USA 2010 – Reisebericht

Was machen wir denn einen Tag vor Abflug bereits am Flughafen ? Vorabend Check-Inn ? Kurzausflug aus Langeweile ? Nein, das alles trifft nicht zu. Hier die Geschichte von ganz vorne:

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Samstag 02.01.2010 11.15 Uhr -> Frank sitzt wie üblich exakt 24 Stunden vor Abflug vor seinem Rechner und will den Flug für morgen online einchecken. Dann nimmt das Unglück seinen Lauf. Der Flug von Stuttgart nach London-Heathrow lässt sich problemlos aufrufen und auch die Boardkarten sind in Minuten gedruckt und fertig. Dann soll es im zweiten Schritt auch für den Hauptflug London-Heathrow nach Newark Boardkarten und vor allem die begehrten Sitzplätze am Exit geben. Aber soweit kommt es gar nicht.

Samstag 02.01.2010 11.35 Uhr -> Nach dem Aufrufen des Fluges zeigt uns British Airways an, das mit den Tickets etwas nicht stimmt und wir nicht einchecken können. Frank ahnt hier schon Böses, denn das hängt sicherlich mit der Umbuchung des Fluges zusammen und das Expedia das Ticket nicht neu ausgestellt hat. Zum Glück arbeitet die BA-Hotline auch am Samstag und Frank ruft sofort dort an.

Samstag 02.01.2010 11.45 Uhr -> Der freundliche Herr teilt uns aber mit, dass er uns nicht helfen können und wir Expedia bitten sollen das Ticket für diesen Flug neu zu validieren. Frank schwant schon wieder Böses, da diese Buchung ja über Expedia Frankreich getätigt wurde und die beim letzten Mal bereits grosse Schwierigkeiten hatten in english zu kommunizieren. Frank versucht es trotzdem und kommt dann irgendwie nicht weiter. Entweder versteht die junge Dame nicht um was es es geht oder sie will es nicht verstehen.

Samstag 02.01.2010 11.55 Uhr -> Frank grübelt und überlegt, wie er am besten aus dieser Sache herauskommt, denn morgen am Flughafen diesen Stress haben, wollen wir auch nicht. Dann fiel ihm ein, dass es ja noch jemanden gibt, der perfekt französisch kann und flucks wurde dort angerufen. Zum Glück ist Christel Schöttle zu Hause und Frank erzählt die ganze Geschichte. Nach einem kurzen Informationsaustausch ruft Christel bei Expedia an und versucht die Sache zu erklären. Nachdem doch sehr viel Rückfragen kommen, beschliessen wir eine Dreierkonferenz zu machen und die ebenfalls junge Dame verspricht uns zu helfen und das zu klären.

Samstag 02.01.2010 13.05 Uhr -> Kein Rückruf bisher von Expedia und um 14 Uhr macht die Hotline von BA zu. Christel versucht es nochmals und bekommt einen netten Herrn an die Strippe. Dieser versichert, dass alles richtig ist und verweist auf checkmytrip.com. Dort lassen sich alle Flugbuchungen anzeigen und es sei auch alles richtig gepflegt und erfasst.

Samstag 02.01.2010 13.15 Uhr -> Expedia schickt uns nochmals eine Bestätigung aber auch hier fehlt die Ticket-Nummer für den Flug von London-Heathrow nach Newark und ohne diese Ticketnummer ist der Flug nicht gültig. Also muss Christel nochmals anrufen und die nette Dame, wieder eine andere, versichert es jetzt aber wirklich zu klären.

Samstag 02.01.2010 14.05 Uhr -> Ein weiterer Rückruf von Expedia ohne Erfolg haben wir hinter uns. Die nette Dame, dieses Mal wieder die gleiche, verweist uns, doch bitte bei BA direkt das Ticket validieren zu lassen. Expedia könnte diese nicht oder nicht mehr. Frank beschliesst an den Flughafen zu fahren.

Samstag 02.01.2010 14.55 Uhr -> Am Flughafen angekommen ist der BA-Schalter unbesetzt. Frank frägt am Check-In nach ob bereits geschlossen wäre, aber eine freundliche Dame nimmt sich der Sache an. Es scheint nicht einfach zu sein, dieses Kuddelmuddel zu lösen, denn es vergeht über eine 1/2 Stunde bis wir Ticket-Nummern für alle Flüge haben. Die BA-Mitarbeiterin nimmt sich sehr viel Zeit und verspricht, dass wir anschließend auch gleich einchecken können.

Samstag 02.01.2010 15.30 Uhr -> Nachdem wir die neuen Ticketnummern als Papierticket ausgedruckt haben, gehen wir gemeinsam an einen der Express Check-In Schalter die es neuerdings für Menschen gibt die online buchen oder ohne Gepäck reisen. Nach dem Aufrufen unsere Buchugscodes kommt aber lediglich die Meldung, dass ein Check-In nicht möglich ist. Also schwingt sich die Dame wieder an ein Terminal und wirbelt wieder mit Buchstaben und Zahlen um sich.

Samstag 02.01.2010 15.40 Uhr -> Nach weiteren 10 Minuten ist es endlich soweit und wir haben eingechekt. Was für eine Tortour aber wenigstens haben wir die Plätze an der Exit-Reihe mit der Nummer 26A und B erhalten. Jetzt kann es losgehen.

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Nach der Aufregung von gestern, geht es am Abflugtag eher gemütlich los. Nachdem wir bereits im Oktober von der 7.25 Uhr Maschine auf die 11.15 Uhr Maschine umgebucht wurden,müssen wir nicht mitten in der Nacht aufstehen. Wir starten also erst um 8.30 Uhr Richtung Flughafen Stuttgart. 
Dort angekommen ist es erstaunlich voll vor dem Terminal 1. Man hat fast keine Möglichkeit seinen Wagen zum Ausladen zu parken. Dafür geht es aber am Baggage Drop Off Schalter sehr schnell, da wir die einzigsten sind, die wohl online eingecheckt haben. Das Gepäck ist erstaunlich leicht mit ca. 8-11 kg pro Gepäckstück.

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Wir gehen dann gleich durch die Sicherheitskontrolle. Natürlich müssen wir wie immer unsere Rucksäcke öffnen, denn wir haben ja allerhand Elektronik dabei. Dieses Mal ist aber nur Frank`s Rucksack dran, obwohl ja Birgit die komplette Fotoausrüstung dabei hat. Dabei passiert Frank ein Missgeschick, denn das Macbook rutscht aus der Tasche des Rucksacks und knallt auf den Steinboden. Frank schwirren Millionen Gedanken durch den Kopf. Wie sichern wir unsere Bilder ohne das Gerät ? Wie schreiben wir unseren Reisebericht ? Wie halten wir Kontakt nach „aussen“ ?
Wir können Dich beruhigen ! Es wird einen Reisebericht geben, denn das Macbook hat nur eine kleine Schramme an der Ecke wo es aufgekommen ist. Siehst zwar sch.. aus, aber technisch ist alles in Ordnung. Der Flug verläuft dagegen reibungslos und wir laden im Terminal 5 in London-Heathrow ohne eine Schleife am Himmel drehen zu müssen. Da wir im gleichen Terminal abfliegen sind die Wege „relativ“ kurz“, was in Summe wieder fast eine Stunde bedeutet. Wir können jeden davor warnen der weniger als eine Stunde Umsteigezeit in London-Heathrow hat, den Flug nicht zu buchen oder umbuchen zu lassen. 
Die Zeit bis zum Check In vertreiben wir uns noch mit „Duty Free Bummeln“. Aber eben nur Bummeln, da wir ja als EU-Flieger nichts kaufen dürfen. Etwa eine Stunde vor Abflug kommt eine Durchsage, dass der Flug an Gate B verlegt wurde. Das neue Terminal 5 besteht aus 3 Gates, nämlich A, B und C. Zwischen diesen Gates verkehrt ein Zug, der uns innerhalb 10 Minuten zur Abflughalle B bringt. Dort angekommen ist der Flug noch immer nicht ausgewiesen. Da aber innerhalb 1,5 Stunden sieben Flüge der British Airways in die USA abheben, machen wir uns keine weiteren Gedanken, fragen aber zur Sicherheit trotzdem mal nach. 
Der Mitarbeiter klärt uns auf, dass aufgrund der höheren Sicherheitsvorkehrungen durch das Attentat auf dem Flug Amsterdam nach Detroit vor einigen Wochen, die Flüge nicht pünktlich abgehen und wir auf die Durchsage für den Flug warten sollen. Wir setzen uns also solange nochmals hin, haben ja einen tollen Blick auf die Abfertigung der Jumbos Boeing 747 direkt vor unserer Scheibe. Frank springt auf und freut sich wie ein kleines Kind. Er hat aus dem Augenwinkel die A380 der Emirates Airways gesehen, die gerade auf`s Rollfeld fährt. Mit dieser Maschine fliegen wird eines unserer Ziele in 2010 sein. Wohin verraten wir noch nicht !

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Der Abflug sollte um 15.45 Uhr erfolgen, wir sind aber auch noch um 16 Uhr nicht beim Boarding. Kurz darauf wird unser Flug endlich aufgerufen. Wir müssen aber zuerst eine weitere Sicherheitskontrolle passieren, die es in sich hat. Beamte der Flugsicherheit durchsuchen Mensch und Handgepäck händisch nach „Verdächtigem“. Wir stehen über eine halbe Stunde in dieser Schlange. 
Dafür geht das Boarden dann gleitend über, denn der Schalter ist aufgrund der Kontrollen vorher, leer und wir können direkt durchstarten. Mit 1,5 Stunden Verspätung heben wir um 17.10 Uhr mit der Boeing 777 ab. Der Pilot verspricht uns diese verlorene Zeit wieder „reinzufliegen“. Wir sind gespannt ob er das hinbekommt. Wir haben uns einen tollen Platz gesichert, der das bequeme Reisen auch für grössere Menschen vereinfacht. Da haben die Passagiere in der World Traveller Plus Klasse deutlich weniger Platz und das Ticket war sicher einiges teurer.

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Der Flug verläuft ohne grosse Höhepunkte. Das Entertainment-System bietet 12 Filme zur Auswahl und einige Radiosender. Frank schaut sich „This is it“ von Michael Jackson an. Birgit liest lieber das erste Buch. Der Pilot meldet sich zwischenzeitlich und avisiert eine Flugzeit von 7 Stunden, was eine Stunde kürzer wäre als geplant. Somit hat sich das Warten am Gate mehr als gelohnt.

Zum Essen gibt es wie fast überall Chicken oder Beef. Wir wählen beiden Chicken und es schmeckt nichtmal schlecht. Zum Essen gibt es ein alkoholisches Getränk kostenlos dazu. Die Immigrationspapiere werden erst ca. eine Stunde vor Landung ausgeteilt. Eine ausführliche Erklärung bekommen wir aber nicht. Wir haben damit auch kein Problem aber sicher viele andere, die nicht so oft in die USA einreisen.

Wir landen fast pünktlich um 19 Uhr Ortszeit in Newark / New Jersey. Die Schlange an der Immigration ist nicht besonders lang und wir sind in 15 Minuten duerch. Dieses Mal wurden alle Finger der rechten Hand gescannt und natürlich ein Bild gemacht. Die üblichen Fragen wie: Was machen Sie in den USA ? Wie lange bleiben Sie hier ? Wo übernachten Sie ?, wurden gestellt.

Das Gepäck ist bereits auf dem Band als wir an das Baggage Claim kommen und innerhalb von 5 Minuten haben wir alle vier Gepäckstücke und gehen Richtung Zoll. Dort wird Birigt nach rechts gebeten und das Gepäck wird nochmals gescannt aber nichts gefunden. Endlich können wir weiter.

Unser gebuchtes Hotel für die erste Nacht befindet sich direkt auf dem Flughafengelände. Als wir das Gebäude verlassen, können wir es bereits sehen. Einen Fußweg dorthin gibt es aber nicht, das haben wir nämlich gleich versucht. Das Hotel bietet einen Shuttle an, den wir nutzen wollen. Dieser holt alle Gäste am Flughafen ab und fährt diese an`s Hotel. Wir stehen am angeschriebenen Haltepunkt #5 und warten aber der Shuttle lässt lange auf sich warten. Oder ist es nur die Kälte, die es uns wie eine Ewigkeit vorkomen lässt ?
Das einchecken dauert keine zwei Minuten und wir bekommen ein Zimmer im fünften Stock. Endlich können wir unsere Schuhe ausziehen und uns etwas hinlegen. Birgit schaut sich noch eine Dr. House Folge an und Frank lädt noch die Bilder des Tages herunter. Es wird Zeit diesen Tag abzuschliessen.

Hotel: Marriott, Newark Airport -- $ 65 / € 48,36
Wetter: -4° C ( gefühlt -10° C ) dunkel
Essen: Starbucks London-Heathrow 10,45 £

Links zu wichtigen Homepages:

British Airways
Marriott Newark Airport

 

 

Tag 2

 

Frank hat lange genug geschlafen und steht auf. der Jetlag lässt sich wie immer nicht verhindern. Birgit hingegen hat so oder so das Schlafgen und ihr macht das gar nichts aus, „mitten am Tag“ nach deutscher Zeit noch im Bett zu liegen.

Heute übernehmen wir unseren Mietwagen für zwei Tage. Dazu fährt Frank mit dem kostenlosen Hotel-Shuttle an den Flughafen und von dort weiter mit dem Air Train zum P3. Dort sind alle Mietwagenfirmen untergebracht. Es ist recht früh am Morgen und nicht viel los an den Mietwagenstationen. Deshalb geht das Übernehmen des Fahrzeugs recht schnell. Eine richtige Choiceline gibt es aber nicht. Der zuständige Mitarbeiter zeigt mir mehrere Fahrzeuge zwischen denen ich wählen kann. Darunter sind einige Jeep Wrangler mit Hardtop, die ich dann aber ablehne. Zuerst hatte er mir einen Chevrolet Traverse gezeigt, dieser ist aber eindeutig kein Midsize SUV. Nachdem es kein besseres Angebot mehr gibt, nehme ich den. Als ich den Schlüsselcode anschaue, stelle ich fest, dass dieser eigentlich zu den Premium SUV gehört. Die Dame an der Ausgangsprüfung sieht das genauso und fragt mich, ob ich den Wagen selbst dort geholt habe. Nachdem ich ihr mitteile, dass ich den zugewiesen bekommen habe, fragt sie nochmals nach und lässt mich dann doch ziehen.

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Frank trifft mit dem Mietwagen wieder am Hotel ein und wir packen zuerst unsere Koffer und richten die Geräte wie Navigation, Laptop und so weiter ein. Unsere Fahrt führt uns heute morgen Richtung Norden New Yorks, entlang des Hudson Valley nach Newburgh. Wir wollen aber nicht vorgreifen und so geht es eins nach dem anderen.

Wir starten als Richtung New York City und sehen am Horizont schon das Empire State Building. Es ist leider Berufsverkehr und es geht nicht immer zügig voran. Nach etwa 30 Minuten sind wir am Lincoln Tunnel angelangt. Dieser Tunnel führt unter dem Hudson River von New Jersey nach New York City.

