Flugladen.de – eine wahre Geschichte

Als wir am 14.09.2019 unseren Flug in den Osterferien 2020 über Flugladen.de gebucht haben, gingen wir nicht davon aus, dass wir nicht fliegen können.

Die Corona-Pandemie hat uns dann aber im März 2020 einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die USA hat am 13.03.2020 einen Einreiseverbot für Bürger aus den Schengenstaaten verhängt und uns war klar dass wir am 04.04.2020 nicht fliegen können.

Am selben Tag hat uns dann Flugladen.de informiert dass diese aktuell nur Anfragen für Abreisen in den nächsten vier Wochen bearbeiten. Darunter fällt unsere Reise ja, also gingen wir davon aus, dass wir eine Info zu unserm Flug erhalten.

Weit gefehlt, also Frank am 15.03.2020 auf die Seite von American Airlines schaut, stellt er fest dass bereist der Hauptflug von Zürich nach Philadelphia nicht mehr existiert. Nur der Inlandsflug ist noch bestätigt.

Daraufhin verfassen wir am gleichen Tag eine Email an Flugladen.de mit der Bitte die Stornierung zu bestätigen und die Rücküberweisung zu veranlassen.

Uns war bewusst dass wir länger auf eine Antwort warten müssen und haben daher parallel American Airlines kontaktiert wie der aktuelle Stand ist.

Von dort haben wir am 27.03.2020 erfahren, dass wir den Inlandsflug jetzt selbst stornieren und einen Refund ( Rückzahlung ) beantragen können. Das haben wir dann auch gleich gemacht und bereits am 01.04.2020 wurde uns bestätigt, dass American Airlines das bezahlte Geld rücküberwiesen hat. Natürlich nicht an uns sondern an Flugladen.de.

Daraufhin haben wir am 03.04.2020 erneut Flugladen.de angeschrieben und aufgrund der Tatsache dass American Airlines bereits zurückbezahlt hat, wir auch das bezahlte Geld retour haben wollen. Leider ohne Rückmeldung !

Am 13.04.2020 haben wir dann eine letzte Email mit Fristsetzung 27.04.2020 abgesetzt. Wenn bis dahin keine Reaktion seitens Flugladen.de erfolgt, wenden wir uns an einen Fachanwalt.

Wir verstehen dass in den schwierigen Zeiten alles länger dauert aber unser Flug ist nun fast drei Wochen vergangen, das Geld ist seit mehr als zwei Wochen auf dem Konto von Flugladen.de. Es gibt also keinen nachvollziehbaren Grund dass dies so lange dauert.

Zu erwähnen ist auch noch, dass wir die Arbeit gemacht haben und nicht Flugladen.de.

In den Standard-Emails die wir von Flugladen.de massenhaft erhalten wird ein Ablauf beschrieben, der zuerst einmal gut und logisch kling, aber daran halten sollte man sich auch !

Natürlich haben wir bis zum 27.04.2020 nichts von denen gehört, also haben wir zuerst mit unserer Versicherung gesprochen ob wir bei Einschalten eines Anwalts eine Deckungszusage erhalten und es wurde uns zugesagt. Somit haben wir am 29.04.2020 unsere Unterlagen einem Anwalt für Reiserecht zukommen lassen der direkt einen Brief an Flugladen.de mit Fristsetzung verfasst hat. 

Am 01.05.2020 ging das Schreiben raus und am 05.05.2020 haben zeitgleich wir und unser Anwalt eine Email erhalten. Wir haben erfahren dass unser Flug jetzt endgültig storniert wird, das so nicht stimmt und unser Anwalt hat eine Email erhalten dass der Flug storniert werden konnte aber die Auszahlung der Rückerstattung durch die Airline aufgrund des großen Arbeitsaufkommens mehrere Wochen dauert. Was ja auch nicht stimmt, da American Airlines bereits am 03.04.2020 an Flugladen.de rückerstattet hat. Lügen haben lange Beine !

Und weiter geht die wilde Fahrt ! Heute am 13.05.2020 erhalten wir unvorbereitet eine Email dass unsere Rückerstattung veranlasst wurde. Jetzt waren wir natürlich gespannt welche Summe wir erhalten ?

Kritisch haben wir die Anlage geöffnet und wir haben erwartet dass zumindest Bearbeitungsgebühren abgezogen werden aber siehe da es wurden keine Gebühren abgezogen und wir erhalten die volle Summe retour.

Ende vom Lied ! Die Sache scheint erledigt zu sein, wir schauen mal wann das Geld eintrudelt !

Das Geld von Flugladen.de traf am 20.05.2020 auf unserem Konto ein. Was ein Desaster aber mit gutem Ende !

So, hier noch das Feedback unserer Erfahrung mit Rechtsanwalt (RA) Schafeld.

Wir hatten die Unterlagen eingereicht, zusammen mit der Deckungszusage unserer Versicherung für die Erstberatung. Der Brief an Flugladen.de ging dann sehr schnell raus. Nachdem eine erste Reaktion von Flugladen.de kam, hat der RA nochmals geschrieben und weitere Infos eingereicht.

Ein weiteres Mal hat der RA erinnert bis das Geld dann kam. Am Ende hat unsere Versicherung knapp 200 € bezahlt und wir auch nochmals 220 €, für dreimal schreiben.

Nachdem wir das reklamiert haben wurden wir recht unverschämnt auf die unterschriebene Vereinbarung hingewiesen. Wir wissen bis heute nicht, bis wann die Erstberatung läuft und ab wann es eine weiterführende Arbeit ist. Für über 400 € hätten wir auch Flightright beauftragen können. Das machen wir das nächste Mal wieder wo.

Wie kamen wir auf RA Schafeld ? Uns wurde RA Bartholl empfohlen an den wir auch geschrieben haben. Am Ende hat wohl RA Schafeld die Sache übernommen. Für uns ist das ein klares Abzocken von Geld und wir wollten davor nur warnen !

Neue Gebühren für Einwanderungsvisa

Ab 1. Februar 2013 führt die US-Eiwanderungsbehörde (US Citizenship and Immigration Services, USCIS) eine neue Einwanderungsvisagebühr ein.

Ausländische Staatsangehörige, die ihre GreenCard außerhalb der USA beantragen, müssen ab Februar kommenden Jahres zusätzlichdie sogenannte „Immigrant Visa DHS Domestic Processing Fee“ (USCIS Immigrant Fee) in Höhe von 165 US$ zahlen. Davon ausgenommen sind künftige Adoptiveltern, deren Kind im Rahmen der Orphan oder Hague Konvention in die USA einreist.

Mithilfe der neuen Gebühr möchte die USCIS die Verwaltungsausgaben zur Bearbeitung von Einwanderungsvisa decken, die in den amerikanischen Auslandsvertretungen (z. B. im US-Konsulat in Deutschland) ausgestellt werden.

Die Gebühr muss online über die USCIS-Website bzw. www.pay.gov entrichtet werden, bevor der Antragsteller in die USA reist. Während des Interviewtermins im US-Konsulat erhält der Antragsteller noch einmal ausführliche Hinweise darüber, wie die Zahlung der Gebühr vorzunehmen ist.

Von dieser neuen Gebühr werden somit alle GreenCard-Gewinner, deren Interviewtermin am bzw. nach dem 1. Feburar 2013 stattfindet, betroffen sein.

 

Quelle:  The American Dream