[Update] Freiheitsstatue wird im Herbst erneut für Besucher gesperrt

Urlaub für Miss Liberty: Das New Yorker Wahrzeichen schließt im Herbst Bauch und Krone für Besucher. Bis zum 126. Geburtstag im kommenden Jahr wird der Innenbereich der Statue renoviert -- dabei ist sie nach den Anschlägen von 9/11 erst seit drei Jahren wieder geöffnet.

Wegen Renovierungsarbeiten wird die New Yorker Freiheitsstatue ab Herbst ein Jahr lang für Besucher gesperrt sein. Für die Renovierung seien 27,25 Millionen Dollar (19,14 Millionen Euro) eingeplant, teilte US-Innenminister Ken Salazar am Mittwoch mit. Sie beginne am Tag nach der Feier zu ihrer Einweihung am 28. Oktober 1886. Danach bekommt sie bis zum 126. eine Pause.

Dann könnten Besucher zwar nicht mehr in den Sternenkranz der 46 Meter hohen Statue klettern- Sie können aber immerhin noch ihren Standort Liberty Island im New Yorker Hafen besuchen und die beliebten Fotos der mit Sockel gut 93 Meter hohen Statue knipsen. “Nur 30 Prozent der täglichen Besucher reservieren ein Ticket fürs Innere des Monumentes” heißt es auf der Webseite des Stateparks.

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125 Jahre Coca-Cola – Vom Potenzmittel zum Symbol Amerikas

Wie eine Götterstatue steht sie da, im gläsernen Turm gleich neben dem Eingang des 1990 eröffneten, offiziellen Coca-Cola-Museums im Herzen von Atlanta. Die wohl größte Coca-Cola-Flasche der Welt in der Heimatstadt des Getränkekonzerns ist natürlich leer -- eine reine Ikone. Und das ist für eines der berühmtesten Produkte der Welt bezeichnend. Die Verpackung ist für das Getränk, das seit dem 8. Mai 1886 von Atlanta aus die Welt erobert hat, immer mindestens so wichtig gewesen wie der schwarzbraune, süßlich-klebrige Inhalt.

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Einheitslook für das gelbe New Yorker Taxi

Die legendären gelben New Yorker Taxis sehen künftig alle gleich aus. Der japanische Autobauer Nissan schloss mit der Stadt für die kommenden zehn Jahre einen Liefervertrag für die Taxis ab, wie New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg mitteilte. Ab Ende 2013 werden die Taxiunternehmen der Millionenmetropole ihre Fahrgäste dann in einer gelben Version des Nissan-Minibusses NV200 zum Ziel kutschieren.

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Mode, die Leben rettet

Eine Freundin erzählte, sie habe mit ihrer Tochter die Filiale eines sehr angesagten US‑ameri­kanischen Modelabels besucht. Die Toch­ter ist 15. Sie hatte sich geweigert, eine Winterjacke anzuziehen, und war bei Mi­nusgraden in Kapuzenjacke zur Schule gegangen, bis die Mutter nur noch einen Ausweg sah, um das Kind vor dem Erfrie­ren zu bewahren: den Gang zu der eine Woche zuvor eröffneten Filiale. “Wenn ich dir dort eine Jacke kaufe, wirst du sie tra­gen?” Schon saß die Tochter im Auto.

Zum Marketingkonzept des Modelabels gehört es, keine Werbung zu machen. Das Label ist so cool, dass es Werbung nicht nötig hat, der Name des Labels steht nicht mal über dem Eingang oder an den verdunkelten Schaufensterscheiben des Ladens. Dafür standen, als Mutter und Tochter ankamen, vor dem Eingang ein Türsteher und Horden von Teenagern, die darauf warteten, dass der Türsteher sie einlassen würde. Die Freundin und ihre Tochter warteten eine knappe Stunde. Später erfuhren sie, dass sie noch Glück gehabt hatten. Am Eröffnungstag musste das Parkhaus des Einkaufszentrums, in dem sich die Filiale befindet, wegen Über­füllung geschlossen werden. Meine Freun­din kaufte der Tochter eine Winterjacke und verhinderte so ihren Kältetod.

Ich wollte den Laden sehen, der Leben rettet. Ich stellte mich in die Schlange. Der Türsteher, ein vielleicht 18 Jähriger, trug wie alle Verkäufer und Verkäuferinnen Jeans, ein kariertes Hemd und Flipflops. Er sah sehr gut aus. Die Verkäufer dieses Modelabels heißen nämlich nicht Verkäufer, obwohl sie auch nur Hemden zusammenlegen, sondern “Store Models”, sie werden nicht eingestellt, sondern gecastet.

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