Von dort starten wir Richtung Norden, vorbei am Central Park und durch die Bronx Richtung Stadtgrenze New York. Nach weiteren 30 Minuten sind wir in White Plains angelangt. Man sollte nicht glauben, dass es so schnell nach New York wieder so eine grosse Stadt gibt. Die Westchester Mall ist unser Ziel. Diese befindet sich direkt im Zentrum und ist erstaunlich gross.

Wir erreichen den Parkplatz der Mall und hatten heute noch keinen Kaffee. Das holen wir jetzt zuerst im Starbucks in der Mall nach. Dazu gibt es einen guten Zitronenkuchen bzw. ein Zimtstückchen. Frisch gestärkt machen wir uns auf den Weg, die interessanten Shops wie Apple, Tiffanys, Hollister und Abercrombie & Fitch zu durchstöbern.

Einige Einkaufstüten später verlassen wir die Mall und fahren bzw. versuchen entlang des Hudson Valley zu fahren. Es ist gar nicht so einfach in einem Navigationssystem einen Ort einzugeben ohne eine Strasse zu haben. Es dauert also eine ganze Weile bis das klappt. Dafür entschädigt uns die Fahrt entlang des oft zugefrorenen Hudson River und durch hübsche kleine Orte.

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Das letzte Stück bis Newburgh fahren auf der mautpflichtigen Interstate. Was wollen wir denn in Newburgh ? Der ein oder andere kann sich vielleicht daran erinnern, dass wir 2008 schon mal in diesem Ort waren. Was will man dort ? Dieser Ort erscheint doch in keinem ordentlichen Reiseführer ! Dort ist das Headquarter von Orange County Choppers, eine der bekanntesten US Fernsehserien und Motorradschmiede zugleich.

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Wir wollen schauen ob Paul sr. und Co wieder am Arbeiten sind. Und tatsächlich wird schon wieder am ersten Tag im neuen Jahr neues Material für die TV-Serie gedreht. Hier wird gerade an mehreren Motorrädern gleichzeitig gearbeitet. Paul Sr., Rick und Co. sind fleissig dabei Teile herzustellen. Hier ein Bild der Werkstatt in der auch die TV-Serie produziert wird.

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Da wir uns nicht für ein paar Bilder entscheiden können, hier eine Diashow aller Bilder, die wir im Shop und in der Werkstatt gemacht haben.

 

Die Zeit vergeht hier wie im Flug und wir vergessen fast, dass wir heute noch ein weiteres Highlight beim Thema Shopping haben. Das Woodbury Common Outlet, was ca. 30 Minuten von Newburgh entfernt liegt.

Wir starten wieder Richtung Süden auf den Interstate. Nach etwas 30 Minuten treffen wir im Outlet ein und steuern die ersten Geschäfte an. Wir entdecken dann einen Laden vor dem es eine Schlange gibt und die typischen amerikanischen Absperrbänder genutzt werden. Security organisiert das Ein- und Auslassen. Da werden wir natürlich neugierig, da wir die Marke nichjt kennen. der Laden selbst ist nicht sehr voll und man versucht wohl den Ansturm künstlich zu regulieren. Es handelt sich bei den Produkten sowieso um den absoluten Renner diesen Winter in den USA. Stifel mit Fell oder komplett aus Fell. Die Marke heisst UGG und ommt aus Australien. Sollte man sich merken.

Nach weiteren Besuchen und einigen Einkäufen wundern wir uns, warum die Geschäfte niemanden mehr hereinlassen. Es ist doch erst 18 Uhr und für USA keine Zeit zu schliessen. Bis Frank eine Kassiererin fragt und ihm mitgeteilt wird, dass de Läden wirklich um 18 Uhr zu machen. Später recherchieren wir, dass dies im Januar und Februar eines Jahres, wohl wegen mangelnder Touristen so eingeführt wurde.

Das macht uns aber nichts, denn wir können ja morgen früh nochmals hierher fahren. Wir nutzen diese Gelegenheit und gehen bei Applebees direkt zum Abendessen. Das Restaurant ist direkt auf dem Gelände der Mall. Nach einem guten Appetizer Sampler essen wir beide einen Hamburger und sind pappsatt.

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Gefahrene Strecke: 193 Meilen / 310 Kilometer

Hotel: Super 8, Newburgh -- $ 46,82 ( Hotelbewertung )
Sehenswürdigkeiten: Hudson Valley
Wetter: -1° C
Essen: Applebees, Central Valley 43 $

Links zu wichtigen Homepages:

Hudson Valley
The Westchester Mall
Woodbury Common Premium Outlets

 

 

Tag 3

 

Das Frühstück nehmen wir heute vom Motel wahr. Super 8 bietet ja das Superstart Breakfast an, was nichts anderes ist als das gewöhnliche Frühstück fast aller Motels in den USA mit Bagels, Toastbroat, Cornflakes, verschiedene Säfte, Kaffee oder Tee. Das ist besser als nichts aber es könnte durchaus umfangreicher sein.

Wir bzw. Frank ist ja ein grosser Fan der TV Serie Orange County Choppers. Gestern waren wir bereits im und am Headquarter in Newburgh. Heute wollen wir die Behausungen der beiden Söhne des Inhabers, Paul Teutul sr., nämlich Paul Teutul jr. und Mikey besuchen bzw. anschauen. Wir haben die Adressen durch Recherchen herausbekommen und hoffen, dass diese auch stimmen.

Wir fahren auf dem Highway 17K Richtung Montgomery. Im Mongomery begann die Erfolgsgeschichte von Paul Teutul und noch heute ist der erste Firmensitz zu besichtigen. Wir haben dies bereits 2008 getan, lassen dies also heute „rechts“ liegen. Wie durch ein Zufall entdeckt Frank an der linken Strassenseite ein bekanntes Gebäude. Hier haben sich zwei der ehemaligen OCC-Mitarbeiter Vinnie und Cody mit einer eigenen Motorradschmiede niedergelassen. Die beiden verliesen vor einigen Jahren Paul Teutul und Co und gründeten nur wenigen Meilen neben der alten Firma die V-Force Customs.

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Wir haben Glück. Eben als wir auf den Hof fahren und durch die Scheibe der Werkstatt die Motorräder anschauen, fahren Vinnie und Cody auf den Hof. Die beiden grüssen freundlich und gehen an die Arbeit.

Wir erreichen die erste gespeicherte Adresse, das „Anwesen“ von Paul Teutul jr. Das Haus ist schon mehr als beeindruckend und wurde ja in vielen Sendungen ausführlich gezeigt. Wir entdecken auch das neue Fahrzeug mit der Werbung für seine neue Firma „Paul Jr. Designs“ auf dem Gelände.

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Wir fahren etwas retour und wenden uns dem zweiten Ziel für heute morgen zu. Die Adresse von Mikey Teutul ist auch richtig und wir sind schwer beeindruckt, was für „Hütten“ die beiden Söhne haben. Das kann nicht alles nur vom Arbeiten kommen, oder ?

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Wir fahren durch den Ort Montgomery. Hier scheint die Zeit wirklich stehen geblieben zu sein. Es ist alles sehr ländlich und klein, man kann nicht vermuten, was hier für Persönlichkeiten wohnen. Wir fahren nochmals zum Headquarter von OCC um den Leuten beim Maschinenbauen zuzuschauen.

Wir haben ein Full HD Video des Headquarters von aussen und von innen gedreht. Bei Interesse einfach starten:

Wir sind kurz vor 10 Uhr dort und der Store hat noch nicht geöffnet. Wir sind nicht die einzigsten, die ein paar Minuten vor der Türe warten müssen. Nachdem geöffnet wurde, gehen wir nochmals an die „Glasscheibe“ die die Normalos von den Prominenten der TV Show trennt. Heute ist leider nur hinter dem Büro in der Werkstatt Aktion und es wird gedreht aber das sieht man leider nicht von dieser „Scheibe“ aus. Hier ein gelungenes Bild von Rick Petko.

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Wir knipsen noch einige Bilder und fahren dann schweren Herzens weiter. Wir wollen nochmals das Woodbury Common Outlet aufsuchen, was wir ja gestern abrupt abbrechen mussten, da überraschend um 18 Uhr geschlossen wurde.

Ankunft am Woodbury Common Premium Outlet. Wir haben gestern beim Abendessen die Karte des Outlets angeschaut und alle uns wichtigen Geschäfte markiert. Das Outlet ist so gross, das es nur so funktioniert oder man sucht alle Läden auf und verbringt einen ganzen Tag dort. Soviel Zeit wollen wir uns aber nicht nehmen. Wir suchen noch Guess, Tommy Hilfiger, Calvin Klein, Furla, Jimmy Choo, Wolford, Converse, Timberland, Esprit, G-Star Raw, Prada, Nike, Polo Ralf Lauren, Diesel,Timberland, Fossil, Columbia Sportswear Company, The Cosmetic Company Store und Longchamp.
Haben wir etwas vergessen ? Ja, in der Tat. UGG ! Hast Du die Marke vorher schon mal gehört ? Wir haben ja gestern schon davon berichtet, dass vor dem Laden eine Wartelinie existiert und jeder der hinein will sich dort anstellen muss. Das muss ja etwas ganz besonderes sein. Wir haben diese Marke jedenfalls noch nicht vorher gehört. Hier liefern wir erstmal das Bild nach:

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Wir stehen natürlich bei der empfindlichen Kälte auch in die Schlange, denn wir wollen ja unseren werten Lesern exklusiv berichten, was es Neues auf dem Modemarkt gibt. Nach dem Besuch des Geschäfts können wir sagen, dass es sich durchaus lohnt wobei der Laden etwas unsortiert und chaotisch wirkte. Für Männer gab es fast gar nichts. Hier aber trotzdem ein Bild des Verkaufssschlagers dieser Saison.

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Das nächste Highlight bzw. Phäomen wartet wenigen Meter später auf uns. Die Amerikaner sind so verrückt, dass es sogar Medikamete wie Aspirin oder auch Erkältungstabletten in einem Automaten im Outlet Center zukaufen gibt. Wahnsinn !

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Wir beenden unsere Shopping-Tour in diesem Outlet und fahren weiter nach New Jersey. Direkt am Flughafen Newark gibt es das Jersey Garden Outlet, was wieder andere Marken beherbergt wie das eben besuchte, allen voran Abercrombie & Fitch und Hollister. Die Fahrt Richtung New York und wieder über die George-Washington Bridge läuft problemlos ab. Wir erreichen das Outlet nach ca. 45 Minuten. Der komplette Shopping-Bereich ist anders wie im Woodbury Common Premium Outlet unter Dach. Das ist bei diesen Temperaturen auch mehr als in Ordnung. 
Dieses Outlet ist nach dem Aussehen etwas älter, denn es ist relativ dunkel und die Fassade wirkt etwas verstaubt, aber das stört uns nicht. Wir suchen Abercrombie & Fitch auf. Diese Marke gibt es nirgendwo in einem Outlet, deshalb sind wir interessiert was es hier zu kaufen gibt. Aussagen deuten darauf hin, dass extra Ware für das Outlet produziert wird. Wir sind nach dem Besuch der gleichen Meinung. Nichts hat gefallen oder gepasst.

Auch bei Hollister ist es ähnlich, wobei dort die Auswahl etwas besser ist und wir tatsächlich fündig werden. Das restliche Outlet machen wir dann im Schenlldurchlauf, denn die Marken sind diesselben wir heute Morgen.

Wir starten gegen 18.15 Uhr unsere Weiterreise nach New York. Die ersten Meilen laufen recht gut, bis wir in die Nähe des Holland Tunnel kommen. Schon ca. 2 Kilometer davor ist ein Megastau. Wir dachten immer der Berufsverkehr ist Abends aus New york heraus und nicht hinein. Wir stehen da über eine halbe Stunde und sehen auch schnell warum. Es ist nur eine Röhre stadteinwärts zur Verfügung.

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Die weitere Fahrt zum Hotel läuft dagegen problemlos und wir finden es gleich. Parken können wir zum Einchecken direkt vor dem Hotel, das ist in New York mehr als geschickt. Zuerst findet der Receptionist unsere Reservierung nicht. Wir ahnen schon schlimmes, es klärt sich aber dann schnell auf.

Wir nutzen den „Kofferträger“ für unserr Gepäck. Das lassen wir uns dieses Mal 5 Dollar kosten. Das hat sich aber mehr als gelohnt. Die Zimmer sind sehr schön uns stylisch eingerichtet, aber sehr klein. Als wir unser Gepäck und die Einkäufe im Zimmer haben, können wir nicht mehr laufen. Wir denken, dass dies für New York nicht untypisch ist, jedenfalls ist alles sauber und neu renoviert.

Wir müssen das Auto gleich wieder wegfahren, nutzen also diese Gelegenheit und geben es gleich beim Vermieter in der 50. Strasse wieder ab. Das fahrzeug nimmt der Parkhausbetreiber entgegen, da der Vermieter schon geschlossen hat.

Wir laufen den Weg zum Hotel wieder zurück und beschliessen unterwegs noch etwas zu Essen. Zuerst bleiben wir aber am berühmten Christbaum am Rockefeller Plaza stehen und schauen den Schlittschuhläufern zu.

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Es ist schon erstaunlich, was bei diesen Temperaturen hier noch los ist. Die Eisfläche ist gut gefüllt und rundherum ist es mehr als voll. Wir erinnern uns, dass wir 2008 in einer Brauerei mit Denise, Anrdt und Philipp gegessen haben, die in der Nähe ist, also beschliessen wir, diese zu suchen. Auf dem Weg dorthin finden sich immer wieder schöne Motive. Hier zum Beispiel überlebensgrosse Christbaumkugeln.

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Nach etwas Suchen finden wir die Heartland Brewery in der 51. Strasse. Als wir rein kommen, bekommen wir fast einen Hitzeschock, so stark wird da geheizt. Wir bekommen einen tollen kleinen Tisch und bestellen uns Chicken Wings, Homemade Chips und Salat mit Hühnchenstreifen und Blauschimmelkäse. Nach einem sehr guten Bier machen wir uns auf den Heimweg.

Nachdem wir den Times Square überqueren und Frank erzählt, dass dieser testweise zur Fußgängerzone gemacht wurde, schauen wir uns das gleich an. Es ist schon erstaunlich, was sich die New Yorker alles einfallen lassen.

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Auch die Leuchtreklame ist immer wieder sehr beeindruckend und erhellt fast wie Tageslicht. Nach einem länger als geplanten Aufenthalt gehen wir zurück in`s Hotel.

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Wir haben genug für heute. Eigentlich wollten wir noch auf einen Drink an die stylische Bar im Hotel aber das lassen wir besser.

