauf hingewiesen. Diese Airforce Base ist riesengroß,. wir fahren bestimmt 20 Meilen und dann erst sehen wir das Ende.
Den nächsten Stop legen wir in Apalachicola ein. Diese Stadt wurde 1823 gegründet und erlebte in den ersten 100 Jahren als Zollstation ihre Blütezeit. Danach wurde mit Baumwolle gehandelt. Bekannt wurde der Ort aber durch den Fisch- und Austernfang. Es existieren noch heute viele schöne Gebäude aus dieser Zeit und ein kurzer Stopp hier lohnt sich in jedem Fall.

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Ein Stück weiter geht es über die Bryan Patton Bridge nach St. George Island und dem gleichnamigen State Park. Der State Park schützt 14 Meilen Dünen. Die Insel ist sehr gut erschlossen und direkt nach der Brücke ist der eigentliche Ort mit einem Leuchtturm zu finden.

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Der State Park beginnt etwas weiter östlich und endet als Sackgasse. Es gibt einige kleine Zugänge an die tollen Sandstrände und zwei große, gut ausgebaute Parkanlagen mit Duschen und Umkleiden. Wir wählen einige der kleinen Zugänge und schlendern am Strand entlang. Wir werden auch beim Muschelsuchen wieder fündig und die Exemplare sind dieses Mal besonders schön und groß.

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Als wir über die Brücke nach St. George gefahren sind, konnte man in der Bucht sehr gut die Austernfischer bei der Arbeit beobachten. Direkt auf Landseite befinden sich kleine Fischläden bzw. Händler die die angelieferten Austern an Laufkundschaft bzw. an Restaurants verkaufen. Wir wollen dieses Treiben etwas beobachten und fahren dorthin. Die Austern werden nach der Anliegerung gereinigt und in Kartons verpackt. Es wird nach Größen sortiert. Die ganz kleinen wurden bereits beim Fischen wieder zurück ins Wasser geworfen. Die Verkaufsläden sehen alle etwas herunter gewirtschaftet aus, das hält uns aber nicht ab, rein zu schauen.

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Wir fahren weiter Richtung Osten, immer noch auf der US 98. Unser Endziel heute heißt Tallahassee, die Hauptstadt Floridas. Da wir aber noch etwas Zeit haben, entscheiden wir uns den Wakulla State Park noch zu besuchen. Die Rangerin erklärt uns, dass das letzte Boot auf dem Wakulla River um 4.30pm fährt und wir noch eine Chance haben, es zu erreichen. Also Gas geben. Leider waren wir zwar nicht zu spät, aber das Boot fuhr wohl aus Mangel an Interessenten gar nicht. Somit beschliessen wir den State Park morgen auf unserer Weiterreise nochmals zu besuchen

Wir fahren noch das kurze Stück bis Tallahassee. Auf der Suche nach einem Starbucks, sind wir in der Governors Square, eine Einkaufsmall kurz hängen geblieben. Aber Einkaufen gehört zu den Highlights eines USA-Besuchs. Unser Hotel finden wir sofort, dank Tomtom und wir machen uns direkt wieder auf den Weg zum Abendessen. Für heute haben wir uns Olive Garden herausgesucht. Eine Restaurant-Kette, die italienische Speisen serviert und die Spezialität ist der Salat refill, also Salat bis zum Abwinken. Als wir dort ankommen, sehen wir schon am Parkplatz, das es voll ist und als wir die Türe öffnen, werden wir bestätigt. 20 Minuten Wartezeit avisiert uns die Wartelistenbeauftragte und wir studieren schon mal die Speisekarte. Die Speisekarte ist neu bzw. erweitert, seit unserem letzten Besuch! Das Essen war wieder mal sehr gut und wir machen uns auf den Nachhauseweg. Endlich mal die Schuhe ausziehen und Duschen, nachdem wir jetzt seit heute morgen um 9 Uhr auf den Beinen sind.

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Diese Karte wurde mit Street Atlas 2009 von Delorme erstellt.

Gefahrene Strecke: 207 Meilen / 333 Kilometer

Hotel: Days Inn University, Tallahassee $ 22.- / € 15,18
Sehenswürdigkeiten: Apalachicola, St. George Island, St. George Island State Park, US 98
Wetter: 13° C
Tanken: Triangle, Medart -- 1,789 $ pro Gallone -- 14,916 Gallonen -- Regular unl.
Essen: Olive Garden $ 48.- / € 36,68

Links zu wichtigen Homepages:

Apalachicola
St George Island State Park

 

 

Tag 8

 

Heute Nacht muss es ziemlich kalt gewesen sein. Wir hatten jedenfalls die Heizung zeitweise wieder an. Nach dem üblichen Packen und Richten gehen wir kurz zum Frühstück im Motel. Dies war das schlechteste dieser bisherigen Reise. Es war nur eine kleine Ecke mit einem Donut und Toast-Broten und natürlich Kaffee. Die Sitzgelegenheit war durch die Mutter oder Frau des Inhabers belegt. Es roch in der Lobby stark nach Curry, kein Wunder die Besitzer sind ja auch Inder. Nichts dagegen, aber dieser „Gestank“ ist schon etwas zuviel des Guten.

Wir brechen auf nach Downtown Tallahassee. Die Parkmöglichkeiten sind hier sehr gut und es kostet auch nur einen Quarter ( 25 Dollarcent ) pro Stunde, was wir sehr günstig empfinden. Wir wollen das State Capitol besichtigen, genauer gesagt das Old State Capitol, denn dieses wurde nach dem Neubau 1977 geschlossen und dient heute als Museum. Das neue Capitol ist ein 22-Stock Bauwerk der 70er Jahre und ist dementsprechend im Stil gebaut worden.

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Das alte Capitol wurde in den Zustand von 1902 zurück versetzt. Nachdem der Platz zwischen altem und neuem Capitol keine Zufahrt für die Feuerwehr mehr ermöglichte wurden die beiden Seitenflügen abgerissen. Das komplette Capitol kann besichtigt werden. Hier finden sich auch täglich mehrere Schulklassen ein, so dass dementsprechend eine Lärmkulisse zu erwarten ist. Die Dame am Empfang gibt sich sehr viel Mühe uns das alles zu erklären, da es keine geführte Tour gibt. Die ist nach unserem Geschmack auch nicht notwendig, denn alles ist gut beschrieben und bebildert.

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Die Räume des obersten Gerichts, des Senats, jenes des Gouvernors und für die Kabinetssitzungen sind im Ursprungszustand von 1902 gehalten und sehr sehenswert. Weitere Räume zeigen die Geschichte Floridas, über die Wahlen und die Senatoren und Flaggen des Staates. Alles in allem ein sehr interessanter Stopp.

