Petrified Forest NP

Allgemeines

Der Petrified Forest ist bekannt für die Vielzahl von versteinertem Holz. Dies gibt es auch noch an weiteren Plätzen in Amerika, wie zum Beispiel in der Bisti Wilderness Area, aber nirgendwo in einer solchen Schönheit wie im Petrified Forest. Das Alter wird auf über 200 Millionen Jahre geschätzt.

In den verschiedenen Trails sind von kleinen Klötzen bis zu riesigen Baumstämmen alles zu finden. Am Nordeingang des Parks wird man ausdrücklich darauf hingewiesen, nichts aus dem Park zu entwenden. Vom Nordeingang kommend findet man zuerst die Painted Desert. Eine wüstenähnliche Gegend mit einer wunderbaren Sandfärbung in allen Rot- und Orangetönungen. Erst nach der Überquerung des Highways beginnt der eigentliche Petrified Forest.

Weitere Infos findet Ihr auch auf den Seiten des NPS ( National Park Service )

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Im weiteren Verlauf der Parkstrasse finden sich immer wieder schöne Trails und Möglichkeiten das versteinerte Holz aus der Nähe zu betrachten. Die Ansammlung hier ist riesengroß und es ist für jeden etwas dabei.

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Besonders beeindruckend sind die noch sehr gut erhaltenen Kivas, die es an verschiedenen Punkten im Park gibt. Einige sind überdacht und geschützt, andere, wie diese sind komplett im Freien und noch sehr gut erhalten. Hier noch eine kurze Erklärung, was Kivas überhaupt sind:

Eine Kiva ist ein Zeremonien- und Versammlungsraum der Pueblo-Kulturen. Das Wort selbst stammt aus der Sprache der Hopi. Zu einem Pueblo gehören meist mehrere Kivas, eine große für alle Bewohner sowie mehrere kleinere für die einzelnen Clans. Die kreisrunden Kivas sind halb oder ganz unterirdisch angelegt. Baumstämme bildeten das Dach. Diese wurden dann mit Lehm verputzt, so dass bei den unterirdischen Anlagen wieder eine ebene begehbare Fläche entstand. Als Zugang nutzte man eine Leiter, die durch ein Loch im Dach gelegt wurde. Bei halbunterirdischen Kivas führte eine Leiter von einem kleinen Vorraum aus hinunter.

Jede Kiva ist mit einer Feuerstelle sowie einem Luftschacht ausgestattet. An der Innenwand befinden sich rundum steinerne Sitzbänke. Diese in der Regel aus sechs Einheiten bestehende Gruppierung repräsentiert die möglichen Bewegungsrichtungen (neben den Himmelsrichtungen oben und unten). Ein kleines Loch im Boden, der Sipapu, symbolisiert den Eingang zur Unterwelt bzw. auch den Weg, durch den die Menschen in diese Welt kamen. Einige Kivas sind durch unterirdische Tunnel mit in der Nähe befindlichen mehrstöckigen Türmen verbunden. Die Funktion der Türme sowie ihrer Verbindung zu den Kivas ist unklar.

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Trails

Gleich vorne weg. Lange Wanderungen sind hier nicht möglich. Dafür findet man viele kleinere Rundwege. Besonders schöne und farbige Fossilien gibt es im Crystal Forest. Hier sind die Exemplare für meinen Geschmack besonders schön. Des weiteren kann ich den Trail Long Logs bzw. Giant Logs am Südausgang des Parks empfehlen.  Die wenigen offiziellen Trails sind alle samt sehr kurz und meist auch noch asphaltiert (leider). Eine Ausnahme bilden hier nur die Wege innerhalb der Blue Mesa, etwa in der Mitte des Parks. So sind für deren Bewältigung keine besonderen physischen Voraussetzungen nötig. Auch der manchmal etwas übergewichtige Amerikaner sollte dies problemlos schaffen. Vom Wege abzuweichen ist meist auch gar nicht nötig, da das versteinerte Holz zum Greifen nahe links und rechts liegt. Es wartet nur darauf abgelichtet zu werden. Es ist aber strikt verboten etwaigen Gegenstände mitzunehmen. Die Ranger im Park sind sehr oft unterwegs und überwachen diese Regel.

 

Lage

Der Nationalpark liegt nach der Stadt Holbrook in Arizona, direkt an der I40. Es besteht die Möglichkeit von Süden und Norden in den Park zu fahren. Für alle die aus Süden kommen geht es dann über die US180A. Von Norden kommend beginnt der Park nicht mit versteinertem Holz, sondern mit dem „Painted Desert“, wie der Name schon sagt, handelt es sich hier um „farbige Sanddünen“. Dazu haben wir unten auch noch ein Bild. In der zweiten Hälfte des Parks kommen dann die Hölzer in Sicht.

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Übernachtung

Hier ist Holbrook,direkt an der I40 gelegen, der optimale Ausgangspunkt. Es gibt dort einige Motelketten und Restaurants. Ist aber nicht sehr viel geboten. Es besteht aber die Möglichkeit ein Stück der Route 66 zu befahren bzw. einige Gebäude aus der „kultigen“ Zeit zu bestaunen. Wer hier ein wenig Zeit hat, kann sich in und um Holbrook etwas umschauen.  Die Preise sind nicht sehr günstg aber auch nicht teuer oder überlaufen. Vorbuchen ist hier nicht notwendig.

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Preise

Der Eintritt in den Park kostet 10 $ pro Fahrzeug und ist 7 Tage gültig. Es gilt im Arches NP auch der America the Beautiful -- National Parks And Federal Recreational Lands Pass, der für 80 $ erworben werden kann und dann ab Betreten des ersten Parks für ein Jahr gültig ist.

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