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Gefahrene Strecke: 118 Meilen / 189 Kilometer

Hotel: Best Western President, New York City -- $ 126,85 / € 88,01
Sehenswürdigkeiten: Times Square, Rockefeller Center
Wetter: -2° C  
Essen: Starbucks, Central Valley 7,46 $, Subway, Central Valley 8,65 $, Starbucks, Elizabeth 8,03 $, Heartland Brewery, New York 55 $

Links zu wichtigen Homepages:

Orange County Choppers
Jersey Gardens Outlet
Best Western President
Heartland Brewery

 

 

Tag 4

 

Der erste Sightseeing-Tag beginnt heute mit einem kleinen Frühstück in einem der sehr gut besuchten Cafes entlang der Haupstrassen. Hier pulsiert das Leben schon morgens um 9 Uhr. Hier treffen Banker auf Arbeiter und Tourister auf Arbeitslose. Ein unbeschreibliches Flair, was es ausmacht in so einem Kaffee morgens zu sitzen und einen Kaffee zu trinken.

Wir starten frisch gestärkt entlang der 50th Street nach Osten, genauer gesagt Richtung Rockefeller Center. Nachdem wir gestern Abend den Christbaum noch kurz bei Nacht gesehen haben, wollen wir heute diesen Platz nochmals bei Tag besuchen. Der Christbaum ist auch tagsüber beleuchtet und rings um den Rockefeller Plaza ist auch schon morgens sehr viel los.

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Die Kunsteisbahn kostet übrigens 19 $ plus 9 $ wer keine eigenen Schlittschuhe dabei hat. Dies nur zur Info, wenn wir denken, dass dies eine Erwähnung wert ist.

Etwas weiter befindet sich die Radio City Music Hall. Dort finden allerlei Musikveranstaltungen wie die MTV Music Awards und weitere Highlights aus der Musikbranche das Jahr über statt.

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In derselben Strasse befindet sich unwesentlich weiter die St. Patricks Cathedral, die in dieser Umgebung nicht hineinzupassen scheint. Die Kirche ist mit ihren 2500 Plätzen die elfgrößte Kirche der Welt und wurde 1879 im neugotischen Stil errichtet. Ein Besuch des Innenraums ist durchaus sehenswert.

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Direkt neben der St. Patricks Cathedral befindet sich das Seagram Building. Dieses schwarze Gebäude mit den bronzefarbenen Scheiben ist das einzigste Mies van der Rohe Gebäude in New Yok und durchaus einen kleinen Abstecher wert.

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Zwei Strassen östlich findet sich über einen kompletten Häußerblock das berühmte Hotel Waldorf-Astoria. Die 1380 Zimmer des Hotels wurden erst kürzlich komplett neu restauriert.

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Alleine die Empfangshalle ist einen kurzen Besuch wert. Die Ballsälle, die noch viel sehenswertes sind, können leider nicht besichtigt werden.

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In der 43. Strasse befindet sich der Grand Central Station, der Hauptbahnhof der Stadt. Der Hauptbahnhof von New York spielt bis in die 70er Jahre eine sehr grosse Rolle. Nachdem aber Amtrak gegründet wurde, sind viele Bahnlinien von diesem Hauptbahnhof abgezogen worden und heute verkehren von dort nur noch Regionalzüge und die Subwaylinien.

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Für uns aber immer einen Abstecher wert, der Charme des Gebäudes ist ungebrochen und es ist immer noch genügend Betrieb um dieses Gebäude mit Menschen zu füllen.

Von genau diesem Bahnhof starten wir unsere erste Subway-Fahrt nach Flushing. Dieser Stadtteil ist gegenüber Manhattan über dem East River. Vielen ist dieser Teil New Yorks nicht sonderlich bekannt, ausser eine Ausnahme. Wer gerne Baseball anschaut und die New York Mets kennt, war sicher schon mal im neuen Stadion, dem Citi Field im Flushing Meadows Park.

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Das Stadion liegt auf der anderen Seite des Flushing Meadows Park. Wir müssen also wieder auf die andere Seite der Subway und in den Park zu gelangen. Im Park selbst befinden sich unter anderem die Tennisanlagen mitsamt Arthur Ashe Stadium wo die alljährlichen US-Open ausgetragen werden. Um diese Jahreszeit ist hier aber tote Hose. Schade, Frank hätte gerne eine Runde gegen John McEnroe gespielt.

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Direkt daneben befindet sich das Unisphere. Ein Skulptur einer Weltkugel die für die Weltausstellung 1964 gebaut wurde und unter anderem im Film Men in Black eine kleine Rolle spielte.

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Hier der original Bildausschnitt aus Men in Black, mit der Szene am Unisphere.

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Direkt dahinter befindet sich ein weiterer Bau, der ebenfalls in Men in Black eine Nebenrolle spielte. Das Pavillion. Es ist eine ungewöhnliche Bauform, die aber dringend einen neuen Anstrich benötigt.

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Dazu auch wieder das passende Bild aus dem Film. Natürlich wurde hier und da etwas am Computer retuschiert, damit es noch besser und spektakulärer aussieht.

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Nach diesem Abstecher fahren wir wieder retour nach Manhattan. Wir haben zuvor ein 4-er Ticket gelöst so dass wir hin und zurück mit der Subway kommen und dabei noch etwas Geld gespart haben. Wir wollen noch China-Town und Little Italy anschauen. An China-Town haben wir keine guten Erinnerungen, denn da wurde uns 1996 die kompletten Tageseinkäufe inkl. Reiserucksack aus dem Auto gestohlen. Heute sind wir per pedes unterwegs, es kann also nur besser werden.

Wir fahren bis Canal Street und sind quasi mitten im Herzen der Chinesen. Das Leben pulsiert hier, an jedem Haus wird irgendetwas essbares verkauft. Angefangen von Gebratenem bis allerlei Gemüse und Getrocknetes. Es geht hier wild zu und die Menschen laufen kreuz und quer über die Strassen. Niemand scheint sich hier an Verkehrsregeln zu halten.

Rings um die Mott Street ist es am interessantesten. Überall die kleinen Geschäfte, lebende Fische und weiteren Ramsch, denn man hier versucht an den Mann zu bekommen. Wir gehen in einen dieser Läden und erstehen nach unserem Meinung Hähnchen, da wir etwas Hunger haben. Ob es nachher wirklich Hähnchen war wissen wir nicht und wollen wir auch nicht wissen. Es hat jedenfalls gut geschmeckt.

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Sehr interessant ist auch, dass die Chinesen oft nur lebenden Fisch kaufen. Diese werden einfach in eine Verkaufstüte gepackt und zu Hause getötet. Die Chinesen haben sehr grosse Bedenken, was Frische angeht und kaufen deshalb lieber lebend. 
Nördlich angrenzend ist Little Italy beheimatet. Hier finden sich die ersten Trattorien, Pizzerias und weitere italienische Geschäfte. Lange nicht so interessant wie in Chinatown. Wir denken, dass es hier im Sommer wenn alle Restaurants draussen Tische aufgestellt haben, richtig zur Sache geht. Jetzt sind wir etwas enttäuscht.

Im Westen grenzt der hippe Stadtteil SoHo an, was soviel wie South of Houston ( Street ) bedeutet. Hier gibt es ede Boutiquen nahmhafter Hersteller und kleinerer Labels sowie trendige Galerien und Shops. Einfach immer einen Umweg zum durchschlendern wert. Auch einen Apple-Store finden wir hier und diesen nutzen wir um etwas einzukaufen. 
Soho ist auch ein interessanter Ort um zu übernachten, da dieser sehr zentral liegt und es genügend Restaurants und Pubs in der Nähe gibt. Das haben wir uns für das nächste Mal auf.

Es ist schon wieder spät und dunkel als wir Richtung Subway laufen. Wir fahren kurz in`s Hotel zurück um unsere dicken Sachen abzulegen und uns etwas frisch zu machen. Für heute Abend haben wir das Restaurant Olive Garden ausgesucht, was für von unserem Urlaub in 2008 bereits kennen und uns sehr gut geschmeckt hat. Das Restaurant ist direkt am Times Square und somit zu Fuß in 5 Minuten erreichbar.

Leider hat sich wohl die Qualität herum gesprochen, denn wir müssen lt. „Türsteherin“ 40 Minuten auf einen Tisch warten. Das Restaurant ist über drei Etagen aufgeteilt und in der dritten Etage hat man einen tollen Blick auf den Times Square. Wir essen wie üblich die Pizza des Hauses mit den Garden Salat und kostenlosem Refill und sind rundum zufrieden.

Anschließend besuchen wir noch The View Lounge im Hotel Marriott Marquis auch direkt am Times Square. Diese Lounge im 48. Stock des Hotels heisst nicht umsonst „The View“. Von hier oben hat man einen tollen Blick rund um Midtown und der Clou, dass sich diese Lounge dreht. Eine Umdrehung ist ca. 75 Minuten. Die Preise sind nicht gerade günstig. Cocktails gibt es ab 10 $. Zusätzlich wird noch ein Essensbuffet bzw. Nachrtischbuffet für 32,95 $ bzw. 17.95 $ angeboten.

Der Blick von hier oben ist sehenswert und jeden Cent wert. Normal soll es ab 21 Uhr einen Eintritt von 7 $ kosten. Wir haben diesen aber nicht bezahlt, vielleicht ist das Ermessenssache der Mitarbeiter. Fotografieren ist aber augrund der Spiegelungen nur schlechrt möglich. Hier ein Versuch:

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Danach gehen wir noch kurz in die M&M World direkt gegenüber des Marriott und decken uns noch mit Süssigkeiten. Die Preise sind allerdings mehr als gesalzen obwohl es Süssigkeiten sind, das war das letzte Mal, dass wir das gemacht haben.

Dieser wunderbare Tag ist für uns nun zu Ende. Nach 14 Stunden auf den Beinen reicht es mehr als genug.

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Die Karte gibt es hier auch als pdf. Und für die Kartensoftware Street Atlas von Delorme als dmt-File

Gefahrene Strecke: 0 Meilen / 0 Kilometer

Hotel: Best Western President, New York City -- $ 126,85 / € 88,01 
Sehenswürdigkeiten: Rockefeller Center, Grand Central Station, St. Patricks Cathedral, Flushing Meadows Park, Chinatown, Little Italy, SoHo, 
Wetter: -1° C
Essen: Pax Wholesome Food 8,67 $, Olive Garden at Times Square 50,67 $

Links zu wichtigen Homepages:

Best Western President
Olive Garden

 

 

Tag 5

 

Tag 3 in New York startet wie Tag 2, mit einem Frühstück in einem der hoch frequentierten Cafes an der 7th Avenue. Heute gönnen wir uns ein Omlett, was wir morgens nur selten zu uns nehmen, aber die sind hier so gut, dass wir uns das nicht entgehen lassen können. Gut gestärkt starten wir unsere heutige Sightseeing-Tour in den Norden Manhattans. Zuerst wollen wir uns aber den Apple Flagshipstore an der 5th Avenue anschauen. Dieser beeindruckende Glaswürfel ist nicht zu übersehen und gleichzeitig auch eine Stilikone. Dieser Shop ist rund um die Uhr geöffnet. Hier arbeiten ca. 600 Mitarbeiter für das Wohl der Apple Kunden.

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Auch für Nicht Apple Fans lohnt sich der Gang in die Katakomben der 5th Avenue. Es ist immer wieder beeindruckend, was sich amerikanische Firmen an Service und Leistung einfallen lassen.

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Wir wollen uns mal das Guggenheim Museum von aussen anschauen. Morgen wollen wir vielleicht hinein, zwischen 18-20 Uhr ist der Eintritt eine freiwillige Spende und da es morgen schneien soll, passt dies ganz gut.

Mittlerweile haben wir das Subway-fahren richtig gut drauf und holen uns einen Metropass mit Guthaben, das spart einige Dollar. Wir steigen in der 86. Strasse aus und laufen die paar Blocks noch bis wir direkt am Central Park angrenzend das Museum finden. Die Architektur ist typisch und deswegen einmalig. Schon alleine wegen dem Gebäude lohnt sich der Aufwand.

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Es gibt aber durchaus auch einen sehr guten Shop mit einem Überblick der Bilder und Künstler die hier ausgestellt sind. Es lohnt sich deshalb auch nach innen zu gehen. Am heutigen Donnerstag ist das Museum aber geschlossen. Wir hatten das gewusst, so mach anderer aber nicht.

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Wir fahren wieder mit der Subway retour, dieses Mal bis zur 34. Strasse. Dort befindet sich direkt das Empire State Building, was jetzt das höchste Gebäude New Yorks ist. Aus der Subway heraus ereilt einem dieser tolle Blick.

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Das Observation Deck also die Aussichtsplattform ist im 86. Stock, das sind 320 m über Grund und eine weitere im 102. Stock, das sind dann 373 m. In den Sommermonaten sind die Schlangen um nach oben zu kommen recht lang, im Winter dagegen dauert das Anstehen höchstens 5 Minuten. Für die Eiligen gibt es mittlerweile auch Express-Tickets, die es erlauben an der Schlange vorbei zu gehen. Das kostet allerdings einiges an $ mehr. Hier alle Preise zur Orientierung. Für diejenigen, die nicht nach oben wollen ,lohnt sich auch ein Blick in das Foyer des Gebäudes.

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Die Sicherheitsvorkehrungen sind seit 11.09. sehr hoch und es wird das komplette Handgepäck gescannt, fast wie am Flughafen. Nach diesem Prozedere geht es über zwei Aufzüge, der erste führt bis zum 80. Stock und der zweite weiter bis zum 86. Stock nach oben. Die Aussichtsplattform ist recht großzügig un im Freien im Gegensatz zu der im 102. Stock, die man gegen einen Aufpreis von 10 $ auch besuchen kann.

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Im Winter, wie es heute war, ist es dort oben empfindlich kalt. Der Wind tut sein übriges dazu und so hält man es nicht wirklich lang da oben aus. Die Aussicht ist auf allen Seiten phänomenal und heute ist zusätzlich ein klarer Tag.

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Es ist unvorstellbar, in solcher Höhe diesen Bauwerk zu bauen und man muss schon die Bauarbeiter bewundern, die das 1931 gemacht haben. Man sieht sogar die Freiheitsstatue und weitere tolle Gebäude und markante Punkte in Manhattan.

Der Central Park und auch das Rockefeller Center, was die zweite Aussichtsplattform der Stadt beherbergt sind sehr gut von hier oben zu sehen. Mit einem Teleobjektiv kann man sogar die Menschen auf der Plattform „gegenüber“ erkennen. Man beachte den Schatten den da Empire State Building wirft.

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Nachdem wir durchgefroren sind, verlassen wir die luftige Höhe nach etwa einer halben Stunde. Viel länger hätten wir es sicher nicht ausgehalten und fahren wieder nach unten. Natürlich lassen es sich die Amerikaner nicht nehmen, die zahlreichen Touristen durch einen Merchandise-Store nach unten zu leiten. Viele der Touristen sind daran interessiert, Souvenirs mit nach Hause zu bringen. Wir kaufen auch einige Postkarten. Hier noch zusätzlich eine fast 360° Rundumsicht:

Unten angekommen starten wir nach Süden. Es ist nicht immer so einfach sich zu orientieren, da meist Ausgang und Eingang woanders liegen und vieles an den Strassen gleich aussieht. Etwa 10 Blocks südlich befindet sich das Flatiron Building, was aufgrund seiner aussergewöhnlichen Bauform sehr interessant anzuschauen ist.