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In der Nähe befindet sich auch noch das Knott House. Dieses Haus wurde 1843 von einem freien Schwarzen erbaut, 20 Jahre vor Abschaffung der Sklaverei in Florida. Sehr ungewöhnlich. Direkt daneben befindet sich noch das Knott House Museum.
Unsere weitere Fahrt führt uns nach Wakulla genauer zum Wakulla Springs State Park. Wir waren gestern Nachmittag bereits da, nur leider zu spät für die letzte Bootsfahrt auf dem Wakulla River. Das holen wir heute nach. Bevor die Bootstour beginnt haben wir noch Zeit am Ende des Flusses, der als See endet die springenden Fische zu beobachten. Das ist sehr schwierig mit der Kamera festzuhalten, da diese Fische sehr unkontrolliert aus dem Wasser kommen.

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Wir starten die Bootsfahrt nur mit fünf Teilnehmern, mehr war hier nicht los. Das ist dem Park Ranger aber egal, er erzählt von Flora und Fauna in einer derart engagierten Weise, das es uns richtig Spaß macht hier mit zu fahren. Es geht flussaufwärts, immer entlang des rechten Ufers. Schon nach wenigen Metern sehen wir die ersten Alligatoren, Anhingas, natürlich einige Wildenten und Schildkröten. Die Kameras glühen vor all den tollen Motiven.

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Der Ranger hat aufgrund seiner langen Erfahrung immer die besten Motive im Blick und so bekommen wir auch den ersten Manatee zu sehen, die hier bevorzugt in den Wintermonaten aufgrund der gleichbleibenden Temperatur leben. Auch Fischreiher, Weißkopf-Seeadler, sogar ein Reh bekommen wir vor die Linse.

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Auch die Flora ist hier sehr schön. Sehr viel Bäume mit spanischen Moos und tolles Schilf und wilde Blumen sind hier zu sehen. Die Fahrt dauert ca. 50 Minuten und führt uns auf dem Rückweg an der gegenüberliegenden Seite des Rivers/Sees entlang. Auch dort finden sich aller Art von Tieren, teilweise fallen uns die Namen dazu nicht mehr ein. Kurz vor Ende der Tour, unmittelbar vor der Anlegestelle entdeckt der Ranger eine Herde Manatees, die sich in der Sonne laben. Wir zählen acht Stück.

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Nach der Bootstour gehen wir noch Richtung Lodge, die 27 Zimmer und ein Restaurant beherbergt. Direkt davor befindet sich der Schwimmbereich des Sees, mit einem Sprungturm. Von diesem lässt sich gut der See mit seinen verschiedenen Tieren beobachten. Von hier oben sieht man die Manatees noch viel besser, die sich immer wieder innerhalb des Sees fortbewegen. Ganz stolz ist man auch darauf, dass Johnny Weismuller, den man von den Tarzanfilmen kennt, den Park besucht hat, und vom Sprungturm gesprungen ist. Dabei soll er gesagt haben, dass die Quelle verdammt kalt sei. Nun ja, sie hat ganzjährig 69 °F, aber so kalt ist das doch auch nicht??!?! Nach dieser beeindruckenden Bootsfahrt starten wir wieder unsere Maschine nach Süden.

Das nächste Ziel ist Cedar Key, was schon wieder am Wasser liegt. Cedar bedeutet Zedern und diese wurden Ende des 19. Jahrhunderts dort abgeholzt. Davon ist heute nichts mehr zu sehen, ausser die alten Lagerhallen. Einige wurden als Restaurants am Pier neu eröffnet und sehen richtig nostalgisch aus.

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Dieser kleine Umweg hat sich gelohnt und wir starten nach kurzem, Stopp Richtung Ocala, unserem heutigem Übernachtungsort. Für heute Abend haben wir uns das Red Lobster ausgesucht. Hier gibt es immer tolle Fischgerichte wie Lobster, Shrimps und weiteres. Hier ein Beispiel, was wir gegessen haben.

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Gefahrene Strecke: 249 Meilen / 401 Kilometer

Hotel: Travelodge, Ocala $ 59.- / € 42,39

Sehenswürdigkeiten: Tallahassee, Wakulla Springs State Park, Cedar Key
Wetter: 14° C
Essen: Red Lobster $ 57.- / € 43,10

Links zu wichtigen Homepages:

Old Capitol Tallahassee
Wakulla Springs State Park
Cedar Key

 

 

 

Tag 9

 

Ocala selbst hat nichts zu bieten also fahren wir gleich weiter Richtung Süden. In unserem Reiseführer haben wir etwas von Bootstouren zu Manatees gelesen, die gerne hier im Bereich Crystal River / Homosassa überwintern, da die Wassertemperaturen immer konstant bei 68°F ( 18°C ) sind. Wir starten also nach Crystal River, dort soll es ein Rescue-Center geben die Manatees retten bzw. aufpäppeln und wieder freilassen. Diese bieten auch Bootstouren an. Die Suche gestaltet sich etwas schwierig, da unser lieber TomTom die Adresse nicht richtig anzeigen kann. Wir wissen schnell warum. Das Rescue-Center befindet sich am Rand eines Wohngebiets und ist nicht wirklich als solches zu erkennen.

Der nette ältere Herr, mit dem wir nur schwer kommunizieren können, erklärt uns, dass es keine Bootstouren hier gibt und wir nur Tauchen können. Da hatte sich unser Reiseführer aber grundlegend geirrt und wir ziehen ohne Manatees zu sehen von dannen.

Unser nächstes Ziel sollte da mehr erfolgreich sein. Der Homosassa Springs Wildlife State Park beherbergt bis zu 9 weibliche Manatees und weitere Tierarten, die man so in Floridas freier Wildbahn zu Gesicht bekommt oder hoffentlich nicht.

Am Visitor Center hat man die Möglichkeit mit einer 20-minütigen Bootstour entlang des Pepper Creek zum Park zu gelangen oder ganz ordinär mit einem Tram. Wir wählen natürlich die Bootstour, die ist sehr informativ und man hat bereits hier die Möglichkeit das ein oder andere Tier zu sehen.

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Nach der Ankunft geht ein Rundkurs entlang dieses Parks. Das ist wie ein Zoo aufgebaut, nur das einige Tiere wie die Manatees eine natürliche Umgebung vorfinden. Es gibt mehrfach täglich eine Manatee Vorführung, dort werden die Eigenheiten und Eigenschaften der Manatees genauestens erklärt. Es gibt sehr viele Volunteer, also Ehrenamtliche hier im Park, und einer davon erklärt uns warum die Manatees sich gerade hier aufhalten und was diese für Eigenheiten haben. Sehr interessant diese Tiere mal zu sehen.

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In einem Unterwasserbereich lassen sich diese Tiere noch besser beobachten. Diese riesen Kolosse bewegen sich doch sehr geschmeidig im Wasser, das kann man von der Oberfläche nicht so gut erkennen. Nach der Vorführung gibt es noch eine Fütterung, dort werden Salate und Gras hineingeworfen und die Manatees fressen dies genüsslich direkt vor unseren Augen.

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Hier noch ein kurzes Video aus der dortigen Manatees aus dem Unterwasser-Observatorium und von der Aussenanlage gefilmt:

Ebenfalls nimmt sich ein Ranger des Wildlife-Bereichs Zeit und erklärt mehrfach täglich verschiedene Tiere des Parks. Diese beiden Vorführungen an denen wir teilnehmen sind sehr gut besucht. Im Allgemeinen ist der Park für unter der Woche sehr gut besucht.

