Heute Nacht hatte es wie in den Wettervorhersagen angekündigt, etwas geschneit. Als wir das Hotel verlassen kamen noch vereinzelt Schneeflocken herunter, nicht genug um liegen zu bleiben. Die New Yorker Verkehrsbetriebe haben mit viel Salz dafür gesorgt, dass der Schnee keine Chance hat. 
Wir wollen heute auf dem Weg zur 5th Avenue einen Kaffee trinken, haben uns noch nicht entschieden wo wir das machen. Es gibt unzählige Cafes die allerlei zum Frühstück anbieten, also lange suchen muß man nicht. Das heutige Tagesprogramm ist nicht so laufintensiv wie die Tage zuvor, denn das Hauptgebiet ist die 5th Avenue. Diese Strasse ist bekannt für seine Einkaufsläden vor allem beginnend am Central Park bis zum Empire State Building.

Immer wieder fällt uns an den Häusern die gebaut bzw. restauriert werden auf, dass die alte Fassade erhalten bleibt und nur eine neue Schicht, meist aus Glas darüber montiert wird. Die Häuser werden also nicht abgerissen und neu aufgebaut sondern einfach nur eine neue Aussenfassade angebracht. Wir finden, dass dies eine sehr interessante Technik ist. Hier ein Beispiel:

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Wir gehen zuerst nochmals über den Central Park in den Apple Store um einen iPod für unsere Sammlung zu erwerben. Im Central Park liegt eine feine Schneedecke. Das schaut richtig schön aus.

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Einige Häuser weiter findet man auch Tiffany & Co. Dort werden Schmuck und Utensilien über vier Stockwerke angeboten. Im Erdgeschoss hat es zwar auch sehr schöne Sachen aber das ist alles nicht unsere Preisklasse. Je höher man kommt, desto günstiger wird es. Birgit wird fündig und sichert sich zwei Schlüsselchen für eine Kette. Hier ein Blick auf die 5th Avenue

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Direkt gegenüber ist der nächste Flagshipstore. Die Marke Abercrombie & Fitch gönnt sich in der 5th Avenue ein Geschäft über vier Etagen. Bereits am Eingang erwartet die Kunden Männer mit bloßem Oberkörper und Sixpack. Warum gibt es keine Frauen im Bikini ? Die Personalauswahl findet in einem Castingverfahren a la Deutschland sucht den Superstart statt. Alle hier angestellten Mitarbeiter sind äußerst gut gebaut und attraktiv. Wir wissen leider nicht ob es weitere Einstellkriterien für solche einen Job gibt.

Im Inneren des Geschäfts ist es sehr dunkel, man kann teilweise die Farbunterschiede nicht erkennen und die Musik ist so laut, dass eine Unterhaltung eigentlich nicht möglich ist. Einigen gelingt es aber sogar mit dem Handy zu telefonieren.

Des weiteren wird regelmäßig alle Kleidung und das Personal des Hauses mit Parfüm eingenebelt, so dass man schon von weitem nach dem Duft einen Laden dieser Marke erkennt. Uns gefällt der Stil der Marke obwohl dies für die junge Generation Anfang 20 gedacht ist. Da sieht man halt wie jung wie uns noch fühlen.

Nachdem wir zwei Tüten gefüllt haben, gehen wir weiter nach Süden und suchen die nächste Subway Station. Wir wollen auch noch den Hollister Flagshipstore aufsuchen, wo wir gestern kurz drin gewesen sind. Frank hatte sich am Montag ein Langarmshirt gekauft, wo sich die Naht auflöst. Diesen Tausch wollen wir mit einem Einkauf verbinden.

Das Subway fahren macht mittlerweile rießen Spaß, denn man hat es inzwischen raus, wie die Linien fahren und wie man sich im “Untergrund” verhalten muss. Sicherlich wäre es besser, hier und da etwas mehr zu laufen, da man ja auch etwas mehr sieht, aber wie sind nicht mehr 20 und laufen deshalb nicht alle 58 Blocks vom Central Park bis zum Battery Park.

Das Tauschen läuft problemlos ab obwohl das T-Shirt woanders gekauft wurde. Das ist auch der Servicegedanke denn wir an den USA so schätzen. Natürlich bleibt es nicht bei diesem Umtausch und wir erstehen noch weitere Teile. Wir entscheiden beim Hinausgehen, dass wir heute doch noch das MomA besuchen. Das Museum of Modern Art, was Freitagb ab 16 Uhr mit kostenlosem Eintritt alle Kunstirritieretn aus New York anlockt. 
Dazu müssen wir aber wieder nach Norden und nehme die nächste Subway. Unterwegs fällt Birgit ein, dass es noch diesen B+H Fotoshop in der 34. Strasse gibt. Nach der Mundpropaganda zu urteilen, der größte Fotoladen New Yorks. Wir laufen die zwei Blocks und stehen vor verschlossener Türe. Freitag um 15 Uhr ? Ja, in der Tat. Diese Firma erlaubt sich am Freitag nur bis 13 Uhr zu arbeiten und Samstags erst gar nicht zu öffnen. Die Eigentümer dieses Ladens sind Juden und somit ist der Shop an Sabbath geschlossen, dafür ist aber Sonntags geöffnet. danke an Gerd für die Information. Leider hatten wir die Öffnungszeiten vorher nicht überprüft, da wir davon ausgingen, dass um diese Uhrzeit immer geöffnet ist. Wenn sich dieser Laden das leisten kann ? Also aufpassen beim Planen !