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Das Bügeleisengebäude ist eines der Wahrzeichen New Yorks und wurde schon 1902 gebaut. Es ist somit das älteste Hochhaus New Yorks. Diesen kurzen Abstecher sollte jeder machen, der das Empire State Building besucht.

Von dort starten wir wieder mal mit der Subway nach Süden. Wir wollen die World Trade Center Site wieder mal nach 2002 besuchen und schauen was sich verändert hat. 2008 waren wir auch kurz dort, haben aber nur „in das Loch“ geschaut. Seit einigen Jahren gibt es die WTC Tribute Vereinigung, die Führungen mit Betroffenen des Attentats vom 11.09. anbietet. Diese Tour wollen wir heute machen.
Das Visitor Center mit angehängtem Museum und sehenswerten Ausstellungsstücken befindet sich in der Liberty Street, direkt an der World Trade Center Site. Wir haben Glück, denn aktuell scheinen die Führungen nicht sonderlich gefragt zu sein und bekommen noch einen Platz in der 15 Uhr Führung.
Wir haben noch kurz die Möglichkeit das Museum zu besuchen. Dort werden Videos gezeigt, Stücke des World Trade Center und von Feuerwehrleuten und Betroffenen ausgestellt. Ebenfalls hängen dort noch die Vermisstenanzeigen für die Personen die bis heute nicht gefunden wurden.

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Die Führung wird von zwei betroffenen Damen durchgeführt und führt uns zunächst über die eine Fußgängerbrücke auf Höhe der West Street. Der Führerin ist es besonders wichtig, dass man diesen Platz nicht als Sightseeing-Punkt ansieht sondern dass dieser Platz für alle die steht, die beim Attentat um`s Leben gekommen sind. Sie sieht es nicht gerne, wenn Menschen dort stehen und in Siegerpose Erinnerungsfotos schiessen.

Die Führung ist sehr beeindruckend und zeigt eine ganz andere Seite, die wir bisher betrachtet haben, nämlich die Seite der Opfer. Die zweite Führerin verlor ihren Ehemann, der Feuerwehrmann war im Südturm des World Trade Center und sie berichtet über diesen Moment, den sie selbst recherchiert hat. Da läuft jedem eine Gänsehaut über den Rücken.

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Ein weiterer Stop ist das World Financial Center, was auch beim Attentat beschädigt wurde. Von dort hat man einen tollen Blick auf Ground Zero. Viel kann man zwar nicht erkennen, aber man sieht die Fortschritte die gemacht werden. Turm 7 ist bereits wieder vollständig neu gebaut, der Rest soll 2013 fertig sein.

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Wir gehen noch den Weg weiter bis zum American Express Building. Auch dort findet sich ein imposantes Mahnmal, da 11 Mitarbeiter dieser Firma im Nordturm gearbeitet haben und gestorben sind. Wir gehen den gleichen Weg wieder zurück und beenden die sehr interessante Tour.
Nach diesem einschneidenden Ereignis entscheiden wir einen Kaffee trinken zu gehen. Wir laufen wieder Richtung Wall Street und dann weiter zum Pier 17. Dort suchen wir einen Starbucks auf und stärken uns. Nach der kurzen Pause gehen wir noch in der Fulton Street am South Seaport etwas Bummeln.
Unser weiteres Programm schmeißen wir jetzt etwas um, da wir heute Abend ja Karten für Basketball haben, aber nicht dick eingepackt und mit allen Kameras in die Halle gehen wollen. Wir fahren deshalb kurz entschlossen wieder in`s Hotel und werfen den Ballast ab. Wir starten dann wieder mit der Subway Richtung Penn Station, dem größten Knotenpunkt der Subway nach Grand Central Station.

Von dort ist es nur ein Katzensprung in die Halle. Auch dort gibt es wieder Sicherheitskontrollen, die wir aber ohne Probleme und auch mit Digitalkamera und Teleobjektiv passieren. Leider kommen wir aber nicht auf unsere Plätze, denn die Karten können am Eingang nicht gescannt werden. Wir müssen uns an einem der Schalter melden und der Mitarbeiter teilt uns mit dass diese Tickets heute schon benutzt wurde und die beiden Personen bereits in der Halle sind. Somit kommen wir nicht auf unsere Plätze und haben wohl das Geld umsonst bezahlt.

Da dies aber eine offziielle Ticketagentur ist, werden wir dort unser Geld wieder zurückfordern. Wir ändern daher wieder unser Programm und gehen kurz zu Macy`s. Das größte Einkaufshaus New Yorks auf 9 Stockwerken erschlägt uns aber mit dem Angebot und wir sind schneller wieder raus als gedacht. Ergänzung: Nachdem wir das Ticketbüro angeschrieben haben, hat sich dieser gemeldet. Wir bekommen die Bezahlung komplett zurück und zwei Freikarten für ein Spiel unserer Wahl. Da wir ja im März wieder nach New York gehen, nehmen wir das gerne war. Das nennen wir mal Service.

Nach einer kurzen Diskussion was wir heute zu Abend essen, laufen wir wieder Richtung Norden. Frank hatte schon zu Hause einige Restaurants ausgesucht, die in Frage kommen und wir sind an diesem Restaurant die letzten Tage schon zweimal vorbeigelaufen. Es handelt sich dabei um das Ellens Stardust Dinner, was eine sehr schöne Einrichtung im 50er Jahre Stil hat und die Kellner(innen) bekannt dafür sind zu singen und auch noch zu bedienen.

Die Tage davor war immer eine Schlange bis auf die Strasse, heute dagegen ist es recht leer und wir bekommen gleich einen Platz zugewiesen. Wir essen beiden eine guten Hamburger, lassen uns von den Karaoke-Künstlern amüsieren und gehen geschafft in unser Hotel.
Wir schlendern noch etwas über den Times Square. Es ist immer wieder beeindruckend was hier an Menschenmassen unterwegs sind. Zu keiner Tageszeit ist es hier leer oder ruhig.

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Der Times Square wurde ja aus Testzwecken für einige Zeit zur Fußgängerzone umgestaltet. Wir finden, dass dies gerne eine Dauerlösung werden kann. Die Autofahrer denken da wohl eher anders darüber, vor allem die Taxis.

Heute sind wir etwas früher im Hotel aber das nutzen wir um den morgigen Tag vorzubereiten. Gute Nacht.

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Die Karte gibt es hier auch als pdf. Und für die Kartensoftware Street Atlas von Delorme als dmt-File

Gefahrene Strecke: 0 Kilometer / 0 Meilen

Hotel: Best Western President, New York City -- $ 126,85 / € 88,01
Sehenswürdigkeiten: Guggenheim Museum, Empire State Building, Flatiron Building, World Trade Center Site
Wetter: -2° C  
Essen: 810 Deli Inc. 19,13 $, Starbucks 12,06 $, Ellens Stardust Diner 46 $

Links zu wichtigen Homepages:

Best Western President
Ellens Stardust Dinner

 

 

Tag 6

 

Heute Nacht hatte es wie in den Wettervorhersagen angekündigt, etwas geschneit. Als wir das Hotel verlassen kamen noch vereinzelt Schneeflocken herunter, nicht genug um liegen zu bleiben. Die New Yorker Verkehrsbetriebe haben mit viel Salz dafür gesorgt, dass der Schnee keine Chance hat. 
Wir wollen heute auf dem Weg zur 5th Avenue einen Kaffee trinken, haben uns noch nicht entschieden wo wir das machen. Es gibt unzählige Cafes die allerlei zum Frühstück anbieten, also lange suchen muß man nicht. Das heutige Tagesprogramm ist nicht so laufintensiv wie die Tage zuvor, denn das Hauptgebiet ist die 5th Avenue. Diese Strasse ist bekannt für seine Einkaufsläden vor allem beginnend am Central Park bis zum Empire State Building.

Immer wieder fällt uns an den Häusern die gebaut bzw. restauriert werden auf, dass die alte Fassade erhalten bleibt und nur eine neue Schicht, meist aus Glas darüber montiert wird. Die Häuser werden also nicht abgerissen und neu aufgebaut sondern einfach nur eine neue Aussenfassade angebracht. Wir finden, dass dies eine sehr interessante Technik ist. Hier ein Beispiel:

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Wir gehen zuerst nochmals über den Central Park in den Apple Store um einen iPod für unsere Sammlung zu erwerben. Im Central Park liegt eine feine Schneedecke. Das schaut richtig schön aus.

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Einige Häuser weiter findet man auch Tiffany & Co. Dort werden Schmuck und Utensilien über vier Stockwerke angeboten. Im Erdgeschoss hat es zwar auch sehr schöne Sachen aber das ist alles nicht unsere Preisklasse. Je höher man kommt, desto günstiger wird es. Birgit wird fündig und sichert sich zwei Schlüsselchen für eine Kette. Hier ein Blick auf die 5th Avenue

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Direkt gegenüber ist der nächste Flagshipstore. Die Marke Abercrombie & Fitch gönnt sich in der 5th Avenue ein Geschäft über vier Etagen. Bereits am Eingang erwartet die Kunden Männer mit bloßem Oberkörper und Sixpack. Warum gibt es keine Frauen im Bikini ? Die Personalauswahl findet in einem Castingverfahren a la Deutschland sucht den Superstart statt. Alle hier angestellten Mitarbeiter sind äußerst gut gebaut und attraktiv. Wir wissen leider nicht ob es weitere Einstellkriterien für solche einen Job gibt.

Im Inneren des Geschäfts ist es sehr dunkel, man kann teilweise die Farbunterschiede nicht erkennen und die Musik ist so laut, dass eine Unterhaltung eigentlich nicht möglich ist. Einigen gelingt es aber sogar mit dem Handy zu telefonieren.

Des weiteren wird regelmäßig alle Kleidung und das Personal des Hauses mit Parfüm eingenebelt, so dass man schon von weitem nach dem Duft einen Laden dieser Marke erkennt. Uns gefällt der Stil der Marke obwohl dies für die junge Generation Anfang 20 gedacht ist. Da sieht man halt wie jung wie uns noch fühlen.

Nachdem wir zwei Tüten gefüllt haben, gehen wir weiter nach Süden und suchen die nächste Subway Station. Wir wollen auch noch den Hollister Flagshipstore aufsuchen, wo wir gestern kurz drin gewesen sind. Frank hatte sich am Montag ein Langarmshirt gekauft, wo sich die Naht auflöst. Diesen Tausch wollen wir mit einem Einkauf verbinden.

Das Subway fahren macht mittlerweile rießen Spaß, denn man hat es inzwischen raus, wie die Linien fahren und wie man sich im „Untergrund“ verhalten muss. Sicherlich wäre es besser, hier und da etwas mehr zu laufen, da man ja auch etwas mehr sieht, aber wie sind nicht mehr 20 und laufen deshalb nicht alle 58 Blocks vom Central Park bis zum Battery Park.

Das Tauschen läuft problemlos ab obwohl das T-Shirt woanders gekauft wurde. Das ist auch der Servicegedanke denn wir an den USA so schätzen. Natürlich bleibt es nicht bei diesem Umtausch und wir erstehen noch weitere Teile. Wir entscheiden beim Hinausgehen, dass wir heute doch noch das MomA besuchen. Das Museum of Modern Art, was Freitagb ab 16 Uhr mit kostenlosem Eintritt alle Kunstirritieretn aus New York anlockt. 
Dazu müssen wir aber wieder nach Norden und nehme die nächste Subway. Unterwegs fällt Birgit ein, dass es noch diesen B+H Fotoshop in der 34. Strasse gibt. Nach der Mundpropaganda zu urteilen, der größte Fotoladen New Yorks. Wir laufen die zwei Blocks und stehen vor verschlossener Türe. Freitag um 15 Uhr ? Ja, in der Tat. Diese Firma erlaubt sich am Freitag nur bis 13 Uhr zu arbeiten und Samstags erst gar nicht zu öffnen. Die Eigentümer dieses Ladens sind Juden und somit ist der Shop an Sabbath geschlossen, dafür ist aber Sonntags geöffnet. danke an Gerd für die Information. Leider hatten wir die Öffnungszeiten vorher nicht überprüft, da wir davon ausgingen, dass um diese Uhrzeit immer geöffnet ist. Wenn sich dieser Laden das leisten kann ? Also aufpassen beim Planen !

Wir steigen also wieder in die Subway bis zur 50. Strasse, das sind zwei Blocks nördlich unseres Hotels. Werfen dort kurz die Einkäufe ab und checken unseren Flug für morgen online ein. Das ganze dauert keine 10 Minuten und wir sind schon wieder weg. Das Museum of Modern Art kurz MoMa genannt, befindet sich in der 53. Strasse zwischen 5th und 6th Avenue. Das sind gerade mal vier Blocks von unserem Hotel entfernt. Auf dem Weg dorthin kehren wir noch auf einen Kaffee ein. Die Kälte fordert ihren Tribut und was warmes hat noch keinem geschadet.

Wir erreichen nach wenigen Metern das MoMA und kommen uns vor als wären wir an der Grand Central Station. Menschenmassen strömen in und aus dem Gebäude. Für all diejenigen die freien Eintritt haben wollen, gibt es ausserhalb des Gebäudes eine Schlang bis zur 6th Avenue mit der Ausgabe der Tickets. Es dauert erstaunlich kurz bis wir die begehrten Tickets in der Hand halten und gehen nach innen.

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Auf sechs Stockwerken wird uns hier jetzt Kunst geboten. Angefangen von Expressionisten, über Impressionisten, Pop Art, Gegenwartskunst, Fotografie, Skulpturen und Sonderausstellungen. Folgende Maler findet man aktuell im Museum of Modern Art. 
Pablo Picasso, Miro, Paul Gaugin, Andy Warhol, Salvatore Dali, Piet Mondrian, Max Beckmann, Otto Dix, Henri Matisse, Ernst Ludwig Kirchner, Marc Chagall, Gustav Klimt, Paul Cezanne, Vincent Van Gogh, Jean Arp, Roy Lichtenstein, Frantisek Kupka und viele weitere.

Zusätzlich fand noch eine Sonderausstellung von Tim Burton statt, für die wir aber leider nur für den öffentlichen Teil Zutritt hatten. Das sah auch sehr interessant aus. Ebenfalls eine Sonderausstellung gab es zum Thema Bauhaus, was ja ursprünglich aus Weimar stammt. Sehr interessante Objekte und Dokumente wurden gezeigt. Alleine die Entwicklung aus den 20er Jahren bis heute ist sehr gut dargestellt gewesen.

Wir haben etwas mehr als 2,5 Stunden Zeit, das reicht für einen groben Überblick in allen Etagen. Wir haben hier mal einige Bilder der Ausstellung in einer Diashow zusammengestellt, denn fotografieren ist dort erlaubt.

 

Wir verlassen das Museum of Modern Art quasi mit der Schließung. Es war sehr interessant und für jeden der gerne Kunst anschaut, zu empfehlen. Natürlich am besten Freitags ab 16 Uhr mit dem kostenlosen Eintritt auch wenn es dann sehr voll werden kann.