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Es gibt viele tolle Gehege, wie zum Beispiel mit Weißkopf-Seeadlern, Flamingos, verschiedene Pelikan-Arten, Alligatoren, Nilpferden und noch extra ein Reptilienhaus. Warum fliegen die Vögel nicht weg ? Diese Vögel haben kleinere Verletzungen und sind nicht in der Lage zu fliegen, zumindest nicht die, die eigentlich wegfliegen wollen und somit bleiben diese dem Park erhalten. Einige wurden aber auch von Privatleuten als Haustier gehalten, bis man erkannt hat, dass es sich um „wilde“ Tiere handelt und dann hier im Park abgegeben!

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Nach 3 Stunden fahren wir wieder zurück und sind sehr überrascht über diesen tollen Park, dem wir jedem der in diese Gegen kommt empfehlen können. Wir fahren weiter nach Süden. Wir hatten ebenfalls im Reiseführer gelesen, dass es in Tarpon Springs griechisch zugeht. Dort haben sich die Schwammtaucher niedergelassen und das waren vornehmlich Europäer oder eben Griechen. Es soll dort ein griechisches Viertel geben, was uns sehr interessieren würde.

Leider haben wir nichts wirklich griechisches außer ein paar Strassen- bzw. Restaurantnamen entdecken können und fahren weiter. Wir pausieren unterwegs noch in einem Starbucks und entschließen uns zuerst Abendessen zu gehen bevor wir einchecken. Die International Plaza Mall direkt am Airport Tampa nehmen wir trotzdem noch mit. Danach suchen wir uns ein Restaurant in der Nähe des Hotels. Da es dort jede Menge zur Auswahl gibt, entscheiden wir uns für Applebees. Dies ist eine Restaurantkette, die wir erst vor einigen Jahren entdeckt haben, die wir aber sehr gut finden, da die Essensauswahl gut ist und die Qualität passt. Leider hat es der Inhaber dieses Restaurants mit der Kühlung des Raums sehr gut gemeint und die meisten Gäste sitzen mit Jacken da. Wir essen trotzdem beide ein tolles Steak mit Beilagen und fahren dann gesättigt zum Hotel.

Für die nächsten Tage haben wir freies Programm, da wir uns im Raum Tampa / St. Pete / Ft. Myers aufhalten und hier die Wege nicht allzu weit sind. Mal sehen was wir morgen aushecken.

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Gefahrene Strecke: 149 Meilen / 240 Kilometer

Hotel: Super 8, Clearwater $ 17.- / € 12,95

Sehenswürdigkeiten: Crystal River, Homosassa Springs Wildlife State Park, Tarpon Springs
Wetter: 15° C
Tanken: Murphys, Ocala -- 1,799 $ per Gallone -- 14,522 Gallonen -- Regular unl.
Essen: Applebees, Tampa 48 $ / € 36,29

Links zu wichtigen Homepages:

Crystal River
Homossassa Springs Wildlife State Park
Tarpon Springs

 

 

 

Tag 10

 

In den nächsten Tagen wird es aufgrund mangelnder Highlights keinen Reisebericht geben !

Nee, Quatsch. In den nächsten Tagen werden wir etwas weniger Programmpunkte haben, da wir auch etwas entspannen wollen. Wir sind heute morgen etwas später los, nachdem wir entschieden haben, welches Programm wir heute starten. Nach dem Continental Breakfast im Hotel starten wir nach Westen. Zuerst besuchen wir die Insel Honeymoon Island. Diese Insel hat ihren Namen bekommen als in der 20er Jahren Paare einen kostenlosen Urlaub auf dieser Insel gewonnen hatten. Die Insel selbst ist ein State Park, kostet also Eintritt. Die Strände sind sehr schön, aber nicht herausragend und so starten wir gleich mit der Bootsfahrt nach Caledesi Island.

Es gibt an mehreren Stellen die Möglichkeit zu parken und an den Strand zu gehen. Ein Hauptpunkt bietet die Möglichkeit zum Duschen, Umziehen und so weiter.

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Diese Bootsfahrt startet am Eingang der Insel zu jeder vollen Stunde und kostet 10 $ pro Person. Die Insel Caladesi Island bzw. deren Strände wurden 2008 zum besten Strand der USA gewählt. Die Insel ist komplett autofrei und naturbelassen. Die Überfahrt dauert ca. 20 Minuten und der Bootsführer erzählt dazu einiges über die Insel.

Dort angekommen gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder direkt an den Strand oder einen Nature Trail ca. 1,5 Stunden zu laufen und dann an den Strand. Da im Winter die Boote nur bis 2.30pm fahren, entscheiden wir uns für eine Mischvariante. Zuerst etwas Nature Trail und dann an den Strand. Die meisten gehen direkt an den Strand.

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Hier ist es wirklich noch Natur pur. Man kann Muscheln suchen, ungestört an den Strand liegen oder einfach nur entlang laufen. Wir begegnen vielleicht 20 Personen bei unserem Aufenthalt. Der Strand ist aber nach unserem Geschmack nicht schöner als am Panhandle. Gut das wir vergleichen können. Uns hat es hier aber trotzdem sehr gut gefallen und wir können diese Bootstour nur jedem empfehlen. Das letzte Boot an diesem Tag ist gut gefüllt. Die Ranger schauen, dass keiner mehr auf der Insel zurück bleibt, denn eine Übernachtungsmöglichkeit gibt es nicht. Zur Info: Die Rückfahrten gehen stündlich zu jeder halben Stunde.

Wieder in Honeymoon Island angekommen, starten wir wieder Richtung Festland. Wir haben heute noch etwas vor, was wir in unserem letzten Florida-Urlaub nicht gefunden bzw. verpasst haben. Wir besuchen Ybor-City, benannt nach dem Gründer Vincente Martinez Ybor, der in den 1880er seine Zigarrenfabrikation nach Tampa verlegt hatte. Damals wurden jährlich 110 Millionen Zigarren hier produziert und zwar handgerollt. Alleine die alten Reklameschilder und die Backsteingebäude sind diese Anfahrt wert.

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Heute findet man in Ybor City keine Großfabrikationen mehr. In einigen Läden werden noch Zigarren handgerollt. Der bekannteste Laden El Sol Cigars stellt aber nur noch maschinell gefertigte her. Wir schauen uns die 7th Avenue an, dies ist die Hauptstraße in Ybor City. Direkt gegenüber werden wir fündig. Dort wird noch selbst handgerollt und man kann dem Zigarrendreher bei der Arbeit zuschauen. Man fühlt sich in diesem Laden nach Kuba versetzt. Der kleine begehbare Humidor bietet alle möglichen Sorten von Zigarren. Wir werden fündig und erstehen auch einen Reiseköcher aus Leder mit Zedernholz ausgelegt.