Wir steigen also wieder in die Subway bis zur 50. Strasse, das sind zwei Blocks nördlich unseres Hotels. Werfen dort kurz die Einkäufe ab und checken unseren Flug für morgen online ein. Das ganze dauert keine 10 Minuten und wir sind schon wieder weg. Das Museum of Modern Art kurz MoMa genannt, befindet sich in der 53. Strasse zwischen 5th und 6th Avenue. Das sind gerade mal vier Blocks von unserem Hotel entfernt. Auf dem Weg dorthin kehren wir noch auf einen Kaffee ein. Die Kälte fordert ihren Tribut und was warmes hat noch keinem geschadet.

Wir erreichen nach wenigen Metern das MoMA und kommen uns vor als wären wir an der Grand Central Station. Menschenmassen strömen in und aus dem Gebäude. Für all diejenigen die freien Eintritt haben wollen, gibt es ausserhalb des Gebäudes eine Schlang bis zur 6th Avenue mit der Ausgabe der Tickets. Es dauert erstaunlich kurz bis wir die begehrten Tickets in der Hand halten und gehen nach innen.

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Auf sechs Stockwerken wird uns hier jetzt Kunst geboten. Angefangen von Expressionisten, über Impressionisten, Pop Art, Gegenwartskunst, Fotografie, Skulpturen und Sonderausstellungen. Folgende Maler findet man aktuell im Museum of Modern Art. 
Pablo Picasso, Miro, Paul Gaugin, Andy Warhol, Salvatore Dali, Piet Mondrian, Max Beckmann, Otto Dix, Henri Matisse, Ernst Ludwig Kirchner, Marc Chagall, Gustav Klimt, Paul Cezanne, Vincent Van Gogh, Jean Arp, Roy Lichtenstein, Frantisek Kupka und viele weitere.

Zusätzlich fand noch eine Sonderausstellung von Tim Burton statt, für die wir aber leider nur für den öffentlichen Teil Zutritt hatten. Das sah auch sehr interessant aus. Ebenfalls eine Sonderausstellung gab es zum Thema Bauhaus, was ja ursprünglich aus Weimar stammt. Sehr interessante Objekte und Dokumente wurden gezeigt. Alleine die Entwicklung aus den 20er Jahren bis heute ist sehr gut dargestellt gewesen.

Wir haben etwas mehr als 2,5 Stunden Zeit, das reicht für einen groben Überblick in allen Etagen. Wir haben hier mal einige Bilder der Ausstellung in einer Diashow zusammengestellt, denn fotografieren ist dort erlaubt.

 

Wir verlassen das Museum of Modern Art quasi mit der Schließung. Es war sehr interessant und für jeden der gerne Kunst anschaut, zu empfehlen. Natürlich am besten Freitags ab 16 Uhr mit dem kostenlosen Eintritt auch wenn es dann sehr voll werden kann.

Für heute Abend haben wir uns das Hard Rock Cafe am Times Square ausgesucht. Die kurze Strecke ist gleich überwunden, der Wind pfeift aber empfindlich kalt in`s Gesicht. Die Schlange im Warteraum ist lang, wir werden gebeten 45 Minuten zu warten. Das Hard Rock Cafe hat sogar extra eine Art digitale Warteliste auf Bildschirmen zur Ansicht, damit die Organisation der Gäste besser läuft. Es gibt immer wieder etwas Neues was sich die Restaurants einfallen lassen. Hier noch ein Bild der Gitarrenwand im m Warteraum des Hard Rock Cafe.

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Am Abend machen wir nichts mehr, denn wir müssen noch unsere Koffer packen. Morgen um 14 Uhr fliegen wir nach Miami und dort erwarten uns angenehme 20° C. Viele Grüsse in`s kalte Deutschland.

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Die Karte gibt es hier auch als pdf. Und für die Kartensoftware Street Atlas von Delorme als dmt-File

Gefahrene Strecke: 0 Kilometer / 0 Meilen

Hotel: Best Western President, New York City -- $ 126,85 / € 88,01 ( Hotelbewertung )
Sehenswürdigkeiten: Central Park, 5th Avenue, Museum of Modern Art
Wetter: -1° C
Essen: Starbucks 5,70 $, Hard Rock Cafe 72 $

Links zu wichtigen Homepages:


Best Western President
Hard Rock Cafe New York
Museum of Modern Art



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