Für heute Abend haben wir uns das Hard Rock Cafe am Times Square ausgesucht. Die kurze Strecke ist gleich überwunden, der Wind pfeift aber empfindlich kalt in`s Gesicht. Die Schlange im Warteraum ist lang, wir werden gebeten 45 Minuten zu warten. Das Hard Rock Cafe hat sogar extra eine Art digitale Warteliste auf Bildschirmen zur Ansicht, damit die Organisation der Gäste besser läuft. Es gibt immer wieder etwas Neues was sich die Restaurants einfallen lassen. Hier noch ein Bild der Gitarrenwand im m Warteraum des Hard Rock Cafe.

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Am Abend machen wir nichts mehr, denn wir müssen noch unsere Koffer packen. Morgen um 14 Uhr fliegen wir nach Miami und dort erwarten uns angenehme 20° C. Viele Grüsse in`s kalte Deutschland.

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Die Karte gibt es hier auch als pdf. Und für die Kartensoftware Street Atlas von Delorme als dmt-File

Gefahrene Strecke: 0 Kilometer / 0 Meilen

Hotel: Best Western President, New York City -- $ 126,85 / € 88,01 ( Hotelbewertung )
Sehenswürdigkeiten: Central Park, 5th Avenue, Museum of Modern Art
Wetter: -1° C
Essen: Starbucks 5,70 $, Hard Rock Cafe 72 $

Links zu wichtigen Homepages:

Best Western President
Hard Rock Cafe New York
Museum of Modern Art

 

 

Tag 7

 

Heute ist unser Weiterflug nach Miami. Nach dem Aufstehen starten wir zuerst zum Frühstücken. Unsere Mietwagenstation befindet sich nur vier Blocks vom Hotel entfernt und auf dem Weg werden wir sicher irgendwo einen Kaffee bekommen. Wir haben bewusst einen Mietwagen angemietet, da es etwas günstiger ist als ein Taxi und wir sind flexibel. Eigentlich war der Übernahmezeitpunkt gestern, das haben wir aber kurzfristig verschoben und so hoffen wir, dass wir auch noch heute unseren Voucher eingelöst bekommen, da ja der Mietwagen reserviert und bezahlt ist.

Wir finden auf dem Weg einen Starbucks, das war auch nicht schwierig, da es in New York alle 2-3 Blocks einen dieser Cafes gibt. Heute testen wir mal die „Aktion“ der Weihnachtskaffees. Birgit trinkt einen Gingerbread Latte und Frank einen Peppermint Mocca. Die beiden Kaffees schmecken sehr interessant und ab und an ist das sicher eine gute Abwechslung.

Wir sind kurz darauf an der Mietwagenstation, die einzigste im Großraum Manhattan der bekannten Mietwagenfirmen. Der nette Mitarbeiter teilt uns, nachdem wir ihm den Voucher gezeigt haben, mit, dass dieses Fahrzeug bereits weg gegeben wurde, da die Übernahme eigentlich gestern war. Nachdem niemand den Mietwagen am Übernahmetag übernommen hat, wird die Reservierung einfach gelöscht bzw. aufgelöst. Es gibt auch für heute keinen Mietwagen mehr und somit können wir nicht mal eine andere Mietwagenklasse, sei es kleiner oder größer, nehmen. Der Reiseveranstalter bekommt die Summe nicht berechnet also können wir das zuhause wieder zurück fordern. Hoffen wir mal, dass dies so klappt.

Birgit hat gelesen, dass sehr viel New Yorker keinen eigenen Wagen haben und diejenigen die an einem Wochenende mal wo hinfahren wollen, einfach einen Mietwagen anmieten. Das ist kostengünstiger und man spart sich auch den Parkplatz, wenn man im Zentrum, also Manhattan wohnt. Ob dies so stimmt, können wir nicht belegen, es bestätigt aber die Theorie, dass es keine Mietwagen an dieser Station mehr gibt.

Wir laufen wieder ins Hotel zurück und hoffen, dass dort direkt ein Airport Shuttle abfährt. Normalerweise lässt sich das vorher reservieren bzw. die Zeiten abfragen, da wir aber nicht damit gerechnet haben, sind wir jetzt gespannt ob vielleicht gleich ein Shuttle abfährt. Als wir den Concierge im Hotel fragen, bekommen wir zwar eine Möglichkeit mitgeteilt, die ist aber leider zu spät für unseren Abflug und so entscheiden wir ein Taxi zu nehmen. Für den Weg mit der Subway / Path ist uns das zu umständlich und schließlich muss man sich ja auch etwas Komfort im Urlaub leisten.

Wir bekommen direkt vor der Türe ein Taxi mit genügend „Stauraum“ und der Mitarbeiter des Hotels lädt und freundlicherweise das Gepäck ein. Nicht ohne Hintergedanken, denn dafür bekommt er ja auch ein Trinkgeld. Man sagt ja ein Dollar pro Gepäckstück aber nicht für das Tragen dieser über zwei Meter sondern für das Tragen in`s Zimmer. Deshalb bekommt er auch zwei Dollar.

Frank versucht mit dem Taxi-Fahrer zu feilschen, ob es eine pauschale Rate bis zum Flughafen gibt. Der Taxi-Fahrer überlässt uns die Entscheidung ob wir die Pauschale von 90 $ inkl. aller Gebühren und Trinkgeld nehmen oder die Uhr laufen lassen. Wir wissen leider nicht, wie der Verkehr unterwegs wird oder wieviel normalerweise es mit der Uhr kostet und somit wählen wir die Pauschale. War diese Entscheidung richtig ?
Nach etwa 40 Minuten treffen wir am Terminal A in Newark ein. Die inneramerikanischen Flüge sind etwas lockerer beim Einchecken und somit kommen viele erst 30 Minuten vor Abflug an den Flughafen. Wir haben etwas mehr Zeit eingeräumt. In New York hätten wir in der zur Verfügung stehenden Stunde eh nichts mehr machen können.

Nachdem wir gestern bereits online eingecheckt haben, müssen wir heute nur noch an den Automaten gehen und die Bordkarten ausdrucken. Direkt daneben gibt es dann eine Gepäckaufgabe. Das Einchecken an diesem Automaten klappt einwandfrei und in fünf Minuten haben wir unser Gepäck los. Erstaunlicherweise gibt es keine Probleme, dass wir zwei Gepäckstücke pro Person aufgeben. Wir hatten da mit mehr „Stress“ gerechnet, was aber nicht gerechtfertigt gewesen wäre.

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Die Sicherheitskontrolle ist normal, zwar müssen wir auch die Schuhe ausziehen und unser Gepäck manuell anschauen lassen, aber das sind wir aufgrund des „schwierigen“ Inhalts mittlerweile gewohnt. Bis zum Boarden haben wir noch etwas Zeit also machen wir es uns am Gate gemütlich. Birgit liest in ihrem Buch „Frost und Sonne“ von Asta Scheib und Frank schneidet ein Video, was später noch veröffentlicht wird.

Das Boarden beginnt 30 Minuten vor Abflug und alles läuft ohne grosse Probleme ab. Wenn da nicht die Amerikaner wären, die das Wort Handgepäck bis in`s Letzte ausreisen und riesige Koffer mit in die Kabine nehmen. Es ist nicht mal mehr Platz für jedes Gepäckstück, so dass einige es unter den Sitz nehmen müssen. Unglaublich !

Auf dem Flug gibt es nur alkoholfreie Getränke. Ein Sandwich gibt es nur gegen Bezahlung aber nur mit Kreditkarte, kein Bargeld. Für heute ist Regen und kühle Temperaturen in Miami angesagt, aber morgen wird es schon wieder richtig warm und sonnig. So hatten wir uns das erhofft.

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Wir kommen pünktlich in Miami an. Leider ist unser Gate noch belegt uns so stehen wir 20 Minuten auf dem Rollfeld bis wir Aussteigen können. Die Gepäckbänder sind am ganz anderen Ende des Terminals. Der Weg ist ziemlich weit und es gibt weder einen Shuttle noch andere Transportmittel also laufen wir unsere Strecke.

Das Gepäck lässt leider sehr lange auf sich warten. Es vergeht bestimmt mehr als 30 Minuten bis das Band anläuft und das Gepäck kommt. Wenigstens kommt es vollständig und unbeschädigt an.

Die Haltestelle für den Mietwagen Shuttle ist zum Glück direkt nach dem Ausgang, so müssen wir nicht weit laufen. Bei Alamo angekommen, wird uns versucht alle Versicherungen die es gibt wie Roadside Serviceplan und ein Upgrade zu verkaufen. Nachdem wir alles ablehnen, können wir uns einen Wagen aus der SUV Reihe heraussuchen. Es gibt einige Jeep Wrangler, Nissan Pathfinder, Toyota RAV4 und einen Hummer H3. Was einen Hummer in der SUV Line ? Frank traut seinen Augen nicht und schaut das Auto aus der Nähe an. Wo ist denn der Schlüssel ? Frank läuft zu der netten Alamo Mitarbeiterin und fragt nach. Der Hummer ist natürlich kein SUV und steht deshalb ohne Schlüssel in dieser Reihe. Wie konnte ich nur denken oder hoffen, dass es diesen auch für das gleiche Geld gibt. Schade, wir hatten noch nie einen Hummer gefahren und das war die Chance.
Wir entscheiden uns für einen Ford Escape in weiß, der eine sehr gute Ausstattung und wenig Kilometer hat. Nach dem Einrichten des GPS starten wir zu unserem Hotel. Dort kommen wir nach ca. 15 Minuten an und checken ein. Leider ist das Hotel heute ausgebucht, somit geht der Wunsch nach einem Zimmer mit Bayview nicht zu realisieren. Wir werden auf morgen vertröstet.

Heute Abend wollen wir in`s Outback Steakhouse uns gelüstet es nach Bloomin Onions und natürlich einem Steak. Das nächste ist ca. 8 Meilen also 15 Minuten entfernt und wir starten die Maschine.

Wir treffen im Outback Steakhouse ein und sehen wartende Menschenmassen. Es ist Wochenende und die Amerikaner gehen Essen. Die Empfangsdame vertröstet und auf 35 Minuten und wir gehen an die Bar und bestellen ein Getränk. Kaum steht das Getränk da, bekommen wir einen Platz zugeteilt. Waren das 35 Minuten ?
Das Bier wird hier so kalt gezapft und die Gläser kommen aus dem Tiefkühlfach, dass sogar der Schaum im Glas gefriert. Wer so kaltes Bier mag ist in den USA richtig.

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Wir bestellen uns die berühmten Blomin Onions und jeder noch ein Steak. Für ein Dessert reicht es heute auch wieder nicht obwohl es tolle Sachen gibt.

Gefahrene Strecke: 42 Meilen / 68 Kilometer

Hotel: Best Western on the Bay Inn and Marina, North Bay Village, FL -- $ 90,07 / € 62,38
Sehenswürdigkeiten: keine
Wetter: -2° C ( New York ) bzw. 6° C ( Miami )  
Essen: Starbucks 12,89 $, Outback Steakhouse 54 $

Links zu wichtigen Homepages:

Best Western on the Bay Inn and Marina
Outback Steakhouse

 

 

Tag 8

 

Was ist denn mit dem Wetter in Miami los ? Als wir nach dem Aufstehen nach draussen schauen, sehen wir zwar einen fast blauen Himmel aber es geht ein Wind wie ein Hurricane und die Temperaturen sind zwar wärmer als in New York aber für eine kurze Hose, die wir extra eingepackt haben, reicht es nicht.

Was ist denn da beim Frühstück los ? Endlich können wir mal ohne zu Fahren frühstücken und schon ist der Andrang so gross, dass wir zuerst nicht mal einen Sitzplatz bekommen. Wir kommen erst kurz vor 10 Uhr aber der Frühstücksraum sieht aus, als ob der „Fast Hurricane“ der draussen weht, hier durch gewirbelt wäre. Vieles ist aus oder anderes einfach nicht gleich erreichbar.

Wir lassen uns von diesem „Chaos“ nicht aus der Ruhe bringen und holen uns Toast Brot, Bagels, Marmelade nach und nach. Für einen Kaffee reicht es nicht mehr, da die Kanne gerade leer geworden ist und es keinen mehr nachgibt. Hätten wir vielleicht früher aufstehen müssen ?

Solltest du an Shopping bzw. Shopping Malls und Einkaufen kein Interesse haben, kannst Du hier getrost das Lesen beenden, denn heute gibt es sonst nichts Interessantes zu berichten. Wenn Du aber mal sehen willst, wie es so beim Shoppen im Urlaub abgeht, bist Du hier richtig aufgehoben. 
Wir starten unseren Tag mit der Aventura Mall in …… Richtig, in Aventura. Hierbei handelt es sich um eine „normale“ Shopping Mall also kein Factory Outlet. Die vier grossen Einzelhändler Macys, Nordstrom, Bloomingdale und JCPenny haben dort eine Filiale und jede andere grosse Marke wie Apple, Abercrombie & Fitch, Hollister, G-Star Raw, Esprit, Guess, Adidas, Banana Republic, Calvin Klein, Hugo Boss, Diesel, Oakley, Puma und viele mehr haben dort einen Laden.

Wir erreichen die Mall kurz vor der eigentlichen Öffnung. Der Parkplatz ist aber trotzdem schon gut gefüllt und wir müssen zuerst etwas umherfahren. In der Mall ist schon reger Betrieb und alle Besucher sitzen oder stehen wartend vor den Läden. Sonntag ist in den USA Shopping- bzw. Vergnügungstag und die Familien gehen auf die Strasse. 
Pünktlich um 12 Uhr öffnen die Läden und die Besucher strömen in dieselben. Da immer noch Sale ist, empfiehlt es sich auch gleich morgens einkaufen zu gehen, denn sollte man das erst am Nachmittag machen, findet man die Hälfte der Ware nicht mehr, da entweder alles durcheinander geworfen wurde bzw. diese noch nicht wieder von den Umkleidekabinen auf die Verkaufsfläche geschafft wurden. 
Wir besuchen die üblichen Verdächtigen, werden hier und da auch fündig. Die Preise sind einfach zu verführerisch um nicht ein günstiges Schnäppchen mit 50-70 $ Sale Rabatt mitzunehmen. Da es aber um die Mittagszeit immer voller wird, verlassen wir die Mall rechtzeitig.

Wir erreichen die Sawgrass Mills Mall in Sunrise, FL. Diese Mall haben wir schon mal aufgesucht, haben aber leider die Grösse unterschätzt und holen das nun nach. Die Sawgrass Mills Mall ist ein Factory Outlet und die grösste Mall in Florida mit 350 Geschäften.

Wenn man das erste Mal diese Mall besucht, sollte man sich einen Tag einplanen, wenn es nachher weniger Zeit benötigt ist es nicht so schlimm, als dass einem Zeit fehlt, denn Sunrise liegt nicht gerade auf den Weg nach irgendwo sondern 30 Minuten ausserhalb Miami.