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Auch das Zigarrenmuseum am Visitor Center ist sehr interessant. Einfach durch die Straßen schlendern. Das Haus des ersten Arbeiters, die historische Straßenbahn oder eines der vielen tollen Cafes anschauen und geniessen. Für heute Abend haben wir uns das Hard Rock Hotel & Casino ausgesucht, dass sich in der Nähe befindet. Die Hard Rock Cafe gehört ja mittlerweile dem Seminolen Indianerstamm der in Florida zuhause ist. Dieser riesige Komplex ist weit von der Interstate 4 aus zu sehen. Zwei riesige Parkhäuse stehen zur Verfügung. Wir tauchen in die Kunstwelt des Gambelns ein und schauen uns im Casino etwas um. Da heute Samstag ist, sind die freien Plätze an den Automaten und Spieltischen eher selten. Da wir sowieso nicht spielen, gehen wir zuerst mal uns das Essensangebot anschauen. Es gibt sehr viele interessante und designtechnische schöne Restaurants, die uns aber alle etwas zu nobel ausschauen. Wir entscheiden uns daher für das Fresh Harvest, ein Buffetrestaurant mit sieben Küchen. Die Wartezeit beträgt aber leider etwas länger als eine halbe Stunde um überhaupt rein zu kommen.

Die Auswahl ist riesig, mit einem Meeresbuffet mit Sushi, Garnelen, Crablegs, Austern und weiteres, sowie einer italienischen, einer amerikanischen und einer Steakabteilung. Ebenfalls gibt es tolle Nachtische und ein riesen Salatbuffet. Wir schlemmen uns durch alle Theken und brechen nach zwei Stunden das „Füllen“ ab. Hier ein schönes Bild der Fleischtheke mit den herrlichen Steaks, die auf einem offenen Feuer gebraten wurden.

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Wir brechen auf uns fahren Richtung unserem heutigen Ziel Treasure Island. Es ist spät geworden und so können wir unseren tollen Ausblick vom Balkon gar nicht mehr geniessen. Deshalb hier ein Bild vom nächsten Morgen.

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Super, oder ?

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Diese Karte wurde mit Street Atlas 2009 von Delorme erstellt.

Gefahrene Strecke: 102 Meilen / 164 Kilometer

Hotel: Bilmar Beach Resort, Treasure Island $ 104.- / € 59,11 Sehenswürdigkeiten: Honeymoon Island SP, Caledesi Island SP, Ybor City
Wetter: 15° C
Essen: Hard Rock Hotel, Tampa $ 54.- / € 41,07

Links zu wichtigen Homepages:

Honeymoon Island SP
Caladesi Island SP
Ybor City

 

 

 

Tag 11

 

Der Blick vom Balkon ist schon am frühen Morgen sehr schön und interessant. Da wir heute Sonntag haben, füllt sich sicher der Strand innerhalb weniger Stunden. Der Kite-Contest ( Lenkdrachen-Wettbewerb ), der direkt vor unserem Hotel stattfindet, tut ein übriges dazu. Zuerst parken wir unser Auto um, da wir gestern Abend auf dem Hauptparkplatz nichts gefunden hatten und gegenüber neben Walgreens parken mussten. Wir laden die Koffer ein und checken aus.

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Für heute gibt es nur einen Tagespunkt und der ist Strand. Wir laufen gleich eine Runde am Strand entlang, bevor die grossen Menschenmassen kommen. Der Strand hier ist extrem breit und sehr feinsandig. Viel besser als die schmalen Ausgaben, wo man sich beim Laufen aus dem Weg gehen muss. Nachdem der Wettkampf der Lenkdrachen in vollem Gang ist, starten wir kurz zu einem Shopping-Abstecher in den nächsten Sport Authority. Dieser riesige Sportladen bietet alles was ein Sportler sucht oder auch nicht sucht. Wir finden leider dieses Mal nichts.

Wir schnappen unsere Badesachen und liegen erstmal an den Strand. Der Wind ist leider sehr stark, gut für die Lenkdrachen aber schlecht für uns als Sonnenanbeter. Wir beobachten einige der Lenkdrachenlenker und sind begeistert, welche Fertigkeit die an den Tag legen und welcher Figuren mit diesem empfindlichen Teil möglich sind. Hier mal ein kurzes Video eines „Profis“:

Birgit bleibt noch etwas hier, Frank geht zurück und schaut sich das erste der beiden Football Halbfinale an. Die wichtigste Sportart in den USA und Januar ist der entscheidende Monat für diese Sportart.

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Nach dem ersten der beiden Spiele fahren wir zum Abendessen. Es muss unbedingt ein Lokal mit Fernseher sein, so dass wir auch das zweite Spiel anschauen können. Wir werden im nahegelegenen Outback Steakhouse fündig. Dort ist es wie immer an einem Sonntag voll und wir müssen 20 Minuten auf einen Platz warten. Das macht aber nichts, denn es lohnt sich für unseren Geschmack.

Nach einem Drink an der Bar fahren wir wieder in`s Hotel zurück und schauen den Rest des Spiels dort. Wir wälzen noch den Reiseführer was morgen ansteht und gehen entspannt in`s Bett.

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Diese Karte wurde mit Street Atlas 2009 von Delorme erstellt.

Gefahrene Strecke: 21 Meilen / 34 Kilometer
Hotel: Best Western Sea Castle Suites, Treasure Island $ 99,80 / € 77,37
Sehenswürdigkeiten: Treasure Island Strand
Wetter: 19° C
Essen: Sloppy Joes, Treasure Island $ 24.- / € 18,25, Outback Steakhouse $ 45.- / € 34,22

 

 

 

Tag 12

 

Auch in diesem Hotel gibt es leider kein Frühstück. Direkt gegenüber gibt es aber einen Tankstelle, die verschiedene Sorten Kaffee ausschenkt. Diese kennen wir vom letzten Urlaub und gehen dieses Mal auch dort einen Kaffee holen. Das Frühstück im Freien bei angenehmen 18°C ist wirklich eine tolle Sache und könnte zur Gewohnheit werden.

Wir packen wieder Mal unsere Sachen und checken aus. Noch kurz Eis für unsere Kühlbox aufgefrischt, sämtliche Zeugs sortiert und los geht`s. Wir wollten schon das letzte Mal The Pier in St. Petersburg anschauen. Dabei handelt es sich um ein Gebäude in Form einer umgedrehten Pyramide. Diese befindet sich direkt am Wasser in Downtown und beherbergt Souvenir-Shops und Restaurants. Das Gebäude ist sehr ausgefallen. Leider sind die Geschäfte nicht sehr interessant und wir fahren nach einigen Bildern wieder weiter.

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Die Fahrt geht weiter Richtung Süden über den Pinellas Byway nach Fort de Soto. Dort waren wir 2007 schon, uns hat es aber damals so gut gefallen, dass wir jetzt wieder hierher fahren. Das Fort lassen wir dieses Mal aussen vor, obwohl es für jeden Erstbesuch sehenswert ist. Wir fahren zuerst zum East Beach, von dort hat man einen tollen Blick auf de Sunshine Skyway Bridge. Im Osten der Insel gibt es aber keine schönen Strände. Diese findet man aber dafür im Norden. Dort gibt es mehrere Möglichkeiten zu parken und an den Strand zu liegen. Die meisten Parkplätze haben auch Sanitäreinrichtungen und Picknickmöglichkeiten.

