Heute kommen schon um 7.45 Uhr die ersten Handwerker also quält sich Frank gegen 7.30 Uhr aus dem Bett. Die Handwerker sind sogar fünf Minuten früher da und sind startklar unsere Bewegungssensoren rund um das Haus zu installieren. Zusätzlich haben wir noch einen zweiten Mann bestellt, der unsere Telefondosen sowie die restlichen Stromanschlüsse installiert.
Da die Elektrik in diesem Haus mehr als ungewöhnlich ist, hat Frank für die schwierigen Fälle extra etwas Geld in die Hand genommen und einen Profi an die Sache rangelassen. Auch für die ist es in einigen Fällen mehr als schwierig die verzwickte Verlegung der Kabel herauszufinden. Bis zu vier Schalter sind an einem Licht angekoppelt und erst nach drei Stunden sind alle Klarheiten beseitigt und alles funktioniert.
Zwischenzeitlich taucht auch die bestellte Klimaanlagenfirma auf. Nach der gestrigen Odysee mit dem sehr hohen Angebot macht es diese Firma besser und tauscht nur einen Teil der Zuleitungen aus bzw. isoliert die anderen neu. Diese Klimaanlage ist bereits zwölf Jahre alt und nach Auskunft der Handwerker ist meist mit 15 Jahren Schluss und dann wollen wir nicht das grosse Geld in die Hand nehmen.
Fast zeitgleich kommt auch Tony mit seinem Bagger der unsere riesen Eiche aus dem Vorgarten entfernen will, genauer gesagt, was von dieser noch übrig ist. Der Stumpf mit den Wurzeln muss leider raus, da wir an der gleichen Stelle neu bepflanzen wollen und das würde ohne Entfernen nicht funktionieren. Der Bagger hat zu Beginn etwas Mühe, da die Wurzeln über mehrere Meter unter dem kompletten Rasen laufen aber nach zwei Stunden ist der Spuk vorbei und der Baumrest entfernt.
Der Pflanzentrupp hat in dieser Zeit bereits angefangen die bestellten Pflanzen zu verarbeiten. Rings um das Haus werden bis morgen 97 Pflanzen ein neues zuhause finden. Nachdem Tony mit dem Baum entfernen fertig ist, kann morgen auch Kevin mit der Palme anrücken und diese dort einsetzen.
Schon zu Beginn unserer Ankunft hatten wir das Problem dass das Öffnen des Garagentors nicht möglich war. Immer wieder haben wir die Reparatur verschoben, da wir das selbst machen wollten aber nicht dazu gekommen sind. Jetzt hat unser Hausverwalter eine Firma angeschrieben, die heute kommen soll.
Eigentlich wollte unser Hausverwalter auch die etwas höheren Stellen des Hauses streichen aber ohne die geeignete Leiter ist das nicht möglich. Da aber der Elektriker die richtige Leiter dabei hat fragen wir ungeniert ob wir diese haben können und Birgit macht sich auf den Weg in schwindelnde Höhen.
Schnell wird klar, dass wir das nie hätten selbst machen können. Die kompletten Federn, die Aufhängung und Führung ist im Eimer und muss ausgetauscht werden. Die beiden Jungs machen einen sehr guten Eindruck und nach einer Stunde ist das Tor zum ersten Mal offen und läuft.
Direkt danach geht der bestellte Maler an das Werk und streicht die Wände und entfernt von der Decke den aufgetragenen Sprühputz. Für das Streichen der Decke reicht es aber heute nicht mehr.
Auch wir waren nicht untätig. Frank ist dauernd im Einsatz, die Handwerker in Schach zu halten. Birgit prüft zwischenzeitlich die Jalousien um zu schauen welche ausgetauscht werden müssen. Einige sind leider nicht mehr so schön bzw. funktioniere nicht richtig und wir gehen los um diese zu neu zu kaufen. Das witzige an der Sache ist, dass es zwar Standardbreiten und -längen gibt aber die Jalousien auch vor Ort auf Maß geschnitten werden können. Natürlich nur in der Breite. So bekommen wir exakt die Breite die wir für die einzelnen Fenster haben müssen.
Kurz noch einen Kaffee eingeworfen und schon geht es dran die Jalousien anzubringen. Es ist wirklich ein Kindespiel und wir schaffen die sechs Jalousien in weniger als einer Stunde. Es bleibt also noch Zeit hier und da etwas Feintuning zu machen, es ist immer wieder erstaunlich wieviel Zeit für Dinge drauf geht die man nicht sieht.