In dieser Mall findet man jede Marke die es in den USA zu kaufen gibt. Angefangen von einem riesen Ron Jon Surf Shop, bis zu einem ganzen neuen Ed Hardy Store, Nike, American Eagle Outfitters und die meisten der bereits oben genannten Marken. Auch Converse, auch also Chucks bekannt, gibt es in allen Varianten. Das sind Franks Lieblingsschuhe. Hier mal ein Beispiel.

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Wir machen eine kurze Pause und trinken einen Kaffe. Durch das Getümmel drängen kann ganz schön anstrengend sein. Die Läden haben am Sonntag bis 20 Uhr geöffnet und wir machen noch eine kleine Runde. Birgit muss noch ihre Schuhsammlung erweitern und Frank ist sozusagen am Ende, kämpft sich aber weiter mit durch.

Das Wirrwarr an Menschen ist uns dann irgendwann doch zu groß und wir gehen. Das ist gar nicht so einfach, denn diese Mall ist kein Rundkurs sondern es sind einzelne „Arme“ die alle vom Startpunkt weggehen. Das bedeutet, dass wir einen Teil der Strecke doppelt laufen müssen. Zur Erklärung hier mal ein Bild des Getümmels aus einem Tommy Hilfiger Store.

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Heute Abend wollen wir uns einen Fisch gönnen und suchen daher den nächsten Red Lobster. Das ist auch eine amerikanische Restaurant-Kette, die überall in den USA das gleiche Niveau bietet und wir deshalb gerne dahin gehen. Es ist einfach besser, wenn man die Qualität der Speisen kennt als irgendein Restaurant zu versuchen und nachher festzustellen, dass es nichts war.

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Wir essen einen Shrimp-Bruschetta als Vorspeise, bekommen jeder noch einen Salat und eine Lobster-Shrimps Platte zum Hauptgang. Es war wieder äußerst lecker und mehr als viel. Hier mal ein Bild solch eines Teller als Orientierung was es dort gibt.

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Gefahrene Strecke: 55 Meilen / 88 Kilometer

Hotel: Best Western on the Bay Inn and Marina, North Bay Village, FL -- $ 90,07 / € 62,38 
Sehenswürdigkeiten: Aventura Mall, Sawgrass Mills Mall
Wetter: 10° C
Essen: Red Lobster, North Miami Beach 67 $

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Best Western on the Bay Inn and Marina
Aventura Mall
Sawgrass Mills Mall

 

 

Tag 9

 

 

Im Urlaub steht bei uns das Sightseeing an erster Stelle. Nachdem wir gestern nicht wirklich Sightseeing Höhepunkte sammeln konnten, geht es heute wieder in die Vollen. Aber halt, zuerst beginnen wir wie jeden Morgen mit dem Frühstück. Auch heute sind wir wieder gleich dran und starten gegen 9.30 Uhr Richtung Rezeption. Wir dachten, dass heute die meisten Gäste abgereist sind, da es ja Montag ist. Weit gefehlt ! Als wir in Nähe des Frühstücksraum kommen, sehen wir das Desaster. Schlimmer als beim Winterschlußverkauf an den Wühltischen sieht es hier aus. Alle Tische sind belegt, die Frühstückszutaten scheinen an allen Ecken zu fehlen, alle Gäste verlassen die Tische wie bei einem Hurricane und alle essen, als wäre der Notstand ausgebrochen.

Wir lassen uns nicht aus der Ruhe bringen und toasten zuerst mal Bagels und Toast Brote. Danach manchen wir noch ein Waffel und holen einen Orangensaft und Kaffee. Apropos Kaffee ! Das die Amerikaner keinen Kaffee machen können ist ja mehr als ein Vorurteil, das wir mehrfach widerlegt haben. Aber dieser Kaffee hier bestätigt dieses Vorurteil in vollem Umfang. Er ist einfach ungeniessbar und da trinken wir lieber keinen und das soll was heißen.

Wir starten Richtung Norden, denn wir wollen unserem Zugfan Andreas Kopp einen Gefallen tun und nach einem alten Bahnhof schauen. Nach wenigen Meilen kommen wir an der genannten Adresse an. Dort ist aber keine Spur mehr von einem Bahnhof oder dergleichen zu finden, also fahren wir gleich wieder weiter Richtung Süden Miamis.

Das erste Ziel heute ist Coconut Grove. Nachdem man sich durch das Strassengewirr von Miami, mit seinen vielen Interstates und Highways gequält hat, geht es ruhiger zu.

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Dieser kleine Vorort im Süden Miamis, ist mediterran angehaucht und bietet mit seinen vielen Cafes und Restaurants tolle Ausflugsmöglichkeiten. Im Zentrum der Stadt befindet sich der Cocowalk, eine kleine Einkaufspassage mit einigen Restaurants. Dort machen wir zuerst einmal halt und holen den Kaffee, der uns heute Morgen vorenthalten wurde, nach.

Ganz in der Nähe dieser Einkaufspassage befindet sich das älteste Haus in Dade County, das Barnacle Haus im gleichnamigen Historic State Park. Das Haus ist in einem wunderschönen Park mit direkter Anbindung an das Wasser gelegen. Der Erbauer dieses Hauses Ralph Middleton Munroe ist einer der Gründer von Coconut Grove.

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Sein Beruf war das Designen von Yachten. Deshalb hatte er ein eigenes Bootshaus auf seinem Grundstück. 1973 verstarb er und der Grund und Boden wurde an das County gespendet wo später der State Park gegründet wurde.

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Den Eintritt von 2 $ pro Person entrichtet man auf dem Weg zum Haus in einer Box. Da hier keine Kontrolle stattfindet, bitten wir diesen Eintritt doch zu begleichen, da dies der Erhaltung des Grund und Bodens zu Gute kommt. Führungen in das Innere des Hauses finden auch statt. Die Möblierung ist noch fast vollständig vorhanden. Leider war heute keine Führung geplant, so konnten wir nur durch die Scheiben nach innen schauen.

Dieser kleine Abstecher hat sich wirklich gelohnt und auch der Ort selbst ist für einen Besuch lohnenswert. Wir fahren weiter Richtung Westen. Wir nehmen bewusst nicht die Hauptstrasse sondern fahren über verschiedene Wohngebiete nach Coral Gables. Die Wohnlage ist hier mehr als schön, die Häuser sind toll angelegt und auf jeden Fall einen kleines Abstecher wert. Wer will kann sich hier einen Strassenzug, den wir gefilmt haben, anschauen.

Auch der Nachbarstadtteil Coral Gables ist sehenswert. Vor allen Dingen das Biltmore Hotel, was schon aufgrund seiner Höhe aus dem Stadtbild herausragt.

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Es wurde 1926 gebaut und im zweiten Weltkrieg als Krankenhaus umfunktioniert. Erst 1987 wurde es wieder in ein Hotel umgewandelt. Das Hotel spielt in vielen Serien wie CSI: Miami und Miami Vice oder auch dem Film Bad Boys eine Nebenrolle.

Der Aussenpool galt lange Jahre als einer der grössten der Welt und Tarzan-Star Johnny Weissmüller arbeitete hier als Schwimmlehrer.

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Direkt hinter dem Hotel befindet sich der wunderschön gelegene 18-Loch Golfplatz. Erst in 2007 wurde der Golfplatz nach einer 5 Millionen Dollar Restaurierung wieder eröffnet.

Das darin befindliche Restaurant Palme d`Or holte 2009 den ersten Platz aller Restaurants in Dade County. Die Preise für ein Menü starten bei 60 $.

Auch der Ort Coral Gables ist sehenswert. Die Miracle Mile, mit Ihren Geschäften und Restaurants, sowie das Colonade Building was heute das Westin Hotel beheimatet und im Inneren komplett aus Marmor verkleidet wurde, ist einen kurzen Stopp dort, wert. 
Wir fahren weiter Richtung Osten also Miami Downtown um dann weniger später auf den Rickenbacker Causeway, der uns nach Kes Biscayne führt, abzubiegen. Zuerst fahren wir aber durch Downtown Miami, was um diese Uhrzeit kein grosses Problem darstellt. Immer wieder ergeben sich tolle Blicke auf den Ozean und den am Hafen liegenden Luxuskreuzfahrtschiffe.

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Der Causway kostet 1,50 $ Gebühr. Nachdem Frank dem TomTom sagte, dass der gebührenpflichtige Strasse umgehen soll, hatte sich das Gerät aufgehängt. Denn es gibt ja nur einen Weg nach Key Biscayne und der ist eben kostenpflichtig. Direkt nach dem Bezahlen führt ein Exit zum Fischer-Pier, den wir abbiegen. Von dort hat man einen tollen Blick auf Miamis Skyline.

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Etwas weiter findet Frank wieder ein Highlight für seine Sammlung. der Crandon Park Tennis Center. Hier finden alljährlich die Sony Ericsson Open auf der Welttour statt. Das 13.300 Zuschauer fassende Stadion ist schon sehr imposant und natürlich aktuell leer.

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Wir schauen einigen Nachwuchsspielern aus Peru und Argentinien beim Trainieren zu. Eines Tages werden wir diese auf der Welttour sehen. Franks Eltern erinnern sich sicher an diesen Platz, denn sie waren 1985 auf ihrer Florida Reise auch hier und haben damals Gabriela Sabatini beim Trainieren zuschauen können.

Am Ende der Halbinsel befindet sich der Bill Baggs Cape Florida State Park. Wir entrichten die 8 $ Eintritt und fahren an`s Ende des Parks. Auf dem Weg befinden sich einige Strandabschnitte, die sicher an warmen Tagen rege genutzt werden.

Am Ende der Strasse befindet sich ein grosser Parkplatz. Von dort aus kann man entweder am Meer entlang oder den direkten Weg zum Leuchtturm laufen. Der Leuchtturm ist auch begehbar und die paar Stufen nach oben laufen schadet niemanden.

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Als es langsam dunkel wird fahren wir wieder retour nach Miami. Wir wollen heute Abend an der Bayside Marketplace essen gehen. Am Parkplatz angekommen, können wir leider keine Parkgebühren entrichten, da der Automat nicht so will wie es sein soll. Das hatten wir doch schon mal ?!
Wir gehen in`s Hooters und essen wie immer als Vorspeise ein Dutzend Austern. Was heisst hier Vordspeise ? Die Austern und die als Hauptmahlzeit bestellten Chicken Wings kommen alle zusammen. Zudem ist die Kellnerin nicht besonders motiviert und bringt nur widerwillig ein Refill Cola. Als wir dann noch reklamieren, dass wir nicht die bestellten 20 Stück Chicken Wings sondern nur 18 Stück bekommen haben, geht die Motivation ganz in den Keller. Waren wir da zu kleinlich ?

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Es schmeckt trotz allem wieder mal sehr gut. Heute sind wir recht früh dran und nutzen die Zeit um noch unsere Koffer vorzupacken. Hier hat Birgit ein richtiges Talent und packt für uns beide die Koffer.
Am Ende des heutigen Tages noch ein kleines Rätsel. In welcher amerikanischen TV-Serie spielt dieses Stelle eine Hauptrolle im Vorspann ? Auflösung noch in diesem Reisebericht.

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Auflösung morgen an dieser Stelle.

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Gefahrene Strecke: 79 Meilen / 127 Kilometer

Hotel: Best Western on the Bay Inn and Marina, North Bay Village, FL -- $ 90,07 / € 62,38
Sehenswürdigkeiten: Coconut Grove, Coral Gables, Barnacle Historic State Park, Kesy Biscayne, Bill Baggs Beach State Park, Miami
Wetter: 16°C
Essen: Starbucks 5,78 $, Hooters Miami 42,74 $

Links zu wichtigen Homepages:

Best Western on the Bay Inn and Marina
Barnacle State Park
Bill Baggs Cape Florida State Park

 

 

Tag 10

 

Gestern Abend haben wir noch diskutiert, was hier heute machen. Im Leben hätten wir nicht gedacht, dass Florida so vielfältige Möglichkeiten bietet und wir irgendwann mal vor der Entscheidung stehen, irgendwas auszuschließen. Im Gespräch hatten wir dieses Mal Key West, was uns für einen Tag etwas zu knapp erschien, obwohl wir schon mal dort waren. Die Everglades. Darauf hatte aber Frank irgendwie keine Lust. Und die berühmte A1A entlang der Ostküste Floridas. Birgit wollte unbedingt etwas mit Strand machen, so entschieden wir uns heute beim Frühstück für diese Variante.

Apropos Frühstück. Gestern hatten wir ein nettes amerikanisches Ehepaar kennengelernt, die beide schätzungsweise mindestens 70 Jahre alt sind und die gerne reisen. Die auch schon in Deutschland waren und in England gelebt haben. Heute unterhalten wir uns rege über das Wetter, was wir in Florida so alles machen und das sie schon mal in Bilbao waren. Bis wir auf das Frühstück zu sprechen kommen und wir anmerken, was hier alles hätte recycled werden könnte. Daraufhin antwortet der Mann des Ehepaars, dass es doch wichtiger wäre den Weltfrieden zu gewährleisten als sich um solche Dinge zu kümmern. Wir haben uns daraufhin aus dem Staub gemacht, denn diese Diskussion hätte wahrscheinlich den ganzen Tag gedauert.

Kurzen Blick auf Google Maps und wir starten nach Norden. Die Florida State Road A1A liegt nur unweit unseres Hotels und so geht die heutige Sightseeingfahrt gleich los. Zuerst fahren wir einen Stück in Miami Beach, entlang der bekannten Collins Avenue. Der Strassenname ändert sich nach Norden mehrfach in Ocean Blvd, Ocean Drive usw.

Der heutige Tag soll auch als Strand- bzw. Hotelcheck für weitere Urlaube und natürlich die werten Leser dienen. Deshalb gibt es heutige einige Strandbilder und auch Bilder von Häusern, die wir uns nicht leisten können. Träumen darf man und eines Tages gehört vielleicht eines davon doch uns. Zuerst machen wir am Hollywood Beach Halt. Hier hat es einige schnuckelige kleine Hotels mit direktem Zugang zum Meer. Wir möchten hier das Driftwood erwähnen, was wirklich vor Ort toll aussah.

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Leider gibt es hier nicht viel Möglichkeiten den Strand zu betreten, da die meisten Hotels den Strandzugang versperrt haben und es hier in der Tat viel zu viel „Trump Tower“ und ähnliches gibt. Kurz nach Hollywood führt die A1A durch den John U. Loyd Beach State Park. Nachdem es dort aber scheinbar nicht interessantes ausser Stränden zu sehen gibt, sparen wir uns den Eintritt zumal es eh eine Sackgasse wäre.

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Direkt vor Fort Lauderdale bzw. Fort Lauderdale Beach kommen wir wieder auf die A1A. Hier beginnt für uns der zweite „Strandtest“. Hier gibt es in der Tat Mutige die sogar in`s Wasser gehen bzw. sich am Strand sonnen. Entweder sind wir so verweichlicht oder haben die es trotz 17° C nötig sich zu bräunen, aber das ist schon hart.