Es ist auch ein tolles Ziel für Muschelsucher. Dort sammeln sich Unmengen von Muscheln in allen Farben und Formen an. Nach einem kurzen Rundgang entscheiden wir uns für ein kurzes Päuschen am schneeweißen Strand des Jahres der USA von 2005.

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Gestärkt und ausgeruht geht es weiter nach Süden, über die Sunshine Skyway Bridge. Diese Brücke ist mit 8,85 Kilometer die längste Kabelgetragene Brücke der Welt und sieht gigantisch gut aus. Die Brücke wurde zwischen 1982 und 1987 gebaut und hat 667 Millionen $ gekostet. Die alte Brücke wird heute als Fishing-Pier verwendet und bietet einen tollen Ausblick auf die Sunshine Skyway-Bridge. Es gibt die Möglichkeit den Nordteil sowie den Südteil der alten Brücke zu befahren, kostet aber 3 $ Eintritt. Hat sich aber für unseren Geschmack mehr als gelohnt.

Sunshine & Beaches Tour

Wir biegen wieder auf die Interstate 75 Richtung Süden ein. Unser nächstes und letztes Ziel für heute ist das Prime Outlet in Ellenton. Einige Sachen fehlen uns noch und wir würden gerne hier fündig werden. Nach drei Stunden von Shop zu Shop haben wir fast alles zusammen und fahren Richtung unserem heutigen Hotel in Ft. Myers Beach. Da heute wieder 24 im Fernsehen ansteht entscheiden wir uns direkt vor unserem Hotel zu Hooters zu gehen.

Wir bestellen zügig und bekommen auch alles gleich und sind innerhalb von 45 Minuten fertig und auf dem Weg in unser Zimmer. Wir sind pünktlich zum Start der TV-Serie da und freuen uns schon darauf. Wir machen es uns gemütlich und geniessen den Film. Ende und aus

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Diese Karte wurde mit Street Atlas 2009 von Delorme erstellt.

Gefahrene Strecke: 194 Meilen / 312 Kilometer

Hotel: Holiday Inn, Ft. Myers Beach $ 113,37 / € 80,48
Sehenswürdigkeiten: The Pier, Fort de Soto Park, Sunshine Skyway Bridge
Wetter: 19° C
Tanken: RaceTrac, Bradenton -- 1,799 $ per Gallone -- 16,847 Gallonen -- Regular unl. 
Essen: Hooters, Ft. Myers Beach $ 25.- / € 19,01

Links zu wichtigen Homepages:

Fort de Soto Park
Sunshine Skyway Bridge

 

 

 

Tag 13

 

In den nächsten Tagen soll es wieder kühler werden und windiger bevor es am Wochenende wieder um die 80° F geben soll. Leider ist es heute sehr windig und teilweise bewölkt. Das hindert aber uns nicht daran, die beiden Inseln Sanibel und Captiva zu besuchen. Wir waren dort auch schon 2007 aber nur bei einem kurzen Abstecher.

Die Fahrt führt uns Richtung Norden und dann über den Sanibel Causeway auf die beiden Inseln. Die Inseln sind mit einer Brücke wieder miteinander verbunden. Zuerst wollen wir den J.N. Ding Darling Wildlife Refuge besuchen, was wir beim letzten Mal nicht getan haben. Wir bezahlen die 5 $ Eintritt und starten die Loop Road. Das Refuge beheimatet alle bekannten Vögelarten Floridas wie den Pelikan, Wasserreiher, Rosalöffler und weitere.

An einigen Ausblickpunkten stehen Ehrenamtliche des Fish & Wildlife Service und bieten Ihre Ferngläser für einen besseren Blick auf die Tiere an. Hier und da wird zu den Tieren auch etwas erklärt oder auf Besonderheiten hingewiesen. Wir finden das sehr interessant, nur schade, dass wir alle diese Tiere bereits in einen der vorher besuchten Parks gesehen haben, somit ist das nicht ganz so neu und interessant für uns.

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Wir starten weiter auf der Sanibel Captiva Road Richtung Norden. Es gibt auf den beiden Inseln sehr viele tolle Strände, nur leider keine kostenlosen Parkplätze. Wir halten daher nur an zwei Stränden an und bezahlen dort jeweils 2 $ für eine Stunde parken. Hier sind die Strände sehr schön, meist einsam und das Muschelsuchen macht riesen Spaß. Hier werden Unmengen an Muscheln angeschwemmt. Heute ist es hier sehr stürmisch und die ersten Wellenreiter wagen sich in die Fluten.

Sunshine & Beaches Tour

Birgit macht sich auf den Weg nach neuen Muschelsorten und besonders tollen Exemplaren zu suchen und Frank schaut den Wellenreitern bei ihren Versuchen zu sich auf dem Brett zu halten. Der Wind ist aber leider sehr stark und der Sand wird teilweise aufgewirbelt und man bekommt ihn in die Augen. Wir machen uns nach etwa 3 Stunden wieder auf den Rückweg auf`s Festland. Hier und da ist das Meer aber etwas ruhiger und die Strände wunderschön.

Sunshine & Beaches Tour

Frank hatte heute morgen mit seinem Personalchef gesprochen, der in Cap Coral ein Haus gekauft hat und gerade hier ist. Wir haben uns auf heute Nachmittag verabredet und fahren auf einen Kaffee vorbei. Das Haus liegt in einem typisch amerikanischen Wohngebiet und ist sehr großzügig ausgestattet. Wir plaudern über dies und das, über die Amtsübergabe Obamas, den Führerschein in den USA und weiteres. Wir hatten eigentlich noch vor, heute in das Miromar Outlet zu gehen, haben uns aber verplaudert und somit fällt das eben aus.

Wir gehen direkt noch zum Abendessen in`s Outback Steakhouse und dann wieder zurück in das Hotel. Wir sollten heute unsere Koffer vorbereiten, so dass wir morgen nicht mehr viel packen müssen.

Sunshine & Beaches Tour

Diese Karte wurde mit Street Atlas 2009 von Delorme erstellt.

Gefahrene Strecke: 88 Meilen / 142 Kilometer

Hotel: Holiday Inn, Ft. Myers Beach $ 113,37 / € 80,48
Sehenswürdigkeiten: Sanibel Island, J.N. Ding Darling Wildlife Refuge, Captiva Island
Wetter: 14° C
Essen: Outback Steakhouse, Ft. Myers $ 39.- / € 30,33

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Sanibel Island
J.N. Ding Darling Wildlife Refuge
Captiva Island

 

 

 

Tag 14

 

Heute ist unser letzter voller Tag. Wir haben gestern Abend noch das meiste gepackt, so dass wir heute noch einen vollen Tag für uns haben. Wir starten zuerst mit einem kurzen Spaziergang an den Strand vor unserem Hotel. Der Strand hier ist extrem breit und wie fast überall feinsandig. Überall werden Liegen und Stühle angeboten, aber heute werden diese sicher nicht benutzt, es ist einfach für den Strand zu kalt. Wir laufen dennoch etwas hin und her, das macht Spaß und wir freuen uns über jeden Tag der etwas Wärme bringt.