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Ab hier beginnt für uns ein weiterer interessanter Teil dieser Streck. Denn zusätzlich zum Ocean verläuft hier parallel zur A1A noch ein Kanal an dem die schönsten Häuser und Villen der Ostküste stehen. Jedes einzelne Haus hier ist ein Vermögen wert und wir fragen uns wer sich das alles leisten kann. Wir haben hier mal eine Diashow zusammengestellt, da es sonst zu viele Einzelbilder wären.

In Delray Beach legen wir eine kleine Pause ein, denn auch das Fahren mit niedriger Geschwindigkeit ist anstrengend. Der kleine Ort ist richtig belebt und es gibt einen Verkehrsstau im Ort. Hier schein jeder jeden zu kennen und man wird als „Tourist“ genau inspiziert und hinterher wird getuschelt. Das macht uns aber nichts aus und wir geniessen unseren Kaffee.

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Jetzt fahren wir weiter in`s Landesinnere, genauer gesagt zum Lake Okeechobee. Der See ist der grösste in Florida und der drittgrösste der USA. Der See spielt eine wichtige Rolle für den Wasserhaushalt der Everglades. Da durch den steigenden Bedarf an Trinkwasser der Vorrat knapper wurde, hat die Regierung 2008 die „Großverbraucher“ nämlich die Zuckerrohranbauer aufgekauft und stillgelegt und somit reguliert der Staat die Wasserversorgung wieder.

Leider haben wir zuwenig Zeit eingeplant um den See genauer zu besichtigen. Das werden wir sicher bei Gelegenheit nachholen. Der Sonnenuntergang entschädigt aber für die Anfahrt.

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Die Rückfahrt quer durch`s Landesinnere bis nach Miami dauert ca. 1,5 Stunden, ist also super auch als Tagesausflug machbar. Für heute Abend haben wir eine ganz neue Restaurantart ausgesucht, was wir noch nie im Urlaub gegessen haben. Was heisst ganz neu ? Diese Restaurantkette gibt es schon seit über 30 Jahren und wir haben diese weder mal gesehen noch getestet. Die Rede ist von einem Fondue-Restaurant.

Zu aller erst muss man sagen, dass dies kein günstiges Vergnügen ist, aber schon alleine der Gedanke an die verschiedenen Fondue-Arten reizt. Wir haben zufällig auf einer der Fahrten diese Woche das Restaurant entdeckt und waren überrascht, dass dies in der USA wohl läuft. 
Die Speisekarte sieht wie folgt aus. Es gibt eine Vorspeise bestehend aus einem Käse-Fondue. Hierzu werden viele verschiedene Käse angeboten. Dazu gibt es immer etwas Gemüse, Apfel und verschiedene Brotsorten.

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Für den Hauptgang lässt sich zwischen Gemüsebrühe, Öl, Mojo-Soße und Wein-Soße wählen. Als Zutaten gibt es das etwas günstigere Fleisch, sowie auch mit Lobster.

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Dann gibt es noch einen Nachtisch sprich Schokolade-Fondue, bestehend aus verschiedenen Schokoladesorten von weiß bis schwarzer Schokolade. Dazu gibt es allerhand Zutaten wie Erdbeeren, Bananen, Butterkeks, verschiedene Marshmallow-Sorten und bitte richtige lesen, Käsekuchen.

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Es gibt weiter die Möglichkeit diese Gänge einzeln zu bestellen oder es gibt auch Angebote für Menüs, die diese drei Gänge plus einem zusätzlichen Salat nach Auswahl beinhalten. Die Preise starten bei 78 $ für das Menü für zwei Personen.

Das Fondue wird am Tisch zubereitet. Dazu befindet sich eine Ceran-Kochplatte am Tisch und der Kellner bereits das Fondue ( nur das Käse-Fondue und das Schokoladen-Fondue ) am Tisch zu.

Die Speisekarte haben wir abfotografiert und kann bei Interesse gerne per Email versendet werden. Alles in allem eine spannende Angelegenheit, die auch eindeutig mehr Zeit einfordert als die „normalen“ Restaurants. Wir sind 2,5 Stunden dort gewesen und es hat Spass gemacht. Wir haben uns auch einige Tipps für zuhause abschauen können.

Zwischendurch muss Frank leider kurz weg, denn heute Abend ist genau 24 Stunden vor Abflug und der Online Check-In ist geöffnet. Dazu fährt er kurz zum Starbucks um die Ecke und sucht sich wieder tolle Plätze in der Exit-Reihe aus. Das hat sich wieder mal gelohnt, dass wir das Notebook dabei hatten, denn ohne dieses hätten wir uns in die engen Reihen quetschen müssen.

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Danach geht es an den Hauptgang mit der tollen Mojo-Sauce und den verschiedenen Fleischsorten. Vor dem Nachtisch-Fondue sind wir eigentlich gut voll aber nachdem der Kellner das Schokoladen-Fondue am Tisch zubereitet, passt das schon noch rein. Es schmeckt alles sehr gut und wir haben keinen Cent dieser Ausgabe bereut.

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Gefahrene Strecke: 211 Meilen / 340 Kilometer

Hotel: Best Western on the Bay Inn and Marina, North Bay Village, FL -- $ 90,07 / € 62,38
Sehenswürdigkeiten: A1A, Fort Lauderdale, Palm Beach, Lake Okeechobeesee

Wetter: 17° C
Essen: The Melting Pot, North Miami Beach 105,77 $
Tanken: 1,859 $ pro Gallone / 20 $ / Regular unleaded

Links zu wichtigen Homepages:

Best Western on the Bay Inn and Marina
The Melting Pott Restaurant

 

 

Tag 11

 

Die Temperaturen werden jeden Tag einige Grad wärmer, leider zu spät für uns. Somit kommen wir in diesem Urlaub nicht mehr zum Baden, weder im Pool noch im Meer. Auch heute ist es am Frühstücks-Buffet wieder sehr voll als wir gegen 9.30 Uhr aufschlagen. Dieses Mal bekommen wir aber wenigstens einen Tisch und können fast ungestört unser Frühstück sammeln. Es gibt Waffeln, Toast Brot mit Marmelade, getoastete Bagles mit Streichkäse, Orangensaft, einen Joghurt und eine Banane. Natürlich gibt es auch einen Kaffee, der übrigens besser als die letzten Tage ist.

Wir haben gestern Abend noch unsere Koffer gepackt, besser gesagt, das hat Birgit gemacht. Sie kann das besser und nutzt jede noch so kleine Lücke im Koffer aus. Unsere beiden grossen Koffer haben ziemlich genau 23 kg nach unserer Reisewaage. Die beiden kleinen Koffer wiegen nur ca. 19 kg also noch Platz für einiges.

Nach dem Frühstück laden wir unser Gepäck ein. Der Kofferraum des gemieteten Ford Escape ist etwas zu kurz für unsere grossen Koffer, somit müssen wir die Rückbank leicht umklappen. Trotzdem ist das Auto ausreichend gross und bietet sämtlichen Luxus wie Satellitenradio, USB-Anschluß, Schiebedach, Bordcomputer, Kompass und vieles mehr.

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Wir starten heute unsere Tour Richtung Miami Downtown. Wir haben noch etwas von gestern aufzuklären. Alle die den gestrigen Tag gelesen haben, finden dort eine Frage zu einem Bild. Es gab schon Menschen, die die Lösung erraten bzw. gewusst haben. Trotzdem wollen wir das Rätsel hier jetzt lüften und fahren deshalb extra nach Downtown um das zu dokumentieren.

Zuerst aber gilt es einen Parkplatz zu finden. Direkt gegenüber der Location gibt es diesen und wir finden auch gleich eine Lücke. Nur leider ist das Minimum mit 2 Stunden und 6 Dollar ausgezeichnet. Wir überlegen etwas hin und her, als der freundliche Herr neben uns, der gerade wegfährt uns seinen Parkschein, der noch 1,5 Stunden gültig ist, gibt. Somit hat sich die Frage auch erledigt und wir danken ganz herzlich. Hier also der Videoschnitt, aus der besagten US TV-Serie gemixt mit unserer eigenen Version.

Nach dem Videodreh mit Absperren der Hauptstrasse und Einsatz eines Hebekrans fahren wir weiter nach Miami Beach. Den berühmten Ocean Drive haben wir schon mal besucht, aber auch hier tut sich ja immer wieder was neues bzw. man sieht beim ersten Mal nicht alles. Wir versuchen auch hier einen Parkplatz an der Strasse zu bekommen, was durchaus nicht einfach ist. 
Nach einer Weile werden wir auch fündig und werden unsere Dollars am Automaten los. Hier kostet die Stunde 1,25 $. Wir werfen mal für zwei Stunden ein bzw. zahlen dort mit der Kreditkarte.

Unser erster Weg führt entlang des Ocean Drive, aber auf der Seite der Häuser, also direkt durch die Strassencafes und Restaurants. Zeitweise kommt man sich vor wie in Spanien, dort wird man auch regelrecht in die Kneipen „gezogen“. Entweder hat dei Finanzkrise hier die letzte Zeit nochmals extrem zugeschlagen oder es ist immer so. Wir finden es jedenfalls teilweise sehr penetrant. Hier eine Diashow der besten Bilder dieses Urlaubs vom Ocean Drive.

Wir lassen uns aber davon nicht abbringen, unsere eigentliche Mission fortzuführen. Das Besichtigen von Art Deco Elementen an und in den Hotels. Einige Hotels sind innen sehr schick und plüschig eingerichtet, andere wiederum fehlt der eigentliche Platz um das umzusetzen. Von aussen sehen natürlich alle sehr schick und edel aus.

Einige Hotels werden auch frisch gestrichen bzw. Schäden ausgebessert. Wir wollen hier nicht berichten, wie das gemacht wird aber von langer Dauer können diese Reparaturen nicht sein. Die Cafes sind nicht wirklich voll aber trotzdem ist der Flair dieses Strasse überall zu spüren. Es macht Spass die Menschen zu beobachten, sei es in den vorbeifahrenden Autos oder eben in einen der Cafes sitzend. Geld ist hier das Hauptargument. Laufe mit uns nochmal entlang des Ocean Drive in diesem kurzen Video:

Nachdem die zwei Stunden fast wie im Flug vergangen sind, müssen wir ein neues Parkticket lösen. Einen Strafzettel wollen wir nicht kassieren. Wir lösen für eine weitere Stunde und wollen noch etwas an den Strand. South Beach ist ja bekannt für einen tollen Strand, wobei uns North Beach oder auch Fort Lauderdale besser gefällt.

Hier ist auch bei kälteren Temperaturen immer was los und die Menschen baden oder liegen in der Sonne. Es ist nicht vorstellbar, wie voll es hier in der Hauptsaison ist. Der Strand ist sehr breit, äußerst sauber und wir jeden Tag mit einer Planierraupe glatt gemacht. Viele Strassen in Miami sind unebener als dieser Strand.

Wir setzen uns eine Weile hin und beobachten die Menschen beim Baden. Für uns ist es immer noch unvorstellbar, hier im Badeanzug zu liegen bzw. in`s Wasser zu gehen. Wir wissen nicht, was diese Menschen treibt. Ist es das Ziel unbedingt im Wasser gewesen zu sein oder ist es ein Muss bei jedem Wetter an den Strand zu liegen ? Wir wissen es nicht. Die Lifeguards haben jetzt sogar ihre Daseinsberechtigung.

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Sehr interessant sind auch die Lifeguard-Häuschen der Rettungsschwimmer, die schon aus Entfernung aufgrund Ihrer auffälligen Farbe und Motive zu erkennen sind. Jedes Häuschen ist im Art Deco Stil bemalt und passt sich somit wunderbar dem Ocean Drive an. Allein diese Farbpracht macht ein Schlendern entlang des Strandes zusätzlich wertvoll. Hier ein kleines Video mit einem der Häuschen und natürlich auch dem tollen Strand von South Beach.

Leider ist die Zeit auch schon wieder um und wir müssen zurück zu unserem Auto. Auf dem Rückweg spricht uns ein Israeli an, der scheinbar für einige Zeit in Miami lebt, welche Kameras wir haben und was wir besser finden, Nikon oder Canon. Zuerst kommt uns dieser Mann etwas merkwürdig vor, aber nach einem längeren Gespräch und Fachgesimpel legen wir die Vorurteile ab. Er gibt uns einen Tip für eine Galerie von Peter Lik, einem australischen Fotografen, der in der Lincoln Road seine Bilder ausstellt und für seinen Geschmack die besten Landschaftsaufnahmen macht. Da wir dort eh hinwollen, schauen wir mal ob wir das finden.

Leider führt uns unser Reiseführer bei der Strassenangaben zur Lincoln Road etwas in die Irre und wir nehmen das TomTom. Die dort gespeicherten Points of Interest sind so umfangreich das auch die Lincoln Road Mall dort aufzufinden ist und wir nach einigen Fahrminuten dort eintreffen. Die Lincoln Road ist eine Fußgängerzone mit vielen bekannten Geschäften und Restaurants und Cafe, schön in mediteranem Stil angelegt. Bietet sich toll zum Schlendern an oder etwas zu Essen.

Einen Parkplatz finden wir recht schnellt und bezahlen mal für eine Stunde. Wir schlendern die Strasse auf und ab, schauen kurz im Apple Store vorbei, gehen in verschiedene Geschäfte und finden auch durch Zufall die Galerie des o.g. Peter Lik. Die Bilder kommen uns alle sehr bekannt vor. Die Motive sind fast immer die gleichen und mittlerweile nicht mehr neu für uns. Angefangen von Antelope Canyon, über Toreweap Point, Yellowstone, Canyonlands NP und viele weitere. Die Bilder sind zwar schön, aber die Farben sind uns doch etwas zu viel an der Schraube gedreht. Ist eben immer Geschmackssache.

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Auch diese Stunde ist schnell zu Ende und nach einem guten Kaffee fahren wir an unsere letzte Station bevor wir am Flughafen sein müssen. Die Dolphin Mall in der Nähe des Flughafens hatten wir noch nie besucht. Dort gibt es eine Mischung zwischen Outlets und normalen Geschäften. 
Dort angekommen sind wir über die Grösse überrascht. Es ist unwahrscheinlich, wie gross diese Malls alle sind und alle sind voll mit Besuchern. Auch diese bietet fast alle Marken und Namen und wir verschaffen uns einen groben Überblick, zu mehr reicht es leider nicht. Wir sind etwas spät dran und machen deshalb nur eine kleine Runde. Die Rückfahrt zum Flughafen bzw. zur Autovermietung dauert gerade mal 15 Minuten. Wir geben das Fahrzeug ab, nichts gibt es zu beanstanden und fahren mit dem Shuttle Bus an den Flughafen.

Wir kommen rechtzeitig am Terminal F an. Der Andrang am British Airways Schalter hält sich in Grenzen und wir kommen sofort dran. Auf der Informationstafel kommt die Nachricht das Flug BA 206 nach London aufgrund schlechter Wetterverhältnisse gestrichen wurde. Wir ahnen schon schlimmes oder vielleicht auch gutes, dass wir noch eine Nacht in Miami bleiben müssen. Nachdem Frank das Ticket checkt und feststellt, dass wir Flug BA 208 haben, sind wir dennoch beruhigt, dass wir fliegen können.

Der Flug BA 206 sollte ursprünglich um 17.10 Uhr in Miami abfliegen, startete aber erst gar nicht in London-Heathrow. War das Wetter heute morgen so schlecht ? Natürlich werden diese Passagiere jetzt unter anderem auf unseren Flug und auch auf Flüge von American Airlines umgebucht.

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Auch unser Flug hatte in London Heathrow Verspätung so dass wir erst eine Stunde später gegen 21.50 Uhr abheben werden. Da wir jedoch erst gegen 20 Uhr am Gate sind, ist die Zeit doch nicht zu lange und wir können uns mit Bilder sortieren und Buch lesen beschäftigen.

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Das Boarding startet rechtzeitig, nur leider begreifen die meisten Passagiere nicht, dass nur gewisse Reihen und zwar von hinten nach vorne geboardet werden. So muss der Airline Mitarbeiter immer wieder dies per Durchsage erklären. Wir sind als die letzten dran, da wir in der ersten Reihe nach der First Class sitzen. Ist uns ja egal, Hauptsache wir kommen mit. Als wir dort ankommen fragt uns eine Frau ob wir nicht die Plätze tauschen. Sie hätte gerne unsere und wir würden die Plätze A + B direkt am Notausgang bekommen. Wir hatten ja schon genug Beinfreiheit aber diese bieten noch etwas mehr und wir nehmen gerne an.

Der Flug verläuft unspannend. Das Essen ist bei British Airways wie immer etwas besser als bei anderen Airlines, das ist jedenfalls unser Geschmack und danach schauen wir nicht einmal das Inseat Entertainment an. Sondern Birgit liest ihr Buch und fragt bearbeitet wieder mal Videos. Danach können wir tatsächlich sogar etwas schlafen. Danke an den Nachtflug. Die Flugdauer wird nur 7:10 Stunden sein, das vergeht wie im Flug.
In London-Heathrow angekommen, müssen wir wieder das komplette Terminal 5 durchqueren, mit Zugfahrt, voller Sicherheitskontrolle und allem. Frank hat sich in Miami eine Handcreme mit 150 ml gekauft und nicht daran gedacht, dass es in London ja nochmals eine Kontrolle gibt und dann nur 100 ml erlaubt sind. Er fragt also die erstbeste Sicherheitsdame und diese verweist uns dies direkt bei der Kontrolle zu sagen. Das macht Frank dann auch und die Tube wird separat behandelt. Normalerweise muss diese Tube als Gepäck eingecheckt werden aber der Sicherheitsoffficer macht eine Ausnahme, weil wir ja so glaubwürdig aussehen, und wir können es in`s Handgepäck nehmen. So etwas soll es in London auch geben.

Der Weiterflug geht erst in zwei Stunden so haben wir etwas zeit für einen Kaffee und etwas Bummeln. Gesessen sind wir jetzt lang genug. Die Zeit vergeht aber trotzdem recht schnell und wir kommen gerade rechtzeitig zum Boarden. Wir haben auch hier Plätze am Exit vorgebucht die auch in der kleinen A319 gute Beinfreiheit bieten. Wir werden nochmals explizit mit der Öffnung der Sicherheitstüre vertraut und es kann losgehen. Alles weitere ist schnell erzählt. Wir kommen nach einer Flugzeit von 1:25 Stunden in Stuttgart an. Alle Gepäckstücke kommen recht schnell vom Laufband, die Zöllner wollen auch nichts von uns wissen und zuhause sind wir ohne Stau. Rest der Geschichten und andere Dingen folgen wie immer im Fazit.

Gefahrene Strecke: 48 Meilen / 77 Kilometer

Hotel: Best Western on the Bay Inn and Marina, North Bay Village, FL -- $ 90,07 / € 62,38 ( Hotelbewertung )
Sehenswürdigkeiten: Ocean Drive, Miami South Beach
Wetter: 19° C
Essen: Starbucks, Miami Beach 6,32 $, Sbarro Miami 11,20 $

Links zu wichtigen Homepages:

Best Western on the Bay Inn and Marina

 

 

Fazit

 

Warum ein Fazit ? Weil es genug positives zu berichten und erzählen gibt, was in den Tagesberichten untergehen würde.Natürlich gibt es auch hin und wieder etwas Negatives. Hier finden Kuriositäten, Tipps, Highlights und weitere Kleinigkeiten ihren Platz

Positives zu New York:

1) Wir waren jetzt schon fünfmal, insgesamt 15 Tage in New York und es war uns nie langweilig. Bei den ersten beiden Besuchen haben wir die Must-Sees wie Empire State Building, World Trade Center, Wall Street, Freiheitsstatue, Times Square, Central Park, 5th Avenue angeschaut. Für diese Highlights sind schon 5-6 volle Tage notwendig.
2) Die Stadt kann prima per pedes erkundet werden. Alle Highlights sind mit geringem Laufaufwand mit der Subway erreichbar und diese fährt bekanntlich fast rund um die Uhr. Ein Auto macht in New York gar keinen Sinn, da die Parkgebühren fast so viel kosten wie der Mietwagen pro Tag. Parkplätze findet man sehr schwer, Auto fahren macht in diesem Verkehrschaos keinen Spass und anhalten um etwas anzuschauen kann man auch nirgendwo.
3) Bei weiteren Besuchen bleibt Zeit für die Stadtteile Chelsea, Greenwich Village, Queens, Long Island und weiteres. Museen schafft man bei den ersten Besuchen auch nicht unbedingt und somit hat man bei weiteren Besuchen Zeit für Guggenheim Museum, Museum of Modern Art oder American Museum of National History.
Fazit zu New York:
Es ist immer wieder faszinierend in diese Stadt zu kommen. Sie lebt und pulsiert. Bei unserem ersten Besuch wollten wir nach vier vollen Tagen einfach nur raus aus diesem Menschen- und Autogewirr. Mittlerweile könnten wir es uns vorstellen, dort noch weitere Wochen zu verbringen. New York ist mit all seinen Facetten für uns immer wieder eine Reise wert und trotz den etwas höheren Hotelpreisen wird es uns immer wieder hierher verschlagen.

Positives zu Miami:

1) Der Mix aus Sightseeing und Strand ist nirgendwo besser als in Miami zu finden. Es lassen sich prima Tage mit Kultur, Shopping und Strandurlaub mixen. Nachdem man beim ersten Urlaub sich auf`s wesentliche wie South Beach, Ocean Drive, Bayside Marketplace, Key Biscayne oder auch die State Road A1A nach Norden konzentrieren sollte. Kann bei weiteren Besuchen z.B. Coconut Grove, Coral Gables, Biscayne National Park oder sogar die Everglades besucht werden.
2) Leider ist man in Miami ohne Auto aufgeschmissen, aber die Parkgebühren z.B. auch in South Beach sind mit 1,25 $ pro Stunde mehr als OK. An anderen Plätzen ist das Parken oft umsonst. Ohne Auto geht es aber gar nicht, da die Strecken zwischen den einzelnen Highlights zu gross sind.
3) Wer spanisch kann, kommt in Miami sehr weit, denn es ist augenscheinlich, dass mindestens die Hälfte der Bevölkerung Miamis nicht english sprechen kann. Ob das ein Vorteil ist, mögen wir mal so stehen lassen.
4) Miami ist als Startpunkt einer Reise optimal. Die Strecke nach Süden, also Key West oder Everglades ist in Tagestouren erreichbar aber nicht empfehlenswert. Auch nach Orlando oder an die Westlküste benötigt man nicht mal einen Tag reine Fahrzeit.

Fazit zu Miami:
Weniger umfangreich als New York aber durch den Kontrast von Strand- und Sightseeing-Urlaub sehr interessant. Vor einigen Jahren hätten wir uns nicht vorstellen können, dass wir jemals nach Florida reisen werden. Mittlerweile ist Florida bzw. Miami für uns ein gern besuchtes Urlaubsziel, eben genau wegen dieser Kontraste. Das nächste Mal werden wir sicher eine Kreuzfahrt machen, denn die Luxusdampfer haben wir jetzt bereits zweimal bewundernd angeschaut.

Einige Bilder die nicht veröffentlich werden sollten, wir aber trotzdem tun

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Wie immer gibt es keinen Internetempfang am Flughafen London-Heathrow

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Unser treuer Begleiter hat Premiere -- Lisa sagt uns ab sofort den Weg an

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Auch auf diese Art kann man „frohe Weihnachten“ wünschen

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Die typischen fahrbaren Imbissbuden in den Strassenschluchten New Yorks

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Auch die Nobelboutiquen schmücken sich an Weihnachten festlich, wir wollen nicht sagen modern

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Birgit in „The View Lounge“ im Marriott, im Hintergrund die Skyline von der Upper West Side New Yorks

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Treets in so vielen Farben gibt es nur in einem Super-Shop. Lasse es Dir schmecken

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Achtung Gegenverkehr ! Die Verkehrsregeln scheinen für die Kutschenfahrer aufgehoben zu sein

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Was man / frau bei 70 % sparen kann. Na 70 % eben !

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Wir wissen nicht ob der Aston Martin Fahrer bei dieser Aktion mehr geschwitzt hat als der Fotograf

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Was es in den USA alles gibt. Medikamente aus dem Kaugummiautomaten

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Einkaufen macht Spass, wenn da nicht immer das Schuh ausziehen wäre

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Verkauf an der Strasse -- Ob das immer so gut ist

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Hund, Katze oder Maus ? Am besten nicht fragen. Wir haben es probiert

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Immer auf der Suche nach einem Motiv

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Für was ein Kaffee alles gut ist -- Vor allem für Kaffee trinken

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Digitale Warteliste im Hard Rock Cafe New York

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Parkgebühren in New York -- Das kostet der Mietwagen weniger pro Tag

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Nein, das ist keine Karte einer Stadt sondern eines Einkaufszentrums. Der Sawgrass Mills Mall bei Miami

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Moderner geht es nicht -- Bezahlen mit Kreditkarte direkt am Tisch

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Ohne diese Anleitung würden wir nicht über die Strasse kommen

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Der Anschein trügt -- Sonnenbaden war dieses Mal nicht drin

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Was haben Miami + Kuba gemeinsam ? Die Zigarren

Gesamtkosten Urlaub

Durch anklicken vergrösserbar

 

 

 

Hotelbewertungen

 

Hotel Marriott, Newark International Airport

Das Hotel befindet sich auf dem Flughafengelände des Newark International Airport. Direkt an der Ankunftshalle im unteren Bereich des Flughafens befindet sich die Haltestelle #5 für den Hotelshuttle. Dieser ist kostenlos und fährt alle ca. 15 Minuten rund um die Uhr. 
Das Hotel ist ein typisches Marriott mit angeschlossenem Restaurant und Bar. Die Zimmer sind ordentlich eingerichtet und großzügig ausgestattet.

Das Bad ist etwas klein geraten aber sauber und übersichtlich. Alles in allem ein optimales Hotel für die erste Nacht und über Priceline sehr günstig zu buchen. Frühstück ist aber im Preis nicht inkludiert, wird aber im Restaurant angeboten.

Besonderheiten: kostenloser Flughafen-Shuttle
Internet: im Lobby-Bereich gibt es kostenloses WLAN, auf den Zimmern nur LAN gegen Gebühr ( 12,95 $ pro 24 Stunden )
Bewertung: 
Gebucht über: Priceline.com
Preis: 65 $ / 48,36

 

Hotel Super 8, Newburgh, NY

Standard Super 8 Zimmer in optimaler Verkehrslage an der Interstate. Alles sauber und ordentlich. Kostenloses WLAN im Zimmer mit orderntlicher Geschwindigkeit verfügbar. Standard Frühstück mit Toast, Bagels, Müsli sowie Säfte und Tee und Kaffee.

Das Bad war ordentlich und sauber. Alle Zimmer im Erdgeschoss also optimal erreichbar, wobei de Motelkomplex etwas verschachtelt ist. Genügend Parkplätze vor dem Haus und einige gute Restaurants in Laufnähe.

Besonderheiten: kostenloses WLAN, Frühstück inklusive, optimal gelegen
Bewertung: 
Gebucht über: Super8.com
Preis: 46,82 $

 

Hotel Best Western President, New York City

Sehr stylisches Best Western Hotel mit tollem Loungebereich und Bar im Eingang. Zwei eigene Restaurants die wir aber nicht selbst getestet haben. Optimale Lage für „Fußgänger“ zwischen 7th und 8th Avenue und 48th, also auf Höhe Times Square Hauptbereich. Die Standardzimmer sind leider sehr klein. Mit vier Koffern und 2 Rucksäcken ist leider kaum mehr Platz zum Laufen.

Sehr schön eingerichtet, muss neu renobiert sein. Mit iPod Dockingstation. WLAN funktionierte tadellos war nur etwas langsam im siebten Stock. Bad war sauber und OK.

Für New Yorker Verhältnisse ein sehr günstiges Zimmer für diese optimale Lage. Zimmerservice arbeitet auch gut, wobei man hier sieht dass es kein Superhotel ist. Die Flure sind sehr dunkel und etwas unaufgeräumt. Kein Frühstück im Übernachtungspreis inkludiert wird aber im Hotel für 14,95 $ angeboten.

Hier noch ein Bild der stylischen Lounge bzw. die Rezeption mit anschließender Bar und Lounge-Bereich. Dieses Bild wollten wir Dir nicht vorenthalten, da es einen Eindruck über das Hotel gibt. Wir finden das ist sehr sehenswert.

Besonderheiten: optimale Lage, kostenloses WLAN im Zimmer, kein Frühstück inklusive, Flughafen-Shuttle
Bewertung: 
Gebucht über: BestWestern.com
Preis: 126,85 $

 

Hotel Best Western on the Bay Inn and Marina, North Bay Village, FL

Das Hotel liegt sehr schön an der Bay zwischen Miami und Miami Beach. Die Zimmer sind großzügig geschnitten und sauber. Einzig die Klimaanlage nervt ein wenig, da diese scheinbar nicht automatisch regelt.

Sehr gutes Frühstück mit Waffeln, Bagles, Säften, Joghurt und Obst. Leider scheint es doch sehr beliebt zu sein, da an alle vier Tagen der Frühstücksraum völlig überfüllt war. Das Bad ist auch sehr ordentlich. Waschbecken getrennt im Wohnbereich angebracht.

Beheizter Pool mit tollem Blick direkt auf die Bay. Anlegestelle für Boote ebenfalls vorhanden.

Das hauseigene Restaurant bietet einen tolle Terasse mit Blick auf die Bay. Die Bewertungen für das Restaurant sind ebenfalls sehr gut, wir haben es aber nicht getestet. 
Lage für unseren Geschmack optimal, da nur ca. 5 Fahrminuten von Miami South Beach und ca. 10 Minuten von Miami Downtown entfernt.

Besonderheiten: sehr gutes Wlan, beheizter Pool, Frühstück inklusive
Bewertung: 
Gebucht über: Hotwire.com
Preis: 90,07 $ / 62,38 €