Sunshine & Beaches Tour

Wir starten Richtung Süden, unser erstes Ziel heißt Naples. Die Stadt selbst haben wir in 2007 schon besucht, heute gehen wir noch kurz in eine Shopping-Mall, die letzten Holiday-Sales wegschnappen. Zuvor gehen wir aber noch in einen Starbucks, schließlich hatten wir heute morgen im Hotel kein Frühstück. Beim Einkaufen hatte dieses Mal Birgit Erfolg.

Wir starten nach Miami. Die Fahrt von Westküste nach Ostküste dauert an dieser Stelle von Florida nur ca. zwei Stunden und so sind wir um die Mittagszeit in der Sawgrass Mills Mall. Das größte, mit ca. 300 Geschäften, Outlet Mall, also Fabrikverkauf der USA. Wir hatten zu Beginn unserer Reise entschieden, dass wir diese Mall erst am Ende machen können und jetzt wurde es wahr.

Dieser Riesenkomplex ist zu Fuß nur schwer durchquerbar, da es eine wahnsinnige Fläche in Anspruch nimmt. Es gibt daher mehrere Möglichkeiten zu parken und man kann die komplette Mall per Auto umrunden. Wir entscheiden uns für die „zu Fuß Variante“ und parken unser Fahrzeug. Es bietet sich an, mindestens 4-5 Stunden Zeit zu haben, ansonsten wird es eine Hetzerei und bringt nichts. Wir haben mittlerweile die Routine und wissen welche Läden wir besuchen und welche nicht, deshalb sind wir nach ca. 4 Stunden auch durch.

Da wir 24 Stunden vor Abflug einchecken können und wir gerne wieder die begehrten Sitzplätze am Notausgang haben wollen, legen wir unsere Kaffeepause so geschickt, dass wir exakt 24 Stunden vor Abflug uns einloggen können und die Plätze reservieren. Hat alles prima geklappt. Nach dem Kaffee starten wir Richtung Miami Downtown. Wir haben heute Abend noch Karten für das Basketballspiel der einheimischen Miami Heat gehen den amtierende Meister die Boston Celtics in der American Airlines Arena.

Wir parken an der Bayfront und laufen zu Fuss Richtung Halle. Diese wird aber erst eine Stunde vor Spielbeginn geöffnet und so haben wir noch einige Minuten Zeit uns zu erkundigen, ob wir die Kamera mit rein nehmen dürfen. Leider ist die Security hier sehr streng und es sind keinerlei Spiegelreflex- und Videokameras erlaubt. Diese müssen wir dann nach Betreten an einer Art Garderobe abgegeben. Pech gehabt.

Sunshine & Beaches Tour

Leider sind die Miami Heat heute nicht gut drauf bzw. Boston ist zu stark und das Spiel geht klar für Boston aus. Lustig und interessant war es aber allemal und die Plätze waren sehr gut. Die Fahrt in`s Hotel dauert keine halbe Stunde und wir checken ein. Noch die Koffer fertig packen, alle iPhone für den Flug laden und das war es dann für heute. Morgen haben wir noch einen halben Tag, den wir auch noch für etwas Sightseeing nutzen werden. Good Night.

Sunshine & Beaches Tour

Diese Karte wurde mit Street Atlas 2009 von Delorme erstellt.

Gefahrene Strecke: 164 Meilen / 264 Kilometer

Hotel: Days Inn, Miami Beach $ 123.- / € 96.-
Sehenswürdigkeiten: Sawgrass Mills Mall
Wetter: 13° C
Essen: Subway, Sunrise $ 12,38 / € 9,64, American Airlines Arena $ 20.- / € 15,55

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Sawgrass Mills Mall

 

 

 

Tag 15

 

Gestern Abend ist es spät geworden. Birgit hat noch bis 1 Uhr die Koffer perfekt gepackt, so dass kein Gepäckstück mehr als 23 kg hat und Frank hat noch den Reisebericht geschrieben. Leider funktionierte das WLAN auf dem Zimmer nicht, so dass Frank in die Lobby musste.

Wir sind heute morgen trotzdem pünktlich aufgestanden, haben unseren „Kruscht“ vollends zusammengepackt und sind erstmal tanken gefahren. Wir hatten gehofft, dass der Restsprit für heute noch reicht, da wir das Auto leer abgeben können, leider war es aber nicht so. Somit musste wir unseren teuersten Spritpreis dieser Reise in Miami Beach mit 2,35 $ /Gallone in Kauf nehmen. Wir haben dann aber nur das Mindeste getankt.

Nachdem wir zu Beginn unserer Reise den Ocean Drive nicht besucht hatten, holen wir das heute morgen nach. Zuerst wollen wir aber auf dem Weg dorthin bei einem Starbucks einen Kaffee trinken. Wir werden direkt in der Lincoln Road fündig. Dort entdecken wir überraschenderweise auch die Lincoln Road Mall, die aber kein Einkaufszentrum sondern eine Fußgängerzone, wie wir sie aus Deutschland kennen, ist. Wir schlendern nach dem Kaffee etwas entlang und machen und nach diesem ungeplanten Abstecher auf den Weg an den Ocean Drive. Der Ocean Drive ist eine Straße mit Häusern im Art Deco Stil. Diese Straße ist aus vielen Filmen und Serien bekannt. Hier findet man hin und wieder Promis wie Boris Becker, die in einen der Cafes und Restaurants essen. Wir wollen uns aber nur die schönen Häuser, die meist Hotels im gehobenen Niveau sind, anschauen.

Wir finden direkt an der Straße einen Parkplatz. Die Stunde kostet hier 1,25 $. Wir schlendern entlang, beobachten die Bodybilder bei ihren Übungen und sehen auch einige Fotoshootings mit mehr oder weniger hübschen Models. Im Moment werden einige Häuser renoviert bzw. komplett neu aufgebaut, so dass hin und wieder eine Lücke klafft oder eben das Gebäude abgedeckt ist. Einige sind auch zu vermieten, wir denken das die Finanzkrise auch hier nicht Halt gemacht hat.

Sunshine & Beaches Tour

Die Versace-Villa ist das interessanteste oder vielleicht das bekannteste Gebäude am Ocean-Drive. Leider lässt sich das heute nicht mehr besichtigen, da es ein Restaurant geworden ist.

Sunshine & Beaches Tour

Nach einem ausgiebigen Lauf gehen wir wieder zu unserem Auto zurück und fahren Richtung Süden. Unser letztes Ziel ist die Dadeland Mall, die etwas südlich des Airports liegt. Dort wollen wir im Apple-Store noch etwas kaufen und schauen die restlichen Läden gleich mit an. Birgit hat vor dem Betreten der Mall den Spruch des Urlaubs auf den Lippen: Our last Mall -- Unser(e) letzte(s) Mal(l). Alle verstanden ?

Interessant sind für uns immer wieder die Apple-Stores. Diese gibt es leider in Deutschland nur in München, deshalb nutzen wir die Gelegenheit in den USA immer in einige zu gehen.

Sunshine & Beaches Tour

Wir packen die Einkäufe noch in unsere Koffer und starten Richtung Flughafen. Die Beschilderung zur Autorückgabe ( Rental Car Return ) ist mehr als dürftig und wir benötigen zwei Anläufe um es zu finden. Das muss sich der Miami Airport nicht nur in diesem Bereich etwas einfallen lassen. Hier klemmt es an allen Ecken und Enden.

Die Abgabe dauert keine fünf Minuten. Noch kurz an den Counter wegen des Unfalls. Da ist aber anscheinend alles klar und gemeldet und ab mit dem Shuttle-Bus an den Flughafen. Wir möchten noch kurz ein paar Worte zu unserem diesjährigen Auto verlieren. Es handelte sich um einen Dodge Journey SXT. Einige wichtige Ausstattungsmerkmale wollen wir hier beschreiben:

Satellitenradio, was sehr hilfreich ist, da die Sender über das ganze Land empfangen werden können und man nicht dauernd nach neuen Sendern suchen muss. Dazu muss man wissen, dass es in den USA sehr viele Regionalsender gibt, die nur wenige Meilen senden und man so gezwungen ist, während eines Fahrtages mehrere Sender zu suchen.

AUX-Anschluss, damit man seinen iPod/iPhone anschliessen und eigene Musik hören kann. Ist jetzt kein Muß für uns aber wenn man es hat nutzt man es auch.
Bordcomputer, damit so wichtige Daten wie Temperatur, Verbrauch, Tankinhalt angezeigt und genutzt werden können.
Mehrere 12-Volt Anschlüsse, für das Navigationsgerät und unseren Stromwandler zum Batterien und ähnliches zu laden. Wichtig ist, dass der 12-Volt Anschluss über die Zündung gesteuert wird, so dass wir nicht jedes Mal den TomTom extra ausschalten müssen.
Tempomat, damit auf den längeren Strecken, das ständige Überwachen der Geschwindigkeit wegfällt.

Alles in allem ein tolles Fahrzeug, mit gutem Raumangebot. Leider kein zuschaltbares 4WD ( 4-Wheel Drive ).

Sunshine & Beaches Tour

Wir sind etwas knapp in der Zeit, da wir uns mit der Anfahrt etwas verschätzt haben, holen dies aber beim Check-Inn wieder herein. Wir können hier am Fast Baggage Drop-Off Schalter einchecken, da wir ja bereits gestern und online eingecheckt haben. Es sind lediglich zwei Personen vor uns dran und wir sind in fünf Minuten fertig.

Direkt nach dem Check-Inn werden die Boardkarten überprüft und der Sicherheitscheck gemacht. Zum Glück ist hier nicht allzu viel los und wir sind schnell fertig. Somit sind wir rechtzeitig vor dem Boarding am Gate und gönnen uns noch ein letztes Mal Fast Food. Wa ist überhaupt Fast Food ? Ist das nur Burger King und McDonalds oder doch mehr ?

Das Boarding startet pünktlich, leider heben wir nicht pünktlich ab. Wir starten mit 40 Minuten Verspätung und keiner weiß warum. Die berechnete Flugzeit beträgt aber nur 6:57 Stunden und somit landen wir pünktlich in London. Das Essen bei British Airways schmeckt im übrigen sehr gut, da könnten sich andere Airlines eine Scheibe von abschneiden. Die Plätze am Exit, die wir beim Hinflug schon hatten sind sehr bequem und wir haben jede Menge Beinfreiheit. Wir können nur jedem empfehlen die Plätze 28 B/C in der Boeing 747-400 zu nehmen.

Wir landen sogar vor der Zeit in London-Heathrow und haben ca. 90 Minuten Zeit bis zum Weiterflug. Wir landen und starten in Terminal 5, also sollte das funktionieren. Wir kennen den Weg schon über Connecting Flight’s und den Sicherheitskontrollen. Wir sind schon nach 45 Minuten mit allem fertig, es war aber heute morgen auch sehr wenig los. Wir wollen nicht wissen, was bei großem Ansturm an Zeit drauf geht.

Der Weiterflug nach Stuttgart verläuft reibungslos und wir landen auch hier pünktlich. Leider fehlen zwei von vier Gepäckstücken und wir müssen erstmal an den Baggage Claim. Dort ist schon bekannt, das Gepäckstücke in London liegen geblieben sind und wir sollen diese heute oder morgen zugestellt bekommen. Warten wir`s ab.

Kaum zu Hause angekommen bekommen wir auch schon einen Anruf, dass die beiden Gepäckstücke in Stuttgart gelandet sind. Noch am selben Abend wurde durch einen Lieferservice die beiden Gepäckstücke geliefert. Wir sind sehr überrascht, über den tollen Service von British Airways und können diese Airline auch oder gerade wegen dieser Aktion uneingeschränkt weiterempfehlen kann. Hut ab.

Sunshine & Beaches Tour

Diese Karte wurde mit Street Atlas 2009 von Delorme erstellt.

Gefahrene Strecke: 43 Meilen / 69 Kilometer

Sehenswürdigkeiten: Ocean Drive
Wetter: 22° C
Tanken: Shell, Miami Beach -- 2,359 $ pro Gallone -- 6,073 Gallonen -- Regular unl.

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Ocean Drive

 

 

 

Fazit

 

Der für uns zweite Besuch in Florida. Weitere Besuche lohnen sich. Warum eigentlich ?

1) Florida bietet die optimale Möglichkeit zwischen Strandurlaub, Sightseeing und Kultur
2) Das Klima ist das ganze Jahr über schön und meist warm
3) Die Flugstrecke ist nicht so weit wie in den Westen

Was hat uns dieses Mal besonders gut gefallen ?

1) Die Strände, vor allem Panhandle. Leider war es dort zu kühl um diese zu testen bzw. um in`s Wasser zu gehen
2) Die vielen Stateparks, die alle in ihrer Art sehenswert sind
3) Das tolle Klima auch im Januar

Was hat uns dieses Mal nicht gefallen ?

1) Das Wetter war hier und da etwas zu kühl um zu Baden. Das nächste Mal gehen wir im Februar / März
2) Die Amerikaner können nicht Autofahren und es ist teilweise wirklich nervig da mitzumachen
3) Die runtergekühlten Restaurants obwohl es draussen nicht mal heiß ist

Unsere schönsten Bilder dieses Urlaubs findet Ihr in der Bildergalerie USA 2009.

An dieser Stelle wieder einige Bilder „Behind the Scenes“

Sunshine & Beaches Tour

Sunshine & Beaches Tour

Sunshine & Beaches Tour

Sunshine & Beaches Tour

Sunshine & Beaches Tour

Sunshine & Beaches Tour

Sunshine & Beaches Tour

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Sunshines & Beaches Tour

Sunshines & Beaches Tour

Sunshines & Beaches Tour

Sunshines & Beaches Tour

 

 

 

Kosten

 

Gesamtkosten Urlaub

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Hotelbewertung

 

Best Western Atlantic Beach Resort, Miami Beach

Sehr schönes Strandhotel in North Miami Beach. Einige Zimmer haben direkten Ocean-View, die meisten aber nur seitlich. Pool ist recht ordentlich und die Verbindung zum Strand optimal. Parkplatz ist leider nicht vorhanden, man bekommt aber eine Ermäßigung von 5 $ pro Tag im naheliegenden Parkhaus. An der Straße kann man von 6pm bis 8am parken. Danach muss an der Parkuhr bezahlt werden.

Sunshine & Beaches Tour

Frühstück ist auch nicht im Preis inbegriffen. Kostet 12,50 + Tax pro Person extra. Wlan ist kostenlos und überall verfügbar. Standtücher sind ebenfalls kostenlos.

Sunshine & Beaches Tour

Gesamtwertung:

 

 

 

Days Inn, Cocoa Beach

Das Days Inn liegt nur einen Block vom Strand entfernt. Zimmerqualität ist OK, typisches Days Inn Niveau. LAN auf dem Zimmer funktionert gut. Frühstück gibt es beim Nachbarn Best Western, was ordentlich war.

Sunshine & Beaches Tour

Cocoa Beach selbst ist nicht sehr ergiebig. Fast keine Restaurants, sondern nur Surfshops. Nicht unbedingt empfehlenswert für einen längeren Aufenthalt. Ebenfalls Kühlschrank und Mikrowelle im Zimmer.

Sunshines & Beaches Tour

Hier noch eine Aussenansicht des Motels:

Sunshine & Beaches Tour

Gesamtwertung:

 

 

 

Days Inn, Fernandina Beach ( Amelia Island )

Dieses Days Inn war bis vor kurzem noch ein Best Western. Das sieht man auch an der Qualität der Zimmer. Mit Sofa und Tisch, sowie WLAN was gut funktioniert. Alles soweit sehr sauber und gehobener Standard.

Sunshine & Beaches Tour

Ein Continental Frühstück gibt es nicht und wenn man ein Frühstück will so kann man das im angehängten Restaurant für 4,99 $ nehmen. Wir haben das nicht gemacht, also auch keine Beurteilung.

Sunshines & Beaches Tour

Gesamtwertung:

 

 

 

Best Western on the Beach, Gulf Shores, AL

Sehr gutes Hotel mit tollem Ocean-View auf den weißen Sandstrand. Die Zimmer mit Küche und Balkon sind sehr geräumig. Parkplätze gibt es unterhalb des Hotels genügend.

Sunshine & Beaches Tour

WLAN hat ohne Probleme funktioniert. Bad leider sehr klein aber sauber und OK. Frühstück ist nicht im Hotelpreis inbegriffen, sondern kann im angehängten Restaurant eingenommen werden. Blick vom Strand auf den Ostflügel der Hotelanlage.

Sunshine & Beaches Tour

Gesamtwertung:

 

 

 

 

Days Inn, Panama City Beach

Tyisches Strandhotel mit tollem Meerblick und kleine Terasse davor. Zimmer ist komplett gefliest, macht aber auch wegen dem Sand Sinn. Zimmer soweit in Ordnung. Parken davor ist meist möglich. In dern Nähe gibt es einige Restaurants aber ein richtiges Zentrum haben wir nicht gefunden.

Sunshine & Beaches Tour

Continental Breakfast ist in der Lobby und war sehr umfangreich mit allem was zu einem Motel Frühstück dazu gehört. Tooler Pool mit Wasserfall am Ende des Hotels. WLAN funktionierte ganz ordentlich auch in unserem abgelegenen Raum.

Sunshine & Beaches Tour

Gesamtwertung:

 

 

 

 

Days Inn University Center, Tallahassee

Zum Übernachten in Tallahassee OK, da sehr zentral gelegen. Typisches Days Inn Zimmer ohne großen Komfort. Möbel etwas abgewohnt. Inhaber sind Inder die auch in einem der Motelzimmer wohnen. Alles etwas renovierungsbedürftig aber sauber

Sunshine & Beaches Tour

Frühstück ist vorhanden aber wenig Auswahl. Für einen Kafee und einen Donut reicht es aber. WLAN hatb sehr gut fiunktioniert.

Sunshines & Beaches Tour

Gesamtwertung:

 

 

 

 

Travelodge, Ocala

Gutes Motel, der gewohnten Kategorie. Möbel schon etwas älter aber funktionsfähig. WLAN ohne Probleme.

Sunshine & Beaches Tour

Continental Breakfast im üblichen Standard. Mikrowelle und Kühlschrank im Zimmer.

Sunshines & Beaches Tour

Gesamtwertung:

 

 

 

 

Super 8, Clearwater

Auch hier ein indischer Eigentümer aber sehr freundlich und zuvorkommend. Direkt an der Interstate gelegen, etwas ungeschickt zu erreichen.

Sunshine & Beaches Tour

Continental Breakfast wie üblich gewohnt. WLAN hat problemlos funktioniert.

Sunshines & Beaches Tour

Gesamtwertung:

 

 

 

 

Bilmar Beach Resort, Treasure Island

Das beste Hotel unserer Reise. Grosses Zimmer mit Balkon und Ocean-View. Küche mit allem motwendigem. Flat-TV, Steckdosen an der richtigen Stelle.

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Keine Resort-Gebühr bezahlt. Leider kein Frühstück im Preis dabei aber im Sloppy Joe`s gibt es recht günstiges Essen und tolle Open-Air Terasse. 2 Pools mit Bar

Sunshines & Beaches Tour

Gesamtwertung:

 

 

 

Best Western Sea Castle Suites, Treasure Island

Dieses Hotel hatten wir bei unserer letzten Reise auch gebucht. Die Lage ist einfach unschlagbar und der Preis bezahlbar. Zimmer mit getrenntem Schlafzimmer und Wohnbereich.

Leider kein Frühstück im Preis dabei, dafür eine Tankstelle gegenüber mit 10 Kaffeesorten zur Auswahl.

Sunshine & Beaches Tour

Blick vom ersten Stock direkt vor unserer Tür auf den tollen, breiten Sandstrand von Treasure Island. Alles sehr sauber und prima ausgestattet mit Küche. WLAN vorhanden.

Sunshines & Beaches Tour

Gesamtwertung:

 

 

 

Holiday Inn, Ft. Myers Beach

Tolles Strandhotel zu einem günstigen Preis. Schönes, geräumiges Zimmer mit Kühlschrank. Schöne Poolanlage. Zimmer teilweise mit Pool- oder Meerblick.

Sunshine & Beaches Tour

Leider kein kostenloses Frühstück, aber Kaffee für 1 $ zu erhalten. WLAN funktioniert sehr schnell.

Sunshines & Beaches Tour

Gesamtwertung:

 

 

 

Days Inn Oceanfront, Miami Beach

Typisches Strandhotel der unteren Kategorie. Pompöse Reception aber die Zimmer halten das Niveau nicht. Möbel etwas agewohnt, aber OK. Bad klein und leider schon älter.

Sunshine & Beaches Tour

WLAN funktioniert im 9. Stock nicht mehr. Keine kostenlosen Parkplätze. Anfahrt zum Hotel aufgrund des engen Platzes nicht gerade optimal.

Sunshines & Beaches Tour

Gesamtwertung: